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Anselm Rapp (29.09.2017, 16:09)
Hallo,

ich (medizinischer Laie) habe meine Blutwerte, welche Ärzte im Verlauf
der Zeit bei mir festgestellt haben, zur einfachen Feststellung der
Veränderungen in eine große Tabelle übertragen, und dabei die original
Gruppierung übernommen. Öfters kamen neue hinzu, und meist habe ich die
unter "Sonstiges" angehängt, aber ich habe den Verdacht, dass etliche
davon in vorhandene Gruppen einsortiert werden könnten. Möchte mir bitte
jemand bei sinnvoller Sortierung helfen?

01 *KLEINES BLUTBILD*
02 Erythrozyten
03 Hämoglobin
04 Hämatokrit
05 MCH
06 MCV
07 MCHC
08 Erythrozytenverteilungsbr.
09 Thrombozyten
10 Leukozyten
11 *DIFFERENTIALBLUTBILD*
12 Neutrophile (segm.)
13 Neutrophile (absolut)
14 Eosinophile
15 Eosinophile (absolut)
16 Basophile
17 Basophile (absolut)
18 Lymphozyten
19 Lymphozyten (absolut)
20 Monozyten
21 Monozyten (absolut)
22 *KLINISCHE CHEMIE*
23 Natrium
24 Kalium
25 Chlorid
26 Eisen
27 Gesamt-Eiweiß
28 Calcium
29 Anorganischer Phosphor
30 Gesamt-Bilirubin
31 Alkalische Phosphatase
32 Gamma-GT
33 SGPT
34 SGOT
35 LDH
36 Gesamt-CK
37 CKMB
38 Harnstoff
39 Harnsäure
40 Creatinin
41 Glucose
42 Triglyceride
43 Cholesterin
44 HDL
45 LDL
46 LDL/HDL
47 Amylase
48 Lipase
49 *SONSTIGES*
50 Vitamin D3
51 Vitamin B12
52 Folsäure
53 CRP (Rheuma)
54 TSH
55 f T3 (freies T3)
56 f T4 (freies T4)
57 Ferritin
58 Transferrin
59 Transferrin-Sättigung
60 Homocystein
61 Hb - A1c (HPLC)
62 Hb - A1c (IFCC)
63 Hb - A1c (NGSP)
64 GFR (CKD-EPI-Formel)
65 PSA
66 Qui - Prothrombinzeit
67 INR
68 PTT (Part. Thrombopl.zeit)

Danke im Voraus und Gruß

Anselm
Andreas Quast (30.09.2017, 10:57)
Am Fri, 29 Sep 2017 15:09:32 +0200 schrieb Anselm Rapp:

> Hallo,
> ich (medizinischer Laie) habe meine Blutwerte, welche Ärzte im Verlauf
> der Zeit bei mir festgestellt haben, zur einfachen Feststellung der
> Veränderungen in eine große Tabelle übertragen, und dabei die original
> Gruppierung übernommen. Öfters kamen neue hinzu, und meist habe ich die
> unter "Sonstiges" angehängt, aber ich habe den Verdacht, dass etliche
> davon in vorhandene Gruppen einsortiert werden könnten. Möchte mir bitte
> jemand bei sinnvoller Sortierung helfen?


feine Statistik. Du wirst physiologische Schwankungen, Laborfehler und
Veränderungen durch geänderte Nachweismethoden mit neuen Normalbereichen
nachweisen. Voraussagen zu Deiner Restlebenszeit wird Dir die Arbeit
nicht erlauben.
Gerd Schweizer (30.09.2017, 17:41)
Anselm Rapp schrieb:
> Hallo,
> ich (medizinischer Laie) habe meine Blutwerte, welche Ärzte im Verlauf
> der Zeit bei mir festgestellt haben, zur einfachen Feststellung der
> Veränderungen in eine große Tabelle übertragen, und dabei die original
> Gruppierung übernommen. Öfters kamen neue hinzu, und meist habe ich die
> unter "Sonstiges" angehängt, aber ich habe den Verdacht, dass etliche
> davon in vorhandene Gruppen einsortiert werden könnten. Möchte mir bitte
> jemand bei sinnvoller Sortierung helfen?


Anselm, wie Du schon erkannt hast, kommen immer wieder andere hinzu oder
werden nicht ausgewertet. Ausserdem werden auch die empfohlenen
Wertebereiche immer wieder verändert. Seit einigen Jahren führe ich
schon eine Exceldatei mit je einem Blatt für meine Frau und mich. Die
Übersichtlichkeit wird wohl immer ein Problem bleiben, schon weil es
beispielsweie bei Cholesterin mehrer Werte gibt. Für nützliche Gedanken
wäre ich auch dankbar.
Anselm Rapp (01.10.2017, 23:09)
Servus Gerd,

mein Internetzugang spinnt, deshalb jetzt erst.

> Anselm, wie Du schon erkannt hast, kommen immer wieder andere hinzu oder > werden nicht ausgewertet. Ausserdem werden auch die empfohlenen >

Wertebereiche immer wieder verändert. Seit einigen Jahren führe ich >
schon eine Exceldatei mit je einem Blatt für meine Frau und mich. Die >
Übersichtlichkeit wird wohl immer ein Problem bleiben, schon weil es >
beispielsweie bei Cholesterin mehrer Werte gibt. Für nützliche Gedanken
> wäre ich auch dankbar.

Mir geht es natürlich nicht um minimale Schwankungen der Werte, und auch
die Änderungen der Toleranzbereiche bewegen sich meiner Erfahrung nach
in einer Größenordnung, die für unsere Beobachtung der Veränderungen
eher vernachlässigbar sind. Nachdem es durchaus noch Ärzte gibt, die
ihre Patientenunterlagen in den bekannten Pappdeckeln aufbewahren und
beim Vergleich von Werten über etwas längere Zeiträume erst mal
anfangen, darin nach den Laborergebnissen zu suchen, bin ich mit meiner
Tabelle (auch Excel mit automatischer Änderung der Schriftfarbe bei
Über- oder Unterschreitung des Referenzbereichs) recht zufrieden. Vor
ein paar Tagen hat mich ein Facharzt, der mich noch nicht kannte, schon
etwas amüsiert ob meiner "Buchführung" angesehen. Und dann recht
interessiert die Veränderung bestimmter Werte über einen längeren
Zeitraum darin betrachtet.

Mir geht es halt darum, dass die Ärzte sich nicht zu einer bestimmten
Kategorie gehörige Werte unter "Sonstiges" zusammensuchen müssen. Es
geht auch so, aber ich hoffe, dass sich hier noch jemand erbarmt.

Nachdem Dir Excel geläufig ist, kann ich Dir auf Anhieb keine nützlichen
Gedanken beitragen. Aber ich denke dran.

Ich hoffe, Deine Werte sind einigermaßen brav.

Grüße und alles Gute, Anselm
Gerd Schweizer (02.10.2017, 17:55)
Anselm Rapp schrieb:

> Ich hoffe, Deine Werte sind einigermaßen brav.

Unsere sind prima und das wünsche ich Dir auch.
Wen Du Über- und Unterschreitungen automatisch farblich markieren lässt,
bist Du mit Excel weit besser ;-)
Anselm Rapp (02.10.2017, 20:35)
Am 02.10.2017 um 16:55 schrieb Gerd Schweizer:

> Wen Du Über- und Unterschreitungen automatisch farblich markieren lässt,
> bist Du mit Excel weit besser ;-)


Alles halb so wild. Wenn das für Dich interessant ist, lass die
Suchmaschine Deiner Wahl mal nach "Excel [Deine Version] Bedingte
Formatierung" suchen. Da gibt es zahlreiche Anleitungen, mehr oder
weniger gute. Studier' eine leicht verständliche.

Viel Erfolg und Gruß, Anselm
Gerd Schweizer (03.10.2017, 16:56)
Anselm Rapp schrieb:
[..]
gunther nanonüm (04.10.2017, 20:41)
"Anselm Rapp" schrieb im Newsbeitrag
news:34u1

> Danke im Voraus und Gruß


Hi,
das hat jetzt alles wenig Sinn, da es an den wichtigen Hintergrundinfos
fehlt. Das "Fahrten-Buch" sozusagen. Werte allein sind ziemlich witzlos.
Führe ein monatelanges, ausführliches tagebuch, tägliche BZ- und
Blutdruckmessungen, Befinden, Fraß und Freßzeiten, Schlafzeiten, sonstige
Aktivitäten, mindestens drei (3) Seiten schreiben, täglich. Dann kann man
ev. später des Arztes Lottozahlen einer bestimmten Bouillabaisse oder einer
dreckigen Klobrille zuordnen.
Gerd Schweizer (05.10.2017, 16:59)
gunther nanonüm schrieb:
> "Anselm Rapp" schrieb im Newsbeitrag
> news:34u1
> Hi,
> das hat jetzt alles wenig Sinn, da es an den wichtigen Hintergrundinfos
> fehlt. Das "Fahrten-Buch" sozusagen. Werte allein sind ziemlich witzlos.
> Führe ein monatelanges, ausführliches tagebuch, tägliche BZ- und
> Blutdruckmessungen, Befinden, Fraß und Freßzeiten, Schlafzeiten,
> sonstige Aktivitäten, mindestens drei (3) Seiten schreiben, täglich.
> Dann kann man ev. später des Arztes Lottozahlen einer bestimmten
> Bouillabaisse oder einer dreckigen Klobrille zuordnen.


Schmarrn, hier ging es um Blutwerte und die werden ja nicht dauernd
gemessen.
gunther nanonüm (13.10.2017, 19:28)
"Gerd Schweizer" schrieb im Newsbeitrag
news:54q2

> Schmarrn, hier ging es um Blutwerte und die werden ja nicht dauernd
> gemessen.


Ah, ein Ötzi. Der mit dem Schmarrn...
Wie oft mißt der Tüff Dein Auto? Einmal. Dennoch solltest Du jeden Unfall
merken....
Anselm Rapp (24.10.2017, 12:41)
Am 29.09.2017 um 15:09 schrieb ich:

> Möchte mir bitte jemand bei sinnvoller Sortierung helfen?


Einen eigenen Fehler habe ich entdeckt: Es müsste Gruppierung und nicht
Sortierung heißen. Den Betreff lasse ich der Einfachheit halber unverändert.

Ansonsten wundere ich mich schon, dass ich auf meine für Fachleute
sicher leicht erfüllbare Bitte nur Spekulationen über den Sinn meiner
Überträge von einzelnen Blutwerttabellen in eine gemeinsame geerntet
habe, und nicht einfach die richtige Gruppierung. Es geht ja nicht
darum, dass ich aus den Veränderungen selbst irgendwelche Rückschlüsse
ziehen will (ich lasse lediglich Über- und Unterschreitungen der
Referenzbereiche farbig hervorheben); ich will es den Doctores lediglich
ersparen, einen Stapel von einzelnen Blutwerttabellen zu sichten. Was
sie dann damit machen, ist allein ihre Sache.

Es könnte natürlich auch sein, dass hier einfach noch niemand
aufgetaucht ist, der in der Lage wäre, die richtige Gruppierung vorzunehmen.

Gruß, Anselm
Thomas Hochstein (25.10.2017, 00:21)
Anselm Rapp schrieb:

> Ansonsten wundere ich mich schon, dass ich auf meine für Fachleute
> sicher leicht erfüllbare Bitte


Du hast das Problem dieser Newsgroup gut erkannt.
HWS (25.10.2017, 19:46)
Am 24.10.2017 um 23:21 schrieb Thomas Hochstein:
> Anselm Rapp schrieb:
>> Ansonsten wundere ich mich schon, dass ich auf meine für Fachleute
>> sicher leicht erfüllbare Bitte

> Du hast das Problem dieser Newsgroup gut erkannt.


Die "Sortierung" bzw. "Gruppierung" war doch völlig ausreichend.
Diese zu optimieren ist m.E. unnötiger Zeitaufwand.
Gerd Schweizer (26.10.2017, 16:39)
HWS schrieb:

> Die "Sortierung" bzw. "Gruppierung" war doch völlig ausreichend.
> Diese zu optimieren ist m.E. unnötiger Zeitaufwand.

Das ist vielleicht Ansichtssache. Wenn bei den Untersuchungen über die
Jahre ständig neue dazukommen und andere wegfallen, außerdem die
"unauffälligen" Wertebereiche geändert werden, möchte man schon gerne
eine Linie haben.
HWS (27.10.2017, 20:45)
Am 26.10.2017 um 15:39 schrieb Gerd Schweizer:
> HWS schrieb:
> Das ist vielleicht Ansichtssache. Wenn bei den Untersuchungen über die
> Jahre ständig neue dazukommen und andere wegfallen, außerdem die
> "unauffälligen" Wertebereiche geändert werden, möchte man schon gerne
> eine Linie haben.


Jemand, der es gewohnt ist Laborbefunde zu lesen und zu interpretieren,
wird damit keine Schwierigkeiten haben. :-)

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