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wernertrp (02.04.2017, 18:00)
Wie hoch ist die abgestrahlte Leistung eines mittleren Handy Funkmasten in 100 Metern Entfernung
und eines Handys in 5 cm Entfernung.
Gemessen als Pulse-Code-Modulations-Maximale-Peak-Leistung; nicht als abgestrahlte mittlere vom menschlichen Gewebe
aufgenommene Wärmeleistung wie der Staat es bei den Handys erlaubt hat..
(Die PCM-Leistung auch wenn sie nur für weniger als 1 microSekunde erreicht wird.)

Haben sich die zwei Zivilisationskrankheiten: Schlafstörungen und Multiple Sklerose
in den letzten 40 Jahren mehr als vertausendfacht ?
Alfred Gemsa (02.04.2017, 18:45)
Am 02.04.2017 um 17:00 schrieb wernertrp:
> Wie hoch ist die abgestrahlte Leistung eines mittleren Handy Funkmasten in 100 Metern Entfernung
> und eines Handys in 5 cm Entfernung.
> Gemessen als Pulse-Code-Modulations-Maximale-Peak-Leistung; nicht als abgestrahlte mittlere vom menschlichen Gewebe
> aufgenommene Wärmeleistung wie der Staat es bei den Handys erlaubt hat.
> (Die PCM-Leistung auch wenn sie nur für weniger als 1 microSekunde erreicht wird.)


Die abgestrahlte Leistung ist nicht von der Entfernung abhängig, du
willst was anderes wissen.

> Haben sich die zwei Zivilisationskrankheiten: Schlafstörungen und Multiple Sklerose
> in den letzten 40 Jahren mehr als vertausendfacht ?


Das ist auch für mich der schlagende Beweis: seit dem Ende des letzten
Jahrtausends findet weltweit der Großversuch statt: "Gesundheitliche
Auswirkung von Millarden Mobiltelefonen auf Millarden Benutzer bei
extensivem Gebrauch".

Da sich seit dem keine Erkrankung global signifikant erhöht hat
(zumindest verdoppelt, verzehnfacht, usw) heißt das für mich: Leute,
telefoniert weiter, es macht nix.

Denselben Effekt gab es vor etlichen Jahren: BSE-Fleisch löst
Kreuzfeld-Jakob-Erkrankung aus. IIRC gabe es in dem schlimmen BSE-Jahren
in Großbritannien jediglich eine Erhöhung von 20 (!) Erkrankungen, die
m.E. nur dadurch erfasst wurden, dass man genauer hingeschaut hat.

BTW: Was ist mir Formaldehyd in Spanplatten? Die Sau treibt auch keiner
meht durchs Dorf.

Alfred.
Leo Baumann (02.04.2017, 19:05)
Am 02.04.2017 um 17:00 schrieb wernertrp:
> Wie hoch ist die abgestrahlte Leistung eines mittleren Handy Funkmasten in 100 Metern Entfernung
> und eines Handys in 5 cm Entfernung.
> Gemessen als Pulse-Code-Modulations-Maximale-Peak-Leistung; nicht als abgestrahlte mittlere vom menschlichen Gewebe
> aufgenommene Wärmeleistung wie der Staat es bei den Handys erlaubt hat.
> (Die PCM-Leistung auch wenn sie nur für weniger als 1 microSekunde erreicht wird.)
> Haben sich die zwei Zivilisationskrankheiten: Schlafstörungen und Multiple Sklerose
> in den letzten 40 Jahren mehr als vertausendfacht ?


Siehe hier: Eindringtiefe elektromagnetischer Wellen



Unterhalb von 1.2 GHz ist die Eindringtiefe elektromagnetischer Wellen
in den menschlichen Körper minimal. Bei 1.2 GHz werden die Wellen nach
3.3 mm Eindringtiefe auf 1/e gedämpft.

Oberhalb von 1.2 GHz können lokale Resonanzerscheinungen auftreten und
die Eindringtiefe ist noch kleiner.

Zivisilationserkrankungen aufgrund von Handy-Wellen? - Schwachsinn!

Leo
Hanno Foest (02.04.2017, 19:26)
Am 02.04.2017 um 17:45 schrieb Alfred Gemsa:

> Denselben Effekt gab es vor etlichen Jahren: BSE-Fleisch löst
> Kreuzfeld-Jakob-Erkrankung aus. IIRC gabe es in dem schlimmen BSE-Jahren
> in Großbritannien jediglich eine Erhöhung von 20 (!) Erkrankungen, die
> m.E. nur dadurch erfasst wurden, dass man genauer hingeschaut hat.


Das Fleisch wurde auch besser kontrolliert.

> BTW: Was ist mir Formaldehyd in Spanplatten? Die Sau treibt auch keiner
> meht durchs Dorf.


Auch da achtet man darauf, daß nicht zu viel ausgast. Daß Formaldehyd
eher ungesund ist weiß man jedenfalls.

Anderes Beispiel: Vogelgrippe. Wenige hundert Tote, ein Bekannter von
mir darunter. Die WHO hat voll die Welle gemacht, passiert ist wenig.
Weil es ungefährlich war, oder weil die Vorsichtsmaßnahmen geholfen haben?

Hanno
Helmut Wabnig (03.04.2017, 08:38)
On Sun, 2 Apr 2017 18:05:55 +0200, Leo Baumann <charly020664>
wrote:

>Am 02.04.2017 um 17:00 schrieb wernertrp:
>Siehe hier: Eindringtiefe elektromagnetischer Wellen
>
>Unterhalb von 1.2 GHz ist die Eindringtiefe elektromagnetischer Wellen
>in den menschlichen Körper minimal. Bei 1.2 GHz werden die Wellen nach
>3.3 mm Eindringtiefe auf 1/e gedämpft.
>Oberhalb von 1.2 GHz können lokale Resonanzerscheinungen auftreten und
>die Eindringtiefe ist noch kleiner.
>Zivisilationserkrankungen aufgrund von Handy-Wellen? - Schwachsinn!
>Leo


ich war beim Doktor den Rücken bestrahlen mit 13,56 MHz.

Die Eindringtiefe ist deutlich und spürbar,
es wird schön warm um die alten Knochen,
so von innen her.

Aber dann hab ich gedacht, heiß Baden tut's auch
und hab den Doktor allein gelassen.

w.
Leo Baumann (03.04.2017, 09:01)
Am 03.04.2017 um 07:38 schrieb Helmut Wabnig:
> ich war beim Doktor den Rücken bestrahlen mit 13,56 MHz.
> Die Eindringtiefe ist deutlich und spürbar,
> es wird schön warm um die alten Knochen,
> so von innen her.
> Aber dann hab ich gedacht, heiß Baden tut's auch
> und hab den Doktor allein gelassen.


Bei 14 MHz beträgt die Eindringtiefe für auf 1/e abgeschwächte HF etwa 3 cm.
Werner Holtfreter (03.04.2017, 14:21)
Helmut Wabnig wrote:

> ich war beim Doktor den Rücken bestrahlen mit 13,56 MHz.


Ich kenne das aus den 60er Jahren, nannte sich "Kurzwelle". Dann
wird das also noch gemacht, wenn du von der Gegenwart berichtest.
Rolf Bombach (09.04.2017, 21:09)
Alfred Gemsa schrieb:
>> in den letzten 40 Jahren mehr als vertausendfacht ?

> Das ist auch für mich der schlagende Beweis: seit dem Ende des letzten
> Jahrtausends findet weltweit der Großversuch statt: "Gesundheitliche
> Auswirkung von Millarden Mobiltelefonen auf Millarden Benutzer bei extensivem Gebrauch".
> Da sich seit dem keine Erkrankung global signifikant erhöht hat (zumindest verdoppelt,
> verzehnfacht, usw) heißt das für mich: Leute, telefoniert weiter, es macht nix.


Ignorant.

Übermässiges Telefonieren ist nachgewiesenermassen gesundheitsschädlich:
Kopfschmerzen, Ohrensausen, Herz- und Blutdruckprobleme, Migräne, Magen-
geschwüre, Nervosität, rheumatische Erkrankungen speziell im Hals-Nacken-
Bereich, Schlaflosigkeit, mentale und erektile Dysfunktion, Fettleibigkeit,
Ohnmachtsgefühle, Depression, unkontrollierte Cholerik und Flatulenz,
gesteigertes Suchtverhalten, giftige Blicke der Umwelt, zwanghaftes Nägel-
und Bleistiftkauen, Gähn- und Schwindelanfälle verschiedenster Art etc.

Studien [1] haben gezeigt, dass bei zahlreichen soziodynamischen Rand-
bedingungen passiv-Telefonieren noch schädlicher ist als aktives Telefonieren,
auch wenn das von den Telekomgesellschaften noch stärker dementiert
wird als letzteres.

Was fehlt, sind belastbare Studien zum Unterschied von Mobil- zu (analog-)
Festnetz-Telefonieren. Die statistisch einwandfrei festgestellte Kausalität
zwischen Mobiltelefonieren und Verkehrsunfällen scheint mir persönlich z.B.
bei Festnetztelefonieren praktisch gänzlich wegzufallen.

[1] Aus der Kiste "frei erfunden, aber zwangsweise dennoch wahr",
ersatzweise kann man auch risikolos behaupten:
- dazu existiert eine ETH-Dissertation
- dieses Problem wurde sogar schon vom Zürcher Stadtrat diskutiert.
Guido Grohmann (09.04.2017, 21:14)
Rolf Bombach schrieb:
> Die statistisch einwandfrei festgestellte Kausalität
> zwischen Mobiltelefonieren und Verkehrsunfällen scheint mir persönlich z.B.
> bei Festnetztelefonieren praktisch gänzlich wegzufallen.


Wenn die Frau zuhause ständig telefoniert, geht der Mann halt zur
Nachbarin und da kann es dann schon einen "Verkehrsunfall" geben. ;)

Guido
Chr. Maercker (21.04.2017, 10:42)
Rolf Bombach wrote:
> Alfred Gemsa schrieb:
> macht nix.


Wesentlich längere Erfahrung gibt es mit mehr oder weniger starken
niederfrequenten elektromagnetischen Feldern. Spezielle Erkrankungen
z.B. von Kraftwerkspersonal, Lokführern oder Betreibern von Großsendern
sind mir dennoch nicht bekannt. Lediglich die Behauptung meines
Physiklehrers, nach Besteigen eines aktiven UHF-Senders bräuchte Mann
keine Kondome mehr. ;-)

> Übermässiges Telefonieren ist nachgewiesenermassen gesundheitsschädlich:
> Kopfschmerzen, Ohrensausen, Herz- und Blutdruckprobleme, Migräne, Magen-
> geschwüre, Nervosität, rheumatische Erkrankungen speziell im Hals-Nacken-
> Bereich, Schlaflosigkeit, mentale und erektile Dysfunktion, Fettleibigkeit,
> Ohnmachtsgefühle, Depression, unkontrollierte Cholerik und Flatulenz,
> gesteigertes Suchtverhalten, giftige Blicke der Umwelt, zwanghaftes Nägel-
> und Bleistiftkauen, Gähn- und Schwindelanfälle verschiedenster Art etc.


Fragt sich nur, wieviel davon einfache Folge allzu häufigen
Telefonierens ist und (ob) was auf das Konto der HF-Signale geht.

> Studien [1] haben gezeigt, dass bei zahlreichen soziodynamischen Rand-
> bedingungen passiv-Telefonieren noch schädlicher ist als aktives
> Telefonieren,
> auch wenn das von den Telekomgesellschaften noch stärker dementiert
> wird als letzteres.


Krankenhauspersonal berichtete mir kürzlich eine auffällige Zunahme von
Hodenkrebs bei jungen Männern. Die tragen ihre Smartphones gern in der
Hosentasche. Beim Kopf enden 1cm Eindringtiefe kurz hinter der
Schädeldecke, bei den "Eiern" sieht das evtl. etwas ungünstiger aus ...
Bei Gegenheit befrage ich dazu mal das hiesige Tumorregister.

> Was fehlt, sind belastbare Studien zum Unterschied von Mobil- zu (analog-)
> Festnetz-Telefonieren.


Wobei da noch zwischen kabelgebundenen Apparaten und DECT-Geräten zu
unterscheiden wäre. Auch die DECT-Frequenzen sollen ebenso wie
Handy-Netze und WLANs im Resonanzbereich von Biomolekülen liegen. Die
Frequenz ist evtl. der entscheidende Unterschied zwischen bisweilen viel
stärkeren Rundfunk-Signalen etc. und aktueller Digitaltechnik. Wirklich
Leistung im gleichen Frequenzbereich bringen eher Mikrowellen und
bisweilen Radar-Sender.

> Die statistisch einwandfrei festgestellte Kausalität
> zwischen Mobiltelefonieren und Verkehrsunfällen scheint mir persönlich z.B.
> bei Festnetztelefonieren praktisch gänzlich wegzufallen.


Logo, im Auto hast kein Festnetz. ;-)
horst.d.winzler (21.04.2017, 11:21)
Am 21.04.2017 um 09:42 schrieb Chr. Maercker:
> Rolf Bombach wrote:
> Wesentlich längere Erfahrung gibt es mit mehr oder weniger starken
> niederfrequenten elektromagnetischen Feldern. Spezielle Erkrankungen
> z.B. von Kraftwerkspersonal, Lokführern oder Betreibern von Großsendern
> sind mir dennoch nicht bekannt. Lediglich die Behauptung meines
> Physiklehrers, nach Besteigen eines aktiven UHF-Senders bräuchte Mann
> keine Kondome mehr. ;-)


Zielt darauf ab, das Spermien Hitzeempfindlich sein sollen. Alter Witz.
Gehört zum Erbe von Physiklehrern. Wird von einer zur anderen Generation
weitergereicht.

> Fragt sich nur, wieviel davon einfache Folge allzu häufigen
> Telefonierens ist und (ob) was auf das Konto der HF-Signale geht.


Genickstarre durch übermößigen Handygebrauchs dürfte naheliegender sein.

>> Studien [1] haben gezeigt, dass bei zahlreichen soziodynamischen Rand-
>> bedingungen passiv-Telefonieren noch schädlicher ist als aktives
>> Telefonieren,
>> auch wenn das von den Telekomgesellschaften noch stärker dementiert
>> wird als letzteres.


Kann ich bestätigen. Bin jahrelang mit der Bahn zur Arbeit gefahren.
Wenn man dann mit so Texten mit enormen geistiger Tief wie "ich rufe
dich kurz vor Einlaufen des Zugs nochmal an" von allen Seiten
bombardiert wird, entstehen gewisse "soziodynamische Randbedingungen".

> Krankenhauspersonal berichtete mir kürzlich eine auffällige Zunahme von
> Hodenkrebs bei jungen Männern. Die tragen ihre Smartphones gern in der
> Hosentasche.


Dann wohl eher Smartphones in der Unterhose, gleich neben den Eiern
vielleicht wg, des Vibrierens?

> Beim Kopf enden 1cm Eindringtiefe kurz hinter der
> Schädeldecke,


In einem Hohlraumresonator vollgepropft mit dämpfendem Material können
sich keine Resonanzen bilden.

> bei den "Eiern" sieht das evtl. etwas ungünstiger aus ...
> Bei Gegenheit befrage ich dazu mal das hiesige Tumorregister.


Aber die Aspiranten mit den zu engen Unterhosen aussortieren. Gilt auch
auch für die angeblich Radargeschädigten, die aber das der Tastendstufe
und eben nicht dem Magnetron zu verdanken haben, auch aussortieren.

> Wobei da noch zwischen kabelgebundenen Apparaten und DECT-Geräten zu
> unterscheiden wäre. Auch die DECT-Frequenzen sollen ebenso wie
> Handy-Netze und WLANs im Resonanzbereich von Biomolekülen liegen. Die
> Frequenz ist evtl. der entscheidende Unterschied zwischen bisweilen viel
> stärkeren Rundfunk-Signalen etc. und aktueller Digitaltechnik. Wirklich
> Leistung im gleichen Frequenzbereich bringen eher Mikrowellen und
> bisweilen Radar-Sender.


Übrigens, der stärkste Radioemittent ist die Sonne. Es soll Leute geben,
die legen sich sogar in deren Strahlung. Sonne folglich durch ein
Sonnenstrahlungsverhinderungsgesetz am Tag verbieten!
[..]
Chr. Maercker (21.04.2017, 14:07)
horst.d.winzler wrote:
> Gehört zum Erbe von Physiklehrern. Wird von einer zur anderen Generation
> weitergereicht.


Dass z.T. recht starke elektromagnetische Felder, z.B. schon bei
Rasierapparaten, scheinbar kaum Wirkung auf höhere Organismen haben, ist
schon seltsam, arbeitet doch deren Nervensystem auf elektrischer Basis
und nicht unbedingt digital. Wenn ich dagegen sehe, welche Kopfstände in
der Analogtechnik nötig sind, um Geräte wenigstens einigermaßen störfest
zu bekommen ...

>> Fragt sich nur, wieviel davon einfache Folge allzu häufigen
>> Telefonierens ist und (ob) was auf das Konto der HF-Signale geht.

> Genickstarre durch übermößigen Handygebrauchs dürfte naheliegender sein.


So was meine ich in meinem ersten Teilsatz. Hinzu kommen psychische
Belastungen, "Handy-Arm" und sonstwas:

> Kann ich bestätigen. Bin jahrelang mit der Bahn zur Arbeit gefahren.
> Wenn man dann mit so Texten mit enormen geistiger Tief wie "ich rufe
> dich kurz vor Einlaufen des Zugs nochmal an" von allen Seiten
> bombardiert wird, entstehen gewisse "soziodynamische Randbedingungen".


Passt in die Kategorie "Pschychisches".

>> Krankenhauspersonal berichtete mir kürzlich eine auffällige Zunahme von
>> Hodenkrebs bei jungen Männern. Die tragen ihre Smartphones gern in der
>> Hosentasche.


> Dann wohl eher Smartphones in der Unterhose, gleich neben den Eiern
> vielleicht wg, des Vibrierens?


In einer gewöhnlichen Hosentasche kommen Smartphones schon recht nahe an
Mannes beste Teile zu liegen. Je nachdem, wo der Sender im Gerät liegt,
sind das u.U. wenige Zentimeter, etwa so nah wie sie beim Telefonieren
am Hirn liegen.

>> Beim Kopf enden 1cm Eindringtiefe kurz hinter der
>> Schädeldecke,


> In einem Hohlraumresonator vollgepropft mit dämpfendem Material können
> sich keine Resonanzen bilden.


Ein kleines Stück eindringen können elektromagnetische Wellen schon. In
einem "Hohlraumresonator" können sie allerdings kaum Schaden anrichten,
egal womit der befüllt bzw. eher nicht befüllt ist. ;-)

>> bei den "Eiern" sieht das evtl. etwas ungünstiger aus ...
>> Bei Gegenheit befrage ich dazu mal das hiesige Tumorregister.

> Aber die Aspiranten mit den zu engen Unterhosen aussortieren.


Führen die zu Krebs? Da könnt ich mir ganz andere Wirkungen vorstellen. ;-)

>>> Was fehlt, sind belastbare Studien zum Unterschied von Mobil- zu
>>> (analog-)
>>> Festnetz-Telefonieren.



> Übrigens, der stärkste Radioemittent ist die Sonne. Es soll Leute geben,
> die legen sich sogar in deren Strahlung. Sonne folglich durch ein
> Sonnenstrahlungsverhinderungsgesetz am Tag verbieten!


Im Grunde ja. Wobei die Sonne ein halbwegs kontinuierliches Spektrum ab
oberer Kurzwelle bis hoch zu Röntgenstrahlung abstrahlt, wovon der
oberste Teil zur Aufheizung Ozonschicht draufgeht. Die Flächenleistung
der Sonne habe ich noch nie mit dem Nahfeld von Smartphones verglichen
bzw. entsprechendes in der Literatur gefunden. Bei dem für Kollektoren
und Photovoltaik wichtigen Spektrum wird immer gejammert, die
Leistungsdichte wäre für anständige Wirkungsgrade viel zu niedrig. So
doll scheint das wohl nicht zu sein.
Umgekehrt sind die Felder von Smartphones selbst im Nahbereich
wahrscheinlich ein Witz im Vergleich zu großen Sendern. Nur liegt die
Sendefrequenz von letzteren meist deutlich niedriger. Einige seriöse
Literatur zum Thema äußert sich etwas vorsichtiger zu medizinischen
Auswirkungen, sobald es um Frequenzen ab oberem UHF-Bereich geht.
peri (21.04.2017, 23:25)
Am 21.04.2017 um 09:42 schrieb Chr. Maercker:
[..]
> Hosentasche. Beim Kopf enden 1cm Eindringtiefe kurz hinter der
> Schädeldecke, bei den "Eiern" sieht das evtl. etwas ungünstiger aus ...
> Bei Gegenheit befrage ich dazu mal das hiesige Tumorregister.

Nana. Die Zunahme gabs schon vor > 20zig Jahren - ohne Telefon-Funkerei
und sicher weniger E-Feldern.
[..]
Raimund Nisius (22.04.2017, 12:24)
Chr. Maercker <Zweistein> wrote:

> >> Wobei da noch zwischen kabelgebundenen Apparaten und DECT-Geräten zu
> >> unterscheiden wäre. Auch die DECT-Frequenzen sollen ebenso wie
> >> Handy-Netze und WLANs im Resonanzbereich von Biomolekülen liegen. Die


(Nicht nur Bio)moleküle haben Bindungsenergien im Bereich der sichtbaren
Wellenlängen. Selbst die schlappen Wasserstoffbrücken brauchen Quanten
in dieser Größenordnung. Hausnummer Mikrometer.

DECT, GSM und WLAN strahlen Hausnummer Zentimeter ab.
Dazwischen liegen 4 Zehnerpotenzen.

Darum kannst Du mit einem Strahlungsquant aus dem Mobilfunk kein Molekül
knacken, das nicht auch beim Auftauen schon von alleine zerfällt.

Die Funkstrahlung bewirkt die Änderung der Vibration, Rotation o.ä. der
Moleküle. Das wird in der klassischen Betrachtung "Erwärmung" genannt.
Für biologisch relevante Erwärmung braucht man Leistungen, die aus einem
Streichelfon nicht heraus kommen. Eher noch dass der Akku das Ohr direkt
beheizt. Insbesondere ist das Hirn sehr gut durchblutet. Per
Einstrahlung ins Hirn heizt man den ganzen Körper mit. Der Anblick der
heißen Frau dürfte das Hirn stärker erwärmen als das halbstündige
Telefonat mit ihr.

> Im Grunde ja. Wobei die Sonne ein halbwegs kontinuierliches Spektrum ab
> oberer Kurzwelle bis hoch zu Röntgenstrahlung abstrahlt, wovon der
> oberste Teil zur Aufheizung Ozonschicht draufgeht. Die Flächenleistung
> der Sonne habe ich noch nie mit dem Nahfeld von Smartphones verglichen
> bzw. entsprechendes in der Literatur gefunden.


Die Sonnenaktivität auf KW kann Kurzwellenfunk stören, liegt also in
dessen Leistungsbereich.

> Bei dem für Kollektoren
> und Photovoltaik wichtigen Spektrum wird immer gejammert, die
> Leistungsdichte wäre für anständige Wirkungsgrade viel zu niedrig. So
> doll scheint das wohl nicht zu sein.


Ganz andere Baustelle. Photovoltaik hebt mit sichtbaren Quanten
Elektronen auf ein höheres Energieniveau. Alles unter nahem Infrarot
spielt da nicht mit, macht aber mehr Kühlung notwendig.
[..]
Helmut Wabnig (22.04.2017, 13:51)
On Fri, 21 Apr 2017 22:25:07 +0200, peri <peterrichter00>
wrote:

>Am 21.04.2017 um 09:42 schrieb Chr. Maercker:
>Nana. Die Zunahme gabs schon vor > 20zig Jahren - ohne Telefon-Funkerei
>und sicher weniger E-Feldern.
>Einwandfreie Kausalität in Statistik? Oxymoron!


Bullshit.
"Resonanzfrequenzen von Biomolekülen" ist Blödsinn.

Alles Müll.

w.

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