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Bonaventura (22.07.2018, 13:09)
Als ich ins Kloster ging, bewegte mich auch die Frage: Kann man Gott erfahren? Das wäre doch der persönliche Gottesbeweis. Mit der Zeit habeich das verstanden. Der Schlüssel dazu ist die Bibel in beiden Testamenten. Der Hinweis auf beide Testamente ist sehr wichtig wegen ihres inneren Zusammenhangs durch Erwartung und Erfüllung.

Deshalb kam auch zurecht Kritik an meiner Suchmaschine ausschließlich für das Neue Testament. Daher hatte ich die Suchmaschine schließlich auch auf das Alte Testament erweitert. Inzwischen gibt es Bibelsuchmaschinen mit mehr finanzieller Unterstützung.

Heute habe ich von einem Karmeliter eine mystagogische Predigt gehört.Ein Unkundiger mag das nicht erkannt haben. Aber die Predigt handelte von der Begegnung mit Gott in der Eucharistiefeier, im Tabernakel und im Tempeldes Herzens nicht nur am Sonntag, sondern alle Tage der Woche. Die Predigthandelte von den Confessiones des heiligen Augustinus und von der heiligenTheresa von Avila und der häufigen Einkehr in die Kapelle des Herzens..

Man mag fragen, wie Gott im Leib Christi sein kann, im eigenen Herzen... Das zu beantworten fällt leicht mit dem heiligen Paulus, der auf dem Areopag dem heiligen Ignatius schon vorgegeben hat, Gott in allen Dingen zu finden: Spätestens seit Psalm 139 wissen wir, dass der Allmächtige eben auch allgegenwärtig ist und das Gottes Geist der Liebe, alles im Innersten zusammenhält.

Ich war erstaunt über eine solch fromme und vernünftige Predigt. Denn nicht selten versuchen Prediger den Zuhörer vom anderen Ende der Welt abzuholen und kommen dann kaum noch auf die wesentlichen Sachen für den Glauben im Alltag zu sprechen.

Aber auch für solche Versuche gibt es gelungene Beispiele: Bruder Rainer zum Beispiel startet diese Woche in den Charts mit einen ganz tollen Video - inhaltlich wie formal. Er rudert nicht so mit den Armen wie Bruder Stephan. Dafür überzeugt er geistlich-argumentativ. Aber jeder hat eben seine eigene Art. Ich hab das Angebot mal abonniert:

Bonaventura (22.07.2018, 15:19)
Schon als Jugendlicher habe ich mir viele Gedanken über Gott gemacht und über Gottesbeweise nachgedacht.

Einmal bin ich zu meinem Pastor gegangen und habe ihn gefragt: Wo steht eigentlich die Stelle vom Wort des Anfangs?

Ich war ganz überrascht, dass es sich um Joh 1,1 handelt, also um den Anfang des vierten Evangeliums.

Daraufhin hat er mir schwarzes kleines Buch geschenkt. Das war eine so genannte Wortkonkordanz, also ein Stichwortverzeichnis für Bibelstellen.

Heute braucht man so etwas nicht mehr. Dafür gibt es biblische Suchmaschinen.

Mit der Bibelsuchmaschine wird man auch schnell feststellen, dass Gotteserfahrung als Wort in der Bibel nicht vorkommt.

Der Schlüssel zur Gotteserfahrung ist das reine Herz. An anderen Stellen heißt es auch das gute Herz.

Das ist zunächst einmal unabhängig von den Früchten. Denn esgeht nicht um die saubere Oberfläche und um die perfekte Heuchelei. Vielmehr geht es um die gute Absicht.

Bei den Früchten besteht die Gefahr des Instrumentalisierens. Hochmütige wollen einen provozieren und auf die Probe stellen und sagen dann, wenn du das für Unrecht hältst: Das war nicht demütig. Du überzeugst mich nicht mit einer Gotteserfahrung.

Bei der Gotteserfahrung geht es zunächst um die eigene innerste ehrliche Prüfung. Wer sein Gewissen erforscht, erfährt Gott immer. Gottist stets die Stimme, die zum Guten rät, denn Gott ist der Inbegriff des Guten.

Dann liest man im Alten und Neuen Testament von Herz und Lippen. Denn wovondas Herz voll ist, da fließt der Mund über. Der Herr sei in deinem Herzen und auf deinen Lippen. Aber Gott kennt auch das geheuchelte Lippenbekenntnis. Deshalb kommt es eben nicht allein auf die Früchte an, sondern auf die Konkordanz von Herz und Mund. Und dann natürlich auf Herz und Hand. Schließlich zählt vor Gott das gute Werk.

Wer Gott erfährt, fragt zuerst nach dem Guten und setzt es dann um.

Schließlich gibt es besonders ehrgeizige Schüler, denen das Gute offenbar nicht gut genug ist. Das wird in der Geschichte deutlich wo einer fragt, was muss ich Gutes tun? Und Jesus sagt: Halte die Gebote. Und als das dem Frager nicht genug ist, sagt er: Dann gib alles auf für den Himmel und zieh mit mir umher. Tja, das dämpft dann den Ehrgeiz des Fragers plötzlich enorm.

Gott erfährt, wer das Gute sucht und das Gute tut. Mehr ist nicht nötig, um zu leben.

Man muss dafür kein stilles Mäuschen sein und sich nicht rumschupsen lassen und grün hinter den Ohren sein.
Der Habakuk. (22.07.2018, 15:28)
On 22.07.2018 15:19, Bonaventura wrote:
[..]
> Mit der Bibelsuchmaschine wird man auch schnell feststellen, dass
> Gotteserfahrung als Wort in der Bibel nicht vorkommt.
> Der Schlüssel zur Gotteserfahrung ist das reine Herz.


Ahja. Und alle Atheisten haben dann folgerichtig ein schmutziges Herz.

Was willst du uns hier weismachen, Herzchen?
Oder willst du dich gar nicht so subtil nur selber erhöhen, du Reinherziger?
Bonaventura (22.07.2018, 15:38)
Am Sonntag, 22. Juli 2018 15:28:35 UTC+2 schrieb Der Habakuk.:
> On 22.07.2018 15:19, Bonaventura wrote:
> Ahja. Und alle Atheisten haben dann folgerichtig ein schmutziges Herz.
> Was willst du uns hier weismachen, Herzchen?
> Oder willst du dich gar nicht so subtil nur selber erhöhen, du Reinherziger?


Jesus geht es nicht darum, dass der Theist oder Atheist mit seiner Gotteserfahrung hausieren geht. Es geht ihm um das Herz des Gläubigen. Er erreicht seine Jünger dort, wo das äußere Gesetz nicht hinreicht..

Man kann ganz aufgeklärt Grundrechte aufschreiben und 1.000 Parkregelnaufstellen, wenn Höchstrichter die ignorieren, haben die schönsten aufgeklärten Sätze nichts gebracht.

Mir persönlich sagt Gott im Gewissen, du sollst deinen Bürger nicht belügen, ihn in Medienfragen nicht entmündigen und dich anschließend am Eigentum deines Bürgers bereichern. Sondern als Wächter über das Recht und Verteidiger des Bürgers gegen den Staat sollst du die Freiheit des Staates nicht über die Freiheit des Bürgers stellen, denn sonst wärst du ein totalitärer Verbrecher undnicht besser als ein ordinärer Krimineller. Denn wenn schon unter denBedingungen des öffentlichen Rundfunkmonopols Vertragsfreiheit herrschte, kannst du sie nicht aufheben, wenn es dieses Monopol schon seit langemnicht mehr gibt.
Bonaventura (22.07.2018, 15:41)
Ich denke, am 18. Juli haben Atheisten sich am Grundrecht des Bürgers vergangen.
Der Habakuk. (22.07.2018, 15:51)
On 22.07.2018 15:38, Bonaventura wrote:
[..]
> öffentlichen Rundfunkmonopols Vertragsfreiheit herrschte, kannst du
> sie nicht aufheben, wenn es dieses Monopol schon seit langem nicht
> mehr gibt.

Zu all diesen Erkenntnissen kann man auch völlig ohne Gott gelangen. Du
schwurbelst leider nur wieder am Thema vorbei.
Bonaventura (22.07.2018, 15:53)
Am Sonntag, 22. Juli 2018 15:51:22 UTC+2 schrieb Der Habakuk.:
> On 22.07.2018 15:38, Bonaventura wrote:
> Zu all diesen Erkenntnissen kann man auch völlig ohne Gott gelangen.Du
> schwurbelst leider nur wieder am Thema vorbei.


Gott ist immer der Gute. Wer sich für einen Atheisten hält und Gottes Wille erfüllt, geht nicht in die Irre.
Der Habakuk. (22.07.2018, 15:56)
On 22.07.2018 15:41, Bonaventura wrote:
> Ich denke, am 18. Juli haben Atheisten sich am Grundrecht des Bürgers vergangen.

Soso. Atheisten? Du meinst die Entscheidung, daß die GEZ rechtmäßig sein
soll? Sind die am BVerG denn alle Atheisten? Erzähl doch mal.

Oder meinst du den 18. Juli 1870: "Das Erste Vatikanische Konzil
verabschiedet Pastor Aeternus, worin die Dogmen des päpstlichen
Jurisdiktionsprimats sowie der päpstlichen Unfehlbarkeit in Glaubens-
und Sittenfragen festgeschrieben werden."
Bonaventura (22.07.2018, 18:08)
Am Sonntag, 22. Juli 2018 15:56:30 UTC+2 schrieb Der Habakuk.:
> On 22.07.2018 15:41, Bonaventura wrote:
> > Ich denke, am 18. Juli haben Atheisten sich am Grundrecht des Bürgers vergangen.

> Soso. Atheisten? Du meinst die Entscheidung, daß die GEZ rechtmäßig sein
> soll? Sind die am BVerG denn alle Atheisten? Erzähl doch mal.


Die Entscheidung war atheistische Rechtsbeugung.

> Oder meinst du den 18. Juli 1870: "Das Erste Vatikanische Konzil
> verabschiedet Pastor Aeternus, worin die Dogmen des päpstlichen
> Jurisdiktionsprimats sowie der päpstlichen Unfehlbarkeit in Glaubens-
> und Sittenfragen festgeschrieben werden."


Das ist im Sinne des biblischen Dienstverständnisses weiterhin korrekt.. Wer von euch der erste sein will, soll der Diener aller sein. Missbrauch kann man damit nicht rechtfertigen. Das wäre nicht theistisch.
Der Habakuk. (22.07.2018, 18:16)
On 22.07.2018 18:08, Bonaventura wrote:
> Am Sonntag, 22. Juli 2018 15:56:30 UTC+2 schrieb Der Habakuk.:
> Die Entscheidung war atheistische Rechtsbeugung.


Kennst du auch nur einen "Bruder Kardinal", Bischof oder sonstigen
höheren Kleriker, der dieses Urteil als atheistisch oder ungerecht
kritisiert hat?

Falls ja: nenne!
Falls nein: begründe!
> Das ist im Sinne des biblischen Dienstverständnisses weiterhin
> korrekt. Wer von euch der erste sein will, soll der Diener aller
> sein. Missbrauch kann man damit nicht rechtfertigen. Das wäre nicht
> theistisch.


"Dienen" durch selbst behauptete Unfehlbarkeit und also auch
Selbstimmunisierung gegen jegliche Kritik?

Wenns nicht so traurig wär, könnts fast lustig sein.
Bonaventura (22.07.2018, 18:25)
Am Sonntag, 22. Juli 2018 18:16:12 UTC+2 schrieb Der Habakuk.:
> On 22.07.2018 18:08, Bonaventura wrote:
> Kennst du auch nur einen "Bruder Kardinal", Bischof oder sonstigen
> höheren Kleriker, der dieses Urteil als atheistisch oder ungerecht
> kritisiert hat?
> Falls ja: nenne!
> Falls nein: begründe!


Für eine Gewissensentscheidung ruft man nicht vorher seinen Bruder an.Wenn der Staat einen Teil der Bevölkerung verfolgt, sagt man nicht: Übertreibt es nicht. Hier liegt die Schwäche der FDP. Man kann nicht für die Freiheit der Bürger einzutreten behaupten, aber dann,wenn der Bürger geknechtet wird, als Blockpartei sagen: Hojo, aber demnächst bitte nur halb so schlimm.

> "Dienen" durch selbst behauptete Unfehlbarkeit und also auch
> Selbstimmunisierung gegen jegliche Kritik?


So tritt derzeit das Bundesverfassungsgericht auf: Rechtsbeugung, basta. Wir sind die Oberpolitiker hier. Und wenn die Bundesregierung angerufen hat, müssen wir uns vorher noch ein bisschen selbst bedienen: Denn warum sollten wir eigentlich für mehr als 80 doppelt und dreifach bezahlen, nur weil wir zu den Oberen Zehntausend mit mehreren Wohnungen gehören?
Der Habakuk. (22.07.2018, 18:41)
On 22.07.2018 18:25, Bonaventura wrote:
> Am Sonntag, 22. Juli 2018 18:16:12 UTC+2 schrieb Der Habakuk.:
> Für eine Gewissensentscheidung ruft man nicht vorher seinen Bruder
> an. Wenn der Staat einen Teil der Bevölkerung verfolgt, sagt man
> nicht: Übertreibt es nicht. Hier liegt die Schwäche der FDP.


Was interessiert mich die FDP? Nach der hatte ich nicht gefragt.
Ich wollte wissen, wie deine Kirchenführer dazu stehen.
Ich vermute: du könntest mir keinen nennen, der es so sieht wie du.
Das bedeutet nicht, daß du Unrecht hast, es bedeutet aber, daß deine
Kirchenführer es eben anders sehen als du (und viele im Volk).

> Man kann
> nicht für die Freiheit der Bürger einzutreten behaupten, aber dann,
> wenn der Bürger geknechtet wird, als Blockpartei sagen: Hojo, aber
> demnächst bitte nur halb so schlimm.


Na dann ist ja gut: denn bekanntlich tritt die Kirche ja nicht für die
Freiheit der Bürger ein.
> So tritt derzeit das Bundesverfassungsgericht auf: Rechtsbeugung,
> basta.


Sie sind wie die Kardinäle und Bischöfe vom Staat bezahlte Staatsbüttel.
Das wollen sie auch bleiben.

> Wir sind die Oberpolitiker hier.


Werch ein Illtum! Wir sind das (Stimm)Vieh der Politiker und "Hirten"
Pastores.

> Und wenn die Bundesregierung
> angerufen hat, müssen wir uns vorher noch ein bisschen selbst
> bedienen: Denn warum sollten wir eigentlich für mehr als 80 doppelt
> und dreifach bezahlen, nur weil wir zu den Oberen Zehntausend mit
> mehreren Wohnungen gehören?


Na *das* Problem bist du als Mehrfachwohnungseigentümer ja jetzt los.
Dank BVerG. :-D
Bonaventura (22.07.2018, 19:04)
Am Sonntag, 22. Juli 2018 18:41:26 UTC+2 schrieb Der Habakuk.:
> On 22.07.2018 18:25, Bonaventura wrote:
> Was interessiert mich die FDP? Nach der hatte ich nicht gefragt.
> Ich wollte wissen, wie deine Kirchenführer dazu stehen.
> Ich vermute: du könntest mir keinen nennen, der es so sieht wie du.
> Das bedeutet nicht, daß du Unrecht hast, es bedeutet aber, daß deine
> Kirchenführer es eben anders sehen als du (und viele im Volk).


Die Brüder im bischöflichen Dienst sind zu sehr auf ihre Privilegien bedacht. Sie sollten sich vielmehr stark machen für das Menschenrecht der Staatsbürger. Und in zweiter Linie natürlich auch für die internationale Hilfe für Menschen in Not. Nächstenliebe bedeutet nicht in erster Linie Fernstenliebe.

Die FDP ist natürlich eine politische Partei. Sie sollte sagen: Wir als Grundgesetzpartei treten für das Individualrecht ein. Das dürfte um so einfacher sein, als dass die Vertragsfreiheit bei den Öffentlich-rechtlichen auch immer schon galt. Außerdem findet die Mehrheit diebisherige Vertragsfreiheit richtig. Wenn jetzt die Diktatoren der Einheitsregierung Grundgesetz, Vertragsfreiheit und Mehrheitsmeinung kippen, ist etwas faul im Staate. Wenn die FDP das als Blockflöte nicht tut - wen sollte man denn dann wählen?

> > Man kann
> > nicht für die Freiheit der Bürger einzutreten behaupten, aberdann,
> > wenn der Bürger geknechtet wird, als Blockpartei sagen: Hojo, aber
> > demnächst bitte nur halb so schlimm.

> Na dann ist ja gut: denn bekanntlich tritt die Kirche ja nicht für die
> Freiheit der Bürger ein.


Die Frage ist nach dem Konzil, ob die Katholiken für Freiheit eintreten. Denn das ist ihr ureigener Laienjob in der Politik. Das ZdK als Wurmfortsatz der Einheitsregierung ist damit jedoch überfordert.
[..]
Bonaventura (22.07.2018, 20:00)
Benedikt XVI. hatte sich bemüht, die Gotteserfahrung ethisch zu verstehen. Eigentlich ist die Enzyklika zur Ehe des amtierenden Papstes ein Rückfall hinter dieses Bemühen. Caritas meint die schenkende Liebe. Gott ist die schenkende Liebe, bis hin zum vollen persönlichen Einsatz für das Wohlergehen der Familie, der Kirche, der Gesellschaft. Diese Ganzhingabe für Gott kann auch den Verzicht auf die Ehe mit sich bringen. In der Fülle der Hingabe ist auch die Gotteserfahrung ganzheitlich.
Helmut Wabnig (22.07.2018, 21:13)
On Sun, 22 Jul 2018 04:09:43 -0700 (PDT), Bonaventura
<christoph.overkott> wrote:

>Als ich ins Kloster ging, bewegte mich auch die Frage: Kann man Gott erfahren? Das wäre doch der persönliche Gottesbeweis. Mit der Zeit habe ich das verstanden. Der Schlüssel dazu ist die Bibel in beiden Testamenten. Der Hinweis auf beide Testamente ist sehr wichtig wegen ihres inneren Zusammenhangs durch Erwartung und Erfüllung.
>Deshalb kam auch zurecht Kritik an meiner Suchmaschine ausschließlich für das Neue Testament. Daher hatte ich die Suchmaschine schließlich auch auf das Alte Testament erweitert. Inzwischen gibt es Bibelsuchmaschinen mit mehr finanzieller Unterstützung.
>Heute habe ich von einem Karmeliter eine mystagogische Predigt gehört. Ein Unkundiger mag das nicht erkannt haben. Aber die Predigt handelte von der Begegnung mit Gott in der Eucharistiefeier, im Tabernakel und im Tempel des Herzens nicht nur am Sonntag, sondern alle Tage der Woche. Die Predigt handelte von den Confessiones des heiligen Augustinus und von der heiligen Theresa von Avila und der häufigen Einkehr in die Kapelle des Herzens.
>Man mag fragen, wie Gott im Leib Christi sein kann, im eigenen Herzen... Das zu beantworten fällt leicht mit dem heiligen Paulus, der auf dem Areopag dem heiligen Ignatius schon vorgegeben hat, Gott in allen Dingen zu finden: Spätestens seit Psalm 139 wissen wir, dass der Allmächtige eben auch allgegenwärtig ist und das Gottes Geist der Liebe, alles im Innersten zusammenhält.
>Ich war erstaunt über eine solch fromme und vernünftige Predigt. Denn nicht selten versuchen Prediger den Zuhörer vom anderen Ende der Welt abzuholen und kommen dann kaum noch auf die wesentlichen Sachen für den Glauben im Alltag zu sprechen.
>Aber auch für solche Versuche gibt es gelungene Beispiele: Bruder Rainer zum Beispiel startet diese Woche in den Charts mit einen ganz tollen Video - inhaltlich wie formal. Er rudert nicht so mit den Armen wie Bruder Stephan. Dafür überzeugt er geistlich-argumentativ. Aber jeder hat eben seine eigene Art. Ich hab das Angebot mal abonniert:
>


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w.

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