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Richard Fonfara (16.05.2018, 13:41)
Hallo,

meine beiden externen Backupplatten sind mit 300 GB mittlerweile viel zu
klein, zumal ich Daten- und Systempartition von 2 Rechnern zu sichern habe.

Heute bietet voelkner die WDBU6Y0020BBK-WESN (Western Digital Elements
Portable) statt für 109,99 ? für 69,99 ? an, eine 2-TB-Platte. Ich habe
mal nach dieser gestartpaget und habe gesehen, dass andere Händler die
Platte noch wesentlich günstiger anbieten.

Nach Testberichten habe ich auch nachgesehen und nach einem ersten
Überblick scheint das eine recht gute HD zu sein. Allerdings ist die
Platte schon etwa 4 Jahre alt. Jetzt weiß ich nicht, ob die Platte noch
gefertigt wird oder ob die angebotenen Platten seit 4 Jahren beim
Händler rumliegen und durch die Lagerung vielleicht Schäden in Mechanik
und Elektronik erlitten haben.

Oder würdet ihr mir fürs Backup andere Platten empfehlen?
Thomas Einzel (16.05.2018, 14:00)
Am 16.05.2018 um 12:41 schrieb Richard Fonfara:
[..]
> Händler rumliegen und durch die Lagerung vielleicht Schäden in Mechanik
> und Elektronik erlitten haben.
> Oder würdet ihr mir fürs Backup andere Platten empfehlen?


Wenn du deine Anforderungen präzisieren würdest, könntest du mehr als
nur ein paar zufällig genannte HDD Bezeichnungen bekommen.

z.B.:
2,5"/3,5"
Datenspeichergröße (ggf. min/max)
Schnittstelle (USB2, USB3, eSata,...)
externe Versorgung egal, unerwünscht, möglich (USB3 vorhanden?)
HDD/SSD?
Preisrahmen?
Hersteller-Präferenzen oder "ungeliebte" Hersteller?

Muss es eine fertige externe HDD sein und kannst du auch selbst eine
SDD/HDD in ein externes Gehäuse einsetzen?
Thorsten Albrecht (16.05.2018, 14:05)
Richard Fonfara <junk_shredder> wrote:

>Jetzt weiß ich nicht, ob die Platte noch
>gefertigt wird oder ob die angebotenen Platten seit 4 Jahren beim
>Händler rumliegen und durch die Lagerung vielleicht Schäden in Mechanik
>und Elektronik erlitten haben.


Kein Händler lässt freiwillig irgendetwas 4 Jahre herumliegen. Das
wäre zu teuer (Lagerkosten). Und durch Herumliegen erleidet eine
Festplatte auch keine Schäden. Nur durch Herumfliegen.

Thorsten
Thorsten Albrecht (16.05.2018, 14:15)
Richard Fonfara <junk_shredder> wrote:

>Oder würdet ihr mir fürs Backup andere Platten empfehlen?


Ja. Eine größere Platte. Die 2 TB neigt dazu, dann doch irgendwann
voll zu werden (z.B. bei vielen aufbewahrten Imagesicherungen). Bei
3-4 TB ist man etwas sicherer. Ich persönlich habe u. a. eine Toshiba
Canvio, und eine 3 TB kostet nicht viel:


Die Canvios haben einen kleinen Nachteil: sie gehen von alleine in den
Standby. Das mögen offenbar die meisten Leute. Ich nicht, aber ist mir
egal, da sie eh nicht permanent dranhängt.

Im übrigen benötigt man (mindestens) 2 Backup-Festplatten, sofern man
keine Lust hat, bei einem Festplattendefekt sämtliche existierenden
Backups auf einmal zu verlieren. Merke: Mache einfach regelmäßig ein
Backup von der Backup-Festplatte, oder benutze die Platten abwechselnd
zum Backuppen.

Thorsten
Richard Fonfara (16.05.2018, 14:43)
Am 16.05.2018 um 14:00 Uhr schrieb Thomas Einzel:

[..]
> Hersteller-Präferenzen oder "ungeliebte" Hersteller?
> Muss es eine fertige externe HDD sein und kannst du auch selbst eine
> SDD/HDD in ein externes Gehäuse einsetzen?

Ob 2,5 oder 3,5 " ist mir wurscht. 2 TB wäre die Mindestgröße. Ich habe
keine Erfahrung mit GPT und weiß daher nicht, ob ich bei der
Partitionierung 2 Partitionen à 1,5 TB anlegen könnte oder nur 2 und 1 TB.

USB 3 hat nur einer der Rechner und die Buchsen dafür sind leider auf
der Rückseite. USB 2 würde also reichen. Die Stromversorgung sollte am
besten über ein zusätzliches Kabel laufen und nicht über USB, da bin ich
misstrauisch, was die Stabilität der Spannung und die Belastbarkeit der
Buchse(nelektronik) anbelangt.

Es kann eine normale HDD sein, SSD ist mir zu teuer für Backupzwecke.
Preislich am besten deutlich unter 100 ?, denn ich kaufe mir 2 Platten.
Eine ist dann immer in einem Schließfach, die andere bei mir zu Hause.

Es ist mir am liebsten, wenn die Platte bereits fix und fertig montiert
geliefert wird.
Richard Fonfara (16.05.2018, 14:53)
Am 16.05.2018 um 14:15 Uhr schrieb Thorsten Albrecht:

> Richard Fonfara <junk_shredder> wrote:
> Ja. Eine größere Platte. Die 2 TB neigt dazu, dann doch irgendwann
> voll zu werden (z.B. bei vielen aufbewahrten Imagesicherungen). Bei
> 3-4 TB ist man etwas sicherer. Ich persönlich habe u. a. eine Toshiba
> Canvio, und eine 3 TB kostet nicht viel:
>


Danke für den Link. Das wäre eine Möglichkeit.
> Im übrigen benötigt man (mindestens) 2 Backup-Festplatten, sofern man
> keine Lust hat, bei einem Festplattendefekt sämtliche existierenden
> Backups auf einmal zu verlieren. Merke: Mache einfach regelmäßig ein
> Backup von der Backup-Festplatte, oder benutze die Platten abwechselnd
> zum Backuppen.

Ich habe in der Tat 2 Backup-Platten. Das hat mir das eine oder andere
Mal, wenn ich einen Sekunden-IQ-Einbruch hatte, die Daten gerettet. Und
es werden auch wieder 2 Platten werden.
Thomas Einzel (16.05.2018, 14:59)
Am 16.05.2018 um 13:43 schrieb Richard Fonfara:
> Am 16.05.2018 um 14:00 Uhr schrieb Thomas Einzel: ....
> Ob 2,5 oder 3,5 " ist mir wurscht. 2 TB wäre die Mindestgröße. Ich habe
> keine Erfahrung mit GPT und weiß daher nicht, ob ich bei der
> Partitionierung 2 Partitionen à 1,5 TB anlegen könnte oder nur 2 und 1 TB.
> USB 3 hat nur einer der Rechner und die Buchsen dafür sind leider auf
> der Rückseite.


USB Leitungen angeschlossen lassen, dazu ein 2. kaufen, wenige ?.

> USB 2 würde also reichen.


Da ein PC bereits USB3 hat, IMO USB3.

Die Rechner haben kein eSATA?

> Die Stromversorgung sollte am
> besten über ein zusätzliches Kabel laufen und nicht über USB, da bin ich
> misstrauisch, was die Stabilität der Spannung und die Belastbarkeit der
> Buchse(nelektronik) anbelangt.
> Es kann eine normale HDD sein, SSD ist mir zu teuer für Backupzwecke.
> Preislich am besten deutlich unter 100 ?, denn ich kaufe mir 2 Platten.
> Eine ist dann immer in einem Schließfach, die andere bei mir zu Hause.
> Es ist mir am liebsten, wenn die Platte bereits fix und fertig montiert
> geliefert wird.


Letzteres schränkt mittelfristig mehr ein als viele glauben, aber es ist
deine Anforderung.

Mit <99Euro je USB HDD empfehle ich derzeit ext. 4TB HDD:


Ich setze HDDs prinzipiell selber in Gehäuse ein, müsste ich aus der
Liste etwas kaufen, würde ich mir die Seagates näher ansehen.
Takvorian (16.05.2018, 16:17)
Richard Fonfara schrieb:

> Oder würdet ihr mir fürs Backup andere Platten empfehlen?


2 TB wäre ja ein recht kleiner Schritt. Ich würde mich dann eher ab 3 - 5
TB umschauen, mit Netzteil.


> Ich habe
> keine Erfahrung mit GPT und weiß daher nicht, ob ich bei der
> Partitionierung 2 Partitionen à 1,5 TB anlegen könnte oder nur 2 und 1 TB.


Wenn die Platte größer als 2 TB ist, richtet man sie im GPT-Stil ein und
idealerweise nur ein einziges großes Volume einrichten. Also nicht in
mehrere Volumes zerstückeln, damit schießt man sich nur ins Knie.
Frank Möller (16.05.2018, 16:30)
Richard Fonfara schrieb:
> Am 16.05.2018 um 14:00 Uhr schrieb Thomas Einzel:


>> Muss es eine fertige externe HDD sein und kannst du auch selbst eine
>> SDD/HDD in ein externes Gehäuse einsetzen?


> Ob 2,5 oder 3,5 " ist mir wurscht. 2 TB wäre die Mindestgröße. Ich habe
> keine Erfahrung mit GPT und weiß daher nicht, ob ich bei der
> Partitionierung 2 Partitionen à 1,5 TB anlegen könnte oder nur 2 und 1 TB.


> USB 3 hat nur einer der Rechner und die Buchsen dafür sind leider auf
> der Rückseite. USB 2 würde also reichen.


LOL. Na ja, nix gegen Dich, aber mir ist es schon lieber, wenn ein Backup
in der Hälfte der Zeit durch ist.

Für USB 3 auf der Rückseite ist z. B. sowas optimal (mit eigener
Stromversorgung): <https://de.sharkoon.com/product/1175/10066#desc>

Das Ding verträgt Standard-Festplatten und es kommt auch mit GPT und mit
mehr als 2 TB zurecht. Der Arretierungsmechanismus ist robust ausgeführt.

Zum Aufbewahren der Platten außerhalb der Docking-Station empfiehlt sich
sowas: <https://de.sharkoon.com/product/1688/08780#desc>

Die Teile gibt's für wenige Öro und sie sind stapelbar. Zum Benutzen der
Platten wird nur der kurze Teil der Hülle von der Platte abgezogen.

> Die Stromversorgung sollte am besten über ein zusätzliches Kabel laufen
> und nicht über USB...


Dann gibt's erst recht keinen Grund, jede Backup-Platte sinnloserweise in
einem eigenen Gehäuse zu verstecken.
Richard Fonfara (16.05.2018, 19:40)
Am 16.05.2018 um 16:17 Uhr schrieb Takvorian:

> Richard Fonfara schrieb:
>> Oder würdet ihr mir fürs Backup andere Platten empfehlen?

> 2 TB wäre ja ein recht kleiner Schritt. Ich würde mich dann eher ab 3 - 5
> TB umschauen, mit Netzteil.
>


Werde ich in Erwägung ziehen.
>> Ich habe
>> keine Erfahrung mit GPT und weiß daher nicht, ob ich bei der
>> Partitionierung 2 Partitionen à 1,5 TB anlegen könnte oder nur 2 und 1 TB.

> Wenn die Platte größer als 2 TB ist, richtet man sie im GPT-Stil ein und
> idealerweise nur ein einziges großes Volume einrichten. Also nicht in
> mehrere Volumes zerstückeln, damit schießt man sich nur ins Knie.

Ich brauche aber 2 Volumes, denn ich habe einen Linux- und einen
Windowsrechner. Wieso schieße ich mir mit 2 Volumes ins Knie?
Richard Fonfara (16.05.2018, 19:58)
Am 16.05.2018 um 16:30 Uhr schrieb Frank Möller:

> Richard Fonfara schrieb:


>> USB 3 hat nur einer der Rechner und die Buchsen dafür sind leider auf
>> der Rückseite. USB 2 würde also reichen.

> LOL. Na ja, nix gegen Dich, aber mir ist es schon lieber, wenn ein Backup
> in der Hälfte der Zeit durch ist.


Wo du recht hast, hast du recht. Da ich künftig auch / auf meinem
Linuxrechner sichern möchte, wofür ich zzt. keinen Platz habe, brauche
ich USB 3, sonst komme ich nicht mehr rechtzeitig zum Bankschließfach,
um die Platte gegen die dort lagernde Platte auszutauschen.
> Für USB 3 auf der Rückseite ist z. B. sowas optimal (mit eigener
> Stromversorgung): <https://de.sharkoon.com/product/1175/10066#desc>
> Das Ding verträgt Standard-Festplatten und es kommt auch mit GPT und mit
> mehr als 2 TB zurecht. Der Arretierungsmechanismus ist robust ausgeführt.
> Zum Aufbewahren der Platten außerhalb der Docking-Station empfiehlt sich
> sowas: <https://de.sharkoon.com/product/1688/08780#desc>
> Die Teile gibt's für wenige Öro und sie sind stapelbar. Zum Benutzen der
> Platten wird nur der kurze Teil der Hülle von der Platte abgezogen.


Wäre eine Überlegung wert. Aber ...
[..]
Takvorian (16.05.2018, 20:50)
Richard Fonfara schrieb:

> Ich brauche aber 2 Volumes, denn ich habe einen Linux- und einen
> Windowsrechner. Wieso schieße ich mir mit 2 Volumes ins Knie?


Im Falle von einem einzigen Dateisystem teilt man die Platte besser mit
Ordnern sinnvoll ein, nicht mit x Partitionen, sonst verkleinert man sich
sinnlos den Platz. Wenn aber zwei unterschiedliche Dateisysteme drauf
sollen, geht's natürlich nicht anders. Ich würde eher dazu tendieren, ein
großes Datengrab, z.B. 5 TB, zu betreiben, fest mit einem Gerät verbunden,
ein- und ausschaltbar, von anderen Geräten aus übers Netzwerch erreichbar.
Platten hin und her stöpseln, wäre fade.
Frank Möller (16.05.2018, 20:58)
Richard Fonfara schrieb:
> Am 16.05.2018 um 16:30 Uhr schrieb Frank Möller:


>> Für USB 3 auf der Rückseite ist z. B. sowas optimal (mit eigener
>> Stromversorgung): <https://de.sharkoon.com/product/1175/10066#desc>


>> Das Ding verträgt Standard-Festplatten und es kommt auch mit GPT und mit
>> mehr als 2 TB zurecht. Der Arretierungsmechanismus ist robust ausgeführt.


>> Zum Aufbewahren der Platten außerhalb der Docking-Station empfiehlt sich
>> sowas: <https://de.sharkoon.com/product/1688/08780#desc>


>> Die Teile gibt's für wenige Öro und sie sind stapelbar. Zum Benutzen der
>> Platten wird nur der kurze Teil der Hülle von der Platte abgezogen.


> Wäre eine Überlegung wert. Aber ...


>>> Die Stromversorgung sollte am besten über ein zusätzliches Kabel laufen
>>> und nicht über USB...


>> Dann gibt's erst recht keinen Grund, jede Backup-Platte sinnloserweise in
>> einem eigenen Gehäuse zu verstecken.


> ... scheint aber nur unter Windows zu laufen.


Wieso?

> Oder ist auch Linux möglich?


Das Ding braucht keine speziellen Treiber. Das System braucht Treiber für
die USB3-Schnittstelle des Boards. Linux kann doch wohl USB3. Ob dabei auch
der USB3-Chip auf Deinem Board unterstützt wird, müßtest Du halt
herausfinden.
Thomas Niering (17.05.2018, 06:39)
Hallo Richard,

Richard Fonfara <junk_shredder> wrote:
> USB 3 hat nur einer der Rechner und die Buchsen dafür sind leider auf
> der Rückseite. USB 2 würde also reichen.


Kauf dir ein zusätzliches, zur Platte passendes USB3-Kabel, und lass es
am Rechner eingesteckt.
Wenn der 2. Rechner noch einen freien PCIe-Steckplatz hat, würd ich den
einfach mit einer USB3-Karte aufrüsten und dann gleichartig vorgehen...

> Es kann eine normale HDD sein, SSD ist mir zu teuer für Backupzwecke.
> Preislich am besten deutlich unter 100 ?, denn ich kaufe mir 2 Platten.
> Eine ist dann immer in einem Schließfach, die andere bei mir zu Hause.


Kauf dir zwei gleichartige Platten.
Wenn dir bisher 300 GB ausgelangt haben, um zwei Rechner zu sichern,
dann sollten auch 2 TB für längere Zeit auslangen.

Ciao Thomas
Richard Fonfara (17.05.2018, 13:30)
Am 17.05.2018 um 06:39 Uhr schrieb Thomas Niering:

> Hallo Richard,
> Richard Fonfara <junk_shredder> wrote:
> Kauf dir ein zusätzliches, zur Platte passendes USB3-Kabel, und lass es
> am Rechner eingesteckt.
> Wenn der 2. Rechner noch einen freien PCIe-Steckplatz hat, würd ich den
> einfach mit einer USB3-Karte aufrüsten und dann gleichartig vorgehen...


Das wäre überlegenswert.
> Kauf dir zwei gleichartige Platten.
> Wenn dir bisher 300 GB ausgelangt haben, um zwei Rechner zu sichern,
> dann sollten auch 2 TB für längere Zeit auslangen.
> Ciao Thomas

Ich tendiere mittlerweile auch zu der Ansicht, dass 3 oder gar 5 TB
momentan viel zu viel sind. Es kommen also nur noch 2-TB-Laufwerke in Frage

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