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Bernhard Kuemel (10.07.2018, 14:48)


Auf dem Flughafen in Schwechat (Bezirk Bruck an der Leitha) fragte sie
vor dem Einchecken am Montagvormittag pflichtbewusst beim Zoll, ob sie
mit dem Weltkriegsrelikt ins Flugzeug steigen darf.

Die Frau musste eine Geldstrafe in vierstelliger Höhe bezahlen.

Fuer welches Delikt?
Johann Mayerwieser (10.07.2018, 17:32)
Am Tue, 10 Jul 2018 14:48:13 +0200 schrieb Bernhard Kuemel:

> Die Frau musste eine Geldstrafe in vierstelliger Höhe bezahlen.
> Fuer welches Delikt?


Wahrscheinlich Besitz von Kampfmittel
Werner Tann (11.07.2018, 09:34)
Johann Mayerwieser <johann.mayerwieser> schrieb:

>> Die Frau musste eine Geldstrafe in vierstelliger Höhe bezahlen.
>> Fuer welches Delikt?

>Wahrscheinlich Besitz von Kampfmittel


Klar. Blödheit ist ja leider nicht strafbar.
Bernhard Kuemel (11.07.2018, 20:35)
On 07/10/2018 05:32 PM, Johann Mayerwieser wrote:
> Am Tue, 10 Jul 2018 14:48:13 +0200 schrieb Bernhard Kuemel:
>> Die Frau musste eine Geldstrafe in vierstelliger Höhe bezahlen.
>> Fuer welches Delikt?

> Wahrscheinlich Besitz von Kampfmittel


Geht auch fahrlaessige Gemeingefaehrdung, wenn unbekannt ist, ob das
Ding explodieren kann? Also, eine Handgranate aus einer Kiste mit 99
Attrappen und einer echten zu werfen wird ja auch Gemeingefaehrdung
sein, auch wenn man eine Attrappe erwischt, oder?

lg, Bernhard
Stefan Hirschmann (11.07.2018, 21:01)
Am 10.07.2018 um 14:48 schrieb Bernhard Kuemel:
>
> Auf dem Flughafen in Schwechat (Bezirk Bruck an der Leitha) fragte sie
> vor dem Einchecken am Montagvormittag pflichtbewusst beim Zoll, ob sie
> mit dem Weltkriegsrelikt ins Flugzeug steigen darf.
> Die Frau musste eine Geldstrafe in vierstelliger Höhe bezahlen.
> Fuer welches Delikt?


Soweit ich den Bericht verstehe, wurde die Strafe bereits verhängt. Dh
es kann kein gerichtliches Verfahren gewesen sein, denn diese brauchen
länger. Es muss also eine Verwaltungsstrafe gewesen sein.

MfG Stefan
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