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Stephan Gerlach (21.06.2018, 02:25)
Vor einiger Zeit hatte ich schonmal was zur
Telekom-Zwangsu{um;ab}schaltung der analogen Telefonanschlüsse
geschrieben/gelesen.
Nun kam erstmalig ein Brief von der Telekom mit diesem Hinweis, daß dies
hier bald geschehen soll.
Bekanntermaßen hat man unter anderem die Wahl zwischen
- einen der aktuellen Telekom-Tarife buchen
- die Kündigung seitens der Telekom abwarten und einen neuen Anbieter
suchen.

Mir geht es hier erstmal nur um das Thema "neuer Router". Evtl. wurden
die folgenden Fragen schonmal beantwortet, aber ich finde gerade die
exakt zielführenden Antworten nicht mehr.

Angenommen, man wechselt auf einen der beiden Tarife "Magenta Zuhause
XS" oder "Magenta Zuhause S", welche Router funktionieren damit?

(BTW: Ja, ich habe bereits auf der Telekom-Internetseite gesucht.
Nein, die Informationen dort halte ich nicht für umfassend.)

Bei Wikipedia <https://de.wikipedia.org/wiki/Speedport> gibt es eine
Liste von Speedports. Wenn ich recht verstehe, funktionieren die
prinzipiell alle(??) mit den beiden genannten Tarifen.
Allerdings steht dort auch das Zitat:

[... T-VoIP: Nur die mit "ja" gekennzeichneten Speedport-Geräte haben
eine Betriebserlaubnis zum Betrieb an einem IP-basierten Anschluss der
Telekom, da nur dann eine Anwahl einer Notrufnummer auch per VoIP
weitergeleitet wird. Technisch gilt das entsprechend für alle rein auf
IP bauenden Anschlüsse jedes Anbieters. Andere, in der Regel ältere
Geräte haben bei den Notrufnummern einen Zwangs-Rückfall auf das
Festnetz, das aber in diesem Fall ja nicht mehr existiert...]

Heißt das jetzt, daß man mit mit "nein" gekennzeichneten Geräten keine
Notrufnummern wählen könnte?

Weiterhin:
Welche Annex-Anschluß-Art (A, B, I, J, L, M) bekommt man üblicherweise
bei Buchung eines Magenta-XS- oder -S-Tarifes?

Muß der Router den IPv6-Standard beherrschen?

Anforderungsprofil des Routers:
- 1 LAN-Anschluß vorhanden
- 1 abschaltbarer WLAN-Anschluß vorhanden
- 1 analoges Festnetz-Telefon anschließbar
- bei Neustart zügiges Hochfahren
- jegliche automatische Fernsteuerung/-wartung abstellbar
- möglichst stabiles Funktionieren
- aussagekräftige LEDs, z.B. Blinken beim Download, daß aktuell Daten
übertragen werden, ist hilfreich
- Einstellmöglichkeiten mindestens wie beim aktuellen Router, z.B.:
| DHCP-Server Ein/Aus wählbar
| UPnP Ein/Aus wählbar
| Dynamisches DNS Ein/Aus wählbar
| MTU (Maximum transmission unit) einstellbar
| Automatisch verbinden Ein/Aus wählbar
| Automatisch trennen nach x Minuten Inaktivität wählbar

Ich ziehe in Erwägung, irgendeine(n) möglichst günstige(n) Fritzbox oder
Speedport bei Ebay oder Kleinanzeigen zu erwerben.

Bei Wikipedia sind wie gesagt einige Speedports aufgeführt; allerdings
ist mir nicht ganz die Kompatibilität klar, und zwar wegen der T-VoIP-
und der Annex-Sache.
Bei den Fritzboxen <https://de.wikipedia.org/wiki/Fritz!Box> steht
relativ wenig zu T-VoIP und der Annex-Anschluß-Art, so daß die
Kompatibilät der genannten Geräte mit Magenta-XS- oder -S unklar bleibt.

Mieten eines Neugerätes (mit zahlreichen nicht benötigten Features), wie
von der Telekom vorgeschlagen, kommt eher nicht infrage.
Michael Limburg (21.06.2018, 02:28)
Stephan Gerlach wrote:

> Mir geht es hier erstmal nur um das Thema "neuer Router". Evtl. wurden
> die folgenden Fragen schonmal beantwortet, aber ich finde gerade die
> exakt zielführenden Antworten nicht mehr.


Und ich lese Texte im Usenet mit mehr als 40 Zeile nur quer.

> Angenommen, man wechselt auf einen der beiden Tarife "Magenta Zuhause
> XS" oder "Magenta Zuhause S", welche Router funktionieren damit?


Alle, die ADSL2+, Annex J unterstützen und das sind etliche
Modems/Router von noch mehr Herstellern. OK, wenn analoge
Telefone angeschlossen werden sollen, reduziert sich die
Anzahl.

> (BTW: Ja, ich habe bereits auf der Telekom-Internetseite gesucht.
> Nein, die Informationen dort halte ich nicht für umfassend.)
> Bei Wikipedia <https://de.wikipedia.org/wiki/Speedport> gibt es eine
> Liste von Speedports. Wenn ich recht verstehe, funktionieren die
> prinzipiell alle(??) mit den beiden genannten Tarifen.


Nein, s. o. (Annex J). Hier liegt z.B. als Backup noch ein w504V rum.

> Muß der Router den IPv6-Standard beherrschen?


Nö.

> Anforderungsprofil des Routers:
> - 1 LAN-Anschluß vorhanden
> - 1 abschaltbarer WLAN-Anschluß vorhanden
> - 1 analoges Festnetz-Telefon anschließbar
> - bei Neustart zügiges Hochfahren


Die Zeit bis das Modem "Sync" hat, hängt nur mittelbar vom Router ab.

[..]
> | MTU (Maximum transmission unit) einstellbar
> | Automatisch verbinden Ein/Aus wählbar
> | Automatisch trennen nach x Minuten Inaktivität wählbar


> Ich ziehe in Erwägung, irgendeine(n) möglichst günstige(n) Fritzbox oder
> Speedport bei Ebay oder Kleinanzeigen zu erwerben.


Bei gebrauchten Fritz!Boxen (wie eigenstlich bei allen Routern) sollte
man drauf achten, daß diese auch noch supportet (Sicherheits-Updates)
werden.
Günstig bekommt man 1&1 Homeserver (z.T.abgespeckte Fritz!Boxen) wie
z.B. 7632SL

> Bei den Fritzboxen <https://de.wikipedia.org/wiki/Fritz!Box> steht
> relativ wenig zu T-VoIP und der Annex-Anschluß-Art, so daß die
> Kompatibilät der genannten Geräte mit Magenta-XS- oder -S unklar bleibt.


Eigentlich liefert AVM genügend INformationen zum Thema. Zur Not tut's
auch .

MfG
Daniel Weber (21.06.2018, 08:56)
Am 21.06.2018 um 02:25 schrieb Stephan Gerlach:
> Heißt das jetzt, daß man mit mit "nein" gekennzeichneten Geräten keine
> Notrufnummern wählen könnte?


Kurz: Ja.

Lang: Wählen kannst Du, diese Geräte sind aber so voreingestellt, dass
sie Notrufe immer über einen Analog/ISDN-Anschluss leiten wollen, den es
aber im fraglichen Fall nicht mehr gibt.

> Weiterhin:
> Welche Annex-Anschluß-Art (A, B, I, J, L, M) bekommt man üblicherweise
> bei Buchung eines Magenta-XS- oder -S-Tarifes?


Üblicherweise ADSL2+ Annex-J, evtl. vorübergehend noch Annex-B, wobei es
dann jederzeit ohne Vorwarnung zu einer Umschaltung auf Annex-J kommen kann.

> Muß der Router den IPv6-Standard beherrschen?


Nein, es wäre aber sehr dringend zu empfehlen.

> Ich ziehe in Erwägung, irgendeine(n) möglichst günstige(n) Fritzbox oder
> Speedport bei Ebay oder Kleinanzeigen zu erwerben.


Ich würde in dem Fall nach einer Fritzbox 7312 oder 7412 ausschau
halten. Sind zwar meist mit 1&1-Branding, funktionieren aber genauso am
Telekom-Anschluss, und dürften günstig zu haben sein.

Ciao,
Daniel
Michael Limburg (21.06.2018, 12:53)
Michael Limburg wrote:

> Bei gebrauchten Fritz!Boxen (wie eigenstlich bei allen Routern) sollte
> man drauf achten, daß diese auch noch supportet (Sicherheits-Updates)
> werden.
> Günstig bekommt man 1&1 Homeserver (z.T.abgespeckte Fritz!Boxen) wie
> z.B. 7632SL


Ups, sollte 7362sl heißen.
Rainer Ullrich (21.06.2018, 13:59)
On 21.06.2018 02:28, Michael Limburg wrote:
> Stephan Gerlach wrote:


>> Ich ziehe in Erwägung, irgendeine(n) möglichst günstige(n) Fritzbox oder
>> Speedport bei Ebay oder Kleinanzeigen zu erwerben.

> Bei gebrauchten Fritz!Boxen (wie eigenstlich bei allen Routern) sollte
> man drauf achten, daß diese auch noch supportet (Sicherheits-Updates)
> werden.


Oder umgedreht, man schaut bei AVM nach, welche Boxen aus dem Support sind:
<https://avm.de/service/eos-liste/fritzbox/>

> Günstig bekommt man 1&1 Homeserver (z.T.abgespeckte Fritz!Boxen)


HomeServer sind keine abgespeckte Fritzboxen, es *sind* Fritzboxen, nur in
schwarz und mit "Branding" 1und1.

> wie z.B. 7632SL


Du meinst sicher die 7362SL.

>> Bei den Fritzboxen <https://de.wikipedia.org/wiki/Fritz!Box> steht
>> relativ wenig zu T-VoIP und der Annex-Anschluß-Art, so daß die
>> Kompatibilät der genannten Geräte mit Magenta-XS- oder -S unklar bleibt.

> Eigentlich liefert AVM genügend INformationen zum Thema. Zur Not tut's
> auch .


Zum Beispiel:

FAQ zum "neuen Anschluss" der Telekom
<https://avm.de/ratgeber/telefonieren-und-faxen/die-fritzbox-am-ip-basierten-anschluss/faq-zum-neuen-anschluss-der-telekom/>

Happy computing!
R@iner
Arno Welzel (21.06.2018, 23:47)
Stephan Gerlach:

[...]
> Mir geht es hier erstmal nur um das Thema "neuer Router". Evtl. wurden
> die folgenden Fragen schonmal beantwortet, aber ich finde gerade die
> exakt zielführenden Antworten nicht mehr.
> Angenommen, man wechselt auf einen der beiden Tarife "Magenta Zuhause
> XS" oder "Magenta Zuhause S", welche Router funktionieren damit? [...]
> Ich ziehe in Erwägung, irgendeine(n) möglichst günstige(n) Fritzbox oder
> Speedport bei Ebay oder Kleinanzeigen zu erwerben.


Dann nimm 7360 oder 7490.
Rainer Ullrich (22.06.2018, 14:53)
On 21.06.2018 23:47, Arno Welzel wrote:
> Stephan Gerlach:
> [...]
> [...]
> Dann nimm 7360 [...]


Keine gute Idee! Es gibt zwar 2 Varianten der Box, aber:

Die 7360_v1 ist, auch wenn nicht bei AVM gelistet, schon aus dem Support und
die letzte Firmware 111.06.33 ist von Anfang 2017. Die Box hat "nur" 16 MB
Flash und bekommt auch keine neue Firmware mehr.

Die 7360_v2 hat zwar 32 MB Flash, aber ist quasi aus dem Support. Die letzte
Firmware ist die 124.06.83, ebenfalls von Anfang 2017 (mehr Bugfix als Features)
und ich glaube nicht, dass das für Sommer 2018 angekündigte Fritz!OS 07.xx dafür
kommen wird.

Schade um die Box, aber die hat AVM vermutlich absichtlich auf's Abstellgleis
geschickt.

Happy computing!
R@iner
Daniel Weber (22.06.2018, 20:36)
Am 22.06.2018 um 20:53 schrieb Stephan Gerlach:
> Du schreibst "voreingestellt". Kann man dieses Verhalten der
> betreffenden Geräte durch eine Einstellung ändern?


Nicht dass ich wüsste.

> Und ist das Notruf-Problem das einzige Problem dieser Geräte?


Die zunehmend wichtiger werdende IPv6-Unterstützung dürfte ebenfalls fehlen.

> Ist bekannt, wie/ob dieses Notruf-Problem bei Fritzboxen auftreten könnte?


Nicht bei den bisher im Thread empfohlenen. 7312, 7412 und 7362 sind
ausschließlich für All-IP-Anschlüsse gemacht, die ebenfalls genannte
7490 kann problemlos am All-IP-Anschluss betrieben werden.

> Kann man im Fall, daß der Router diesen IPv6-Standard beherrscht,
> zwischem dem IPv6- und IPv4-Standard umschalten?


Du willst nicht umschalten, Du willst beides gleichzeitig nutzen ("Dual
Stack"). Mit den empfohlenen Fritzboxen geht das, aber auch mit
aktuellen Speedports.

> Als Alternative gibt es diverse Speedports, z.B. W504V, W723V, Entry.
> Gibt es Gründe, die für oder gegen eines der genannten Geräte sprechen?


Der W723V ist schon etwas älter, davon würde ich die Finger lassen.

> Durch ein kurzes Studium diverser Handbücher fiel mir z.B. auf, daß man
> bei Fritzboxen offenbar den MTU-Wert (maximale Übertragungs-Einheit)
> nicht ändern kann.


Ich habe in der Oberfläche auf die Schnelle auch nichts in der Richtung
gefunden, ich hatte da aber auch noch nie den Bedarf, die MTU zu ändern.

Ciao,
Daniel
Stephan Gerlach (22.06.2018, 20:53)
Daniel Weber schrieb:
> Am 21.06.2018 um 02:25 schrieb Stephan Gerlach:
> Kurz: Ja.
> Lang: Wählen kannst Du, diese Geräte sind aber so voreingestellt, dass
> sie Notrufe immer über einen Analog/ISDN-Anschluss leiten wollen, den es
> aber im fraglichen Fall nicht mehr gibt.


Du schreibst "voreingestellt". Kann man dieses Verhalten der
betreffenden Geräte durch eine Einstellung ändern?
Und ist das Notruf-Problem das einzige Problem dieser Geräte?

Ist bekannt, wie/ob dieses Notruf-Problem bei Fritzboxen auftreten könnte?

>> Weiterhin:
>> Welche Annex-Anschluß-Art (A, B, I, J, L, M) bekommt man üblicherweise
>> bei Buchung eines Magenta-XS- oder -S-Tarifes?

> Üblicherweise ADSL2+ Annex-J, evtl. vorübergehend noch Annex-B, wobei es
> dann jederzeit ohne Vorwarnung zu einer Umschaltung auf Annex-J kommen kann.


Im Telekom-Laden wurde mir ebenfalls "Annex-J" gesagt.

>> Muß der Router den IPv6-Standard beherrschen?

> Nein, es wäre aber sehr dringend zu empfehlen.


Kann man im Fall, daß der Router diesen IPv6-Standard beherrscht,
zwischem dem IPv6- und IPv4-Standard umschalten?

>> Ich ziehe in Erwägung, irgendeine(n) möglichst günstige(n) Fritzbox oder
>> Speedport bei Ebay oder Kleinanzeigen zu erwerben.

> Ich würde in dem Fall nach einer Fritzbox 7312 oder 7412 ausschau
> halten. Sind zwar meist mit 1&1-Branding, funktionieren aber genauso am
> Telekom-Anschluss, und dürften günstig zu haben sein.


Danke für den Tip.
Wie ich gerade sehe, gibt es diverse Annex-J-kompatible Fritzboxen, u.a.
auch die 7312, hier lokal günstig & gebraucht.

Als Alternative gibt es diverse Speedports, z.B. W504V, W723V, Entry.

Gibt es Gründe, die für oder gegen eines der genannten Geräte sprechen?
Durch ein kurzes Studium diverser Handbücher fiel mir z.B. auf, daß man
bei Fritzboxen offenbar den MTU-Wert (maximale Übertragungs-Einheit)
nicht ändern kann. Bei Speedports dürfte es zumindest funktionieren,
wenn man den "Trick" anwendet, die Telekom als "anderer Provider" in den
Einstellungs-Menüs einzutragen.

Von daher wäre das ein Punkt, der für einen Speedport spricht.

Beim aktuell noch vorhandenen Sinus-Router hier kann man die MTU manuell
eintragen.

Im Innennetz gibt es Hinweise, daß man durch diverse Hacks mit einem
Programm namens FBEditor die MTU möglicherweise auch bei Fritzboxen
ändern könnte.

Die nicht änderbare MTU wäre aber jetzt kein alleiniges KO-Kriterium
gegen eine Fritzbox.

Gibt es hier Erfahrungswerte Speedport vs. Fritzbox (egal welches
Modell) bezüglich
- Leistungsaufnahme (d.h. Stromverbrauch)
- Synchronasitionsgeschwindigkeit
- Stabilität?
Thomas Einzel (22.06.2018, 21:22)
Am 21.06.2018 um 02:25 schrieb Stephan Gerlach:
,,,
> Muß der Router den IPv6-Standard beherrschen?


ratsam

[..]
>   | MTU (Maximum transmission unit) einstellbar
>   | Automatisch verbinden Ein/Aus wählbar
>   | Automatisch trennen nach x Minuten Inaktivität wählbar


trennen bei All IP?

> Ich ziehe in Erwägung, irgendeine(n) möglichst günstige(n) Fritzbox oder
> Speedport bei Ebay oder Kleinanzeigen zu erwerben.


Schau dir mal die Fritzbox 7430 an,


neu <100Eur


Ich habe diese Box als billigen Ersatzrouter mit den für mich
wichtigsten Minimaleigenschaften ausgewählt. Sie lief im Redundanzfall
ohne Einschränkungen stabil an meinem Magenta Zuhause M Anschluss (All
IP) mit IPv4+IPv6. Lt. Datenlage würde sie das auch an ADSL2+ machen.

Sie sollte alle wesentliche Teile deiner Anforderungen erfüllen, link zu
AVM siehe oben.
Arno Welzel (22.06.2018, 22:35)
Rainer Ullrich:

> On 21.06.2018 23:47, Arno Welzel wrote: [...]
> Keine gute Idee! Es gibt zwar 2 Varianten der Box, aber:
> Die 7360_v1 ist, auch wenn nicht bei AVM gelistet, schon aus dem Support und
> die letzte Firmware 111.06.33 ist von Anfang 2017. Die Box hat "nur" 16 MB
> Flash und bekommt auch keine neue Firmware mehr.
> Die 7360_v2 hat zwar 32 MB Flash, aber ist quasi aus dem Support. Die letzte
> Firmware ist die 124.06.83, ebenfalls von Anfang 2017 (mehr Bugfix als Features)
> und ich glaube nicht, dass das für Sommer 2018 angekündigte Fritz!OS 07.xx dafür
> kommen wird.


Stimmt - das habe ich in der Tat übersehen - danke für die Ergänzung.
Michael Landenberger (22.06.2018, 23:53)
"Daniel Weber" schrieb am 22.06.2018 um 20:36:35:

> Am 22.06.2018 um 20:53 schrieb Stephan Gerlach:


[Notruf über VoIP statt POTS]

>> Du schreibst "voreingestellt". Kann man dieses Verhalten der
>> betreffenden Geräte durch eine Einstellung ändern?


> Nicht dass ich wüsste.


Ich bin VoIP-Kunde bei PBX Network. Da kann man Ortsnetz-Rufnummern buchen
bzw. die Nummern eines vorhandenen Festnetzanschlusses als Abgangs-Rufnummern
registrieren. Zusätzlich ist es möglich, für jeden SIP-Account die
Notruffunktion ein- oder auszuschalten. Ist sie eingeschaltet, können
Rettungsdienste aus der übertragenen Rufnummer auch die (beim Provider
hinterlegte) Adresse des Teilnehmers auslesen.

Notrufe zwangsweise über POTS abzusetzen, ist also gar nicht nötig. Ich
verstehe nicht, warum Fritzboxen einen dazu zwingen wollen.

Gruß

Michael
Stephan Gerlach (23.06.2018, 01:56)
Thomas Einzel schrieb:
> Am 21.06.2018 um 02:25 schrieb Stephan Gerlach:
> ,,,
> ratsam
> trennen bei All IP?


Ja. Auf jeden Fall, wenn längere Zeit niemand im Haus ist.
Und dann sollte der Router nach dem Neustart schnell synchronisieren.
Der momentane Sinus-Router hat dies nach spätestens 1 Minute erledigt.

> Schau dir mal die Fritzbox 7430 an,
>
> neu <100Eur
>
> Ich habe diese Box als billigen Ersatzrouter mit den für mich
> wichtigsten Minimaleigenschaften ausgewählt. Sie lief im Redundanzfall
> ohne Einschränkungen stabil an meinem Magenta Zuhause M Anschluss (All
> IP) mit IPv4+IPv6. Lt. Datenlage würde sie das auch an ADSL2+ machen.
> Sie sollte alle wesentliche Teile deiner Anforderungen erfüllen, link zu
> AVM siehe oben.


Stabilität ist natürlich wichtig[*], ebenso wie schnelle Synchronisation
und möglichst geringer Stromverbrauch. Allerdings ist die 7430 für meine
Anforderungen fast schon "overkill".
[*]Über die Fritzbox 7312 habe ich gelesen, daß diese "früher" Probleme
mit der LAN-Verbindung hatte, z.B. , was aber anscheinend durch ein
verfügbares Firmware-Update behoben worden sei.
Jörg Tewes (23.06.2018, 01:57)
Michael Landenberger schrieb:

> Notrufe zwangsweise über POTS abzusetzen, ist also gar nicht nötig. Ich
> verstehe nicht, warum Fritzboxen einen dazu zwingen wollen.


Naja zwingen ist vielleicht das falsche Wort. Da diese Fritzboxen
eigentlich hauptsächlich für POTS/ISDN entworfen wurden, wollen sie
das halt darüber machen. VoIP war zu der ZEit eher eine Spielerei.

Bye Jörg
Bernd Ohm (23.06.2018, 02:11)
Am 23.06.2018 um 02:22 schrieb Stephan Gerlach:

> Die Fritzbox 7312 soll wohl mal Probleme mit dem LAN-Anschluß gehabt


Die 7312 hat noch ganz andere Probleme.
Diese Fritten schwächeln regelmäßig und werden von uns
grundsätzlich ausgetauscht.
Häufig zu beobachten ist u.a., dass es sehr lange dauert,
bis sich das Web-Interface komplett aufbaut.
Nach Power-On-Reset reagiert die Box zwar wieder flinker,
zeigt aber regelmäßig nach einiger Zeit wieder diesen Effekt.
Die ähnliche 7320 zeigt auch dieses Verhalten.
Pfoten weg von diesen alten Teilen!

Die 7412 hingegen ist eine feine Hardware. Kann alles und
ist sparsam im Stromverbrauch. Hat neulich noch ein Update
bekommen und funktioniert allerbest am Vectoring-Anschluss.

Für 20 Euro bei Ebay ein absolutes Schnäppchen.

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