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Alexander Goetzenstein (09.08.2018, 09:12)
Hallo,
im Firefox habe ich stets NoScript aktiv. Wenn ich mich bei congstar.de
im Kundenbereich einloggen will, bekomme ich die Eingabefelder erst dann
zu Gesicht, wenn ich aoe-aws.com in NoScript erlaube. Daher wollte ich
in Erfahrung bringen, wer oder was dieses aoe-aws.com ist, doch es wird
vom (Telekom-) DNS nicht aufgelöst, und auch die einschlägigen Seiten,
die NoScript für die Analyse nennt, wissen nichts darüber. Muss wohl so
eine Art Darknet der Telekom sein... ;-)

Wie nun ist das zu verstehen und zu werten?
Gernot Griese (09.08.2018, 09:37)
Am 09.08.2018 um 09:12 schrieb Alexander Goetzenstein:
> Hallo,
> im Firefox habe ich stets NoScript aktiv. Wenn ich mich bei congstar.de
> im Kundenbereich einloggen will, bekomme ich die Eingabefelder erst dann
> zu Gesicht, wenn ich aoe-aws.com in NoScript erlaube. Daher wollte ich
> in Erfahrung bringen, wer oder was dieses aoe-aws.com ist, doch es wird
> vom (Telekom-) DNS nicht aufgelöst, und auch die einschlägigen Seiten,
> die NoScript für die Analyse nennt, wissen nichts darüber. Muss wohl so
> eine Art Darknet der Telekom sein... ;-)
> Wie nun ist das zu verstehen und zu werten?

Es werden Stylesheets und Scripts von cdn.congstar-congo.aoe-aws.com
benötigt, dazu sagt host:

cdn.congstar-congo.aoe-aws.com is an alias for
d3gohpjbv9cmzy.cloudfront.net.

Was letztlich zu einem Clouddienst von Amazon führt.

Gernot
Alexander Goetzenstein (09.08.2018, 18:36)
Hallo,

Am 09.08.2018 um 09:37 schrieb Gernot Griese:
> cdn.congstar-congo.aoe-aws.com is an alias for
> d3gohpjbv9cmzy.cloudfront.net.


Danke.

> Was letztlich zu einem Clouddienst von Amazon führt.


ist ja irgendwie schon befremdlich, wenn die Telekom, einer der größten
Cloudbetreiber hierzulande, sich der Dienste von Amazon bedient.
Arno Welzel (09.08.2018, 21:27)
Alexander Goetzenstein:

> Hallo,
> Am 09.08.2018 um 09:37 schrieb Gernot Griese:
> Danke.
> ist ja irgendwie schon befremdlich, wenn die Telekom, einer der größten
> Cloudbetreiber hierzulande, sich der Dienste von Amazon bedient.


Nö - auch die Telekom muss halt sparen, wo es geht. Und eine gemietete
Cloud ist im Zweifelsfall billiger, als das selber zu betreiben.
Peter J. Holzer (10.08.2018, 10:42)
On 2018-08-09 19:27, Arno Welzel <usenet> wrote:
> Alexander Goetzenstein:
> Nö - auch die Telekom muss halt sparen, wo es geht. Und eine gemietete
> Cloud ist im Zweifelsfall billiger, als das selber zu betreiben.


Bis zu einer gewissen Größenordnung. Nach allen Anslysen, die ich in den
letzten Jahren gelesen habe, ist der Break-Even-Point bei ca. 200'000
USD/Monat. Darüber ist es billiger, die Server selbst zu betreiben.

Ich denke, die Telekom dürfte darüber sein, und sie ist kein schnell
wachsendes Startup, also ist der Break-Even-Point bei ihr eher
niedriger.

Relevanter dürften andere Gründe sein:

Cloudfront ist ein CDN: Weltweit geringe Latenz und DDoS-Sicherheit sind
für viele Anwendungen wichtig.

Anderer Budget-Topf. Sachkosten sind BWLern viel lieber als
Personalkosten, selbst wenn sie höher sind.

Die Website wurde vermutlich von einem externen Dienstleister erstellt
und der hat das halt so gemacht.

hp
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