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Michael Landenberger (12.04.2017, 20:03)
Hallo,

Microsoft kriegt es einfach nicht gebacken: immer mal wieder tauchen hier bei
unterschiedlichen Rechnern Fehlermeldungen im Updateverlauf auf. Es gibt
keinen nachvollziehbaren Grund dafür. Beispiel: ein Rechner mit völlig
unverbasteltem Windows (frisch installiert, außer Defender keine Antiviren-
und keine Tuning-Software, Hard- und Software ansonsten komplett unauffällig)
läuft den ganzen Tag durch. Ein Update wird automatisch installiert, lt.
Update-Verlauf schlägt die Installation fehl. Wenig später erfolgt ein neuer
Versuch, dieser endet erfolgreich. Am betreffenden Rechner und an den
Umgebungsbedingungen wurde die ganze Zeit *nichts* geändert. Warum also hat es
nicht gleich beim ersten Mal geklappt? Betroffen sind wie gesagt verschiedene
Rechner mit unterschiedlichen Windows-Versionen von Windows 7 bis Windows 10.

Heute dann folgende Schote: nach mehreren fehlgeschlagenen Update-Versuchen
(KB4015217, Fehler 0x800736cc) habe ich das gemacht, was in solchen Fällen
nach meiner Erfahrung am zuverlässigsten hilft: ich habe das Update aus dem
Microsoft Update-Katalog heruntergeladen und manuell installiert. Höchst
irritierend fand ich allerdings, dass nach dem anschließenden Neustart die
Fehlermeldung unter "Updatestatus" immer noch drin war. Ich habe leider
versäumt, in den Updateverlauf zu sehen, und habe daher zunächst mit DISM eine
Image-Reparatur vorgenommen, welche erfolgreich verlief (auch das ist
keineswegs selbstverständlich!). Anschließend habe ich die .msu erneut
gestartet. Nach schier endlosem Rödeln (ist ja "nur" ein 3-GHz-Quadcore mit 16
GB RAM und SSD) kommt die Meldung "Update KB4015217 ist bereits installiert."
WTF? Also habe ich nun doch in den Updateverlauf gesehen und was sehe ich da?
"Sicherheitsupdate für Windows (KB4015217): Erfolgreich installiert am
12.4.2017". Unter "Updatestatus" ist allerdings immer noch die Fehlermeldung
zu sehen.

An dieser Stelle stellen sich mir mehrere Fragen:
1. Warum schafft es der Weltkonzern Microsoft nicht, automatische Updates
genauso zuverlässig durchlaufen zu lassen wie manuelle?
2. Warum schafft es der Weltkonzern Microsoft nicht, eine Update-Routine zu
programmieren, die eine Fehlermeldung eines automatischen Updates löscht,
nachdem eine manuelle Installation desselben Updates erfolgreich war? Noch nie
was von "Usability" gehört?
3. Warum schafft es ein Weltkonzern wie Microsoft so oft nicht, auf Anhieb ein
fehlerfreies Update auszuliefern? Lt. Details aus dem Updateverlauf ist das
"Sicherheitsupdate für Windows (KB4015217)" nämlich ein "Fix for KB4015217".
Wenn das nur gelegentlich passiert, dass ein Fix nachgeschoben werden muss,
wäre das verständlich. Es passiert aber in letzter Zeit leider häufiger, dass
Updates nachträglich gefixt werden müssen.
4. Warum schafft es ein Weltkonzern wie Microsoft nicht, Fehlermeldungen im
Klartext anstatt kryptischer Fehlernummern auszugeben? Warum muss man immer
googeln, wenn man Update- und andere Fehler beheben möchte?
5. Warum schafft es ein Weltkonzern wie Microsoft nicht, eine Update-Routine
zu programmieren, die nicht mehr an einer veralteten Windows-Version (hier:
Version 1607 "Anniversary Update") herumflickt, wenn eine neue Version (hier:
Version 1703 "Creators Update") bereits heruntergeladen und bereit zur
Installation ist?

Achja: das bereits im März veröffentlichte KB4015438 wurde auf noch keinem
einzigen der ca. 5 Windows-10-Rechner installiert, mit denen ich es zu tun
habe. Auf *jedem* dieser Rechner schlugen sämtliche Installationsversuche
dieses Updates bisher fehl. Wie gesagt alles unverbastelte Windowse ohne
irgendwelche Schrottsoftware drauf (es sei denn, man bezeichnet Office 2016
Standard als Schrottsoftware), die den ganzen Tag über ohne Unterbrechung am
Laufen und online waren und die daher mehr als genug Zeit hatten, das Update
zu installieren. Da das mittlerweile endlich erfolgreich installierte
KB4015217 aber ein kumulatives Update und außerdem neuer als KB4015438 ist,
hoffe ich, dass jetzt auch KB4015438 auf den Rechnern drauf ist und ich nichts
mehr unternehmen muss.

Gruß

Michael
Bernd Rakel (12.04.2017, 21:09)
Hallo,

am Mittwoch, 12. April 2017 schrieb Michael Landenberger:

> Hallo,
> [Pamphlet]
> [...]


Für Windows 10 empfehle ich den Feedback-Hub.
<http://winfuture.de/news,92418.html>
Sonst wird deine, nennen wir es mal Kritik, ungehört respektive
ungelesen verhallen.
Stefan Kanthak (12.04.2017, 21:10)
"Michael Landenberger" <spameimer052006> schrieb:

> Beispiel: ein Rechner mit völlig unverbasteltem Windows (frisch
> installiert, außer Defender ...


Das genuegt doch schon: ich kenne x^HX^HGENUEGEND Faelle, wo auch
Microsoft Security Essentials die Installation von Treibern oder
Windows Updates direkt nach der Neuinstallation von Windows
REPRODUZIERBAR verhindert oder beeintraechtigt hat.

Aktuelles Beispiel: ich habe in den letzten Tagen 3 (unbeaufsichtigte)
Installationen von Windows 7 Professional vom selben USB-Stick auf drei
verschiedenen Notebooks durchgefuehrt.
In die \Sources\INSTALL.wim des USB-Sticks sind u.a. das "convenience
rollup package" und der IE11 integriert, MSE wird per SetupComplete.cmd
automatisch noch vor der ersten Benutzeranmeldung installiert, ebenso
SAFER und VIELES mehr konfiguriert.

Nur bei einem dieser 3 Geraete wurden die 46 fehlenden Windows Updates
OHNE Fehler installiert.
Bei den beiden anderen wurden einmal 3 und einmal 6 (selbstverstaendlich
andere) Windows-Updates wegen Fehlern nicht installiert. Nach dem Neustart
wurden die 3 und 6 Updates dann fehlerfrei installiert...

Auf einem der Geraete hatte MSE bereits bei der ersten/automatischen
Benutzeranmeldung die Virensignaturen heruntergeladen und installiert;
auf dem zweiten lief der Download der Virensignaturen zu diesem
Zeitpunkt noch, und auf dem dritten war der Download noch nicht
angestossen.

> Am betreffenden Rechner und an den Umgebungsbedingungen wurde die ganze
> Zeit *nichts* geändert.


AUTSCH!
Selbstverstaendlich haben sich die Umgebungsbedingungen geaendert:
die Zeit ist weitergelaufen, ebenso das System, ...

> Warum also hat es nicht gleich beim ersten Mal geklappt? Betroffen
> sind wie gesagt verschiedene Rechner mit unterschiedlichen Windows-
> Versionen von Windows 7 bis Windows 10.


Ist doch wurscht! Windows Update versucht die Installation solange,
bis sie erfolgreich ist oder das betreffende Update ueberholt ist.

> Heute dann folgende Schote: nach mehreren fehlgeschlagenen Update-Versuchen
> (KB4015217, Fehler 0x800736cc)


Den Text zu diesem HRESULT hast Du gelesen und verstanden?

| X:\> CERTUTIL.exe /Error 0x800736cc
....
| X:\> Set /A X=0x36cc
| 14028
| X:\> NET.exe HelpMsg 14028
| Eine Datei einer Komponente stimmt nicht mit den Überprüfungsinformationen
| im Komponentenmanifest überein.

<https://msdn.microsoft.com/en-us/library/ms681384.aspx#ERROR_SXS_FILE_HASH_MISMATCH>

Wenn Microsoft nicht geschlampt hat und im Manifest falsche Metadaten
eingetragen hat, dann ist entweder ein Fehler bei der Uebertragung oder
beim Auspacken der heruntergeladenen *.CAB passiert.

[...]

> 3. Warum schafft es ein Weltkonzern wie Microsoft so oft nicht, auf Anhieb ein
> fehlerfreies Update auszuliefern? Lt. Details aus dem Updateverlauf ist das
> "Sicherheitsupdate für Windows (KB4015217)" nämlich ein "Fix for KB4015217".


Englisch verstehst Du also auch nicht: KB4015217 ist die Fehlernummer
alias Identifikation, und das Update der "Fix" fuer diesen Fehler.

Siehe <https://technet.microsoft.com/en-us/security/mt791750.aspx>

Stefan
[
Michael Landenberger (12.04.2017, 23:40)
"Stefan Kanthak" schrieb am 12.04.2017 um 21:10:08:

> "Michael Landenberger" <spameimer052006> schrieb:


>> Beispiel: ein Rechner mit völlig unverbasteltem Windows (frisch
>> installiert, außer Defender ...


> Das genuegt doch schon: ich kenne x^HX^HGENUEGEND Faelle, wo auch
> Microsoft Security Essentials die Installation von Treibern oder
> Windows Updates direkt nach der Neuinstallation von Windows
> REPRODUZIERBAR verhindert oder beeintraechtigt hat.


Unter "reproduzierbar" verstehe ich: das Update wird überhaupt nicht
installiert, *jeder* Versuch schlägt fehl. Einen Fehlschlag beim ersten und
einen Erfolg beim zweiten Versuch (selbstverständlich ohne jede Änderung an
den Defender-Einstellungen) kann man dadurch nicht erklären.

>> Am betreffenden Rechner und an den Umgebungsbedingungen wurde die ganze
>> Zeit *nichts* geändert.


> AUTSCH!
> Selbstverstaendlich haben sich die Umgebungsbedingungen geaendert:
> die Zeit ist weitergelaufen, ebenso das System, ...


Sorry, aber wenn ein untätig vor sich hinrödelndes System oder der schlichte
Fortschritt der Zeit Windows Update aus dem Tritt bringen, dann ist doch etwas
an Windows Update kaputt, oder nicht?

>> Warum also hat es nicht gleich beim ersten Mal geklappt? Betroffen
>> sind wie gesagt verschiedene Rechner mit unterschiedlichen Windows-
>> Versionen von Windows 7 bis Windows 10.


> Ist doch wurscht!


Mir ist das nicht wurscht. Ich frage mich ständig, warum sich das nicht besser
lösen lässt. Es gibt andere Programme von anderen Herstellern, bei denen
automatische Updates wesentlich besser laufen.

>> Heute dann folgende Schote: nach mehreren fehlgeschlagenen Update-Versuchen
>> (KB4015217, Fehler 0x800736cc)


> Den Text zu diesem HRESULT hast Du gelesen und verstanden?


Sowas lese ich nicht mehr, weil in gefühlten 99% der Fälle die daraus zu
entnehmenden Informationen zur Beseitigung des Fehlers nicht hilfreich sind.

> | X:\> CERTUTIL.exe /Error 0x800736cc
> ...
> | X:\> Set /A X=0x36cc
> | 14028
> | X:\> NET.exe HelpMsg 14028
> | Eine Datei einer Komponente stimmt nicht mit den Überprüfungsinformationen
> | im Komponentenmanifest überein.


Obige Erklärung beschreibt zwar die Fehlerursache (genauer: eine von mehreren
möglichen Fehlerursachen), gibt aber keinerlei Hinweise zur Beseitigung. Was
außerdem bestätigt wäre, ist meine Aussage, dass Microsoft keine vernünftigen
Fehlerbeschreibungen hinbekommt. Wieso zwingt man den Benutzer, obigen Sermon
einzugeben, und gibt das Resultat obigen Sermons nicht einfach direkt unter
der entsprechenden Fehlermeldung aus? Ich verstehe es einfach nicht. Aber
selbst wenn der Download beim ersten Versuch defekt gewesen wäre: Wenn Windows
Update das schon merkt, warum zum Deibel wird dann immer wieder derselbe
kaputte Download verwendet, um das Update zu installieren, und nicht
stattdessen das Update erneut heruntergeladen? Auch das ist mir schon häufiger
passiert: ein Update schlägt mit einer Fehlermeldung fehl, die auf einen
beschädigten Download hinweist. Ohne mein Eingreifen wird dann immer wieder
versucht, dasselbe beschädigte Update zu installieren, natürlich immer wieder
mit demselben Ergebnis. Erfolg hat man erst, nachdem man Windows gezwungen
hat, das Update erneut herunterzuladen, z. B. durch Löschen des Ordners
"SoftwareDistribution". Warum macht Windows das beim Auftreten eines
entsprechenden Fehlers nicht von alleine?

Gruß

Michael
Stefan Kanthak (13.04.2017, 12:06)
"Michael Landenberger" <spameimer052006> schrieb:

> "Stefan Kanthak" schrieb am 12.04.2017 um 21:10:08:
> Unter "reproduzierbar" verstehe ich: das Update wird überhaupt nicht
> installiert, *jeder* Versuch schlägt fehl.


Bei den Treibern ist das so; bei den Windows Updates variiert die
Anzahl der Fehlschlaege.

> Einen Fehlschlag beim ersten und einen Erfolg beim zweiten Versuch
> (selbstverständlich ohne jede Änderung an den Defender-Einstellungen)
> kann man dadurch nicht erklären.


1. Du musst keine Einstellungen aendern, das macht Microsoft schon fuer
Dich, indem sie die Sicknaturen aktualisieren.
2. Windows ist ein sog. "preemptive multi-tasking" Betruebssystem, dort
gibt's IMMER "race conditions" zwischen den verschiedenen Prozessen,
die Dateien erzeugen/schreiben/lesen.

> Sorry, aber wenn ein untätig vor sich hinrödelndes System oder der schlichte
> Fortschritt der Zeit Windows Update aus dem Tritt bringen, dann ist doch etwas
> an Windows Update kaputt, oder nicht?


Nicht unbedingt!

[..]
> hat, das Update erneut herunterzuladen, z. B. durch Löschen des Ordners
> "SoftwareDistribution". Warum macht Windows das beim Auftreten eines
> entsprechenden Fehlers nicht von alleine?


Hierbei stimme ich Dir uneingeschraenkt zu.

Das Problem nicht nur mit/bei Microsoft ist: die wollen Geld verdienen,
und solange sie das auch mit kaputtem oder minderwertigem, NICHT
verbraucherfreundlichem Zeux koennen weil sog. "muendige" Verbraucher
sich solchen Schrott andrehen lassen wird sich das nicht aendern.

Stefan
[
Hans-Juergen Lukaschik (13.04.2017, 12:17)
Hallo Michael,

am Mittwoch, 12 April 2017 20:03:51
schrieb "Michael Landenberger" <spameimer052006>:

> Microsoft kriegt es einfach nicht gebacken: immer mal wieder tauchen
> hier bei unterschiedlichen Rechnern Fehlermeldungen im Updateverlauf
> auf. Es gibt keinen nachvollziehbaren Grund dafür. Beispiel: ein
> Rechner mit völlig unverbasteltem Windows (frisch installiert, außer
> Defender keine Antiviren- und keine Tuning-Software, Hard- und
> Software ansonsten komplett unauffällig) läuft den ganzen Tag durch.
> Ein Update wird automatisch installiert, lt. Update-Verlauf schlägt
> die Installation fehl. Wenig später erfolgt ein neuer Versuch, dieser
> endet erfolgreich.


Ist schon seltsam. Bei mir laufen die Updates von Windows und Office
schon seit etlichen Jahren problemlos durch. Was könnte ich falsch
machen?

MfG Hans-Jürgen
Thorsten Albrecht (13.04.2017, 12:27)
"Michael Landenberger" <spameimer052006> wrote:

>Achja: das bereits im März veröffentlichte KB4015438 wurde auf noch keinem
>einzigen der ca. 5 Windows-10-Rechner installiert, mit denen ich es zu tun
>habe. Auf *jedem* dieser Rechner schlugen sämtliche Installationsversuche
>dieses Updates bisher fehl. Wie gesagt alles unverbastelte Windowse ohne
>irgendwelche Schrottsoftware drauf (es sei denn, man bezeichnet Office 2016
>Standard als Schrottsoftware), die den ganzen Tag über ohne Unterbrechung am
>Laufen und online waren und die daher mehr als genug Zeit hatten, das Update
>zu installieren.


Du meinst dieses KB4015438?


Scheint ganz normal installiert worden zu sein.

Bislang noch nie Probleme mit Windows 10 Updates gehabt. Bei einem
jetzt genau 4 Monate alten Windows 10 Pro x64 Rechner (clean i.) mit
nur ca. 200 installierten Programmen (habe mich dieses Mal bei der
Neuinstallation ein wenig zurückgehalten und nur das absolut
Notwendigste installiert). Also auch total unverbastelt.

Thorsten
Takvorian (13.04.2017, 12:35)
Michael Landenberger schrieb:

> Microsoft kriegt es einfach nicht gebacken: immer mal wieder tauchen hier bei
> unterschiedlichen Rechnern Fehlermeldungen im Updateverlauf auf.


Du musst jetzt stark sein:
Microsoft kann da nichts backen, denn jeder User kann sein System nach
Belieben vermurksen, Windows ist ein offenes System! Dass Updates also
weltweit bei jedem User problemlos verlaufen sollen, ist eine grenzenlos
naive Forderung. Da bei MS aber nur Menschen programmieren und Menschen
grundsätzlich unfähig zum Programmieren sind, baut MS natürlich auch eigene
Fehler ein. Siehe z.B. hier:

Dieses sogenannte "Malicious Removal Tool" rangiert bei mir schon immer
unter "Malware/Placebo-Schrott" und wird bei jedem Patchday ausgeblendet.
Wolfgang Bauer (13.04.2017, 14:22)
Takvorian schrieb:
[..]
>
> Dieses sogenannte "Malicious Removal Tool" rangiert bei mir schon immer
> unter "Malware/Placebo-Schrott" und wird bei jedem Patchday ausgeblendet.


Gilt das auch für Windows 10_64 Version 1607?

Wolfgang
Michael Landenberger (13.04.2017, 16:02)
"Takvorian" schrieb am 13.04.2017 um 12:35:57:

> Michael Landenberger schrieb:


>> Microsoft kriegt es einfach nicht gebacken: immer mal wieder tauchen hier
>> bei unterschiedlichen Rechnern Fehlermeldungen im Updateverlauf auf.


> Du musst jetzt stark sein:
> Microsoft kann da nichts backen, denn jeder User kann sein System nach
> Belieben vermurksen,


Was genau hast du an "unverbastelt" nicht verstanden? Betroffen sind hier z.
T. frisch installierte Windowse. Aber auch auf den älteren Installationen ist
*nichts* drauf, was irgend etwas vermurksen könnte, insbesondere keine
Virenscanner, Tuning-Utilities und andere Systemzerstörer. Es handelt sich im
Wesentlichen um Bürorechner, auf denen außer Windows nur noch Office und
vielleicht ein alternativer Browser (meist Firefox oder Chrome) läuft. Noch
nicht einmal ein spezieller PDF-Viewer ist installiert. Bei Rechnern mit
OS-eigenem PDF-Viewer wird dieser zum Anzeigen von PDFs verwendet, bei solchen
ohne OS-eigenen PDF-Viewer sind .pdf mit Chrome verknüpft.

Gruß

Michael
Takvorian (14.04.2017, 14:31)
Michael Landenberger schrieb:

>> Du musst jetzt stark sein:
>> Microsoft kann da nichts backen, denn jeder User kann sein System nach
>> Belieben vermurksen,

> Was genau hast du an "unverbastelt" nicht verstanden?


Nichts. Eher hast du es nicht verstanden: was du forderst, ist einfach nicht
backbar. Komplexe, fehlerfreie Software ist nicht backbar und auch bei
Neuinstallationen ist jedes System unterschiedlich. MS baut also auch selbst
Fehler mit ein, wie am Beispiel der MRT-Malware zu sehen ist. Auf solche
Placebos könnte man also verzichten - eine potezielle Fehlerquelle weniger.
Auch der Defender ist eine solche.
Takvorian (14.04.2017, 14:32)
Wolfgang Bauer schrieb:

> Gilt das auch für Windows 10_64 Version 1607?


Auch da hatten Leute schon Probleme mit MRT.
Michael Landenberger (14.04.2017, 23:37)
"Takvorian" schrieb am 14.04.2017 um 14:31:47:

> Eher hast du es nicht verstanden: was du forderst, ist einfach nicht
> backbar. Komplexe, fehlerfreie Software ist nicht backbar und auch bei
> Neuinstallationen ist jedes System unterschiedlich. MS baut also auch selbst
> Fehler mit ein, wie am Beispiel der MRT-Malware zu sehen ist.


Windows ist also fehlerhaft. Danke für die Bestätigung.

Heute übrigens auf einem anderen Rechner dasselbe Problem: zwei Versuche,
KB4015217 automatisch zu installieren, schlugen fehl. Also die bereits
vorgestern heruntergeladene, entsprechende .msu auf einen Stick kopiert und
das Update manuell installiert. Das klappte problemlos, irgendwelche Klimmzüge
mit sfc, DISM oder dem Löschen des SoftwareDistribution-Ordners waren
ebensowenig nötig wie mühsames Googeln nach dem Fehlercode. Nur wurde wie
gehabt die Fehlermeldung des vorangegangenen, fehlgeschlagenen automatischen
Updates wieder nicht aus dem Update-Status gelöscht. Sie war auch nach einem
Rechner-Neustart noch da. Diesmal ließ ich mich davon aber nicht irritieren.
Aus dem Update-Verlauf ließ sich entnehmen, dass das manuelle Update geklappt
hat. Beim nachfolgenden Einspielen des Creators Update habe ich mich dann
wohlweislich nicht mehr auf Windows Update verlassen, sondern per Media
Creation Tool die ISO heruntergeladen und das Update darüber manuell
eingespielt. Auch das hat funktioniert, und zwar gleich beim ersten Versuch.
Danach war auch die irreführende Fehlermeldung weg. Mal sehen, was beim
nächsten automatischen Update passiert.

Gruß

Michael
Michael Landenberger (14.04.2017, 23:38)
"Takvorian" schrieb am 14.04.2017 um 14:32:43:

> Wolfgang Bauer schrieb:


>> Gilt das auch für Windows 10_64 Version 1607?


> Auch da hatten Leute schon Probleme mit MRT.


Ich hatte _noch_nie_ Probleme mit dem MRT.

Gruß

Michael
Takvorian (15.04.2017, 13:49)
Michael Landenberger schrieb:

> "Takvorian" schrieb am 14.04.2017 um 14:32:43:
>> Wolfgang Bauer schrieb:
>>> Gilt das auch für Windows 10_64 Version 1607?

>> Auch da hatten Leute schon Probleme mit MRT.

> Ich hatte _noch_nie_ Probleme mit dem MRT.


Das nützt den Leuten, die sie haben, leider gar nichts. Meist bedeutet so
eine Aussage auch nur, dass Probleme nicht dem Verursacher zugeordnet werden
konnten oder die Problemstelle vom User nicht genutzt wurde. In dem Fall ist
das Problem da, wurde aber nicht bemerkt...
Besser, man installiert unsinniges Zeug erst gar nicht.

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