expertenaustausch > alt.* > alt.astrologie

Klaus P. Huber (18.12.2012, 15:30)
Hi daa-folks!
(Ich hoffe, hier lesen vereinzelt noch manche...)

Noch knapp drei Tage, dann haben wir dieses seltsame Datum erreicht.

Was viele Wissenschaftler, geschweige denn Astronomen, bis dato niemals
wußten resp. nicht erwähnten (Absicht oder nicht?...), ist die
Konstellation der Planeten unseres Sonnensystems an diesem Tag aus(!!)
heliozentrischer Sicht. Die Sonne befindet sich einerseits in
Konjunktion mit dem galaktischen Zentrum in der dritten Dekade Schütze,
andererseits in Opposition zu einer Erde-Mond-Ceres-Konjunktion in den
Zwillingen. Aus Sicht der Sonne findet quasi eine "Erd-Eklipse" statt,
eventuell verstärkt durch den "Hintergrund"-Kleinstplaneten Ceres, der
sich zwischen Mars und Jupiter im sogenannten Asteroidengürtel befindet.

Um das Ganze zu veranschaulichen, zeige ich die Reihenfolge dieser
'galaktischen Opposition' einmal an, beginnend mit dem galaktischen
Zentrum. Darauf folgend unser Zentralgestirn, dann Mond, Erde und
'weiter draussen' Ceres.

Ein ganz anderer Faktor, dieses Thema betreffend: es ist zu 90% sicher,
dass sich große Sonneneruptionen (sogenannte Flares) alle zwölf Jahre
ereignen. Interessanterweise finden diese Ereignisse aus
chinesisch-astrologischer Sicht immer im Jahr des Drachens statt (die
dortige Tier-Astrologe ist sogesehen nach Jupiter-Zyklen ausgerichtet).
Nachdem es vermutlich auf unserem Planeten niemals wirklich
feuerspeiernde Drachen gegeben hat, ist es naheliegend, dass die alten
Chinesen mit dem 'Bild dieses Tieres' versuchten, ein anderes
feuerspeiendes 'Phänomen' symbolisch anzudeuten, nämlich das "Tier
Sonne", welches mit zyklischer Regelmäßigkeit alle zwölf Jahre "Feuer
spuckt". Nur mal so. Könnte natürlich auch 'reiner Zufall' sein. Ich
glaube nur dbzgl. nicht an Zufälle.

Ein weiterer Faktor: vermutlich hatten die Mayas eine noch viel weiter
entwickelte Astronomie als die 'alten Chinesen', da sie anscheinend
berechnen konnten, wie unser Sonnensystem aus der Sicht des
Zentralgestirns 'aussieht'. Leider sind die Teleskope dieses Volkes und
auch deren astronomischen Berechnungsmethoden nicht mehr auffindbar
geschweige denn benutzbar.

Eines ist jedoch sicher: am 21. Dezember findet eine "galaktische
Ekklipse" statt, von der auch die Erde betroffen ist. Ob es zu
gewaltigen Flares oder zu einer Verschiebung der magnetischen
Pole der Erde oder wozu auch immer kommen wird, ist nicht
voraussagbar, da es solch eine Konstellation aus heliozentrischer
Sicht noch nie gegeben hat.

Dass der 'Kalender der Mayas' hier endet, deutet darauf hin, dass dieses
Volk ebenfalls nicht wußte, was kosmologisch tatsächlich passieren
würde. Das ist wohl das Einzige, was 'sicher' ist.

Ich persönlich glaube nicht an einen Weltuntergang, aber es könnte
mMn schon sein, dass sich etwas verändern wird. Spekulationen
diesbezüglich gibt es ja schon genug. Was es genau sein wird,
steht im wahrsten Sinn des Wortes 'in den Sternen'.

mit freundlichen Grüssen

Klaus Peter
Ijon Tichy (19.12.2012, 09:27)
On Tue, 18 Dec 2012 14:30:19 +0100, Klaus P. Huber wrote:

> Hi daa-folks!
> (Ich hoffe, hier lesen vereinzelt noch manche...)
> Noch knapp drei Tage, dann haben wir dieses seltsame Datum erreicht.


Zum Glück ist es dann vorbei mit der 2012-Hysterie - mal sehen welches
Untergangsszenario als nächstes kommt. :-)

> Was viele Wissenschaftler, geschweige denn Astronomen, bis dato niemals
> wußten resp. nicht erwähnten (Absicht oder nicht?...), ist die
> Konstellation der Planeten unseres Sonnensystems an diesem Tag aus(!!)
> heliozentrischer Sicht.


Jaja, was die Wissenschaftler so alles nicht wissen und nicht sagen ....

> Die Sonne befindet sich einerseits in
> Konjunktion mit dem galaktischen Zentrum in der dritten Dekade Schütze,
> andererseits in Opposition zu einer Erde-Mond-Ceres-Konjunktion in den
> Zwillingen. Aus Sicht der Sonne findet quasi eine "Erd-Eklipse" statt,
> eventuell verstärkt durch den "Hintergrund"-Kleinstplaneten Ceres, der
> sich zwischen Mars und Jupiter im sogenannten Asteroidengürtel befindet.


Wenn ich dich richtig verstehe, dann befinden sich Galaktisches Zentrum,
Sonne, Erde, Mond und Ceres in in einer Linie.

Nunja, dass sich Sonne, Erde und Mond (oder Sonne, Mond, Erde) in einer
annähernd in einer Linie befinden kommt alle 14 Tage vor, man nennt es
Voll- bzw. Neumond. Dass sich Galaktisches Zentrum, Sonne und Erde in
einer Linie befinden kommt mithin alle 6 Monate vor. Es handelt sich also
um recht alltägliche Konstellationen.

Aber was bei allen Göttern und den kleinen Fischen hat Ceres damit zu
tun? Ein bedeutungsloser Brocken im Asteroidengürtel *jenseits* von Mars.



> Um das Ganze zu veranschaulichen, zeige ich die Reihenfolge dieser
> 'galaktischen Opposition' einmal an, beginnend mit dem galaktischen
> Zentrum. Darauf folgend unser Zentralgestirn, dann Mond, Erde und
> 'weiter draussen' Ceres.
> Ein ganz anderer Faktor, dieses Thema betreffend: es ist zu 90% sicher,
> dass sich große Sonneneruptionen (sogenannte Flares) alle zwölf Jahre
> ereignen.


Die Sonnenaktivität unterliegt 11-jährigen Zyklen mit entsprechenden
Maxima bei den Flares. Das ist 100 % sicher. :-)

> Interessanterweise finden diese Ereignisse aus
> chinesisch-astrologischer Sicht immer im Jahr des Drachens statt (die
> dortige Tier-Astrologe ist sogesehen nach Jupiter-Zyklen ausgerichtet).
> Nachdem es vermutlich auf unserem Planeten niemals wirklich
> feuerspeiernde Drachen gegeben hat, ist es naheliegend, dass die alten
> Chinesen mit dem 'Bild dieses Tieres' versuchten, ein anderes
> feuerspeiendes 'Phänomen' symbolisch anzudeuten, nämlich das "Tier
> Sonne", welches mit zyklischer Regelmäßigkeit alle zwölf Jahre "Feuer
> spuckt". Nur mal so. Könnte natürlich auch 'reiner Zufall' sein. Ich
> glaube nur dbzgl. nicht an Zufälle.


Wenn das "Tier Sonne" denn alle 12 Jahre "Feuer spucken" würde. Aber das
tut sie nicht, sie tut es alle 11 Jahre.

Es käme noch hinzu, dass zu den Zeiten, als die chinesische Astrologie
entstand, keine Beobachtungsmethoden für Sonnenflares vorhanden waren.
Die Flares waren und sind schlicht mit dem bloßen Auge nicht sichtbar. Um
sie sichtbar zu machen braucht man spezielle optische Ausrüstung und
Instrumente.

> Ein weiterer Faktor: vermutlich hatten die Mayas eine noch viel weiter
> entwickelte Astronomie als die 'alten Chinesen', da sie anscheinend
> berechnen konnten, wie unser Sonnensystem aus der Sicht des
> Zentralgestirns 'aussieht'.


Soweit es die mit bloßem Auge sichtbaren Planeten und Himmelsobjekte
betrifft ist das korrekt, aber auch die alten Maya kannten Ceres nicht.

> Leider sind die Teleskope dieses Volkes und
> auch deren astronomischen Berechnungsmethoden nicht mehr auffindbar
> geschweige denn benutzbar.


Es mag auch daran liegen, dass diese "Teleskope" schlicht nicht
existieren.

> Eines ist jedoch sicher: am 21. Dezember findet eine "galaktische
> Ekklipse" statt, von der auch die Erde betroffen ist.


Ich nehme an, du meinst, dass die Sonne vor dem Galaktischen Zentrum
liegt und dieses verdeckt. Schauen wir mal nach



nunja, es scheint, dass die Sonne jedes Jahr scheinbar vor dem GZ liegt.
Übrigens wenn Erde-Mond-Ceres dem GZ gegenüber liegen sollen, dann sind si
im Sternbild "Fuhrmann" von der Sonne aus gesehen.

> Ob es zu
> gewaltigen Flares oder zu einer Verschiebung der magnetischen Pole der
> Erde oder wozu auch immer kommen wird, ist nicht voraussagbar, da es
> solch eine Konstellation aus heliozentrischer Sicht noch nie gegeben
> hat.


Ich habe weiter oben gezeigt, dass derlei Konstellationen mit großer
Häufigkeit auftreten. (Ceres hat eine Umlaufzeit von etwas über 4,6
Jahren) - Diese spezielle Situation tritt also alle paar Jahre auf.

Da Ceres nun aber eine vergleichsweise geringe Masse hat und sich in
großem Abstand befindet (zwischen 2,5 und 3 AE) ist sie himmelsmechanisch
irrelevant. Die sonstigen Umstände treten häufig auf ohne dass es zu
irgendwelchen besonderen Ereignissen kommt. Man kann also mit hoher
Sicherheit voraussagen, es passiert .... NICHTS.

> Dass der 'Kalender der Mayas' hier endet, deutet darauf hin, dass dieses
> Volk ebenfalls nicht wußte, was kosmologisch tatsächlich passieren
> würde. Das ist wohl das Einzige, was 'sicher' ist.


Kalender enden nicht. Allenfalls können bestimmte definierte Kalender-
Zyklen enden. Unser gregorianischer Kalender endete ja auch nicht am
31.12.1999 - danach kam ja auch der 01.01.2000. Und so ist es auch beim
Maya-Kalender, der 13. Baktun (ein Zeitraum von 144000 Tagen) endet und
der 14. Baktun beginnt.

> Ich persönlich glaube nicht an einen Weltuntergang, aber es könnte mMn
> schon sein, dass sich etwas verändern wird.


Ich bin sicher, dass irgendetwas passieren wird - in China wird ein Sack
Reis umfallen. :-)

Mein Freund, wenn du dich schon in die Gefilde der Astronomie begibst,
dann solltest du dich schon mal schlau machen, was da so vorgeht.

mit freundlichen Grüßen
Ijon Tichy
Klaus P. Huber (19.12.2012, 14:59)
Am 19.12.12 08:27, schrieb Ijon Tichy:

> Zum Glück ist es dann vorbei mit der 2012-Hysterie - mal sehen welches
> Untergangsszenario als nächstes kommt. :-)


Verschiedenste Sekten und vergleichbare Organisation werden schon dafür
'sorgen', dass diesbezüglich der Gesprächsstoff nicht ausgeht;-).

>> Was viele Wissenschaftler, geschweige denn Astronomen, bis dato niemals
>> wußten resp. nicht erwähnten (Absicht oder nicht?...), ist die
>> Konstellation der Planeten unseres Sonnensystems an diesem Tag aus(!!)
>> heliozentrischer Sicht.


> Jaja, was die Wissenschaftler so alles nicht wissen und nicht sagen ....


;-)

> Wenn ich dich richtig verstehe, dann befinden sich Galaktisches Zentrum,
> Sonne, Erde, Mond und Ceres in in einer Linie.


Ja, allerdings, wie schon erwähnt, nur aus der 'Sicht' des Zentrums
unserer Sonne.

> Nunja, dass sich Sonne, Erde und Mond (oder Sonne, Mond, Erde) in einer
> annähernd in einer Linie befinden kommt alle 14 Tage vor, man nennt es
> Voll- bzw. Neumond. Dass sich Galaktisches Zentrum, Sonne und Erde in
> einer Linie befinden kommt mithin alle 6 Monate vor. Es handelt sich also
> um recht alltägliche Konstellationen.


Wie auch andere Schreiber (aus einer anderen NG) verwechselst Du
geozentrische mit heliozentrischer Betrachtungsweise. Man müßte
sogesehen von 'Neuerde' und nicht von Neumond sprechen.

> Aber was bei allen Göttern und den kleinen Fischen hat Ceres damit zu
> tun? Ein bedeutungsloser Brocken im Asteroidengürtel *jenseits* von Mars.


Bedeutungslos ist scheinbar ja auch Pluto, der ebenfalls ein
Kleinstplanet ist. Nur halt nicht in astrologischen Dimensionen.

>


> Die Sonnenaktivität unterliegt 11-jährigen Zyklen mit entsprechenden
> Maxima bei den Flares. Das ist 100 % sicher. :-)


Meines Wissens ereigneten sich die letzten bekannten Ausbrüche im Jahr 2000.


> Wenn das "Tier Sonne" denn alle 12 Jahre "Feuer spucken" würde. Aber das
> tut sie nicht, sie tut es alle 11 Jahre.


Okay, vielleicht bist Du ja dbzgl. besser informiert als ich.
Einige Astronomen aus Darmstadt erwähnten auf alle Fälle vor
einigen Tagen auf 3-sat den 12-jährigen Zyklus.

> Es käme noch hinzu, dass zu den Zeiten, als die chinesische Astrologie
> entstand, keine Beobachtungsmethoden für Sonnenflares vorhanden waren.


Weiß man es? Genausowenig ist gesichert, ob es nicht sogar Pyramiden
im alten China gab oder nicht.

> Die Flares waren und sind schlicht mit dem bloßen Auge nicht sichtbar.


Bei einer Sonnenfinsternis mit einer Schutzbrille jedoch schon.

>> Ein weiterer Faktor: vermutlich hatten die Mayas eine noch viel weiter
>> entwickelte Astronomie als die 'alten Chinesen', da sie anscheinend
>> berechnen konnten, wie unser Sonnensystem aus der Sicht des
>> Zentralgestirns 'aussieht'.

> Soweit es die mit bloßem Auge sichtbaren Planeten und Himmelsobjekte
> betrifft ist das korrekt, aber auch die alten Maya kannten Ceres nicht.


Möglicherweise hatten sie für diesen Himmelskörper, was wahrscheinlich
ist, einfach einen anderen Namen?.

>> Leider sind die Teleskope dieses Volkes und
>> auch deren astronomischen Berechnungsmethoden nicht mehr auffindbar
>> geschweige denn benutzbar.


> Es mag auch daran liegen, dass diese "Teleskope" schlicht nicht
> existieren.


Vielleicht wurden sie einfach im Laufe der Jahrhunderte zerstört. Aber
womit sonst würden antike Astronomen arbeiten? Viele alltägliche
Dinge alter Kulturen, wie die der Mayas, sind 'verschwunden'.
Es gibt sie nicht mehr. Sie wurden durch Einwirkungen von
Natur und Menschen im Laufe der Zeit vernichtet.

>> Eines ist jedoch sicher: am 21. Dezember findet eine "galaktische
>> Ekklipse" statt, von der auch die Erde betroffen ist.

> Ich nehme an, du meinst, dass die Sonne vor dem Galaktischen Zentrum
> liegt und dieses verdeckt. Schauen wir mal nach
>
> nunja, es scheint, dass die Sonne jedes Jahr scheinbar vor dem GZ liegt.


Da gebe ich Dir natürlich Recht.

> Übrigens wenn Erde-Mond-Ceres dem GZ gegenüber liegen sollen, dann sind si
> im Sternbild "Fuhrmann" von der Sonne aus gesehen.


Okay. Nur wird dieses Sternbild in der bei uns gebräuchlichsten, nämlich
der abendländischen Astrologie, nicht berücksichtigt.

>> Ob es zu
>> gewaltigen Flares oder zu einer Verschiebung der magnetischen Pole der
>> Erde oder wozu auch immer kommen wird, ist nicht voraussagbar, da es
>> solch eine Konstellation aus heliozentrischer Sicht noch nie gegeben
>> hat.


> Ich habe weiter oben gezeigt, dass derlei Konstellationen mit großer
> Häufigkeit auftreten. (Ceres hat eine Umlaufzeit von etwas über 4,6
> Jahren) - Diese spezielle Situation tritt also alle paar Jahre auf.


Nur ändert sich die Aneinanderreihung (die Folge) der beteiligten Sterne
und Wandelsterne.

> Da Ceres nun aber eine vergleichsweise geringe Masse hat und sich in
> großem Abstand befindet (zwischen 2,5 und 3 AE) ist sie himmelsmechanisch
> irrelevant.


Sagte man ja auch von Pluto. Dass er zurückgestuft wurde, hat unter
anderem den Grund, dass wir seit mehr als einem Jahrzehnt
offen-sichtlich in einem kapitalistig-plutokratischen Wirtschaftssystem
leben, was natürlich tunlichst 'unter den Teppich gekehrt' wird.
(Das ist hier aber natürlich off topic.)

> Die sonstigen Umstände treten häufig auf ohne dass es zu
> irgendwelchen besonderen Ereignissen kommt. Man kann also mit hoher
> Sicherheit voraussagen, es passiert .... NICHTS.


Okay. Aus Sicht von Wahrscheinlichkeitsrechnungen hast Du vermutlich Recht.

>> Dass der 'Kalender der Mayas' hier endet, deutet darauf hin, dass dieses
>> Volk ebenfalls nicht wußte, was kosmologisch tatsächlich passieren
>> würde. Das ist wohl das Einzige, was 'sicher' ist.


> Kalender enden nicht. Allenfalls können bestimmte definierte Kalender-
> Zyklen enden. Unser gregorianischer Kalender endete ja auch nicht am
> 31.12.1999 - danach kam ja auch der 01.01.2000.


Nicht bei Computern, die damals beim Jahreswechsel noch ein veraltetes
BIOS aufwiesen. Nannte man damals, soweit ich mich erinnern kann, den
Jahr-2000-Bug.

> Und so ist es auch beim
> Maya-Kalender, der 13. Baktun (ein Zeitraum von 144000 Tagen) endet und
> der 14. Baktun beginnt.


Okay. Angeblich hat man die Fortsetzung dieses Kalender ja auch schon
gefunden.

>> Ich persönlich glaube nicht an einen Weltuntergang, aber es könnte mMn
>> schon sein, dass sich etwas verändern wird.

> Ich bin sicher, dass irgendetwas passieren wird - in China wird ein Sack
> Reis umfallen. :-)


Nein, diesmal nicht. Es werden 100tausende Fahrräder verschrottet,
da die Chinesen zunehmend auf deutsche Wertarbeit, sprich Autos,
umsteigen;-). Auch im Reich der Mitte ändert sich viel.

> Mein Freund,


Wir kennen uns ja nicht einmal persönlich;-).

> wenn du dich schon in die Gefilde der Astronomie begibst,
> dann solltest du dich schon mal schlau machen, was da so vorgeht.


Machte ich bereits. Mein Astro-Programm berechnet nicht nur sowohl
siderisch als auch tropisch, sondern auch mit julianischer aber auch
gregorianischer Zeitrechnung und eben auch sowohl geozentrisch als auch
heliozentrisch. Man sieht zwar dieselben Fakten, aber eben aus unter-
schiedlichen Perspektiven. Alles ist relativ;-).

mfG
Klaus Peter
Klaus P. Huber (19.12.2012, 16:35)
Am 19.12.12 14:58, schrieb Juergen Ilse:

> Wie soll es moeglich sein, 5 Punkte so anzuordnen, dass sie von einem der
> 5 Punkte aus gesehen alle auf einer Linie liegen, von einem anderen der
> 5 Punkte aus gesehen jedoch nicht?


Im geozentrischen Horoskop kommt die Erde nicht vor, und dementsprechend
im heliozentrischen die Sonne ebenfalls nicht. Also sind es in diesen
beiden 'Horoskop-Kreisen' jeweils nicht(!) dieselben fünf Komponenten.

_snip_

> Im Mittel alle 11 Jahre, nur schwankt der Abstand dieser Zeitpunkte maximaler
> Sonnenaktivitaet zwischen 9 und 13 Jahren ...


Okay.

_snip_

> Es scheint mir viel wahrscheinlicher zu sein, dass sie diesen Himmelskoerper
> schlicht nicht kannten, da sie vermutlich keine Geraete zur Himmelsbeobachtung
> mit hinreichender Vergoesserung besassen, um Ceres sichtbar zu machen ...


Aber vielleicht konnten sie mithilfe ihrer Mathematik und Abweichungen
in den Bahnen anderer Planeten berechnen, dass es noch einen
Himmelskörper geben müsse, vergleichbar mit Transpluto, auch
Isis genannt?.

> Viele astronomischen Himmelsbeobachtungen der Antike (alle?) lassen sich
> ggfs. sogar mit blossem Auge erkennen (so man denn hartnaeckig genug
> beobachtet).


Ack. Bei Wandelsternen mit großer 'Strahlkraft' wie beispielsweise Venus
und Jupiter funktioniert dies zuverlässig.

_snip_

> Wenn man nun ausrechnen wuerde, wie oft eine solche Konstellation in der
> Zeit aufgetreten ist, die die Erde bereits existiert, wird man feststellen,
> dass so etwas anscheinend trotz allem so "alltaeglich" ist, dass die Erde
> (wuerde sie denn bei jeder solchen Konstellation zerstoert werden) schon
> *sehr* oft zerstoert worden waere ...


Das wurde sie vermutlich bereits des öfteren. Jedoch wurde sie niemals
gänzlich zerstört, sondern (wie angeblich bei der Entstehung des Mondes)
"nur etwas aus der Bahn geworfen".

_snip_

>> Sagte man ja auch von Pluto.

> Korrekt. Dass die Astrologen ihm evt. eine groessere Bedeutung zumessen,
> laesst sich rational kaum begruenden


Richtig, da Pluto in der üblichen astrologischen Deutung (sowohl im
personellen als auch im mundanen Horoskop) eher Bereiche des (auch
kollektiven) Unbewußten 'beschreibt'.

>> Dass er zurückgestuft wurde, hat unter
>> anderem den Grund, dass wir seit mehr als einem Jahrzehnt
>> offen-sichtlich in einem kapitalistig-plutokratischen Wirtschaftssystem
>> leben, was natürlich tunlichst 'unter den Teppich gekehrt' wird.

> Nein,


Klaro. Jeder seriöse Wissenschaftler würde abstreiten, dass es Gründe
für die Zurückstufung gab, die nicht auf astro-physikalischen, sondern
auf ökonomischen Motiven basierten. Wissenschafter lügen nie und sind
auch nicht käuflich, wie jedes Kind ja schon weiß;-).

_snip_

> Oh Herr Schmeiss' Hirn vom Himmel (und ziel gefaelligst gut genug) ...


Du glaubst an Gott? Glückwunsch;-)!

[..]
> Das ist wohl in dem von dir geschriebenen Text der Satz mit dem hoechsten
> Wahrheitsgehalt, aber ich bin mir nicht sicher, ob du ihn wirklich verstan-
> den hast ...


Nein, habe ich natürlich nicht;-).

mfG
Klaus Peter
Michael Stich (19.12.2012, 23:58)
Am 19.12.12 15:35, schrieb Klaus P. Huber:
> Am 19.12.12 14:58, schrieb Juergen Ilse:


> Aber vielleicht konnten sie mithilfe ihrer Mathematik und Abweichungen
> in den Bahnen anderer Planeten berechnen, dass es noch einen
> Himmelskörper geben müsse, vergleichbar mit Transpluto, auch
> Isis genannt?.


Wenn sie keine Geräte zur Himmelsbeobachtung mit hinreichender
Vergrößerung besaßen, dann konnten sie auch keine Abweichungen in den
Bahnen anderer Planeten messen und diese mit mathematischen Berechnungen
vergleichen. Nur mit Mathematik kann man das nicht berechnen, weil eben
der Vergleich mit der Beobachtung fehlt und somit auch die Abweichung
von der Berechnung.

> Klaro. Jeder seriöse Wissenschaftler würde abstreiten, dass es Gründe
> für die Zurückstufung gab, die nicht auf astro-physikalischen, sondern
> auf ökonomischen Motiven basierten. Wissenschafter lügen nie und sind
> auch nicht käuflich, wie jedes Kind ja schon weiß;-).


Welchen wirtschaftlichen Grund soll es denn gegeben haben? Wer verdient
denn an der Zurückstufung von Pluto?

Grüße,
der micha
Paul Panter (20.12.2012, 04:17)
Am 19.12.2012 15:35, schrieb Klaus P. Huber:
> Am 19.12.12 14:58, schrieb Juergen Ilse:


> Klaro. Jeder seriöse Wissenschaftler würde abstreiten, dass es Gründe
> für die Zurückstufung gab, die nicht auf astro-physikalischen, sondern
> auf ökonomischen Motiven basierten. Wissenschafter lügen nie und sind
> auch nicht käuflich, wie jedes Kind ja schon weiß;-).

Genau, und genau das unterscheidet seriöse Wissenschaftler von
Astrologen, denn die lügen ständig und würden für Geld nicht nur ihre
Schwiegermutter, sondern einfach Alles und Jeden verkaufen, da brauchst
Du gar nicht so verlogen zu grinsen.
Klaus P. Huber (20.12.2012, 15:10)
Am 19.12.12 22:58, schrieb Michael Stich:

> Wenn sie keine Geräte zur Himmelsbeobachtung mit hinreichender
> Vergrößerung besaßen, dann konnten sie auch keine Abweichungen in den
> Bahnen anderer Planeten messen und diese mit mathematischen Berechnungen
> vergleichen. Nur mit Mathematik kann man das nicht berechnen, weil eben
> der Vergleich mit der Beobachtung fehlt und somit auch die Abweichung
> von der Berechnung.


Nachdem Mars und Jupiter in klaren Sternnächten mit freiem Auge zu sehen
sind, könnte es durchaus sein, dass dies auch auf Ceres zutrifft. Ist
aber nur eine Vermutung meinerseits.

_snip_

> Welchen wirtschaftlichen Grund soll es denn gegeben haben? Wer verdient
> denn an der Zurückstufung von Pluto?


Plutokraten eventuell? Man erwähnt sie und den Mythos von Pluto
seltener, sie fallen weniger auf, obwohl sie mit Unterirdischem
(dem "Reich Plutos"), sprich Bodenschätzen wie Gold, Platin,
Diamanten, etcr. Millionen scheffeln.

Das ist natürlich nur eine Theorie. Jeder Plutokrat würde diese
'Unterstellung' sofort brüsk und empört zurückweisen.

mfG
Klaus Peter
Michael Stich (21.12.2012, 09:56)
Am 20.12.12 14:10, schrieb Klaus P. Huber:
> Am 19.12.12 22:58, schrieb Michael Stich:
> Nachdem Mars und Jupiter in klaren Sternnächten mit freiem Auge zu sehen
> sind, könnte es durchaus sein, dass dies auch auf Ceres zutrifft. Ist
> aber nur eine Vermutung meinerseits.


Nein, trifft auf Ceres nicht zu. Und nun?

> _snip_
> Plutokraten eventuell? Man erwähnt sie und den Mythos von Pluto
> seltener, sie fallen weniger auf, obwohl sie mit Unterirdischem
> (dem "Reich Plutos"), sprich Bodenschätzen wie Gold, Platin,
> Diamanten, etcr. Millionen scheffeln.


Wer oder was soll denn ein Plutokrat sein?

> Das ist natürlich nur eine Theorie. Jeder Plutokrat würde diese
> 'Unterstellung' sofort brüsk und empört zurückweisen.


Das ist keine Theorie und auch ich weise sie sofort brüsk und empört als
Hirngespinst zurück. Bin ich jetzt auch ein Plutokrat und scheffel
Millionen, von denen ich noch gar nichts weiß?

Gruß,
der micha
Julia Fischer (03.03.2013, 00:22)
"Klaus P. Huber" <K.Huber7> schrieb im Newsbeitrag
news:9oh1

> Eines ist jedoch sicher: am 21. Dezember findet eine "galaktische
> Ekklipse" statt, von der auch die Erde betroffen ist. Ob es zu
> gewaltigen Flares oder zu einer Verschiebung der magnetischen
> Pole der Erde oder wozu auch immer kommen wird, ist nicht
> voraussagbar, da es solch eine Konstellation aus heliozentrischer
> Sicht noch nie gegeben hat.


> Dass der 'Kalender der Mayas' hier endet, deutet darauf hin, dass dieses
> Volk ebenfalls nicht wußte, was kosmologisch tatsächlich passieren würde.
> Das ist wohl das Einzige, was 'sicher' ist.


> Ich persönlich glaube nicht an einen Weltuntergang, aber es könnte
> mMn schon sein, dass sich etwas verändern wird. Spekulationen
> diesbezüglich gibt es ja schon genug. Was es genau sein wird,
> steht im wahrsten Sinn des Wortes 'in den Sternen'.


Wie siehst Du es denn jetzt, ca. 10 Wochen danach? Hat sich aus Deiner Sicht
etwas verändert?

Gruss, Julia
Klaus P. Huber (23.04.2014, 17:07)
Servus Julia

Du schriebst schon vor einiger Zeit:

> I wrote u.a.:


>> Ich persönlich glaube nicht an einen Weltuntergang, aber es könnte
>> mMn schon sein, dass sich etwas verändern wird. Spekulationen
>> diesbezüglich gibt es ja schon genug. Was es genau sein wird,
>> steht im wahrsten Sinn des Wortes 'in den Sternen'.

> Wie siehst Du es denn jetzt, ca. 10 Wochen danach? Hat sich aus Deiner Sicht
> etwas verändert?


Ja, so Einiges. Gerade am 21. Dezember 2012 passierte Unfassbares,
worüber aber niemand Etwas weiß. Ich werde es auch hier nicht posten,
Auskünfte nur über pM.

Dafür gibt es jetzt (Stand: 23.April 2014), rein "zufällig" zeitgleich
zur Eskalation in der Ukraine, ein geschlossenes Quadrat im kardinalen
Kreuz zwischen Pluto, Uranus, Jupiter und Mars. Imho keine 'gemütliche
Konstellation'. Veränderungen gibt es in den nächsten Wochen mundan
gesehen wohl kaum, da ja Uranus blockiert ist. Aber auch Pluto (symb.
für Machtstreben) und Jupiter (Größenwahn) bewegen sich bis ca. Mitte
Mai nicht merklich.

mfG

Klaus Peter
Ole Harms (24.04.2014, 14:06)
Am Wed, 23 Apr 2014 17:07:04 +0200 schrieb Klaus P. Huber:

+++++++++++++++

> Ja, so Einiges. Gerade am 21. Dezember 2012 passierte Unfassbares,
> worüber aber niemand Etwas weiß. Ich werde es auch hier nicht posten,
> Auskünfte nur über pM.


warum nicht,ist es so geheim?
Klaus P. Huber (24.04.2014, 14:34)
Ole Harms schrieb:

> I wrote u.a.:


>> Ja, so Einiges. Gerade am 21. Dezember 2012 passierte Unfassbares,
>> worüber aber niemand Etwas weiß. Ich werde es auch hier nicht posten,
>> Auskünfte nur über pM.

> warum nicht,ist es so geheim?


Jein. Es ist eigentlich nicht für die Öffentlichkeit bestimmt.

Ausserdem würde es eher in dasvau passen. Besides: ich glaube nicht an
Zufälle und vermute, dass die alten Mayas mehr wußten, sogar mehr als
ihre "Hieroglyphen" verraten. Geheimnisse sind eben geheim, sonst würden
sie nicht so heißen, sondern zumindest 'offene Geheimnisse'.

mfG

p.S.: wie schon erwähnt: wer es ganz genau wissen
möchte, der schreibe mir ein persönliches Mehl.
Danke.
bjoern.weiershausen (25.04.2014, 14:25)
Am Donnerstag, 20. Dezember 2012 03:17:03 UTC+1 schrieb Paul Panter:
[..]
> Monsterunser:
> "Wünsche":
> SEIN Volk:


Ähnliche Themen