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wolfgang sch (07.02.2019, 12:29)
Wie vielleicht einigen Mitlestern bekannt, ist ein argentinischer
Fußballspieler beim Flug von Frankreich nach Großbritannien bei
den Kanalinseln tödlich verunglückt.



Demnach hatte der Pilot nur eine Privatpilotenlizenz. Ob IFR oder VFR
geflogen wurde, wird nirgendwo erwähnt.

Verschiedene Medien berichten, er habe vor dem Start in
Sprachnachrichten Bedenken über das Flugzeug ausgedrückt.

Uwe Klein (07.02.2019, 12:36)
Am 07.02.2019 um 11:29 schrieb wolfgang sch:
> Wie vielleicht einigen Mitlestern bekannt, ist ein argentinischer
> Fußballspieler beim Flug von Frankreich nach Großbritannien bei
> den Kanalinseln tödlich verunglückt.
>
> Demnach hatte der Pilot nur eine Privatpilotenlizenz. Ob IFR oder VFR
> geflogen wurde, wird nirgendwoerwähnt. soweit bekannt nur VFR.


Als Verein würde ich einem frisch erworbenes High Value Asset
wohl nie und nimmer nicht erlauben so ein Risiko einzugehen.

Uwe
Lothar Kimmeringer (07.02.2019, 22:51)
wolfgang sch wrote:

> Verschiedene Medien berichten, er habe vor dem Start in
> Sprachnachrichten Bedenken über das Flugzeug ausgedrückt.
>


und BILD, was ein guter Hinweis ist, wie viel Salz man dazu
nehmen sollte.



Gruesse, Lothar
Frank Hucklenbroich (08.02.2019, 16:54)
Am Thu, 7 Feb 2019 21:51:30 +0100 schrieb Lothar Kimmeringer:

> wolfgang sch wrote:
> und BILD, was ein guter Hinweis ist, wie viel Salz man dazu
> nehmen sollte.
>


Die Nachricht lief auch auf seriösen, internationalen Medien, z.B. im BBC
World Service. Da konnte man die Nachricht im spanischen Original anhören,
und dazu die englische Übersetzung lesen.

Youtube hat sie auch aus diversen Quellen:



Grüße,

Frank
Uwe Klein (09.02.2019, 14:34)
Am 08.02.2019 um 15:54 schrieb Frank Hucklenbroich:
> Am Thu, 7 Feb 2019 21:51:30 +0100 schrieb Lothar Kimmeringer:
> Die Nachricht lief auch auf seriösen, internationalen Medien, z.B. im BBC
> World Service. Da konnte man die Nachricht im spanischen Original anhören,
> und dazu die englische Übersetzung lesen.
> Youtube hat sie auch aus diversen Quellen:
>
> Grüße,
> Frank

Apropos
Wrack und Leiche(n) sind wohl gefunden:



Uwe
Lothar Kimmeringer (11.02.2019, 02:18)
Frank Hucklenbroich wrote:

> Am Thu, 7 Feb 2019 21:51:30 +0100 schrieb Lothar Kimmeringer:
> Die Nachricht lief auch auf seriösen, internationalen Medien, z.B. im BBC
> World Service. Da konnte man die Nachricht im spanischen Original anhören,
> und dazu die englische Übersetzung lesen.
> Youtube hat sie auch aus diversen Quellen:
>


Zum Schluss steht da als Uebersetzung "I'm scared", allerdings
ist weit und breit nichts von "Tengo miedo" zu hoeren (mal davon
ab, dass da ein Schnitt zu hoeren ist, das also eventuell aus
dem Zusammenhang gerissen sein kann).
Der Rest klingt nach einem ziemlich mueden Menschen, der aber
verdammt viel ueber seine Plaene des naechsten Tages erzaehlt.

Sorge ums eigene Leben und Todesangst klingen anders.

Gruesse, Lothar
Uwe Klein (11.02.2019, 11:16)
Am 11.02.2019 um 01:18 schrieb Lothar Kimmeringer:
> Tengo miedo


ist nicht die einzige Sequenz die zu "I'm scared" führt.

"estoy asustado"

und umgangssprachlich bestimmt noch weitere Möglichkeiten
die zu "I'm scared" übersetzen.

Uwe kann kein Spanisch :-)
Ignatios Souvatzis (28.02.2019, 18:05)
wolfgang sch wrote:
> Wie vielleicht einigen Mitlestern bekannt, ist ein argentinischer
> Fußballspieler beim Flug von Frankreich nach Großbritannien bei
> den Kanalinseln tödlich verunglückt.
>
> Demnach hatte der Pilot nur eine Privatpilotenlizenz. Ob IFR oder VFR
> geflogen wurde, wird nirgendwo erwähnt.
> Verschiedene Medien berichten, er habe vor dem Start in
> Sprachnachrichten Bedenken über das Flugzeug ausgedrückt.
>


Vielleicht hilfreich die Untersuchung der Profis, die einen ersten
Zwischenbericht veröffentlicht haben:



.... wobei ich mich frage, warum die Maschine nach längerem Sinkflug zum
Schluss erstmal 700 Fuss in die Höhe stieg, bevor sie abstürzte.

Aber der Abschlussbericht kommt ja noch.

-is
Tim Landscheidt (01.03.2019, 01:31)
Ignatios Souvatzis <u502sou> wrote:

>> Wie vielleicht einigen Mitlestern bekannt, ist ein argentinischer
>> Fußballspieler beim Flug von Frankreich nach Großbritannien bei
>> den Kanalinseln tödlich verunglückt.


>>


>> Demnach hatte der Pilot nur eine Privatpilotenlizenz. Ob IFR oder VFR
>> geflogen wurde, wird nirgendwo erwähnt.


>> Verschiedene Medien berichten, er habe vor dem Start in
>> Sprachnachrichten Bedenken über das Flugzeug ausgedrückt.


>>


> Vielleicht hilfreich die Untersuchung der Profis, die einen ersten
> Zwischenbericht veröffentlicht haben:


>


> ... wobei ich mich frage, warum die Maschine nach längerem Sinkflug zum
> Schluss erstmal 700 Fuss in die Höhe stieg, bevor sie abstürzte.


> Aber der Abschlussbericht kommt ja noch.


Vermutung, da der Pilot anscheinend mehrmals zuerst Kurs
oder Höhe geändert hat und das /danach/ mit ATC abklärte: Er
war wahrscheinlich zu dem Zeitpunkt schon nicht mehr in VMC
und hat dann vollkommen die Orientierung verloren. Der hef-
tige Regen hat wahrscheinlich nicht nur den Horizont bzw.
den Mond verdeckt, sondern auch für Wind gesorgt. Ohne In-
strumentenflugerfahrung laufen dann halt die letzten drei
Minuten ?

Tim
T. (01.03.2019, 15:15)
Tim Landscheidt schrieb:
> den Mond verdeckt, sondern auch für Wind gesorgt. Ohne In-
> strumentenflugerfahrung laufen dann halt die letzten drei
> Minuten ?


nun ja, bei einem Piloten, der so einen Flieger fliegt und das wohl auch
ziemlich häufig, fände ich es erschreckend, wenn er nicht zumindest
minimale IFR-Erfahrung gehabt hätte.

Selbst mit schnöden Motorseglern wird regelmäßig das Fliegen unter der
Haube geübt, damit man im Fall des Falles wieder lebend aus einer Wolke
rauskommt.

Interessant wäre gewesen, ob er die Enteisung aktiv hatte, was ja auch
ein Grund für den Absturz gewesen sein könnte. Nur werden sie bei diesem
Unfall vermutlich nicht tiefergehend "forschen", weil es "nur" zwei Tote
gab und es aller Wahrscheinlichkeit nach so oder so ein Pilotenfehler war.
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