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Wilhelm Wiegert (02.05.2017, 20:11)
Hallo zusammen,

als Entschuldigung für meine Frage nur dies: Ich habe mehrere Tage nach
meinem Problem gegoogelt und heute hier als Neuling in dieser Gruppe die
letzten 500 Themen durchgesehen, ohne fündig zu werden.

Die Ausgangssituation:
Ich habe ein WLAN, das aus einer Fritz!Box 7170 mit bisher 2 Repeatern
(Fritz!WLAN Repeater N/G und 7Links PX-2707-675 WiFi-Repeater) besteht,
in das 3 Notebooks, 2 Tablets, 2 PCs, ein Drucker und ein Smartphone
eingebunden sind. Per LAN eingebunden ist ein weiterer PC und ein
Büro-Farblaserdrucker. Weil ein Teil des Hauses vom WLAN trotzdem nicht
gut abgedeckt ist, habe ich mir aus einem Sonderangebot für knapp 10,- ?
den 7Links WLAN-Repeater WLR.360-wps angeschafft.

Das Problem:
Ich konnte ihn einrichten und er nimmt auch Kontakt mit der Fritz!Box
auf. Nach der Neueinrichtung kann ich auch mit einem beliebigen Endgerät
Kontakt mit ihm aufnehmen. Danach jedoch übernimmt er dessen IP-Adresse
und ist fortan für Endgeräte nicht mehr erreichbar. In der Fritz!Box
wird er weiterhin aufgeführt. Die übrigen Repeater funktionieren immer noch.

Da die Fritz!Box die Adressen vergibt, müsste doch der Fehler auf ihrer
Seite liegen, oder? Warum passiert das aber nur mit dem neuen Repeater?
Kann ein Gerät Adressen kapern?

Danke und viele Grüße
Wilhelm
Bastian Lutz (02.05.2017, 20:19)
Hallo Wilhelm!

Am 02.05.2017 um 20:11 schrieb Wilhelm Wiegert:

[...]

> Da die Fritz!Box die Adressen vergibt, müsste doch der Fehler auf ihrer
> Seite liegen, oder? Warum passiert das aber nur mit dem neuen Repeater?
> Kann ein Gerät Adressen kapern?


Um ehrlich zu sein: Ich hab's nicht ganz verstanden, aber eine
Vermutung. Kannst du mal Screenshots von deiner Konfiguration irgendwo
ins Web hochladen und hier verlinken, aber _ohne_
- IP-Adressen
- WLAN-Schluessel
- Passwoerter
- etc.
(einfach uebermalen)
Mir geht's darum welchen Modus du gewaehlt hast.

Vereinfacht gesagt koennte es sein, dass der Repeater irgendwann nicht
mehr ein transparenter Repeater ist (und z. B. DHCP-Anfragen einfach an
die FB durchleitet), sondern seine Router-aktiviert und/oder
DHCP-Server-Funktionalitaet aktiviert.

Evtl. braucht das neue Teil auch ein Firmware-Update. Was sagt das
entspr. Changelog?

Oder hast du ein schwaches Admin-PW bzw. WLAN-Key gewaehlt, dass ein
Scherzkeks dir das jetzt immer umstellt?

Bastian Lutz
Wilhelm Wiegert (02.05.2017, 23:45)
Am 02.05.2017 um 20:19 schrieb Bastian Lutz:
> Hallo Wilhelm! [...]


> Um ehrlich zu sein: Ich hab's nicht ganz verstanden, aber eine
> Vermutung. Kannst du mal Screenshots von deiner Konfiguration irgendwo
> ins Web hochladen und hier verlinken, aber _ohne_
> - IP-Adressen
> - WLAN-Schluessel
> - Passwoerter
> - etc.
> (einfach uebermalen)


Vor dem Hochladen habe ich etwas Angst: Statt auf Pic-Upload habe ich
neulich ein Bild auf File-Upload bei demselben Betreiber hochgeladen.
Von den Leuten, die das Bild herunterladen wollten, wurde ich
beschimpft, weil offenbar aus einer jpg-Datei irgendwas mit ".iso"
geworden war oder bei einigen sogar eine ".exe-Datei" erschien. Ein
Probeladen brachte mir selbst aber immer die .jpg-Datei zurück.
Microsoft Defender und Avira Antivir haben bei mir nichts gefunden. Ich
möchte mir nichts Böses nachsagen lassen.

> Mir geht's darum welchen Modus du gewaehlt hast.

Beim Repeater habe ich den Repeater-Modus gewählt (ohne "WISP"
dahinter). Die beiden Passwörter im Repeater zum Verbinden mit dem
Router und mit dem Endgerät sind gleich.

Oder meinst Du Einstellungen an der Fritz!Box? Hier habe ich nur die
MAC-Nummer unter WLAN-WDS eingetragen.

Gerade wollte ich schreiben, dass das Gerät (genau wie die anderen) an
dieser Stelle aber nicht gefunden wird. Beim Nachsehen muss ich
feststellen, dass das Gerät jetzt als aktiv vermerkt ist (also mit
Sendebalken), obwohl es schon seit Stunden vom Netz ist. Unter Funknetz
und Heimnetz taucht es auch nicht auf.

In die FB aufgenommen habe ich den Repeater bei Aktivierung der Funktion
"Alle neuen WLAN-Geräte zulassen". Außerdem habe ich bei aktivierter
Funktion den Rechnern und Repeatern Namen zugewiesen. Wenn ich bei
Markierung der Funktion "WLAN-Zugang auf die bekannten WLAN-Geräte
beschränken" auf "Übernahme" klicke, sind die Namen teilweise
verschwunden oder falschen Geräten zugewiesen. Bis auf den
Fritz-Repeater, der seinen Namen immer behält, tauchen die beiden
anderen in der FB als Repeater(1) und Repeater(2) auf. Der neue Repeater
bekommt nach Verbindung mit einem Gerät den Namen "Gerätename(2)". Die
Nummer kann auch "1" sein, während das Gerät dann die jeweils andere
Nummer bekommt.

Die im Netz sichtbaren Namen sind davon unabhängig: Hier stehen die im
Repeater abgespeicherten Netzwerk-Namen und nicht die Namen aus der FB.

Unter Eigenschaften in der Rubrik Heimnetz oder Funknetz steht unter
"Repeater" manchmal "nein", manchmal "ja". Das gilt für beide
7Link-Repeater. Beim Fritz!-Repeater habe ich es nicht überprüft.

> Vereinfacht gesagt koennte es sein, dass der Repeater irgendwann nicht
> mehr ein transparenter Repeater ist (und z. B. DHCP-Anfragen einfach an
> die FB durchleitet), sondern seine Router-aktiviert und/oder
> DHCP-Server-Funktionalitaet aktiviert.


Da das nach dem Einrichten passiert, wenn das passieren sollte, kann ich
das nicht kontrollieren, da ich an die Einstellungsseite nicht mehr
herankomme. Bei den ersten Fehlversuchen hatte ich nur das Passwort zum
Anmelden an die FB eingetragen im Glauben, dass das Ankreuzen von
"automatischer Verbindung" das Passwort für die Endgeräteanmeldung
übernimmt. Das war aber nicht so: Da wurde das Gerät in der FB doppelt
mit unterschiedlichen IPs angezeigt und eine davon führte auf die
Einstellungsseite. Bei gleichem Passwort geht das nicht mehr und die bei
der falschen Einstellung angezeigte IP für die Einstellungsseite ist
ungültig.
> Evtl. braucht das neue Teil auch ein Firmware-Update. Was sagt das
> entspr. Changelog?


Gibts nicht. Das Gerät wird wohl nicht mehr hergestellt (ich bin aber
nicht sicher). Den Hersteller kenne ich nicht; 7Links ist offenbar ein
Markenname von Pearl. Ein ähnlich aussehendes Gerät hatte ich mal unter
dem Namen "Allnet" bei Conrad oder amazon gesehen.
> Oder hast du ein schwaches Admin-PW bzw. WLAN-Key gewaehlt, dass ein
> Scherzkeks dir das jetzt immer umstellt?


Das glaube ich nicht, da beide Passwörter lang und eher ungewöhnlich
sind. Außerdem müssten die anderen Teile dann ja auch betroffen sein.

Danke schon einmal für Deine Mühe.

Viele Grüße
Wilhelm
Bastian Lutz (03.05.2017, 19:28)
Hallo Wilhelm!

Am 02.05.2017 um 23:45 schrieb Wilhelm Wiegert:
> Am 02.05.2017 um 20:19 schrieb Bastian Lutz:
> [...]
> Vor dem Hochladen habe ich etwas Angst: Statt auf Pic-Upload habe ich
> neulich ein Bild auf File-Upload bei demselben Betreiber hochgeladen.
> Von den Leuten, die das Bild herunterladen wollten, wurde ich
> beschimpft, weil offenbar aus einer jpg-Datei irgendwas mit ".iso"
> geworden war oder bei einigen sogar eine ".exe-Datei" erschien. Ein
> Probeladen brachte mir selbst aber immer die .jpg-Datei zurück.
> Microsoft Defender und Avira Antivir haben bei mir nichts gefunden. Ich
> möchte mir nichts Böses nachsagen lassen.


In deinem Absender steht eine T-Online-Adresse ->

Hoffe doch dass T-Online serioes ist ;-)
Bei GMX geht das so:
- Unbedingt neuen Ordner anlegen, damit nur der fuer die Freigabe
verwendet wird bzw. nur fuer diese eine Freigabe.
- Evtl. Freigabe-E-Mail an dich selbst schicken. Evtl. mit Passwort um
den (Hacker-)Crawler-Traffic zu reduzieren (aber das PW natuerl. hier
posten).

>> Mir geht's darum welchen Modus du gewaehlt hast.

> Beim Repeater habe ich den Repeater-Modus gewählt (ohne "WISP"
> dahinter). Die beiden Passwörter im Repeater zum Verbinden mit dem
> Router und mit dem Endgerät sind gleich.
> Oder meinst Du Einstellungen an der Fritz!Box? Hier habe ich nur die
> MAC-Nummer unter WLAN-WDS eingetragen.


Mir faellt jetzt erst gerade auf, dass du so eine Uralt-FB hast, die
evtl. auch von der letzten großen Sicherheitslücke betroffen ist
(),
aber seit dem Sicherheitsupdate 2014 nicht mehr upgedatet wurde. Dachte
dass diese FW-Version auf jeden Fall kein WDS mehr kann. Evtl. hast du
nicht mal das 2014er Sicherheitsupdate drin, wodurch dir jmd. die FB
staendig vermurkst?!

Lies: Solltest eh mal eine neue FB kaufen...

Also Repeater sollten heute ohne WDS gehen (nicht mit der
WLAN-Key-Auto-Config WPS verwechseln!).

> Gerade wollte ich schreiben, dass das Gerät (genau wie die anderen) an
> dieser Stelle aber nicht gefunden wird. Beim Nachsehen muss ich
> feststellen, dass das Gerät jetzt als aktiv vermerkt ist (also mit
> Sendebalken), obwohl es schon seit Stunden vom Netz ist. Unter Funknetz
> und Heimnetz taucht es auch nicht auf.


IMHO muesste das komplett ohne WDS gehen. Hast du einen Link zum
Handbuch des Repeaters, also auf die Hersteller-Seite?

[...]

> Die im Netz sichtbaren Namen sind davon unabhängig: Hier stehen die im
> Repeater abgespeicherten Netzwerk-Namen und nicht die Namen aus der FB.
> Unter Eigenschaften in der Rubrik Heimnetz oder Funknetz steht unter
> "Repeater" manchmal "nein", manchmal "ja". Das gilt für beide
> 7Link-Repeater. Beim Fritz!-Repeater habe ich es nicht überprüft.


Hm, da bin ich gerade ueberfragt.

> Da das nach dem Einrichten passiert, wenn das passieren sollte, kann ich
> das nicht kontrollieren, da ich an die Einstellungsseite nicht mehr
> herankomme. Bei den ersten Fehlversuchen hatte ich nur das Passwort zum
> Anmelden an die FB eingetragen im Glauben, dass das Ankreuzen von
> "automatischer Verbindung" das Passwort für die Endgeräteanmeldung
> übernimmt. Das war aber nicht so: Da wurde das Gerät in der FB doppelt
> mit unterschiedlichen IPs angezeigt und eine davon führte auf die
> Einstellungsseite. Bei gleichem Passwort geht das nicht mehr und die bei
> der falschen Einstellung angezeigte IP für die Einstellungsseite ist
> ungültig.


Ein Repeater braucht keine IP um zu funktionieren, sondern nur fuer die
Konfiguration. Wenn die sich vom "offiziellen" DHCP-Server in deinem
Netz (i.d.R. der Router, der am Internet haengt) keine IP holt ist halt
Essig...

Die (zumindest neueren FB) sind IIRC unter 3 IPs zu erreichen:
- Die die man konfiguriert hat.
- 192.168.178.1 (was auch die Standard-IP ist)
- 169.254.1.1 (fuer den Fall wichtig, dass man gerade keinen DHCP hat
bzw. das Subnet am Client nicht konfigurieren kann)

>> Evtl. braucht das neue Teil auch ein Firmware-Update. Was sagt das
>> entspr. Changelog?

> Gibts nicht. Das Gerät wird wohl nicht mehr hergestellt (ich bin aber
> nicht sicher). Den Hersteller kenne ich nicht; 7Links ist offenbar ein
> Markenname von Pearl. Ein ähnlich aussehendes Gerät hatte ich mal unter
> dem Namen "Allnet" bei Conrad oder amazon gesehen.


Fuer den Notfall, aber vorher alles andere probieren: Hast du mal im
Internet gesucht, ob man einfach die Allnet-Firmware draufflashen kann?
Besteht die Gefahr dass der Repeater gar nicht mehr geht und Garantie
weg ist...

Bastian Lutz
Peter Koerber (03.05.2017, 20:39)
Am 03.05.2017 um 07:28 schrieb Bastian Lutz:
> IMHO muesste das komplett ohne WDS gehen. Hast du einen Link zum
> Handbuch des Repeaters, also auf die Hersteller-Seite?


Pearl versteckt die Produkte-Handbücher auf seiner Webseite recht gut,
aber man kann sie dann doch finden:


7Links ist eine Marke von Pearl. Normale Chinaware von der man den
Produzentennamen nicht kennt.
Peter
Wilhelm Wiegert (03.05.2017, 22:10)
Am 03.05.2017 um 19:28 schrieb Bastian Lutz:
> Hallo Wilhelm!
> Am 02.05.2017 um 23:45 schrieb Wilhelm Wiegert:


[...]
> In deinem Absender steht eine T-Online-Adresse ->
> Hoffe doch dass T-Online serioes
> ist ;-)

Die Telecom-Cloud werde ich ausprobieren. Ich hätte nicht gedacht, dass
von dort etwas kostenloses kommt, nachdem mir der kostenlose
Homepagespeicher vor etlichen Jahren genommen worden war.

Ich habe aber nicht verstanden, ob Du einen Screenshot der
Router-Einstellung (das wären mehrere Seiten) oder der
Repeater-Einstellung haben möchtest. Wie schon gesagt müsste ich den
Repeater resetten, um einen Screenshot zu machen. Danach kann ich Dir
auch nur sagen, welche Einträge ich fülle bzw. ändere; denn wenn ich das
gemacht habe und zur Übersicht der Feineinstellung umschalte, sind alle
Einträge wieder gelöscht. Wenn ich aber vorher "übernehmen" drücke, ist
die Repeatereinstellung nicht mehr aufrufbar.

[...]

> Mir faellt jetzt erst gerade auf, dass du so eine Uralt-FB hast, die
> evtl. auch von der letzten großen Sicherheitslücke betroffen ist
> (),
>aber seit dem Sicherheitsupdate 2014 nicht mehr upgedatet wurde. Dachte
> dass diese FW-Version auf jeden Fall kein WDS mehr kann. Evtl. hast
> du nicht mal das 2014er Sicherheitsupdate drin, wodurch dir jmd. die
> FB staendig vermurkst?!
> Lies: Solltest eh mal eine neue FB kaufen...


Auf Updates habe ich immer geachtet; die FB-Firmware ist auf dem letzten
Stand. Das mit dem Neukauf ist so eine Sache: In Betracht käme nur die
6490, weil auch das Telefon darüber läuft. Die vorhandene Fritz!Box
gehört mir nicht, sondern Unitymedia, und dieses Unternehmen möchte mir
gern eine Horizon-Box verkaufen, die ich wiederum nicht haben möchte,
weil die komplette Installation geändert werden müsste. Diese Stationen
stehen am Fernseher im Erdgeschoss, meine Computer sind aber 2 Etagen
höher. Auf der Website von AVM steht, dass die Firmware der 7170 von der
Sicherheitslücke nicht betroffen sei.
> Also Repeater sollten heute ohne WDS gehen (nicht mit der
> WLAN-Key-Auto-Config WPS verwechseln!).


Von WDS habe ich im Router-Handbuch auch nichts gelesen. Ich hatte die
MAC-Daten nur in die FB geschrieben, weil sie die Möglichkeit dazu bot.
Der Fritz-Repeater stand auch drin. Diesen und den neuen Repeater habe
ich jetzt gelöscht, ohne dass das etwas am Problem geändert hat.
[...]
> IMHO muesste das komplett ohne WDS gehen. Hast du einen Link zum
> Handbuch des Repeaters, also auf die Hersteller-Seite?


Peter hat ja schon einen Hinweis gegeben. Hier der genauere Link:

> [...]
> Ein Repeater braucht keine IP um zu funktionieren, sondern nur fuer
> die Konfiguration. Wenn die sich vom "offiziellen" DHCP-Server in
> deinem Netz (i.d.R. der Router, der am Internet haengt) keine IP
> holt ist halt Essig...


Die beiden 7Links-Repeater holen sich ja IPs von der FB. Nur die in der
Fritz!Box ablesbaren IPs sind nicht die Adressen der Einstellungsseite.
> Die (zumindest neueren FB) sind IIRC unter 3 IPs zu erreichen: - Die
> die man konfiguriert hat. - 192.168.178.1 (was auch die Standard-IP
> ist) - 169.254.1.1 (fuer den Fall wichtig, dass man gerade keinen
> DHCP hat bzw. das Subnet am Client nicht konfigurieren kann)


Die erste Adresse war mir bekannt, die zweite nicht. Nur hilft mir das
beim Problem nicht weiter, weil ich an die Fritz!Box immer komme, aber
nicht an die Repeater.
> Fuer den Notfall, aber vorher alles andere probieren: Hast du mal im
> Internet gesucht, ob man einfach die Allnet-Firmware draufflashen
> kann? Besteht die Gefahr dass der Repeater gar nicht mehr geht und
> Garantie weg ist...


Bevor ich das mache, schicke ich das Gerät lieber zurück und hole mir
einen Fritz-Verstärker oder ein zweites 7Links der funktionierenden
Sorte. Das problemverursachende Billigteil hat eine geringere
Reichweite, wenn Hindernisse im Weg sind, würde also eher auf der
Büroebene eingesetzt.

Danke und viele Grüße
Wilhelm
Wilhelm Wiegert (05.05.2017, 23:26)
Hallo Bastian!
Am 03.05.2017 um 19:28 schrieb Bastian Lutz:

Es ist ja nicht viel zur Konfiguration zu sagen: Ich habe an der
Fritz!Box einen festen Kanal eingestellt, den ich seit einigen Tagen
allein belege (die letzten zwei Jahre waren immer 2 weitere Netze darauf
aktiv). WPA+WPA2 habe ich an der Fritz!Box und an den Repeatern
eingestellt (der ältere 7Links zeigte - glaube ich - nur WPA2 an).

Seit meiner letzten Äußerung zum Problem habe ich - wie vorher auch
immer wieder - Geräte mit gleichen IPs gelöscht, "alle neuen Geräte
zulassen" eingestellt und nacheinander mit Ausnahme des WLR-360.WPS alle
zum Netz gehörenden Geräte eingeschaltet und ggf. mit neuem Namen
versehen. Danach gab es den Screenshot "Funknetz ohne Problem".


Daraufhin habe ich den WLR-360.WPS eingeschaltet, der sich mit der FB
nach längerer Wartezeit verband (Screenshot "Funknetz mit WLR-350_WPS).
Er erscheint als PC-00-E0-4C-6A-1E-38 und hat unter Eigenschaften
Repeater = nein. (Eigenschaften erreicht man über das Blatt mit dem
Stift rechts in der Anzeigezeile.)


Im Gegensatz zu den Vortagen konnten sich nun alle PCs, Notebooks,
Tablets und das Smartphone mit dem neuen Repeater verbinden, obwohl ich
an ihm nichts verstellt hatte. Nur ein Notebook wollte erst nicht. Hier
musste ich den Repeater aus der Speicherliste entfernen und mit
WLAN-Passwort neu verbinden; danach ging es auch.

Nach dem Umstellen auf "nur bekannte Geräte zulassen" (so heißt der
dritte Screenshot) hat die FB den Repeaternamen geändert auf
Papas-ionik(2). Ursprünglich war das der Tabletname; dieses taucht nun
unter Papas-ionik(1) auf. Passiert ist das wohl, weil das ionik sich
automatisch beim neuen Repeater angemeldet hatte.


Dabei fiel mir auf, dass in der FB die Repeater immer die IP des zuletzt
im Repeater angemeldeten Gerätes bekommen. Im Gegensatz zu den Vortagen
hat das jetzt aber keine Konsequenzen mehr für die Funktionabilität.

Kurz: Das WLAN läuft, ich weiß nicht, warum, und ich weiß nicht, wie
lange. Die selbständige Namensvergabe, die heute ja nur ein Gerät
betraf, irritiert mich trotzdem.

Noch ein letzter Punkt: Völlig unverständlich ist mir, warum sich nach
dem neuen Einschalten plötzlich alle Computer mit dem neuen Repeater
verbinden wollen, und zwar auch dann, wenn die FB oder einer der anderen
Repeater besser empfangbar ist.

Noch einmal danke für die Mühe
und viele Grüße
Wilhelm
Thomas Einzel (06.05.2017, 12:37)
Am 05.05.2017 um 23:26 schrieb Wilhelm Wiegert:
> Am 03.05.2017 um 19:28 schrieb Bastian Lutz:
> Es ist ja nicht viel zur Konfiguration zu sagen:


IMO schon. Siehe weiter unten. *)

> Ich habe an der
> Fritz!Box einen festen Kanal eingestellt, den ich seit einigen Tagen
> allein belege (die letzten zwei Jahre waren immer 2 weitere Netze darauf
> aktiv). WPA+WPA2 habe ich an der Fritz!Box und an den Repeatern
> eingestellt (der ältere 7Links zeigte - glaube ich - nur WPA2 an).


Wenn du keine sehr alten Geräte hast, die nur WPA können, stelle überall
nur WPA2 sein. AES/CCMP (das ist originär WPA2) - ja; RC4-TKIP: nein
Bei Unverständnis: Begriffe (auch weitere) siehe ggf. Wikipedia.

In der Liste in habe ich
"Minolta" mit WPA gelesen. Nur deswegen würde ich jedoch meine WLANs
nicht auf "mit TKIP" stellen.

[..]
> Repeater = nein. (Eigenschaften erreicht man über das Blatt mit dem
> Stift rechts in der Anzeigezeile.)
>


Alle nur 802.11g? (54Mbit/s Brutto?)

> Im Gegensatz zu den Vortagen konnten sich nun alle PCs, Notebooks,
> Tablets und das Smartphone mit dem neuen Repeater verbinden, obwohl ich
> an ihm nichts verstellt hatte. Nur ein Notebook wollte erst nicht. Hier
> musste ich den Repeater aus der Speicherliste entfernen und mit
> WLAN-Passwort neu verbinden; danach ging es auch.
> Nach dem Umstellen auf "nur bekannte Geräte zulassen"


Das kannst du weglassen.
MAC Filter sind auch für Wardriving u.ä. eher witzig. Kein Nutzen für
die Sicherheit, MAC Adressen sind auch so auslesbar - was nun gar nicht
mehr nötig ist, da du die deine MAC Adressen in den Screenshot ohnehin
veröffentlicht hast ;->

> (so heißt der
> dritte Screenshot) hat die FB den Repeaternamen geändert auf
> Papas-ionik(2). Ursprünglich war das der Tabletname; dieses taucht nun
> unter Papas-ionik(1) auf. Passiert ist das wohl, weil das ionik sich
> automatisch beim neuen Repeater angemeldet hatte.
>
> Dabei fiel mir auf, dass in der FB die Repeater immer die IP des zuletzt
> im Repeater angemeldeten Gerätes bekommen. Im Gegensatz zu den Vortagen
> hat das jetzt aber keine Konsequenzen mehr für die Funktionabilität.


Repeater, Accesspoints, Server, Drucker und andere "feste"
Netzwerkinfrastrukturgeräte stelle ich nie auf DHCP, sondern vergebe
feste Adressen (manuell). Dies kann man auch in einer Fritzbox
eintragen, d.h. in der internen Adressvergabe einen dafür vorgesehenen
IP Bereich "aussparen" mit die Geräte mit einem Namen versehen.
Wenn du das so nicht willst oder kannst, stelle wenigstens für
Netzwerkinfrastrukturgeräte "Diesem Netzwerkgerät immer die gleiche
IPv4-Adresse zuweisen" ein. (alles in der Heimnetzübersicht)

Clients wie Laptops und Smartphones auf DHCP einzustellen ist ok.

Kontrolliere, dass alle deine Geräte nur in einem IP Netz sind (weißt du
wie?) und nur dass in der Fritzbox der DHCP Server eingeschaltet ist. In
Repeatern und Accesspoints darf in so einer Konfiguration kein DHCP
eingeschaltet sein, sie dürfen nicht als Router konfiguriert sein.

> Kurz: Das WLAN läuft, ich weiß nicht, warum, und ich weiß nicht, wie
> lange.


Da ist (leider) eine gute Zusammenfassung.
*) Ich finde dass man somit doch viel zu Konfiguration sagen könnte.

> Die selbständige Namensvergabe, die heute ja nur ein Gerät
> betraf, irritiert mich trotzdem.
> Noch ein letzter Punkt: Völlig unverständlich ist mir, warum sich nach
> dem neuen Einschalten plötzlich alle Computer mit dem neuen Repeater
> verbinden wollen, und zwar auch dann, wenn die FB oder einer der anderen
> Repeater besser empfangbar ist.


Ich habe den Thread schon von Anfang an verfolgt, ein ziemliches
Durcheinander. Irgendwelche Einstellungen, irgendwie zusammengestellt,
in der Hoffnung es es irgendwie geht. Zudem das ganze mit einer FB 7170,
für die der Hersteller seit dem 01.12.2013 keine Unterstützung mehr
bietet.

Reicht dir das alles so, dass es momentan irgendwie läuft? Oder willst
du dass dein Netz sicher ist und besser funktioniert?

Falls letzteres: hast du die Möglichkeit, wenn auch mit einiger Mühe, an
die 3 Repeaterstandorte LAN Leitungen vom Router zu verlegen? Oder
wenigsten an einen oder zwei Standorte?
Wenn nein: warum nicht? Warum nicht wenigstens Flachkabel?

Falls überhaupt 3 APs nötig sind, APs mit etwas größeren, externen
Antennen könnten auch helfen.
Und du solltest den Kauf einer aktuellen Fritzbox einplanen.

Vorsorglich: ich biete weder Geräte noch Dienstleistungen dafür an.
Hilfe zur Selbsthilfe jedoch gern.
Wilhelm Wiegert (06.05.2017, 14:23)
Hallo Thomas,

danke schon einmal für Deine Mühe.

Am 06.05.2017 um 12:37 schrieb Thomas Einzel:
[...]

> Wenn du keine sehr alten Geräte hast, die nur WPA können, stelle überall
> nur WPA2 sein. AES/CCMP (das ist originär WPA2) - ja; RC4-TKIP: nein
> Bei Unverständnis: Begriffe (auch weitere) siehe ggf. Wikipedia.
> In der Liste in habe ich
> "Minolta" mit WPA gelesen. Nur deswegen würde ich jedoch meine WLANs
> nicht auf "mit TKIP" stellen.


Mein Lieblingsdrucker, der Minolta PagePro 6, ist schon sehr alt und mit
einer parallelen Schnittstelle ausgestattet. Weil meine Rechner keine
parallele Schnittstelle mehr haben, habe ich von Logilink einen per WLAN
ansprechbaren Adapter an den Drucker angeschlossen. Dieser kann nur WPA.
Mein Samsung P28 von 2006, das unter Linux Mint läuft, weil der
Prozessor nicht für Windows 7 geeignet ist, kann nach meiner Erinnerung
auch nur WPA (laut Einstellung über Win XP und Linux Mint). Ich kann es
im Moment nicht überprüfen, weil es heute das erste Mal in all den
Jahren mit einem Speicherfehler nicht starten will. Gerade läuft
Memtest86. Meiner Erinnerung würde aber widersprechen, dass das Notebook
mit jedem Repeater Verbindung aufnimmt.

[...]

> Alle nur 802.11g? (54Mbit/s Brutto?)


Ja, mehr kann die Fritz!Box auch nicht. Sie sendet nur auf 2,4 Mhz.
Vielleicht kann mein HP-Pavilion-Notebook vom letzten Sommer mehr. Bitte
nicht lachen: Ich finde im Moment weder die Beschreibung noch den
genauen Namen des Gerätes, allerdings sehe ich bei WLAN-Eigenschaften,
dass hier auch das n (802.11 bgn) eingetragen ist. Alle anderen Geräte
sind mit Ausnahme zweier der Repeater über 6 Jahre alt.
>> Nach dem Umstellen auf "nur bekannte Geräte zulassen"

> Das kannst du weglassen.
> MAC Filter sind auch für Wardriving u.ä. eher witzig. Kein Nutzen für
> die Sicherheit, MAC Adressen sind auch so auslesbar - was nun gar nicht
> mehr nötig ist, da du die deine MAC Adressen in den Screenshot ohnehin
> veröffentlicht hast ;->

O je, ich dachte, weil die Fritzbox die Geräte manchmal schon unter dem
Namen als MAC-Adresse anzeigt, wäre diese nicht sicherheitsrelevant.

> Repeater, Accesspoints, Server, Drucker und andere "feste"
> Netzwerkinfrastrukturgeräte stelle ich nie auf DHCP, sondern vergebe
> feste Adressen (manuell). Dies kann man auch in einer Fritzbox
> eintragen, d.h. in der internen Adressvergabe einen dafür vorgesehenen
> IP Bereich "aussparen" mit die Geräte mit einem Namen versehen.
> Wenn du das so nicht willst oder kannst, stelle wenigstens für
> Netzwerkinfrastrukturgeräte "Diesem Netzwerkgerät immer die gleiche
> IPv4-Adresse zuweisen" ein. (alles in der Heimnetzübersicht)


Letzteres wird aber nicht bei jedem Gerät angeboten, z.B. bei beiden
7Links-Repeatern nicht. Die Handvergabe müsste ich mir noch einmal ansehen.
> Clients wie Laptops und Smartphones auf DHCP einzustellen ist ok.
> Kontrolliere, dass alle deine Geräte nur in einem IP Netz sind (weißt du


Die ersten drei Dreierblöcke der Ziffern sind gleich. Ich habe hier nur
die Kurzadressiermöglichkeit (IPv4).

> wie?) und nur dass in der Fritzbox der DHCP Server eingeschaltet ist. In
> Repeatern und Accesspoints darf in so einer Konfiguration kein DHCP
> eingeschaltet sein, sie dürfen nicht als Router konfiguriert sein.


Das ist so.
[..]
> die 3 Repeaterstandorte LAN Leitungen vom Router zu verlegen? Oder
> wenigsten an einen oder zwei Standorte?
> Wenn nein: warum nicht? Warum nicht wenigstens Flachkabel?


Ich hätte es gerne sicher, aber die Geräte sind über 3 Etagen verteilt
und somit wäre das Verlegen von Leitungen sehr aufwändig. Ich habe
allerdings schon über Powerline nachgedacht.
> Falls überhaupt 3 APs nötig sind, APs mit etwas größeren, externen
> Antennen könnten auch helfen.

Das ginge nur an der Fritz!Box und an einem der PCs. Alle anderen Geräte
haben keine externe Antenne.

> Und du solltest den Kauf einer aktuellen Fritzbox einplanen.

Das wäre dann die 6490, da ich neuerdings nicht mehr verpflichtet bin,
die Geräte des Kabelproviders zu übernehmen.
> Vorsorglich: ich biete weder Geräte noch Dienstleistungen dafür an.
> Hilfe zur Selbsthilfe jedoch gern.


Ganz herzlichen Dank dafür und für die Mühe, Dich durch mein Chaos zu
wühlen.

Viele Grüße
Wilhelm
Thomas Einzel (06.05.2017, 17:37)
Am 06.05.2017 um 14:23 schrieb Wilhelm Wiegert:
....
> Am 06.05.2017 um 12:37 schrieb Thomas Einzel: ....
> Mein Lieblingsdrucker, der Minolta PagePro 6, ist schon sehr alt und mit
> einer parallelen Schnittstelle ausgestattet. Weil meine Rechner keine
> parallele Schnittstelle mehr haben, habe ich von Logilink einen per WLAN
> ansprechbaren Adapter an den Drucker angeschlossen. Dieser kann nur WPA.


Sehr gut, dann brauchst du ja nur diesen Adapter zu tauschen oder per
LAN (ohne W) anschlie00en.

> Mein Samsung P28 von 2006, das unter Linux Mint läuft, weil der
> Prozessor nicht für Windows 7 geeignet ist, kann nach meiner Erinnerung
> auch nur WPA (laut Einstellung über Win XP und Linux Mint).


Nachprüfen, eventuell fehlt nur ein Treieber/patch.
....
>> Alle nur 802.11g? (54Mbit/s Brutto?)

> Ja, mehr kann die Fritz!Box auch nicht.


Oh ja, stimmt. Nur 802.11b/g/g++


802.11g++ ist eine nur selten unterstützte, Herstellerspezifische
Erweiterung auf 108 Mbit/s.

Du nutzt du 802.11g mit 54Mbit/s Brutto, was maximal ca. 25 Mbit/s
Netto(!) für alle an diesem Accesspoint angeschlossene Geräte gemeinsam
bedeutet. Ein Gerät an einem Repeater auf dem gleichen Kanal halbiert
diesen Maximaldurchsatz. Dein ganzes WLAN muß von argen
Performanceproblemen geplagt sein.

Die 7170 ist wohl wirklich ein Entsorgungsfall.
....>>> Nach dem Umstellen auf "nur bekannte Geräte zulassen"
>> Das kannst du weglassen. ....

> O je, ich dachte, weil die Fritzbox die Geräte manchmal schon unter dem
> Namen als MAC-Adresse anzeigt, wäre diese nicht sicherheitsrelevant.


Ist sie auch nicht, die MAC kann ohnehin mitgelesen werden - darüber
brauchst du dir keine Sorgen zu machen. MAC Filter sind keine
Sicherheitsmaßnahmen.
....
>> Kontrolliere, dass alle deine Geräte nur in einem IP Netz sind (weißt du

> Die ersten drei Dreierblöcke der Ziffern sind gleich. Ich habe hier nur
> die Kurzadressiermöglichkeit (IPv4).


....wenn die Subnetzmaske 255.255.255.0 lautet, sind sie dann alle im
gleichen Netz, ok

>> wie?) und nur dass in der Fritzbox der DHCP Server eingeschaltet ist. In
>> Repeatern und Accesspoints darf in so einer Konfiguration kein DHCP
>> eingeschaltet sein, sie dürfen nicht als Router konfiguriert sein.

> Das ist so.


ok
....
> Ich hätte es gerne sicher, aber die Geräte sind über 3 Etagen verteilt
> und somit wäre das Verlegen von Leitungen sehr aufwändig. Ich habe
> allerdings schon über Powerline nachgedacht.


Nein bitte, LAN Leitungen. Powerline bringt nur andere Probleme und
Kurzwellenhörer werden dich "lieben". Feste Verlegung ist IMO
anzustreben, das kann man vorläufig provisorisch mit schon erwähnten
LAN-Flachbandleitungen *) machen und bei der nächsten Renovierung mit
festem Verlegekabel (ab Cat5, früher Cat5e) zu Wanddosen (in deinem Fall).

*)



Die kann man auch recht unauffällig um Türen herum legen

oder in/hinter einer schmalen Scheuerleiste verstecken. IMO aber nur ein
Provisorium bis zur festen Verlegung.

Wie aufwändig das über drei Etagen ist, weiß ich gut >:-> Aber jede
dieser Billig LAN Strippen kann 1Gigabit/s vollduplex.

>> Falls überhaupt 3 APs nötig sind, APs mit etwas größeren, externen
>> Antennen könnten auch helfen.

> Das ginge nur an der Fritz!Box und an einem der PCs. Alle anderen Geräte
> haben keine externe Antenne.


So etwas gibt es mit FastEthernet und 802.11n auch für <30Euro, aber die
LAN Leitungen sind IMO viel wichtiger.

>> Und du solltest den Kauf einer aktuellen Fritzbox einplanen.

> Das wäre dann die 6490, da ich neuerdings nicht mehr verpflichtet bin,
> die Geräte des Kabelproviders zu übernehmen.


Kabel, ok. Wenn du den ISDN Port nicht brauchst und kein WLAN 802.11ac,
sollte auch eine FRITZ!Box 6430 Cable reichen.
....
> Ganz herzlichen Dank dafür und für die Mühe, Dich durch mein Chaos zu
> wühlen.


Es sieht so aus als benötigst du wirklich Hilfe und du bist offenbar
tatsächlich an Lösungen interessiert. Dann passt das, frage ruhig weiter.
Wilhelm Wiegert (06.05.2017, 22:41)
Hallo Thomas!

Am 06.05.2017 um 17:37 schrieb Thomas Einzel:

> Sehr gut, dann brauchst du ja nur diesen Adapter zu tauschen oder per
> LAN (ohne W) anschlie00en.


TP-Link Netzwerk Printserver TL-PS110P scheint das einzige Gerät dieser
Art zu sein.
>> Mein Samsung P28 von 2006, das unter Linux Mint läuft, weil der
>> Prozessor nicht für Windows 7 geeignet ist, kann nach meiner
>> Erinnerung auch nur WPA (laut Einstellung über Win XP und Linux Mint).

> Nachprüfen, eventuell fehlt nur ein Treieber/patch.

Der Samsung läuft wieder; es wurde kein Fehler gefunden. Um genauer
herauszufinden, welche Sicherheitsstufe er verträgt, brauche ich
wahrscheinlich eine Konsoleneingabe; hierüber weiß ich noch zu wenig.
Über die Grafikoberfläche sind die Informationen nicht zu finden. Auch
hier steht in der Beschreibung 802.11 b/g, mehr nicht.

> Du nutzt du 802.11g mit 54Mbit/s Brutto, was maximal ca. 25 Mbit/s
> Netto(!) für alle an diesem Accesspoint angeschlossene Geräte gemeinsam
> bedeutet. Ein Gerät an einem Repeater auf dem gleichen Kanal halbiert
> diesen Maximaldurchsatz. Dein ganzes WLAN muß von argen
> Performanceproblemen geplagt sein.


Nicht nur das WLAN: Von den versprochenen 10000 Mbit per Kabel ist kaum
etwas zu spüren. Ich habe sogar den Eindruck, dass es langsamer läuft
als vorher mit DSL bei der Telekom. Der Eindruck ist aber subjektiv.
> ...wenn die Subnetzmaske 255.255.255.0 lautet, sind sie dann alle im
> gleichen Netz, ok Ja, das ist so.
> Nein bitte, LAN Leitungen. Powerline bringt nur andere Probleme und
> Kurzwellenhörer werden dich "lieben". Feste Verlegung ist IMO
> anzustreben, das kann man vorläufig provisorisch mit schon erwähnten
> LAN-Flachbandleitungen *) machen und bei der nächsten Renovierung mit
> festem Verlegekabel (ab Cat5, früher Cat5e) zu Wanddosen (in deinem Fall).


Eine umfassende Renovierung ist innerhalb der nächsten drei Jahre
vorgesehen. Wenn ich meiner Frau noch einmal mit "provisorisch" (bezieht
sich auf eine DSL-Leitung) komme, werde ich erschlagen.

> *)
>
>
> Die kann man auch recht unauffällig um Türen herum legen
>
> oder in/hinter einer schmalen Scheuerleiste verstecken. IMO aber nur ein
> Provisorium bis zur festen Verlegung.

Wenn ich nicht Decken durchbohren will, sondern durchs Treppenhaus gehe,
sind 20 m recht knapp. Ich hatte zwar schon einmal eine Doppelbuchse zur
Verlängerung gesehen (ich will jetzt nicht danach suchen, meine aber in
der Kabelscheune fündig geworden zu sein), weiß jedoch nicht, ob man die
Kabel beliebig verlängern kann, zumal sie ungeschirmt sind. Ich habe sie
jetzt auch nur konfektioniert gefunden, nicht von der Rolle. Gilt die
Definition bis 100 m sowohl für die ungeschirmten Koaxial- als auch für
die Flachkabel? (Ich weiß, dass die Länge nichts bzw. nicht direkt etwas
mit der Schirmung sondern mit der Signaldämpfung zu tun hat.)
[...]

> Kabel, ok. Wenn du den ISDN Port nicht brauchst und kein WLAN 802.11ac,
> sollte auch eine FRITZ!Box 6430 Cable reichen.

Diese beherrscht aber das 5GHz-band nicht. Und ich dachte, wenn schon
Power, dann richtig. :-)

> Es sieht so aus als benötigst du wirklich Hilfe und du bist offenbar
> tatsächlich an Lösungen interessiert. Dann passt das, frage ruhig weiter.


Danke, das finde ich sehr nett von Dir. Aber wenn ich anfange zu nerven,
sage mir das rechtzeitig; ich weiß nicht, ob ich das selbst merke.

Darf ich dann zum Verständnis die prospektierte Konfiguration noch
einmal zusammenfassen?

Das wäre dann
1. Fritz!Box als Spinne im Netz (im Dachgeschoss), weil hier der
Hauptrechner steht, der auch die FB per LAN kontrollieren soll und
außerdem den größten Datenverkehr hat.

2. Davon ausgehend 2 LAN-Leitungen jeweils ins Ober- und Erdgeschoss, um
einen schnellen Datenverkehr zu den "Repeatern" zu gewährleisten.

3. Alle an die LAN-Kabel angeschlossenen "Repeater" umdefinieren zu
Access-Points (mit fester IP), um nur noch Funkverkehr zwischen Endgerät
(z.B. Notebook) und AP zu haben.

4. Hauptrechner per LAN anschließen.

5. Lieblingsdrucker per Printserver TL-PS110P und Kyocera-Farblaser über
Ethernet-Hub an Fritz!Box (sie hat ja nur 4 RJ45-Buchsen) anschließen.

So ist überall eine WPA2-AES-Verschlüsselung möglich.

Ich müsste dann pro Etage doch ein eigenes Netz haben, oder?

Wenn ich nicht noch etwas übersehen habe, bin ich dann erst einmal
ruhig; denn aus Zeitgründen ist vor dem Sommer nicht an eine
Kabelverlegung zu denken.

Viele Grüße
Wilhelm
Wilhelm Wiegert (06.05.2017, 22:50)
Beim Senden ist der Mail-Editor abgestürzt mit dem Ergebnis, dass ich
keinen Umbruch in den Zeilen habe. Ich bitte um Entschuldigung.

Viele Grüße
Wilhelm
Thomas Einzel (07.05.2017, 00:22)
Am 06.05.2017 um 22:41 schrieb Wilhelm Wiegert:
....
> Am 06.05.2017 um 17:37 schrieb Thomas Einzel: ....
> Wenn ich nicht Decken durchbohren will, sondern durchs Treppenhaus gehe,
> sind 20 m recht knapp.


30m und 50m sind ebenfalls erhältlich, die 20m waren nur ein Beispiel.
....
> Definition bis 100 m sowohl für die ungeschirmten Koaxial- als auch für
> die Flachkabel?


Cat5/Cat6/Cat7 Leitungen sind keine Koaxialleitungen, sondern haben 4
Doppeladern die Standard gerecht angeschlossen werden müssen.

Ob eine Schirmung nötig ist, wurde im Kontext mit Eingenheim schon oft
diskutiert, IMO reichen die billigen Foliengeschirmte Leitungen ("FTP"),
die Übertragung jeder Doppelader ist Symmetrisch, Störsignale von außen
löschen sich selbst aus, deswegen müssen sie auch zwingen paarweise
richtig angeschlossen (aufgelegt) werden. In speziellen Umgebungen/für
spezielle Anwendungen kann ein Schirm nach außen sinnvoll sein.

Die Flachleitungen habe ich bisher nur fertig konfektioniert in mehreren
Längen bis max. 50m gesehen. Für die Stecker an die Flachleitungen habe
ich bisher leider noch keine zum "vor Ort selber crimpen" entdeckt.
....
>> Kabel, ok. Wenn du den ISDN Port nicht brauchst und kein WLAN 802.11ac,
>> sollte auch eine FRITZ!Box 6430 Cable reichen.

> Diese beherrscht aber das 5GHz-band nicht. Und ich dachte, wenn schon
> Power, dann richtig. :-)


Wenn der Preis nicht stört, ja....
[..]
> 3. Alle an die LAN-Kabel angeschlossenen "Repeater" umdefinieren zu
> Access-Points (mit fester IP), um nur noch Funkverkehr zwischen Endgerät
> (z.B. Notebook) und AP zu haben.


(ja, die feste IP ist nur zur Verwaltung der Geräte, der IP Verkehr der
angeschlossenen Clients geschieht direkt in der Schicht 2 - switch, bridge)

> 4. Hauptrechner per LAN anschließen.
> 5. Lieblingsdrucker per Printserver TL-PS110P und Kyocera-Farblaser über
> Ethernet-Hub an Fritz!Box (sie hat ja nur 4 RJ45-Buchsen) anschließen.


Korrekt.

> So ist überall eine WPA2-AES-Verschlüsselung möglich.


Wenn die eingebaute WLAN Karte + Treiber tatsächlich kein WPA2 kann (ist
mir seit >10 Jahren nicht mehr begegnet) aber das Betriebssystem kann
es, kann man sich ggf. mit einem dafür geeigneten WLAN-USB Stick
behelfen, kostet nur ein paar Euro, hat aber auch nur winzige Antennen.

> Ich müsste dann pro Etage doch ein eigenes Netz haben, oder?


Nein, für so ein kleines Haus-LAN reicht ein IP-Netz aus. Egal, wo du
z.B. einen Laptop mit WLAN im Haus mit hinnimmst, er behält seine
interne IP (solange die DHCP Vergabe diese nicht anders verwendet).
> Wenn ich nicht noch etwas übersehen habe, bin ich dann erst einmal
> ruhig; denn aus Zeitgründen ist vor dem Sommer nicht an eine
> Kabelverlegung zu denken.


Der zeitnahe Tausch auf eine aktuelle Fritzbox und Anschluss der Geräte
direkt in der Nähe der Fritzbox per LAN Kabel ist ohne Deckenbohrungen
möglich und dürfte bereits etwas "Entspannung" bringen.

Ob das neue Modem in der Fritzbox auch höhere Datenübertagungsraten mit
dem Kabelanschluss bringen könnte, kann ich allerdings nicht sagen.
10000Mbit/s werden es aber kaum werden, da sind dir die Zehnerpotenzen
etwas durcheinander geraten.
Wilhelm Wiegert (07.05.2017, 18:14)
Am 07.05.2017 um 00:22 schrieb Thomas Einzel:
<Flachbandkabel:>
> 30m und 50m sind ebenfalls erhältlich, die 20m waren nur ein Beispiel.


Wenn es so weit ist, werde ich noch einmal suchen; ich habe tatsächlich
bisher nur Kabel bis 20 m gefunden.
> ...
>> Definition bis 100 m sowohl für die ungeschirmten Koaxial- als auch
>> für die Flachkabel?

> Cat5/Cat6/Cat7 Leitungen sind keine Koaxialleitungen, sondern haben 4
> Doppeladern die Standard gerecht angeschlossen werden müssen.


Den Kabelaufbau hatte ich mir gar nicht angesehen und bin naiverweise
über die runde Form auf "Koaxialleitung" gekommen.

>
> Ob eine Schirmung nötig ist, wurde im Kontext mit Eingenheim schon oft
> diskutiert, IMO reichen die billigen Foliengeschirmte Leitungen ("FTP"),
> die Übertragung jeder Doppelader ist Symmetrisch, Störsignale von außen
> löschen sich selbst aus, deswegen müssen sie auch zwingen paarweise
> richtig angeschlossen (aufgelegt) werden. In speziellen Umgebungen/für
> spezielle Anwendungen kann ein Schirm nach außen sinnvoll sein.


Ich weiß noch nicht genau, woher ich die Leitungen lege; es wird auf
jeden Fall einigen Aufwand bedeuten, wenn sie unsichtbar sein sollen.
Auch wenn Du bestimmt Recht hast, möchte ich beim Verlegen lieber auf
Nummer sicher gehen und geschirmte Kabel nehmen. Es gibt in meinem Haus
im Obergeschoss eine Wand, in der ich mit einem Leitungsfinder keine
Leitung finde, weil er an jeder Stelle anschlägt, und ich habe keine
Ahnung, warum. Sie besteht wie alle Innenwände bis zum Obergeschoss aus
Porenbeton-Leichtbausteinen. An allen anderen Wänden gibt es weniger
Probleme. Mit einem weiteren Leitungsfinder eines anderen Herstellers
gibt es dasselbe Probelm an dieser Wand. Abhilfe ist, auf Metall (wie
z.B. Wasserleitungen) zu prüfen. Auch wenn es an anderen Stellen weniger
Probleme gibt (ich sage nicht, KEINE Probleme), halte ich es für
sicherer, geschirmte Kabel zu verwenden.

> Wenn die eingebaute WLAN Karte + Treiber tatsächlich kein WPA2 kann (ist
> mir seit >10 Jahren nicht mehr begegnet) aber das Betriebssystem kann
> es, kann man sich ggf. mit einem dafür geeigneten WLAN-USB Stick
> behelfen, kostet nur ein paar Euro, hat aber auch nur winzige Antennen.


Stimmt, daran habe ich gar nicht gedacht.
>> Ich müsste dann pro Etage doch ein eigenes Netz haben, oder?

> Nein, für so ein kleines Haus-LAN reicht ein IP-Netz aus. Egal, wo du
> z.B. einen Laptop mit WLAN im Haus mit hinnimmst, er behält seine
> interne IP (solange die DHCP Vergabe diese nicht anders verwendet).


Ach so, verstanden.

> Der zeitnahe Tausch auf eine aktuelle Fritzbox und Anschluss der Geräte
> direkt in der Nähe der Fritzbox per LAN Kabel ist ohne Deckenbohrungen
> möglich und dürfte bereits etwas "Entspannung" bringen.


So hatte ich das vor.
> Ob das neue Modem in der Fritzbox auch höhere Datenübertagungsraten mit
> dem Kabelanschluss bringen könnte, kann ich allerdings nicht sagen.
> 10000Mbit/s werden es aber kaum werden, da sind dir die Zehnerpotenzen
> etwas durcheinander geraten.

Eigentlich nicht die Zehnerpotenzen, sondern die Finger: 10.000 Kbit/s
steht im Vertrag. Diese Verträge gibt es gar nicht mehr; sie fangen
jetzt bei 60 Mbit/s an. Aus der ZDF-Mediathek habe ich zur Probe einen
Film geladen. Dort lag der Durchschnittsdurchsatz bei 2,1 MB/s, also bei
16800 Kbit/s und damit mehr, als der Vertrag hergibt. Der kleinste neue
Vertrag kostet aber auch nicht mehr. Andererseits ist der Durchsatz auch
sehr tagesformabhängig und war gerade recht hoch.

Danke und einen schönen Sonntag
Wilhelm
Wilhelm Wiegert (07.05.2017, 18:48)
Am 07.05.2017 um 00:22 schrieb Thomas Einzel:

> Der zeitnahe Tausch auf eine aktuelle Fritzbox und Anschluss der Geräte
> direkt in der Nähe der Fritzbox per LAN Kabel ist ohne Deckenbohrungen
> möglich und dürfte bereits etwas "Entspannung" bringen.

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Die Box ist unterwegs.

Viele Grüße
Wilhelm

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