expertenaustausch > comp.hardware.* > comp.hardware.netzwerke.wireless

Thomas Einzel (07.05.2017, 20:25)
Am 07.05.2017 um 18:14 schrieb Wilhelm Wiegert:
> Am 07.05.2017 um 00:22 schrieb Thomas Einzel:
> <Flachbandkabel:>
>> 30m und 50m sind ebenfalls erhältlich, die 20m waren nur ein Beispiel.

> Wenn es so weit ist, werde ich noch einmal suchen; ich habe tatsächlich
> bisher nur Kabel bis 20 m gefunden.


50m als weiteres Beispiel:


noch mal vorsorglich: ich empfehle diese LAN Flachleitungen nur als
Übergangslösung, weil man sie so gut verstecken kann.
Dauerhaft empfehle ich nur _feste_ Verlegeleitung ("Verlegekabel") ab
Cat5 (früher Cat5e), keine Patchleitungen/Patchkabel. Am Client in einer
Wanddose, am Router bei dir mit 3 Leitungen ebenso, wenn es mehr wird in
einem Patchfeld. Von der Wanddose bzw. dem Patchfeld bis zum Gerät wird
dann eine Patchleitung verwendet.

Wenn du noch nie LSA+ Leitungen aufgelegt hast, hole dir jemanden der
das kann und für dich macht, der bringt dann gleich sein LSA+
Auflegewerkzeug/Anlegewerkzeug mit.

Die dünnen LAN Flachleitungen sind flexible Patchleitungen, für diese
brauchst du für dieses Provisorium keine Wanddosen und keine
zusätzlichen Patchleitungen. Beachte, dass diese Flachleitungen fertig
konfektioniert sind, die Stecker sind fest dran. Bei Löchern muss der
Stecker mit durch (bei den runden, festen Verlegeleitungen nicht, die
werden in den Dosen/Patchfeldern an die LSA+ Anschlüsse von RJ45 Buchsen
angeschlossen)
....
> ... möchte ich beim Verlegen lieber ... geschirmte Kabel nehmen.
> Es gibt in meinem Haus
> im Obergeschoss eine Wand, in der ich mit einem Leitungsfinder keine
> Leitung finde, weil er an jeder Stelle anschlägt, und ich habe keine
> Ahnung, warum. Sie besteht wie alle Innenwände bis zum Obergeschoss aus
> Porenbeton-Leichtbausteinen.


Cat-x Leitungen *nicht direkt einputzen* , sondern immer nur wechselbar
verlegen: Rohr, Kanal, auf Zwischendecken, usw.
Bei der Verlegung gibt es je nach Verlegung Mindestabstände zu 230/400V
Stromleitungen bzw. in Kanälen nötige Zwischenstege oder Rohre bei
ebenfalls vorhandenen 230/400V Leitungen. Bei Unklarheiten vor Ort
deinen Elektriker fragen.
Marc Haber (08.05.2017, 07:28)
Thomas Einzel <usenet-2017> wrote:
>noch mal vorsorglich: ich empfehle diese LAN Flachleitungen nur als
>Übergangslösung, weil man sie so gut verstecken kann.
>Dauerhaft empfehle ich nur _feste_ Verlegeleitung ("Verlegekabel") ab
>Cat5 (früher Cat5e), keine Patchleitungen/Patchkabel. Am Client in einer
>Wanddose, am Router bei dir mit 3 Leitungen ebenso, wenn es mehr wird in
>einem Patchfeld. Von der Wanddose bzw. dem Patchfeld bis zum Gerät wird
>dann eine Patchleitung verwendet.
>Wenn du noch nie LSA+ Leitungen aufgelegt hast, hole dir jemanden der
>das kann und für dich macht, der bringt dann gleich sein LSA+
>Auflegewerkzeug/Anlegewerkzeug mit.


LSA Plus für Netzwerk ist Pfusch. Besser als Cat.5 de facto nicht
erreichbar. Selbst die, die den ganzen Tag nichts anderes machen,
können dsa nicht mehr, weil sie auf andere Tecnhiken, z.B. BTR E-Dat
Module (), umgestiegen
sind.

>Cat-x Leitungen *nicht direkt einputzen* , sondern immer nur wechselbar
>verlegen: Rohr, Kanal, auf Zwischendecken, usw.


Nicht immer machbar.

>Bei der Verlegung gibt es je nach Verlegung Mindestabstände zu 230/400V
>Stromleitungen bzw. in Kanälen nötige Zwischenstege oder Rohre bei
>ebenfalls vorhandenen 230/400V Leitungen.


Wird in vielen Installationen ignoriert, funktioniert trotzdem super.
Das einzige verbliebene Argument das ich für die getrennte Verlegung
gelten lasse ist, dass man beim ungeschickten gleichzeitigen Anbohren
einer 230/400V-Leitung _UND_ einer Netzwerkleitung eventuell mit dem
Bohrer 230/400V auf eine Ader der Netzwerkleitung gibt.

Grüße
Marc

Ähnliche Themen