expertenaustausch > sci.* > sci.philosophie

R.H. (13.02.2014, 15:31)
Die westlichen Wirtschaftssysteme begründen heute zum großen Teil auf
dem Gedanken des Wirtschaftsliberalismus seit Milton Friedman
(Wirtschaftsnobelpreis 1976), der sich seit mind. Mitte der 80ziger
immer weiter verbreitete, der sich zuerst zeigte im Thatcherismus, und
heute zu finden ist in der weltweiten (Staats-)Verschuldung zu Gunsten
der oberen Schichten, einschließlich einer deflationären
Geldmengenvergrößerung (mehr als 20zigmal größer, als die realen
Bruttowirtschaftsprodukte weltweit), der nur durch fortlaufende
Täuschungen aller Art einen Kollaps der weltweiten monitären Systeme
verhindern konnte.

Seeligmachende Grundlage laut Friedman sei ein individueller Egoismus,
der dem gesamten monitären System der weltweiten wirtschaftlichen
Verknüpfungen zugute käme, dieses sogar erst zu einem
egoismusgetriebenen effektiven System zugunsten Aller machen würde.

Im Verlauf entstand daraus eine Entflechtung von monitären und
wirtschaftlichen Abhängigkeiten, welches zu einer letztlich
zerstörerischen Trennung zwischen real erartbeitetem Geldwert und einem
sich selbst durch Spekulation aller Art wertgebenden Nominalgeldsystem
führt, was jederzeit über die realen Leistungen der Individuen
dominieren sollte, bis zum realen Zusammenbruch der Realgeldwerte.

Das unbeachtete Problem dabei ist, welche Rolle Egoismus dabei spielt,
denn bei Egoismus handelt es sich IMMER um eine parasitäre Form, in der
der Egoistische sich immer etwas von dem nimmt, was ihm nicht zusteht,
oder aber in einem Maße für sich beansprucht, welches aber tatsächlich
nicht seiner Leistung, sondern der Leistung Anderer entspricht, siehe
nur alleine verordnete Niedriglöhne, unabhängig von
Leistungsvergleichen, oder Bereicherung innerhalb von Beziehungen,
Familien, wo es direkt auffällt.

Dabei wird deutlich, dass Egoismus letztlich nichts Anderes ist, als
eine parasitäre Form, die letztlich selbst einfache, allgemeingültige
Wertvorstellungen, anspricht, missachtet und überschreitet.

In aktuellen menschlichen Kulturen geht man davon aus, dass Egoismus ein
systemimmanentes nötiges Verhalten ist, um einen Antrieb zum
Konkurrieren zu ermöglichen, wobei z.B. aktuell der Wirtschaftsliberale
und Andere davon ausgehen, dass optimale Produkte durch Konkurrenz so
optimiert werden, dass sie preislich und qualitativ höherwertiger wären,
als ohne egobegründete Konkurrenz.

Der Zusammenhang zwischen Egoverhalten und Konkurrenz ist nicht leicht
zu erkennen, wenn man sich nur die Produktseite anschaut.

Tatsächlich ist aber die Grundlage jedes Konkurrenzverhaltens die
Gewinnoptimierung, letztlich ZU LASTEN der Produktqualität, da diese
letztlich nur nur den offensichtlichen Minimalansprüchen des
Käufers/Verbrauchers entsprechen muss.

Folglich sind alle modernen Produkte im wesentlichen getäuschte Produkte
(Inhaltsstoffe aus der Medikamenten- und Zusatzstoffeindustrie), die
sehr billig hergestellt werden (Massentierhaltung, Niedrigslöhne,
zusätzlich unter Versklavung in Sklavenländern (Ostasien, Randstaaten
Europas, Nordafrika usw.).

Dabei spielt der sich blindstellende Verbraucher, als auch der
egoistische, nur am monitären Gewinn orientierte Unternehmer, die
Hauptrolle, und rechtfertigen ihr sozial und ökologisch blindgestelltes
Produktions- und Kaufverhalten, zum extremen Nachteil Dritter
(Wirtschaftssklaven, H4, Ostasien usw.), letztlich mit der angeblichen
Notwendigkeit von Egoismus innerhalb kapitalistischer Lebensformen.

Während in kleineren Gruppen, wie Familien, Vereinen oder an
Arbeitsplätzen, der Egoistische noch indentifizierbar ist, ist er im
Wirtschaftsleben kaum bis garnicht erkennbar.

Bestenfalls erkennt man ihn daran, dass durch Veröffentlichungen seine
viel zu hohen Gehälter bekannt werden.

Aktuell sind bei der Commerzbank die Boni und Gehälter der Bankleitung
schon wieder mehrfach so hoch, wie der gesamte Gewinn der Bank, nur mal
als einzelnes Beispiel, während die Bank zugleich wieder ins Minus zu
rutschen droht, aber deren Manager davon völlig unbetroffen sind.

Alle Formen von Egoismus beruhen letztlich mehr oder weniger auf der
Täuschung, etwas zu beanspruchen, was man Anderen nimmt, es aber sehr
trickreich so gut versteckt, dass man moralisch und ethisch unangreifbar
bleibt.

Z.B. ist sehr beliebt, eine angeblich erbrachte Leistung als
Beanspruchungsgrund für gerechtfertigtes Raubtierverhalten vorzuführen,
wobei in der Regel die tatsächlichen Leistungen in selbst
herausgegebenen Wirtschaftsberichten regelmäßig so trickreich täuschend
dargestellt werden, dass der einfache und mittlere Bürger darauf
hereinfällt.

Ohne das weiter darzustellen, weiß jeder, dass ALLEINE SCHON im
Bankenbereich deren Manager immer besser verdienen, je schlechter es den
Banken geht (aktuell wie früher), und keiner wagt, dagegen
einzuschreiten, einschließlich der ganzen bankinternen und externen
Vasallen, wie Politiker und andere Günstlinge, die als Statthalter von
vermeintlichen Reichenrechten direkt von den Gewinnen der
Wirtschaftsspitzen profitieren.

Nun könnte man sagen, das im Großen zwar Egoismus immer wieder und
massenhaft entartet, im Kleinen aber durch Egoismus ein gesunder Antrieb
zum Wohle Aller gerechtfertigt wäre.

Betrachtet man das mal aus universeller Sicht, dann ist es so, dass sich
alles innerhalb dieser Welt, innerhalb eines relationalen, also
innerhalb von absoluten gegenseitigen Abhängigkeiten innerhalb des
physikalischen Grundkräftesystems abspielt, was diese Welt ausmacht.

Nimmt man irgendwo etwas weg, fehlt es dort, was UNVERMEIDLICH ist, denn
man kann nicht etwas für sich irgendwo wegnehmen, ohne das es dort
verschwindet zum Nachteil der Dortigen.

Folglich beruht diese Welt NICHT auf einem ANGEBLICH gesunden Egoismus,
sondern auf einem System des Altruismus UND des Egoismus, incl. diversen
Systemen zum Ausgleich zwischen diesen beiden Extremen.

Dennoch sind beide Systemkomponenten, also Altruismus und Egoismus nicht
gleichwertig, sondern scheinen nur im gleichen Maße gleichbedeutend bei
oberflächlicher Betrachtung.

Innerhalb eines relationalen System gegenseitiger Abhängigkeiten, was
nur durch die, alle gleichermaßen betreffende, Thermodynamik in Gang
gehalten bleibt, besteht real ein andauernder Überschuss an Verlust,
nämlich Energieverlust.

Dieser andauernde Energieverlust aller Objekte, wie z.B. an Lebewesen,
muss fortlaufend ausgeglichen werden durch die eingesetzten
Arbeitsleistungen und Lebensaktivitäten der von der Thermodynamik
Betroffenen.

Das führt dazu, dass jedes Individuum laufend Arbeitsleistung in die
Welt GEBEN muss, also ALTRUISTISCH planen und handeln muss, weil es
diesen fortlaufenden Verlust eines Teils seiner Arbeitsleistungen als
naturgegeben akzeptieren, und folglich in Demut und Ergeben sich dieser
Naturgegebenheit stellen muss.

Das bedeutet, dass es KEINEN natürlichen Überschuss irgendwo geben kann,
der Altruismus ausgleicht, sondern im Gegenteil, die Altruistische
Leistung immer etwas größer ist, sein muss, als das, was man der Welt
entnehmen kann, um in dieser Welt überleben zu können.

Wenn also ALLE Objekte dieser Welt letztlich immer etwas mehr geben
müssen, also sie von der Natur zurückbekommen, dann steht der Egomane in
diesem System NICHT mehr als der gleichwertige Gegenpart zum
Altruistischen da, denn er wird dadurch erst recht zum Parasiten, weil
eben das Natürliche, zum Lebensfortbestand nötige Verhalten in dieser
Welt, der Altruismus ist, also die Ergebenheit in die Notwendigkeit
dieser Welt, immer etwas mehr zu dienen, zu geben, als zu nehmen.

Genau dies ist auch die Begründung für alle religiösen, philosophischen
und ethischen Anschauungen der vielen Jahrtausende menschlicher
Geschichte, in denen

"Geben ist besser, denn Nehmen"

usw, als elementar und richtig erkannt wurde.

Das Geben ist das, was die Welt am Weitergehen hält, da Geben das
einzige Mittel ist, um gegen thermodynamische Verluste angehen zu
können, während Egoismus letztlich die Zerstörung von Sozialisationen
aller Art bewirkt, entsprechend seiner egoistischen Stärke.

Das ist genauso wie Korruption (eine sehr verbreitete Form von
Egoismus), die Anfangs zum Wohle der Korrupten führt, die
Gemeinschaftlichen Ressourcen aber immer weiter aushöhlt, bis insgesamt
immer weniger vorhanden ist, weil die Profitierenden zuerst ihre
Leistungen erheblich vermindern und parasitär von den Anderen leben, bis
auch diese vom parasitären Egoismus angesteckt, also ebenso ihre
Leistungen ins System der gegenseitigen Abhängigkeiten verringern.

Das Ergebnis sind Griechenland und diverse weiter Staaten weltweit,
zunehmend auch hier, weil der Egomane, aber ebenso auch weite Teile der
Bevölkerungen vom kurzfristigen Gewinn der egoistisch parasitären
Techniken geblendet sind, egal ob durch Niedriglohn-, Niedrigpreise oder
Finanzprodukte.

Der einfache Bürger ist durch werbemäßig dargestellte Niedrigpreise
genau so korrumpiert, wie der direkte Initiator der egoistischen
Korrumpierung, der regelmäßig Produkttäuschung initiiert, was für fast
die GESAMTE Werbung gilt, einschließlich der Werbung für Industrie- und
Finanzprodukte, einschließlich ihrer Händler/Verkäufer.

Wie ist also innerhalb eines relationalen thermodynamischen
Grundkräftesystems optimierter zu Handeln, wenn Egoismus oder Altruismus
alleine nicht die Weltenläufe optimieren können ?

Letztlich entscheiden über optimale Handlungen Logische und
Konstantische Grundlagen, die man erkennen muss, und somit Handlungen
letztlich auch ethisch optimieren kann, egal ob gesellschaftlich,
ökonomisch oder ökologisch.

Bisher war es so, dass der genetisch bewirkte Trieb des egoistischen
Verhalten (Raub, Mord, Diebstahl, Kapitalismus als differenzierte Form
des Diebstahls/Raubes usw.), ebenso der genetische Altruismus, der in
Form von Liebe, Nächstenliebe, Freundschaft, Achtung, Vereinigungen
aller Art usw., seine funktionelle Basis hat, die Verhaltensweisen der
Menschen im Wesentlichen bestimmte.

Daraus entstanden aus deren genaueren Betrachtungen zuerst die üblichen
Moralen, Katechismen, Philosophien, Religionen usw. des rechten Umgangs
miteinander.

Im Kapitalismus wurden dann folglich Diebstahl, Täuschung und Raub
institutionalisiert, indem man Regeln einführte, die die großen
negativen Folgen abmildern sollte, was zu Gesetzen, Gewerkschaften und
Sozialsystemen aller Art geführt hat.

Nun ist die Menschheit an der Schwelle, auf sehr engen Lebensraum (7
Milliarden) sich

1. zu kanibalisieren, also die Versklavungssysteme weiter auszubauen,
mit der Folge der Mangelnutzung menschlicher intelligenter
Arbeitsproduktivität, einschließlich der weiteren Versklavung noch
weiterer Teile der Bevölkerungen,

oder aber

2. das System des dominierenden Egoismus zu ersetzen durch ein System
der Förderung:

A. des freien Auslebens genetischer, also emotionaler Bestrebungen, wie
Lieben, Arbeiten und Nachkommen erzeugen, und

B. der wirtschaftlichen Verteilung der Produktionserlöse, die immer mehr
und konsequent von Automaten erzeugt werden, und somit auf immer weitere
Teile der Gesellschaften verteilt werden müssen, die gleichzeitig in die
Lage versetzt werden

C. innerhalb von Bildungs- und Kreativsystemen sowohl die weitere
Logische Durchdringung der wirtschaftlichen und Bildungsproduktionen zu
vervollständigen (wirtschaftliche und bildende Ordnungssysteme), als
zugleich auch

D. darauf hinzuarbeiten, weitere externe Teile der Welt zu besiedeln,

E. einschließlich der Optimierung und Diversifizierung der genetischen
Fähigkeiten der Individuen und ihrer Roboter voran zu treiben.

Dies alles geht auf Dauer optimaler, wenn nicht die genetischen
Bestrebungen nach Egoismus und Altruismus unbewusst dominieren, sondern
wenn man z.B. genetischen Besitz- und Einflussegoismus langfristig
mindert und ersetzt durch ein System von Zielvorgaben, welches aus
wissenschaftlich gemeinschaftlich erarbeiteten Überlegungen hervorgeht.

Damit ist keineswegs eine Planwirtschaft der Intelligentesten gemeint,
wie sie sich heute schon abzeichnet, wenn man anschaut, mit welchen
Strategien die intelligenten Führer z.B. großer Internetkonzerne
egoistisch vorgehen, ebenso wenig ist gemeint, dass alleine politische
Vorgaben die Zielrichtung des Handelns und Entwicklung der
Gesellschaften vorgeben könnten.

Gemeint ist vorerst nur, dass bisher das evol. genetische unbewusste
System von Egoismus und Altruismus die Zielrichtung des Handelns
innerhalb der Gesellschaften bestimmt hat, mit der Folge auf einer enger
werdenden Erde, immer ungünstigerer Ressourcenentnahmen, was zu immer
größeren Problemen führen wird, wenn nicht ausreichend gegengesteuert wird.

Während also bisher das natürliche, evol. genetische vorgegebene,
Verhältnis zwischen Altruismus und Egoismus die Zielrichtungen
individuellen und gesellschaftlichen Verhaltens vorgegeben hat, muss
diese bislang unbewusste, durch genetisch implementierten Egoismus und
Altruismus dominierte, Steuerung menschlicher Entwicklung, abgelöst
werden durch eine bewusstere Steuerung der Zielrichtungen menschlicher
Entwicklung.

Natürlich gibt es dazu berechtigte Ängste, wenn man erkennen muss, dass
man die Handlungsausrichtungen von Individuen und Gesellschaften in
Zukunft von rechnenden Personen, Computern usw. bestimmen lassen soll.

Auf der anderen Seite ist das System der genetisch emotionalen
Steuerungen, wie bisher, ebenso überholt, weil es nicht in der Lage ist,
sich schnell genug an aktuelle Notwendigkeiten anzupassen, und letztlich
bei manchen Schwierigkeiten völlig versagt, wie man an diversen
Problemen erkennen kann.

Weder Versklavung, absichtliche Ungleichverteilung, noch riesige
Umweltprobleme können dabei übersehen werden, die nach wie vor dem
aktuellen gemeinschaftlichen System der Regulierung über altruistischem
und egoistischen unbewussten Verhaltens entspringen, und deshalb auch
nur schwer lösbar sind, weil man eben in allen Versuchen, aktuelle
Probleme zu lösen, letztlich immer gegen egoistisches Verhalten
ankämpfen muss, was nicht nur zu kaum lösbaren gesellschaftlichen
Problemen führt, siehe alleine US-Haushalt, Weltverschuldung usw.,
sondern genauso auch zu nicht wieder regulierbaren Ressourcenproblemen
vieler Art führt, auf Dauer.

Auf Dauer müssen also Möglichkeiten initialisiert werden, die
unbewussten genetische Steuerungen zu ersetzen durch bessere aktuellere
intelligentere Möglichkeiten der Ausrichtungen von Gesellschaften, weil
die bisherigen unterbewussten evol. genetischen langfristigen
Steuerungen an ihre Grenzen gekommen sind, und nicht mehr in der Lage
sind, umfangreiche neuere Probleme der Entwicklung zu umfassen, zu
lösen, außer durch Versklavung und Aussterben, Mord und Tod, was sicher
niemanden bisher so recht klar ist, auf einer engen Erde.

Man schaue einfach mal Ratten, Schweine, Hühner usw. in zu engen Käfigen.

Da ist die Höchstform, von Egoismus, also der Kanibalismus dominant, auf
dessen Weg wir zurzeit sind, falls nicht ausreichend gegengesteuert wird.

Gruß Ron.H.
Carsten Thumulla (13.02.2014, 18:39)
R.H. schrieb:
> Das Problem dabei ist, welche Folgen Egoismus dabei hat, denn bei
> Egoismus handelt es sich IMMER um eine parasitäre Form, in der der
> Egoistische sich immer etwas von dem nimmt, was ihm nicht zusteht,
> oder aber in einem Maße für sich beansprucht, welches aber
> tatsächlich nicht seiner Gegenleistung, sondern der Leistung Anderer
> entspricht, siehe nur alleine verordnete Niedriglöhne, unabhängig von
> Leistungsvergleichen, oder Bereicherung innerhalb von Beziehungen,
> Familien, wo es direkt auffällt.


Das Problem ist, daß Du nicht weißt, was ein Parasit ist. Egoistisches
Verhalten ist die Grundlage des Lebens. Das fängt schon beim Essen an.
Leben, das nicht auf seine Selbsterhaltung gerichtet ist, das ist nicht
lebensfähig. Selbsterhaltung ist die grundlegendste Bedingung, die es
erfüllen muß.

Und nun zum Parasiten. Parasiten brauchen einen Wirt, von dem sie sich
ernähren, dem sie schaden, der sie nicht loswerden kann. Von der
Symbiose trennt man das mit der Frage, ob der Wirt auch ohne Parasit
leben kann. Er kann es.
Sieht man genauer hin, sieht man, daß die Parasiten im Staat Etatisten
sind, denn der versorgt sie mit der Saugstelle an der Gesellschaft. Sie
arbeiten nicht produktiv, sie leben vom produktiven Teil der Gesellschaft.

Du magst vielleicht die Quantentheorie beherrschen, von Biologie und dem
Entstehen einer Gesellschaft verstehst Du nichts. Freiheit ist
lebenswichtig für eine Gesellschaft. Die Idioten des Kommunismus
erstickten sie in Vorschriften und Gesetzen. Das Pack hier ist auf dem
Wege, das nachzumachen. Ich weiß es, denn ich habe das schon einmal erlebt.

> Dabei wird deutlich, dass Egoismus letztlich nichts Anderes ist, als
> eine parasitäre Form, die letztlich selbst einfache,
> allgemeingültige Wertvorstellungen, anspricht, missachtet und
> überschreitet.


Etatismus entsteht, weil man von anderen leben will. Etatismus ist der
Parasitismus in der Gesellschaft.

Carsten
R.H. (14.02.2014, 12:48)
Am 13.02.2014 17:39, schrieb Carsten Thumulla:
> R.H. schrieb:
> Das Problem ist, daß Du nicht weißt, was ein Parasit ist. Egoistisches
> Verhalten ist die Grundlage des Lebens. Das fängt schon beim Essen an.
> Leben, das nicht auf seine Selbsterhaltung gerichtet ist, das ist nicht
> lebensfähig. Selbsterhaltung ist die grundlegendste Bedingung, die es
> erfüllen muß.
> Und nun zum Parasiten. Parasiten brauchen einen Wirt, von dem sie sich
> ernähren, dem sie schaden, der sie nicht loswerden kann.


klar, der Wirt ist der, der dem Parasit ungefragt oder mit
Täuschungsmitteln etwas abgibt.

Bei der Mücke z.B. ist das Täuschungsmittel ein Schmerzmittel, was mit
dem Stachel in die Körperstelle gegeben wird, genauso, wie beim
Schrottimmob.verkäufer das Beruhigungs- oder Schmerverdeckungsmittel das
Outfit, schöne Worte und der Prospekt ist, die den wahren Wert der
Immobilie verdecken.

Wenn ein Mensch seinen Charme spielen lässt, dann setzt er ein relativ
billiges Mittel ein, um etwas Wertvolleres zu bekommen.

Und stell dir vor, dieses parasitäre Mittel Charme, funktioniert sogar,
genauso wie beim Versicherungsvertreter oder Wertpapierverkäufer.

Übrigens werden die meisten Schrottpapiere usw. mit dem parasitärem
Hilfsmittel Charme verkauft, und nicht mit wirtschaftlichen Argumenten.

Alleine schon deshalb, weil die meisten Käufer davon garnix verstehen,
denn sonst würden sie keinen Bankangestellten oder Makler fragen, was
der größte Fehler ist, den man machen kann.

Das ist gleichzusetzen damit, beim Betrüger anzufragen, ob er ihnen
irgendein Produkt mal ehrlich verkaufen könne.

Besonders schlimm wirds, wenn man nicht in der Lage ist, parasitäres
Verhalten und dessen Hilfsmittel zu erkennen.

Alleine schon zu Denken, Egoismus wäre ein neutrales parasitätenfreies
Mittel der wirtschaftlichen Befreudung, ist schon fast krank.

Parasitismus steht immer sehr nah bei Kanibalismus, ist eine Grundform
davon, siehe alleine die letzte große Finanzkrise, wo sich einige Teile
der oberen Finanzspitzen rein und pur kanibal am Rest der Gesellschaft
bereichert haben, so als habe dieser Teil der Gesellschaft keinerlei
Wert für sie, außer dem wirtschaftlichen Ausbeutungswert.

Verhältst du dich auf einer Insel auch so, auf der nur insgesamt mit dir
drei Personen sind, erkennst du vielleicht mehr, dass es letztlich immer
um Kanibalismus geht beim Wirtschaftsliberalismus.

Kapitalismus ist immer noch geregelter Betrug, Diebstahl Raub usw.,
während institutionalsierter Egoismus, so wie Friedman diesem im
Wirtschaftsliberalismus darstellt, letztlich nur Kanibalismus ist, indem
man die Ausgezogenen zu Unpersonen erklärt, siehe letzte Finanzkrise in
USA, deren Betroffene bis heute ihre Häuser verloren haben, weil man
diesen Leuten keine Rechte zugestehen will, weil sie "ANDERS" sind,
angeblich.

Letztlich steckt hinter solchen Verhaltensweisen ein hässliches
Klassendenken, in dem sich der Wirtschaftsegoist maßlos über die
Betroffenen erhebt, soweit, dass er kein Gewissen spürt.

> Von der
> Symbiose trennt man das mit der Frage, ob der Wirt auch ohne Parasit
> leben kann. Er kann es.


der Bankmakler sieht das ähnlich; aber warum sollte er auf ein gutes
Geschäft verzichten, wenn es ihm so leicht gemacht wird, wenn sich Gier
und Blödheit vereinigen.

> Sieht man genauer hin, sieht man, daß die Parasiten im Staat Etatisten
> sind, denn der versorgt sie mit der Saugstelle an der Gesellschaft.


genauso, wie der Charmeur, der es auf alte einsame Frauen abgesehen hat,
oder die Bank, die sich am Schwarzgeldstrom bereichert, an dem sie
andockt, genauso wie die Mistel; oder der Wegelagerer, der sich Kaufmann
nennt, und am Hunger des Käufers immer ein Wenig am Brotpreis draufschlägt.

> Sie
> arbeiten nicht produktiv, sie leben vom produktiven Teil der Gesellschaft.


klar, so wie alle Parasiten, allerdings sind ALLE Parasiten in der Regel
produktiv, je nachdem, wie leicht sie es haben.

Die Nutzung von Outfits und hübschen Prospekten, Bildchen (siehe auch
Werbung) ist an sich auch kein großer Aufwand, insofern aus deiner Sicht
nicht sonderlich produktiv.

Aber der erfolgreiche Parasit setzt eben in der Regel sehr gut an, an
der richtigen Stelle, und ist dabei insgesamt vom Aufwand her nicht
sonderlich produktiv, dafür aber erfolgreich.

Aber Erfolg und Aufwand stehen bei ALLEN Reichgewordenen in einen sehr
schlechten Verhältnis zueinander, also der Gewinn war immer sehr leicht
abzuzweigen von Anderen, sonst wär man nicht reich geworden.

> Du magst vielleicht die Quantentheorie beherrschen, von Biologie und dem
> Entstehen einer Gesellschaft verstehst Du nichts.


achso

> Freiheit ist
> lebenswichtig für eine Gesellschaft.


klar, weil man die Leute dazu zwingt, mehr Frondienst zu leisten, wenn
man ihnen regelmäßig durch Täuschung (siehe Werbung, Outfit, Prospekte
usw.usw.usw.) etwas von dem abnimmt, was sie erarbeitet haben.

Siehe oben, das geschieht an jeder Ladenkasse, an jedem Arbeitsplatz,
bei jeder Bankberatung:

Kapitalismus, mit seiner parasitären Grundform, dem Egoismus, ist
letztlich legalisierter Betrug, indem man die einfachen Formen des
Betrugs, also Täuschung und Diebstahl zum Geschäftsmittel erklärt, und
ins BGB integriert.

> Die Idioten des Kommunismus
> erstickten sie in Vorschriften und Gesetzen.


nö: die erkannten ganz klar, dass der legalisierte Betrug im
Kapitalismus auch nicht das wahre von Ei ist, und wollten den Mehrwert
(Betrugsergebnis) von Staat abkassieren lassen.

Das ist aber gescheitert, weil der kleine Parasitismus tief in den Genen
der Individuen verankert ist, und somit immer eine Schattenwirtschaft
entsteht, gegen die auch der Kommunismus machtlos ist, siehe Sotschi,
System Putin usw., wo Milliarden in Bonzenkassen fließen, am Volk
vorbei, erst recht bei Stalin usw..

Dazu kommen auch noch einige Machtgene in einfacheren Bevölkerungen, die
dominant hervortreten können, und den genetischen Egoismus weiter
befördern, und schon haste den Putin- oder Wallstreetstaat, wo keine
großer Unterschied ist, nur das legalisierter Betrug im Kapitalismus
gesetzlich besser versteckt wird, was der Hauptunterschied zwischen
einfachen und fortgeschrittenen Staaten ist.

> Das Pack hier ist auf dem
> Wege, das nachzumachen. Ich weiß es, denn ich habe das schon einmal erlebt.


du kennst die Grundlagen des Kapitalismus nicht, du bist Träumer im Land
der Unwissenden geblieben. Sorry.

>> Dabei wird deutlich, dass Egoismus letztlich nichts Anderes ist, als
>> eine parasitäre Form, die letztlich selbst einfache,
>> allgemeingültige Wertvorstellungen, anspricht, missachtet und
>> überschreitet.

> Etatismus entsteht, weil man von anderen leben will. Etatismus ist der
> Parasitismus in der Gesellschaft.


Etatismus ist nur eine abwertende Form gegenüber dem verwaltenden
Parlamentarismus.

Dazu kommt man nur, wenn man nicht bemerkt, dass die Kommunisten den
üblen betrügerischen Egoismus des Kapitalismus verstaatlichen wollten,
weil es bisher auch kein anderes Mittel gibt, den genetischen Egoismus,
der sich immer über den elementareren (sorry Otto) Altruismus stellen
will, auf andere Weise zu bekämpfen.

Der Kapitalismus macht das eben mit begrenzenden Regulierungen des
Betruges, siehe Handelsgesetzbuch, ändert aber am Grundproblem nichts,
sondern erlaubt bis zur Gesetzesüberschreitung letztlich auch
massenhaften Betrug und Diebstahl, siehe Krisen der letzten Jahre, wie
schon immer im Kapitalismus.

Ändern kannst das Ganze genetisch biologische System Kapitalismus nur
durch Genveränderungen.

Oder du erklärst die heutigen Genkonstellationen zum natürlichen Zustand
der Welt, riskierst aber die nächsten Aussterbeaktionen der Natur am
Menschen.

> Carsten


Gruß Ron.H.
R.H. (14.02.2014, 15:04)
Am 14.02.2014 12:13, schrieb opa2013:
> Am 14.02.2014 11:58, schrieb R.H.:
>> Am 13.02.2014 15:21, schrieb opa2013:
>>> Am 13.02.2014 14:06, schrieb R.H.:

..
..
..
..
> Carsten schrieb vom gesunden/lebensnotwendigen Egoismus.


gesund ist Altruismus, der tatsächlich Lebensnotwendig ist.

Egoismus ist eine wegen des grundsätzlichen Altruismus entstandene
parasitäre Form.

Das muss man mal ganz klar sehen, wie ich auch genau von mir begründet:

!!!!! Der Egoismus LEBT vom Altruismus !!!!!

!!!! Der Altruismus ist die primäre (Über-)Lebensform !!!!

Nur der notwendig Gutmütige überwindet den anmaßenden Anspruch des
Egoisten, indem er die grundsätzlichen altruistischen
Weltnotwendigkeiten SELBSTLOS auf den Egoisten anwendet, durch
Selbstloses Geben, in der Hoffnung, den Egoisten von seinem hässlichen
Werk durch Vorbild durch Besseres, abbringen zu können.

Das ist Jahrtausende lang sehr gut erkannt worden, und hat sich u.a.
verfestigt in den christlichen Kirchen, z.B.:

gebe deinem Nächsten

Geben ist besser, denn Nehmen

Gebe, dann wird dir Gegeben.

Das ist einfach universell richtig, weil es den Universumsgrundlagen
entspricht, siehe Physik der Thermodynamik und der Konstanten, wie
beschrieben.

Der Neoliberalismus / Wirtschaftsliberalismus benutzt nur die genetische
Dummheit und genetische Gier, um die Menschen diese Grundsätze dieser
Welt übersehen zu lassen, um Gier zu seinem eigenen Nutzen hoffähig zu
machen.

>>> Denk erstmal darüber nach, was da oben steht. Und falls du es
>>> nicht begriffen hast, sage das.

>> auf welche Weise Egoismus und Parasitismus zusammenhängen, habe ich
>> eben erläutert im neuen Thread zum Thema.

> Ja, wieder viel Schmarrn!


du nix verstehen, verstehen wollen.

> H. v. M.


Gruß Ron.H.
opa2013 (14.02.2014, 15:31)
Am 14.02.2014 14:04, schrieb R.H.:
> Am 14.02.2014 12:13, schrieb opa2013: [...]
>>>> Sorry, aber du schreibst schon wieder Schmarrn!
>>> ich wüsste nicht wieso

>> Carsten schrieb vom gesunden/lebensnotwendigen Egoismus.

> gesund ist Altruismus, ...


Ja, u.a. zum Zweck der Arterhaltung.

> der tatsächlich Lebensnotwendig ist.


Selbsterhaltung nicht?

> Egoismus ist eine wegen des grundsätzlichen Altruismus entstandene
> parasitäre Form.


Deine Phantasie ist grenzenlos :-)

> Das muss man mal ganz klar sehen, wie ich auch genau von mir begründet:


Ja, du schreibst viel und zu oft "ich".

../. Unsinn entsorgt

>> Ja, wieder viel Schmarrn!

> du nix verstehen, verstehen wollen.


das schreibt der Richtige :-)

H. v. M.
R.H. (14.02.2014, 16:38)
Am 14.02.2014 14:31, schrieb opa2013:
> Am 14.02.2014 14:04, schrieb R.H.:
> [...]
> Ja, u.a. zum Zweck der Arterhaltung.
> Selbsterhaltung nicht?


doch: Selbsterhaltung ist genauso notwendig.

Ich hatte die Hierarchie zwischen Egiosmus (weniger elementar) und
Altruismus (elementarer) begründet mit den Notwendigkeiten und
Hierarchien innerhalb der Thermodynamik und des Grundkräftesystems
(Logik und Konstanten).

Da du das aber nicht akzeptieren willst, nun eine einfachere Begründung,
die aber dennoch letztlich darauf beruht:

Alle Ressourcen, die Lebewesen benötigen, sind letztlich IMMER
Ressourcen, die direkt der Natur entnommen werden müssen.

Nur dann ist man nicht oder fast nicht egoistisch-parasitär:

Z.B. der Feldbauer entnimmt direkt der Natur, indem er seine
Arbeitsleistung in die Feldbewirtschaftung steckt.

Der menschliche Parasit, der das auch noch mit einen angeblich gesunden
Egoismus begründen will, entnimmt aber seine Ressourcen auf einer
höheren Verwertungsstufe, nimmt also seine Raube meistens nicht dem
Bauer ab, sondern Wesen in den nächsthöheren Verwertungsstufen, also
auch nicht unbedingt dem Bäcker, der das Brot der Körner des Bauern
backt, sondern einem Menschen oder einer Organisation direkt, durch
direkte Einwirkung auf die Besitzverhältnisse, durch kapitalistisch
legalisierte Täuschung.

Klar, jeder muss in jeder Erwirtschaftungsstufe, seine eigene
Arbeitsleistung auf den Preis aufschlagen, in den Preis hineinrechnen,
was man nicht als parasitär bezeichnen darf.

Heutiger Handel funktioniert aber allgemein auf Täuschung der
Bevölkerung durch größere Betriebe, die Produkte bewerben mit
Täuschungen aller Art, egal ob bei Autos, Finanzprodukten oder
Tütensuppen, in denen sogar rein garkein Wertstoff mehr drin ist.

Wirtschaften kippen eben dann um in eine selbstzerstörende Richtung,
wenn der Anteil der Egoisten immer größer wird, und somit immer mehr
Gewinn unberechtigt parasitär abgezweigt wird von den eigentlichen
primären Erwirtschaftern der eigentlichen Produkte.

Zur Zeit konzentrieren sich die wirtschaftliberalen Parasiten auf
Aufkaufen von Bauernland, weltweit, um sich so, ohne jeden Vorteil für
die Gesellschaften, mit einem weiteren Raubzug an der
Lebensmittelversorgung der Bevölkerungen zu bereichern.

Nur wer auf dem Gebiet schon blind geworden ist, kapiert nicht, dass man
alleine an den mittlerweile mehr als !!!! 21mal !!!! so hohen leeren
Spekulationsgeldern, im Gegensatz zu den Bruttosozialprodukten, weltweit
direkt erkennen kann, wieviel aus purem parasitären Egoismus entnommen
wird aus den REALEN Arbeitsleistungen der Bevölkerungen.

Der egoistische wirtschaftsliberale Parasit lebt eben von den
Arbeitsleistungen Anderer, ohne selber primär zu produzieren, wie die Zecke.

Er hängt sich immer an schon gemachte Arbeitsleistungen Anderer an, oder
versucht sie per Wegelagerei unter seine Kontrolle zu bringen, siehe
weltweite Landkäufe der Parasiten, um sich an Lebensmitteln zu
bereichern, weils mit dem Biosprit nicht mehr so gut läuft.

Und die Bevölkerungen sind so geblendet von diesem fiesen
Selbstbereicherungsmodell, dass sie garnicht mehr sehen, wie sehr sie
dadurch unter die wirtschaftliche Kontrolle der Parasiten geraten, am
Ende schlicht und einfach durch Enteignung, die schleichend am
Wertverfall an den Kassen entsteht.

Toller Wirtschaftsliberalismus, toller Egoismus.

So wird primitives Raubrittertum durch nette Pseusowissenschaft
(Nobelpreis 1976 für Wirtschaftsliberalismus Friedman) auch noch für die
Weltbühne toll aufgehübscht, so das auch die letzten Idioten noch darauf
hereinfallen.

>> Egoismus ist eine wegen des grundsätzlichen Altruismus entstandene
>> parasitäre Form.

> Deine Phantasie ist grenzenlos :-)


siehe oben: weltweite Landkäufe, um die Bauern direkt zu enteignen, um
von den Lebensmittelpreisen direkt profitieren zu können ?

Immer größer werdende Spekulationen mit immer mehr direkten
Lebensressourcen wie Grund und Boden, Lebensmitteln, Rohstoffen usw..

Willst du das nicht sehen ?

Das ist purer Egoismus, weltweit zunehmend, welcher eindeutig parasitär
ist, so wie JEDE Art von Egoismus, als pseudoliberales
Wirtschaftsmodell, was schlimmer werden kann, als jede Art von altem
Kommunismus. Adolf war nur Vorbote.

Früher waren die Leute noch nicht so verkommen im Hirn, hatten noch
Katechismen im Kopf und glaubten an echte christliche Werte.

Heute verdreht jede modische Pseudowissenschaft, wie z.B. der
Neoliberalismus, die Gehirne einmal im Kreis herum, bis die Weltsicht
nicht mehr funktioniert.

Und jeder kleine dumme Fuzzi meint, auf den Zug der Selbstbereicherung
mit aufspringen zu müssen.

Kollektive Blödheit ist ein echtes Problem.

>> Das muss man mal ganz klar sehen, wie ich auch genau von mir begründet:

> Ja, du schreibst viel und zu oft "ich".


aber nur aus versehen; und zusätzlich, um auf die andauernden für mich
lästigen, aber offenbar nötigen, Wiederholungen hinzuweisen, die mir
keinen Spaß machen; denn im Prinzip hatte ich alles schon im Haupttext
geschrieben.

> ../. Unsinn entsorgt
>>> Ja, wieder viel Schmarrn!

>> du nix verstehen, verstehen wollen.

> das schreibt der Richtige :-)
> H. v. M.


Gruß Ron.H.
opa2013 (14.02.2014, 17:08)
Am 14.02.2014 15:40, schrieb R.H.:
> Am 14.02.2014 14:31, schrieb opa2013:
> doch: Selbsterhaltung ist genauso notwendig.


Na also, dein anderer Quark war hier nicht von Interesse!

> Ich hatte die Hierarchie zwischen Egiosmus (weniger elementar) und
> Altruismus (elementarer) begründet mit den Notwendigkeiten und
> Hierarchien innerhalb der Thermodynamik und des Grundkräftesystems
> (Logik und Konstanten).


Eine "elementare Notwendigkeit" wäre, dass dich zum Thema
Altruismus erstmal umfassend informierst. Womöglich über-
blickst du dabei, was die Wissenschaft zu dem Thema meint.
Du kannst da noch lange nicht mitreden!

H.v.M.

PS:
Du solltest vielleicht die anderen Gruppen nicht so
sehr mit deinen Phantasiegeschichten überfordern.
Sie werden es, so wie es aussieht, dir bestimmt
nicht danken. :-)
R.H. (14.02.2014, 17:27)
Am 14.02.2014 16:08, schrieb opa2013:
> Am 14.02.2014 15:40, schrieb R.H.:
> Na also, dein anderer Quark war hier nicht von Interesse!


seit wann betreibt man reale Selbsterhaltung durch Kanibalismus, indem
man dem Nächsten sein Essen klaut oder ihm das Haus abtäuscht.

Du hast die Systematik nicht verstanden.

Selbsterhaltung beruht auf dem Prinzip, an den hierachisch
tiefstmöglichen Stellen, also z.B. bei der Kohle- und Körnerproduktion
sich das zu nehmen, was man zum (Über-)Leben braucht;

aber nicht von der Oma, aus der Spardose des Kleingeldinvestors oder
beim kleinen Hausbesitzer, durch Agrarlandkauf usw., wie der egoistische
Wirtschaftsliberale das macht, dem der Rest der Welt gleichgültig ist.

Du hast einfach das Prinzip des Egoismus nicht verstanden.

Die Frage in der Welt ist nicht,

1. von WEM man das Mittagessen klaut, so wie der Wirtschaftsliberale die
Welt sieht, sondern die Frage ist,

2. WIE man Mittagessen erwirtschaftet aus der Natur, ohne die
Gleichartigen oder Verbundenen, also die auf ähnlicher hierarchischer
Ebene, zu schädigen oder auszunehmen.

Warum willst du das nicht verstehen ?

> Eine "elementare Notwendigkeit" wäre, dass dich zum Thema
> Altruismus erstmal umfassend informierst. Womöglich über-
> blickst du dabei, was die Wissenschaft zu dem Thema meint.
> Du kannst da noch lange nicht mitreden!


und du solltest mal die restlichen Denkfunktionen einschalten, damit ich
nicht alles mehrfach wiederholend schreiben muss.

> H.v.M.
> PS:
> Du solltest vielleicht die anderen Gruppen nicht so
> sehr mit deinen Phantasiegeschichten überfordern.
> Sie werden es, so wie es aussieht, dir bestimmt
> nicht danken. :-)


im Gegenteil: dieses Thema ist Grundlage allen realen Wirtschaftens,
zeigt eindeutig, wie haltlos und unsinnig manche Nobelpreise vergeben
werden.

Gruß Ron.H.
opa2013 (14.02.2014, 17:29)
Am 14.02.2014 14:04, schrieb R.H.:
[...]
> gebe deinem Nächsten
> Geben ist besser, denn Nehmen
> Gebe, dann wird dir Gegeben.
> Das ist einfach universell richtig ...


Jia, freilich, stimmt.
Also gib endlich Ruhe!
R.H. (14.02.2014, 17:38)
Am 14.02.2014 16:29, schrieb opa2013:
> Am 14.02.2014 14:04, schrieb R.H.:
> [...]
> Jia, freilich, stimmt.
> Also gib endlich Ruhe!


Mit dieser Akzeptanz früher christlicher Erkenntnisse kann ich zufrieden
sein. :-)

Freundlichen Gruß Ron.H.
Martin Schade (14.02.2014, 20:39)
"R.H." schrieb im Newsbeitrag news:5uu1

> Die westlichen Wirtschaftssysteme


unlogisch; die Erde ist rund. Was in der einen Richtung im Westen liegt,
liegt andersherum gesehen im Osten.

[..]
> Dabei wird deutlich, dass Egoismus letztlich nichts Anderes ist, als eine
> parasitäre Form, die letztlich selbst einfache, allgemeingültige
> Wertvorstellungen, anspricht, missachtet und überschreitet.


Es ist kaum möglich, etwas _nur_ für sich zu beanspruchen; wenn sich jemand
seine Wohnung topp einrichten läßt und dafür Geld beansprucht, dann
beansprucht er es für die Handwerker, die dieses tun. Die übliche
Formulierung '~ läßt ~' besagt - kritisch betrachtet - daß der Handwerker
der eigentliche ist, der es will, und nicht der Konsument. Gleiches gilt für
alle Formen des Konsums, wenn man sich Wurst kauft, dann gewinnt der
Schlachter dadurch usf.
Jemand kann aber auch ein berufliches Projekt voranbringen wollen, und dafür
Mittel beanspruchen, die nur begrenzt verfügbar sind - dann kann man auch
sagen, er tut es für sich und die seinen, d.h. die Leute, die an diesem
Projekt mitarbeiten. Indem man die Mitarbeiter als 'seine Mitarbeiter'
bezeichnet ist es sein Vorteil, und jemand anderes, der nicht dazugehört,
sieht diese Gruppe als egoistisch. Also hängt die Auffassung davon ab, ob
man dazugehört - wenn ja, dann meint man er handelt im Sinne des
Gemeinwohls, wenn nicht, dann handelt er egoistisch.
Als Egoisten bezeichnet man also einen Menschen, dessen Ambitionen man nicht
mitträgt.

[..]
> Gewinnoptimierung, letztlich ZU LASTEN der Produktqualität, da diese
> letztlich nur nur den offensichtlichen Minimalansprüchen des
> Käufers/Verbrauchers entsprechen muss.


nö - das setzt voraus, daß derjenige als Profitcenter auftritt, also auch
die Kosten zu tragen hat. Es kommt aber nicht selten vor, daß jemand die
Kosten zumindest teilweise auf die Allgemeinheit abwälzen kann, während er
vom Gewinn unverhältnismäßig viel einsteckt. Dann ist er interessiert besser
und damit teurer zu produzieren als er produzieren würde, wenn er die Kosten
in vollem Umfang tragen müßte. Der Vorteil daraus kommt z.T. den Kunden
zugute, die damit bessere Waren erhalten, als sie erhalten würden, wenn
derjenige seine Produktionskosten in vollem Umfange tragen müßte.
Oftmals wird auch ein Qualitätsmerkmal behauptet, welches gar nicht die
Bedeutung hat, die man vorgibt (z.B. kleine Autos mit Servolenkung oder
laktosefreie Milch). Dann kann man mit der Begründung man liefere besondere
Qualität einen höheren Preis fordern und macht auch mehr Profit.

[..]
> Produktions- und Kaufverhalten, zum extremen Nachteil Dritter
> (Wirtschaftssklaven, H4, Ostasien usw.), letztlich mit der angeblichen
> Notwendigkeit von Egoismus innerhalb kapitalistischer Lebensformen.


laß sie doch ... ist das Dein Problem?

> Während in kleineren Gruppen, wie Familien, Vereinen oder an
> Arbeitsplätzen, der Egoistische noch indentifizierbar ist, ist er im
> Wirtschaftsleben kaum bis garnicht erkennbar.


mag sein ... Eine kleine Gruppe tritt sozusagen als virtuelle Person auf,
die sich gegenüber ihrer Umgebung ebenfalls egoistisch verhalten kann. Ein
Mitglied dieser Gruppe kann etwas verlangen, welches in größerem Rahmen
allgemein nützlich ist, dieser Gruppe allerdings nicht nutzt. Dann wird man
in dieser Gruppe sagen derjenige sei ein Egoist, weil er auf die Interessen
seiner Gruppe keine Rücksicht nimmt. Die Gruppe handelt damit aber auch
egoistisch, weil sie ihre Interesse über das der Allgemeinheit stellt.
Außerhalb dieser Gruppe würde aus dem Ansinnen des 'Egoisten' ein Vorteil
resultieren, innerhalb nicht; und daher würde man ihn von außerhalb nicht
als Egoisten sehen.

> Bestenfalls erkennt man ihn daran, dass durch Veröffentlichungen seine
> viel zu hohen Gehälter bekannt werden.


Das Gehalt ist ja nicht für ihn, sondern für seine Diener, die er damit
bezahlt, und die sonst arbeitslos wären.

> Aktuell sind bei der Commerzbank die Boni und Gehälter der Bankleitung
> schon wieder mehrfach so hoch, wie der gesamte Gewinn der Bank, nur mal
> als einzelnes Beispiel, während die Bank zugleich wieder ins Minus zu
> rutschen droht, aber deren Manager davon völlig unbetroffen sind.


Wenn das eine wesentliche Rolle spielt, dann kann die Bank nur geringe
Zinsen zahlen, und ihr laufen die Kunden weg. Für Leute, die aus den
Geschäften einer anderen Bank mitprofitieren, ist das vorteilhaft; er
handelt also in deren Interesse.

> Alle Formen von Egoismus beruhen letztlich mehr oder weniger auf der
> Täuschung, etwas zu beanspruchen, was man Anderen nimmt, es aber sehr
> trickreich so gut versteckt, dass man moralisch und ethisch unangreifbar
> bleibt.


richtig ... deshalb läßt sich oftmals nichts dagegen sagen.

> Z.B. ist sehr beliebt, eine angeblich erbrachte Leistung als
> Beanspruchungsgrund für gerechtfertigtes Raubtierverhalten vorzuführen,
> wobei in der Regel die tatsächlichen Leistungen in selbst herausgegebenen
> Wirtschaftsberichten regelmäßig so trickreich täuschend dargestellt
> werden, dass der einfache und mittlere Bürger darauf hereinfällt.


Wenn er das schon hat, dann braucht er es nicht mehr zu rechtfertigen. Viel
interessanter ist's, wen jemand einen "Kredit" fordert und dafür etwas für
die Allgemeinheit zu erbringen vorgibt.

> Ohne das weiter darzustellen, weiß jeder, dass ALLEINE SCHON im
> Bankenbereich deren Manager immer besser verdienen, je schlechter es den
> Banken geht (aktuell wie früher), und keiner wagt, dagegen einzuschreiten,
> einschließlich der ganzen bankinternen und externen Vasallen, wie
> Politiker und andere Günstlinge, die als Statthalter von vermeintlichen
> Reichenrechten direkt von den Gewinnen der Wirtschaftsspitzen profitieren.


Warum sollte man auch? Laß sie doch ... Wenn sie viel bekommen, gewinnt
erstmal das Finanzamt, d.h. der Staat kann dafür ... Dann leisten sie sich
Luxusgegenstände, also gewinnen auch deren Hersteller. Und wen sie was
übrighaben und auf's Konto bringen, kann die Bank Kredite vergeben. Ist
alles schön und gut ...

> Nun könnte man sagen, das im Großen zwar Egoismus immer wieder und
> massenhaft entartet, im Kleinen aber durch Egoismus ein gesunder Antrieb
> zum Wohle Aller gerechtfertigt wäre.


und das Gegenteil - nämlich, daß eine Gruppe, die ein Handeln in ihrem
Interesse fördert, dadurch einen Vorteil gegenüber einer anderen Gruppe, die
dieses nicht tut, hat - kann man auch sagen. Eine Gruppe handelt, indem sie
altruistisches Handeln unterstützt, egoistisch.

> Betrachtet man das mal aus universeller Sicht, dann ist es so, dass sich
> alles innerhalb dieser Welt, innerhalb eines relationalen, also innerhalb
> von absoluten gegenseitigen Abhängigkeiten innerhalb des physikalischen
> Grundkräftesystems abspielt, was diese Welt ausmacht.
> Nimmt man irgendwo etwas weg, fehlt es dort, was UNVERMEIDLICH ist, denn
> man kann nicht etwas für sich irgendwo wegnehmen, ohne das es dort
> verschwindet zum Nachteil der Dortigen.


Richtig; wenn man dann, daß um alles in der Welt Wettbewerb herrscht, dann
verschafft jemand, der etwas NICHT WEGNIMMT, unvermeidlich einem anderen
einen Vorteil gegenüber dessen Mitbewerber und handelt damit gegen diesen.

> Folglich beruht diese Welt NICHT auf einem ANGEBLICH gesunden Egoismus,
> sondern auf einem System des Altruismus UND des Egoismus, incl. diversen
> Systemen zum Ausgleich zwischen diesen beiden Extremen.


So etwa ...

[..]
> fortlaufenden Verlust eines Teils seiner Arbeitsleistungen als
> naturgegeben akzeptieren, und folglich in Demut und Ergeben sich dieser
> Naturgegebenheit stellen muss.


Das bedingt, daß jedes Individuum zuvor die Voraussetzungen für seine
Arbeitsleistung aus der Welt entnehmen, also erstmal egoistisch handeln muß.
Jemand, der sich um einen Job bewirbt, fordert damit Ressourcen aus dem
privaten Besitz des Unternehmens ab uns sagt 'gib sie mir und keinem
anderen' und rechtfertigt dieses mit einer erbrachten Vorleistung - z.B.
einem Zeugnis - mit dem er aber nicht den Wert geschaffen hat, die den nun
eingeforderten Mitteln entspricht. Jeder muß also mit egoistischem Handeln
beginnen.

> Das bedeutet, dass es KEINEN natürlichen Überschuss irgendwo geben kann,
> der Altruismus ausgleicht, sondern im Gegenteil, die Altruistische
> Leistung immer etwas größer ist, sein muss, als das, was man der Welt
> entnehmen kann, um in dieser Welt überleben zu können.


Richtig.

[..]
> Geschichte, in denen
> "Geben ist besser, denn Nehmen"
> usw, als elementar und richtig erkannt wurde.


jo, und was soll das nun?

> Das Geben ist das, was die Welt am Weitergehen hält, da Geben das einzige
> Mittel ist, um gegen thermodynamische Verluste angehen zu können, während
> Egoismus letztlich die Zerstörung von Sozialisationen aller Art bewirkt,
> entsprechend seiner egoistischen Stärke.


richtig - Geben kann man allerdings nur, wenn man zuvor nimmt: So ~ 25 a
dauert's, bis man zu geben fähig ist. Und auch dann beansprucht man erstmal
Mittel aus einem Pool, um seine Arbeitskraft zu entfalten.

[..]
> Bevölkerungen vom kurzfristigen Gewinn der egoistisch parasitären
> Techniken geblendet sind, egal ob durch Niedriglohn-, Niedrigpreise oder
> Finanzprodukte.


Naja, ob das, was fehlt, überhaupt entnommen wird, oder infolge z.B.
Nachlässigkeit gar nicht erst entsteht, wäre noch zu klären.

> Der einfache Bürger ist durch werbemäßig dargestellte Niedrigpreise genau
> so korrumpiert, wie der direkte Initiator der egoistischen Korrumpierung,
> der regelmäßig Produkttäuschung initiiert, was für fast die GESAMTE
> Werbung gilt, einschließlich der Werbung für Industrie- und
> Finanzprodukte, einschließlich ihrer Händler/Verkäufer.


hmm ... irgendwie muß der durch den wt-Fortschritt geschaffene Mehrwert
umverteilt werden; Marx hat das im Kapital mehrmals erläutert: Wenn die
produzierenden Unternehmen durch neue Produktionsmethoden billiger
produzieren, dann gewinnen erstmal sie selber. Aber da sie im Wettbewerb
stehen, versuchen sie dies in eine Vergrößerung ihres Marktanteiles
umzusetzen und geben die geringeren Kosten als geringere Preise an die
Händler weiter. Diese wiederum stehen im Wettbewerb um de Verbraucher und
wollen ihrerseits ihren Markanteil vergrößern. Es geht also gar nicht anders
als daß die Kunden drauf achten, daß sie möglichst billig einkaufen, denn
nur so kommt der durch wt-Fortschritt geschaffene Mehrwert beim kleinen Mann
an.

> Wie ist also innerhalb eines relationalen thermodynamischen
> Grundkräftesystems optimierter zu Handeln, wenn Egoismus oder Altruismus
> alleine nicht die Weltenläufe optimieren können ?


Das ist in den 30ger Jahren v.Jh. ausführlich untersucht worden. Man hatte
damals aber noch nicht die Computer, um es auch auszurechnen. In den 80gern,
als Computer verfügbar wurden, hab' ich mich aufgiebig damit befaßt. Um das
nun praktisch einzuführen, wären erst wieder Mittel erforderlich, u.a. auch
Machtmittel, um die errechneten Konsequenzen durchzusetzen. Diese Macht
würde dieses erstmal egoistisch einfordern, mit der Begründung, das wird
dann an allgemeinem Interesse sein.

> Letztlich entscheiden über optimale Handlungen Logische und Konstantische
> Grundlagen, die man erkennen muss, und somit Handlungen letztlich auch
> ethisch optimieren kann, egal ob gesellschaftlich, ökonomisch oder
> ökologisch.


Richtig.

[..]
> Altruismus dominierte, Steuerung menschlicher Entwicklung, abgelöst werden
> durch eine bewusstere Steuerung der Zielrichtungen menschlicher
> Entwicklung.


schön ... das läuft doch auf "eine Planwirtschaft der Intelligentesten"
hinaus, d.h. die Schaffung einer "Virtuellen Person", die keine animalischen
Interessen hat, sondern den Algorithmen des Gemeinwohls folgt. Man muß deren
Einsichten aber auch durchstellen und kontrollieren, ob deren Vorgaben
befolgt werden.

> Natürlich gibt es dazu berechtigte Ängste, wenn man erkennen muss, dass
> man die Handlungsausrichtungen von Individuen und Gesellschaften in
> Zukunft von rechnenden Personen, Computern usw. bestimmen lassen soll.


Die Individuen wollen ihre persönliche Entscheidungsfreiheit nicht aufgeben;
sie erkennen nicht, daß sie schon dabei sind diese aufzugeben bzw. über
diese niemals verfügt haben.
Die von Rousseau ausgesprochene Vermutung einer ursprünglichen
Unabhängigkeit des Einzelnen ist m.E. nicht richtig; Menschen sind darauf
ausgelegt aufeinander angewiesen zu sein.

> Auf der anderen Seite ist das System der genetisch emotionalen
> Steuerungen, wie bisher, ebenso überholt, weil es nicht in der Lage ist,
> sich schnell genug an aktuelle Notwendigkeiten anzupassen, und letztlich
> bei manchen Schwierigkeiten völlig versagt, wie man an diversen Problemen
> erkennen kann.


Das ist nicht der Stand; er beruht vielmehr auf der Zirkulation des Geldes;
die darauf beruht, daß jedermann nur dann die Möglichkeit erhält anderer
Arbeit zu belohnen, wenn er selber belohnt worden ist. Und darauf, daß man
die Freiheit des Herrschers immer mehr einschränkt.
Ein anderes System wird ebenfalls regeln müssen, wer inwieweit befugt ist,
daran mitzuwirken und es zu steuern. Die Behauptung einer allgemeinen
Demokratie ist m.E. nicht richtig; es läuft vielmehr so, daß die
Meinungsmacher dem kleinen Mann sagen, was er zu denken hat. Und die
Meinungsmacher schreiben das, wofür sie bezahlt werden - wer seine Meinung
verbreiten möchte, muß nur dafür bezahlen. Deshalb können auch keine
Dummköpfe viel Einfluß erlangen. Wenn es aber keine Zirkulation des Geldes
mehr gibt - wenn z.B. so wie zur Zeit der DDR - die Obrigkeit beliebig über
Geld verfügt und nicht davon abhängt, daß sie Steuern kassiert - dann ist
auch nicht gewährleistet, daß sie brauchbare Entscheidungen trifft.

[..]
> Man schaue einfach mal Ratten, Schweine, Hühner usw. in zu engen Käfigen.
> Da ist die Höchstform, von Egoismus, also der Kanibalismus dominant, auf
> dessen Weg wir zurzeit sind, falls nicht ausreichend gegengesteuert wird.


ach - kiki.

Grüße, Martin Schade
Hans-Juergen Lukaschik (15.02.2014, 07:06)
Hallo Martin,

Am Freitag, 14 Februar 2014 19:39:53
schrieb "Martin Schade" <m.schade>:

> > Die westlichen Wirtschaftssysteme


> unlogisch; die Erde ist rund. Was in der einen Richtung im Westen
> liegt, liegt andersherum gesehen im Osten.


"Westlich" bezieht sich in dem Fall wohl auf die "westliche Welt", und
die wird nicht über die Form der Erde definiert.

MfG Hans-Jürgen
Carsten Thumulla (15.02.2014, 10:24)
R.H. schrieb:
> Am 14.02.2014 12:13, schrieb opa2013:
>> Carsten schrieb vom gesunden/lebensnotwendigen Egoismus.

> gesund ist Altruismus, der tatsächlich Lebensnotwendig ist.


Nein, ist er nicht!

Primär ist selbsterhaltendes Verhalten. Ohne dieses geht kein Leben. Für
das bessere Zusammenleben in Gemeinschaften entwickelte sich der
Altruismus. Der ist also sekundär. Funktioniert die Gemeinschaft nicht
mehr, denn fallen die Individuen auf egoistisches Verhalten zurück. Er
ist also sekundär. Schon zwei Beweise!

> Egoismus ist eine wegen des grundsätzlichen Altruismus entstandene
> parasitäre Form.


Du weißt nicht, was ein Parasit ist. Lerne das oder benutze einen
anderen Begriff.
Es ist mir ein besonderer Spaß, Dir die Wikipedia entgegenzuhalten:


Selbsterhaltendes Verhalten kann man auch nicht so platt wie Du mit
Egoismus gleichsetzen. Wenn Du Dir Brötchen holst bist Du kein Egoist,
capito?

Die Parasiten in der Gesellschaft sind die, die von anderen leben, ohne
was zu leisten. Das sind typischerweise die, die sich als Altruisten
inszenieren. Entscheidend ist nämlich, was andere glauben, deshalb die
Inszenierung.
Diese Altruisten spielen sich in der Gesellschaft als Altruisten auf, um
von anderen Geld kassieren zu können, von dem sie selbstverständlich
auch leben müssen. Es sind folglich Parasiten, Parasiten mit
theatralischem Talent.

> !!!!! Der Egoismus LEBT vom Altruismus !!!!!


Die Schlauheit lebt von der Dummheit. Die Dummheit lebt von der
Schlauheit. Mein Filter lebt von Trollen.

> !!!! Der Altruismus ist die primäre Überlebensform !!!!


Selbsterhaltung ist primär, ist überall, wo etwas lebt, vorhanden.
Altruismus entwickelt sich beim Zusammenleben! Er ist sekundär.

Selbsterhaltung, Leben, ist nicht gleich Egoismus! Deine platte
Denkweise hat Dich in eine selbst gestellte Falle gelockt.

> Der Neoliberalismus / Wirtschaftsliberalismus


Was ist das? Was soll das sein?

Laß doch mal die Doppelprosterei!

Carsten
R.H. (16.02.2014, 15:17)
Am 15.02.2014 09:24, schrieb Carsten Thumulla:
> R.H. schrieb:
>> Am 14.02.2014 12:13, schrieb opa2013:
>>> Carsten schrieb vom gesunden/lebensnotwendigen Egoismus.

>> gesund ist Altruismus, der tatsächlich Lebensnotwendig ist.

> Nein, ist er nicht!


doch: wenn du nicht investierst in andere Menschen, in Tiere (z.B.
Nutztiere usw.), in die Natur (Ressourcen aller Art, egal ob Holz, Kohle
oder Luft), dann verendest du im Mangel, den du selber erzeugt hast.

Jede Art von Investition ist ein Akt des Altruismus, indem man die Gier
nach direktem Vorteil überwindet.

Erst die Überwindung des direkten genetischen Egoismus war Grundlage für
die Weiterentwicklung des Menschen, jeder Art von Kultur.

Aus dem Raubbau unserer Vorfahren wurde ein Investitionsverhalten in die
Natur, in Leben (u.a.Nachkommen, in funktionierende Wirtschaft, wie
Investitionen aller Art, auch in Personal, und nicht in Sklaven, so wie
heute wieder verstärkt), was überhaupt erst einen Fortschritt ermöglicht
hat.

Egoismus ist das direkte Anzeichen für eine elementare genetische und
kulturelle Rückständigkeit, und zwar für einen fehlenden
Beherrschungsgrad (siehe Urbevölkerungen, auch heutige, oder kleine
Kinder), also das mangelnde Vermögen, mit sachlichen Überlegungen und
Abwägungen, die genetische Gier nach der sofortigen Befriedigung der
Triebe, egal ob Hunger, Besitz oder Sex, zu überwinden.

Der kultivierte Mensch zeichnet sich durch seinen Beherrschungsgrad aus,
mit dem er in der Lage ist, die direkte Gier zu überwinden, indem er
abwarten kann auf die beste Gelegenheit, oder aber: indem er erst
investiert, um dann einen umso höheren Investitionserfolg zu erhalten,
siehe Kinder oder Investitionen in Technik, Bildung, Wissenschaft usw..

> Primär ist selbsterhaltendes Verhalten. Ohne dieses geht kein Leben.


wie geschrieben, ist selbsterhaltendes Verhalten, was man nicht der
Natur entnimmt, sondern den Gleichartigen, also den Mitmenschen, den
Mittieren, der Natur, von der ALLE direkt leben müssen, ohne
gleichzeitige Investitionen in Erhaltung und Vermehrung, ein absoluter
Egoismus, der sehr nahe am Kanibalismus liegt, wenn es nicht sogar
Kanibalismus direkt ist.

Ein Bauer, der seine Kühe Stück für Stück schlachtet, um am Markt einen
aktuell mal hohen Preis zu erhalten, aber anschließend keine Milch mehr
liefern kann, ist nichts als ein dummer Egoist, der nicht weiß, dass
jeder Art von Entnahme zuerst ein Altruistisches Verhalten zuvorgehen muss.
Außerdem schädigt er die gesamte Gemeinschaft, wenn keine Milch mehr am
Markt ist, genauso wie vor einigen Jahren keine Häuser mehr da waren für
ihre Besitzer, weil sie von hässlichen egoistischen Immob.firmen
betrogen wurden, also durch puren Egoismus, zum Wohle Weniger, und zur
Obdachlosigkeit vieler.

> Für
> das bessere Zusammenleben in Gemeinschaften entwickelte sich der
> Altruismus.


aber VOR dem Egoismus, denn wer nur nimmt, ohne altruistisch zu
investieren, wirkt Zerstörerisch.

Wer also Kindergroßziehen verneint, ablehnt, weil es erheblichen
Altruismus erfordert, und sich dann aber wundert, dass Geld nur Papier
ist, was in einer anschließend leeren Welt zerfällt, der hat wohl einen
elementaren Fehler gemacht innerhalb seiner Weltanschauungen, oder etwa
nicht ?

> Der ist also sekundär.


Ein Leben ohne Investitionen ist ein Leben des Raubbaus, und wenn man
dann auch noch die Gleichartigen, also die in der Hierarchie der
Wertigkeiten Gleichartigen, also die Mitmenschen, egoistisch sieht, und
meint, er könne die auch noch ungestraft ausziehen, dann ist das
absoluter Kanibalismus.

Aber genau der setzt heute wieder erheblich ein, war auch niemals ganz
weg, weil es eben immer noch genug Primitive gibt, nur mit dem
Unrterschied, gegenüber alten Majas, dass man heute das Fleisch von
Kühen lieber ist, als das von abgewerteten Mitmenschen.

Insofern ist wenigstens die schwache genetische Sperre vor Kanibalismus
etwas wirksam.

> Funktioniert die Gemeinschaft nicht
> mehr, denn fallen die Individuen auf egoistisches Verhalten zurück.


absolut falsch, aber sowas von wirtschaftsliberal ideologisch verseucht:
z.B. nach Kriegen organisieren die Menschen immer wieder sehr soziale
Verhaltensweisen.

Daraus entstanden sowohl Lebensmittelkarten, als auch zuletzt die
soziale Marktwirtschaft.

Wie die Wirtschaftsegoisten die Geschichtsbilder immer wieder zu
verdrehen versuchen, ist schon alleine eine interessante bezeichnende
Beobachtung.

Selbst der wirtschaftsliberale Egoist wandelt sich in Zeiten, wo er zu
offensichtlich auffallen würde als absolutes Negativbild, in einen
altruistischen Gönner, Hauptsache er kann selber überleben durch den
Altruismus der gesunden Mitmenschen.

Erst langsam kriecht und traut sich dann, nach Kriegen usw., der
Egoismus wieder hervor, der dann z.B. die schon nicht sonderlich tolle
Soziale Marktwirtschaft dann verdreht in eine Wirtschaftsliberale
Marktwirtschaft, die letztlich dann allen Respekt vor Menschenwürde und
Achtung der Natur gegenüber verliert, wie gehabt.

> Er
> ist also sekundär. Schon zwei Beweise!


liberale Spinnereien hast du damit nur abgelassen, die der Realität
absolut nicht entsprechen.

> > Egoismus ist eine wegen des grundsätzlichen Altruismus entstandene
> > parasitäre Form.

> Du weißt nicht, was ein Parasit ist. Lerne das oder benutze einen
> anderen Begriff.


Egoismus IST eine parasitäre Ur- und absolut verbreitete reale Form.

Der Grund für die nach wie vor weite Verbreitung des Egoismus ist
alleine die Notwendigkeit der Natur, in einer energiearmen Welt, und
zwar die Notwendigkeit der Resteverwertung, also sozusagen nichts
verkommen zu lassen, was man allgemein nicht mehr braucht, oder als
Rest, als Abfall, betrachtet.

Genau aus dieser parasitären Resteverwertung beruht der Egoismus, der
allerdings leider in modernen Gesellschaften zu Formen verkommen ist,
die allgemein gemeinschaftsschädigend anzusehen sind, siehe
Kapitalismus, also die Resteverwertung über die Besitzstände der
eigentlichen Eigentümer hinaus, also indem man ihnen auf betrügerische
Weise durch Vortakelung falscher Spielsachen ihr Eigentum auf
betrügerische Weise verkleinert.

> Es ist mir ein besonderer Spaß, Dir die Wikipedia entgegenzuhalten:
>


genau da kannst du lesen, was eine besondere Grundlage des hässlichen
Egoisten, also des Parasiten ist: er beutet eben nicht nur die
hierarchisch unteren aus, sondern im Gegenteil, er beutet seinesgleichen
aus, so wie der Mensch, die Mistel, die vielen Raubtiere usw., oder eben
hierarchisch Höherstehende, wie die Mücke usw..

Einer der hässlichsten Parasiten bleibt dabei aber der egoistische
Mensch, weil er entgegen allem kulturellen Wissen, Seinesgleichen
ausbeutet, sich über seine Mitmenschen stellt, blind jeder Moral, und
sich wegen primitiver Besitzanmaßungen sogar über seine Mitmenschen
stellt, und noch schlimmer, sie, um seine Besitzansprüche am Besitz
Andere durchzusetzen, diese Menschen planmäßig, vorausplanend,
regelmäßig abwertet, zu Pariern erklärt, wie z.B. Niedriglöhner,
H4-Bezieher usw. oder wie jeden Tag in Presse zu lesen, wahlweise
beliebige andere genehmene Gruppierungen aller Art.

Die entsprechende Presse arbeitet immer entsprechend vor, und erklärt
vorlaufend entsprechende Volksgruppen zu unteren Schichen, die man
beliebig ausbeuten und ausgrenzen darf, wie jederzeit nachlesbar, also
ein wirklich produktives Verfahren der entsprechenden Egoistenkreise,
durch Abwertungen beliebiger Art ihre Pfründe vorplanend undlangfristig
zu sichern.

Der hässliche Egoist ist die Volksseuche der heutigen Zeit, die, wie
unter Adolf, nur funktioniert durch Abwertung weiter Teile der
Bevölkerungen, siehe nur mal den hässlichen feisten letzten FDP-Affen
Döring, dem die Abwertung und das Geld nur so im fetten Gesicht stand.

Heute muss man sein Foto zum Glück nur noch selten ertragen

> Selbsterhaltendes Verhalten kann man auch nicht so platt wie Du mit
> Egoismus gleichsetzen.


selbsterhaltendes Verhalten ist altruistisches Verhalten, indem du in
deine Umgebung investierst, indem du deine Frau nicht nur vögelst,
sondern sie erhebst und ernährst, damit sie bereit ist, dir wiederum
Kinder zu schenken.

Oder indem du die Natur erst mal aufpäppelst, um dann den Überschuss zu
verwerten, die Schweineanzahl erstmal erhöhst, um dann erst einzelne
Schweine zu verbrauchen.

Der Egoist entnimmt, ohne zu investieren, oder, der etwas geschicktere
Egoist, indem er auf Kosten Anderer investiert, z.B. durch
Arbeitssklaven, und das dann moralisch als volkswirtschaftliche
Notwendigkeit bezeichnet, so wie Schröderarsc. mit Niedrigslöhnen und H4.

> Wenn Du Dir Brötchen holst bist Du kein Egoist,
> capito?


1. wenn du die Brötchen bezahlst, und

2. wenn du nicht zugleich die Brötchen soweit herunterhandelst beim
Bäcker, dass der nicht mehr davon leben kann, was ja eine verbreitete
Handhabung von Egoisten ist, indem sie gerade die schwächsten
Produzenten noch weiter unter ihr Lebensminimum herunterhandeln, wie an
vielen Kassen kleiner Geschäfte, genauso aber massenhaft im
internationalen Handel.

> Die Parasiten in der Gesellschaft sind die, die von anderen leben, ohne
> was zu leisten.


klar, wie z.B. der Immobilientäuscher, der dem kleinen
Grundstücksbesitzer weismacht, dass sein Grundstück nichts wert wäre,
ebenso die bekannten anderen Tricks in der letzten Immob.krise oder am
Banktresen usw.usw.usw..

> Das sind typischerweise die, die sich als Altruisten
> inszenieren.


klar, so wie jeder Bank-. Politiker oder Versicherungsfritze, der sich,
um seine Volksverbundenheit anzuzeigen, sich sehr modisch kleidet, und
sich einen entsprechenden Habitius zulegt, um mit diesem
volkstäuschenden Outfit dann seine egomanen Absichten zu verbergen und
durchzusetzen.

> Entscheidend ist nämlich, was andere glauben, deshalb die
> Inszenierung.


klar, weshalb man die ganzen Polit- und Geldegoisten auch als Parasiten
bezeichnen muss

> Diese Altruisten


die aber keine sind, denn sie haben rein und pur egomane Absichten, denn
nicht das Outfit bestimmt den Charakter, sondern die Absicht und das
Handeln.

> spielen sich in der Gesellschaft als Altruisten auf,


so wie jeder Bänker, Politiker und Versicherungsverteter.

> um
> von anderen Geld kassieren zu können, von dem sie selbstverständlich
> auch leben müssen. Es sind folglich Parasiten, Parasiten mit
> theatralischem Talent.
> Die Schlauheit lebt von der Dummheit. Die Dummheit lebt von der
> Schlauheit.


eher nur die Schlauheit von der Dummheit, was aber auch wieder eher
Egoismus ist.

Wie geschrieben ist ein gesundes Verhalten, von den energetischen
Hierarchien, weit weg nach unten von der eigenen Art, zu leben.

> Mein Filter lebt von Trollen.
> > !!!! Der Altruismus ist die primäre Überlebensform !!!!

> Selbsterhaltung ist primär, ist überall, wo etwas lebt, vorhanden.
> Altruismus entwickelt sich beim Zusammenleben! Er ist sekundär.


siehe OBEN: Altruismus ermöglicht überhaupt erst eine unschädliche
Entnahme, indem man vorher investiert in Menschen (Zuwendung) und Natur,
im Gegensatz zum Raubegoismus, der heute wieder sehr verbreitet ist, und
Menschen und Natur erheblich schädigt.

> Selbsterhaltung, Leben, ist nicht gleich Egoismus! Deine platte
> Denkweise hat Dich in eine selbst gestellte Falle gelockt.


siehe oben

> > Der Neoliberalismus / Wirtschaftsliberalismus

> Was ist das? Was soll das sein?


les in Wikipedia oder Wirtschaftswissenschaftsbücher

> Laß doch mal die Doppelprosterei!


;-)

betrifft aber grundsätzliche weitreichende Fragen von Wirtschaft,
Gesellschaftsformen usw..

> Carsten


Gruß Ron.H.
R.H. (16.02.2014, 16:53)
Am 16.02.2014 14:17, schrieb R.H.:

Womit auch diese hässliche Wirtschaftsideologie des egoistischen
Prosperierens am Besitz Anderer widerlegt ist:

Nicht angeblich "gesunder Egoismus" ist die Quelle wirtschaftlich
gesunder Entwicklung, sondern es ist der in Menschen, Natur und
Wirtschaft "Investierende Altruismus".

Dabei ist Wirtsachaft keinesfalls als Mittel zum Eigenzweck zu sehen,
wie es gerne der gierige Wirtschaftsliberale sehen möchte, indem er die
Wirtschaft an sich zum ausbeutbaren Faktor erklärt (Heuschrecken,
Sklavenhaltung, Beteilungsfirmen zum Kapitalraub usw.), an der er sich
bereichern möchte.

Wirtschaft ist dabei real als Mechanismus zu verstehen, der zum Vorteil
ihrer eigentlichen Betreiber, also ihrer Bevölkerungen, funktioniert,
INDEM Wirtschaft aus niedrigeren Quellen (Rohstoffe, Bakterien, einfache
Arten usw.) prosperiert, also nicht aus ihren eigenen Mitgliedern, die
als ausbeutbares Menschenmaterial dienen, sondern aus hierarchisch
niedrigeren Quellen, wie Maschinen, Roboter, Bakterien (Chemie, Käse,
Joghurt usw.), Pflanzen, einfachen Tieren usw., während die
gleichartigen Mitglieder der Wirtschaft gleichermaßen vom
wirtschaftlichen Ressourcenveredelungsprozess (Rohstoffe usw.), und
besonders von den Ideen und Arbeitsleistungen ihrer gerecht bezahlten
Mitglieder, profitieren müssen.

Friedman sollte posthum der Nobelpreis aberkannt werden, weil er
elementare wirtschaftliche Grundlagen tendentiös so verfälscht hat in
seinen Darstellungen, dass man ihm aus Dummheit, und letztlich Gier,
seine Behauptungen 1976 abgenommen hat.

Damit bekamen endlich die gierigsten und psychopathischsten Mitglieder
der Gesellschaften ein Alibi für hässliches Egoverhalten namens
Wirtschaftsliberalismus, allen voran die letztlich psychopathisch sozial
ignorante, oder wahlweise, von einer dummen Selbstbereicherungsideologie
befallenen, Thatcher.

Gruß Ron.H.

Ähnliche Themen