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Richard Kraut (01.05.2020, 18:20)
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Am Freitag, den 01.05.2020, 11:35 +0200 schrieb Elimar Riesebieter:

> Warum willst Du Dein BIOS aktualisieren?


Auch wenn ich vermute, dass Wortmann für ein derart altes Modell die Pflege
der BIOS-Versionen bereits lange eingestellt hat, ist ein spätes Update noch
immer besser als gar kein Update.

Und warum macht man Updates? Fehlerkorrekturen, Sicherheitsupdates,
neue/verbesserte Funktionen, Unterstützung neuer Hardware (CPU, RAM-Module)
oder verbesserter Support selbiger, ...

- --
Richard Kraut (01.05.2020, 18:30)
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Hash: SHA512

Am Donnerstag, den 30.04.2020, 22:20 +0000 schrieb
linus.reinholz:

> > Um einen wortmann terra mobile 2510


Hast Du auf der Wortmann-Seite auch schon über das Service-Menü mit Hilfe der
Seriennummer nach Deinem Gerät gesucht?

Über den Downloads-Bereich für Treiber kannst Du es auch mal versuchen (auf
der Seite ganz unten). Auch hier musst Du die Seriennummer des Geräts oder
aber alternativ die Artikelnummer eingeben um weiter zu kommen.

- --
Sebastian Suchanek (01.05.2020, 20:20)
Am 01.05.2020 um 18:16 schrieb Richard Kraut:

> [...]
> Und warum macht man Updates? Fehlerkorrekturen, Sicherheitsupdates,
> neue/verbesserte Funktionen, Unterstützung neuer Hardware (CPU, RAM-Module)
> oder verbesserter Support selbiger, ...


Trotzdem mache ich Firmware-Updates (incl. BIOS) nicht als Selbstzweck,
sondern schaue mir vorher die Release Notes an, ob das Update für mich
einen erkennbaren Vorteil bringt. Mir ist ansonsten das Risiko zu groß,
das entsprechende Gerät zu "bricken".

Tschüs,

Sebastian
linus.reinholz (01.05.2020, 23:40)
> Falls inxi installiert ist, was gibt "inxi -M" aus?
Der Output ist:
» Machine: Type: Other-vm? System: Wortmann AG product: MOBILE 2510 v: N/A serial: N/A
» Mobo: wortmann model: MOBILE 2510 serial: N/A BIOS: Phoenix v: 1.02.28 date: 10/27/2009

Gruß Linus
Richard Kraut (02.05.2020, 01:20)
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Am Freitag, den 01.05.2020, 20:12 +0200 schrieb Sebastian Suchanek:

> Trotzdem mache ich Firmware-Updates (incl. BIOS) nicht als Selbstzweck,
> sondern schaue mir vorher die Release Notes an, ob das Update für mich
> einen erkennbaren Vorteil bringt. Mir ist ansonsten das Risiko zu groß,
> das entsprechende Gerät zu "bricken".


Die Gefahr besteht natürlich prinzipiell. Egal um welche Kategorie Gerät es
sich hierbei handelt.

- --
Boris (02.05.2020, 13:10)
Am 30.04.20 um 20:42 schrieb linus.reinholz:
> Hallo zusammen,
> als ich mal gemerkt habe, welche version mein BIOS hat(V. 1.2.28 und der
> Computer ist auch schon 11 Jahre alt),hab ich mich auf die Suche nach
> Infos auf der Herstellerwebsite von Phoenix gemacht. Hab aber zu meiner
> entäuschung nur etwas gefunden wie ich die passende Version unter
> Windows finde aber nicht unter Linux. Kann mir jemand da weiterhelfen?
> Danke und Gruß
> Linus


Moin Linus,

ich hab' nicht den ganzen Thread verfolgt, daher kann es sein, das so
was bereits vorgeschlagen wurde, wenngleich nicht debianistisch:

Ich hatte aktuell das gleiche Problem mit einem modifizierten BIOS für
mein ThinkPad 520. Am Ende hab' ich die Lage ('nur mit Windows')
hingenommen und habe mir ein Win10PE nach der Bauanleitung der c't auf
einen USB-Stick geschnitzt.



Das geht - im Gegensatz zum Flashen - in einer (Windows-)VM. Davon kann
man dann starten und flashen und vermutlich auch ein Tool zum Auslesen
der BIOS-Version benutzen. Das geschmähte Wort zu dieser Vorgehensweise
heißt 'Zielorientierung'.

Grüße,

Boris
Sven Hoexter (04.05.2020, 10:10)
On Fri, May 01, 2020 at 08:12:03PM +0200, Sebastian Suchanek wrote:

Hi,

> Trotzdem mache ich Firmware-Updates (incl. BIOS) nicht als Selbstzweck,
> sondern schaue mir vorher die Release Notes an, ob das Update für mich
> einen erkennbaren Vorteil bringt. Mir ist ansonsten das Risiko zu groß,
> das entsprechende Gerät zu "bricken".


Löblicher Ansatz, ich gucke selber hin und wieder bei Lenovo, HPe und Dell für
das ein oder andere Modell, Laptops wie Server. Aber die release notes
sind realistisch betrachtet ein Witz. Da steht dann allenfalls was von
random bugfixes und zwei Wochen später wird dann klar das es Sicherheits
relevante bugfixes sind die noch unter Embargo standen.

Es ist leider realistisch anzunehmen das in so gut wie jedem Intel basierten
System heutzutage die ganze Intel ME Problematik steckt, damit wird quasi
jedes Update auch sicherheitsrelevant.

Macht die Entscheidung nicht einfacher.

Sven

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