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Fritz (20.10.2018, 16:33)
Ist das was für Linux Bastelprojekte - speziell Multimedia und
Netzwerkspeicher (NAS)?

ODROID-H2: x86-Bastelcomputer mit 2×Gigabit-Ethernet und HDMI 2.0
<https://www.heise.de/newsticker/meldung/x86-Bastelcomputer-mit-2-X-Gigabit-Ethernet-und-HDMI-2-0-4197181.html>

<https://heise.cloudimg.io/width/700/q75.png-lossy-75.webp-lossy-75.foil1/_www-heise-de_/imgs/18/2/5/2/4/3/1/6/ODROID-H2-16-9-5a73072096db1f7a.jpeg>

<https://www.heise.de/newsticker/meldung/x86-Bastelcomputer-mit-2-X-Gigabit-Ethernet-und-HDMI-2-0-4197181.html?view=zoom;zoom=1>

<https://forum.odroid.com/viewtopic.php?f=29&t=32536>

Ich werd das Ding jedenfalls im Auge behalten.
Marcel Mueller (20.10.2018, 17:00)
Am 20.10.2018 um 16:33 schrieb Fritz:
> Ist das was für Linux Bastelprojekte - speziell Multimedia und
> Netzwerkspeicher (NAS)?


Es vergeht keine Woche, wo nicht irgendein Produkt für sich proklamiert
/der/ Raspi-Nachfolger zu sein. Unter dem Strich entscheidet die
/Software/ über die (mittelfristige) Brauchbarkeit der Minicomputer.

> ODROID-H2: x86-Bastelcomputer mit 2×Gigabit-Ethernet und HDMI 2.0
> <https://www.heise.de/newsticker/meldung/x86-Bastelcomputer-mit-2-X-Gigabit-Ethernet-und-HDMI-2-0-4197181.html>


Aber diesmal ist es ein x86-PC. Die stehen in Sachen Software natürlich
gut da.

Dann ist da halt dafür die Sache mit dem Preis. Bisher kann man ihn
nicht kaufen.

Mein letzter Server mit Standard AMD FX 4-Zylinder und 8GB ECC RAM hat
seinerzeit exklusive Netzteil, Gehäuse und Massenspeicher, die hier auch
nicht dabei sind, gut 200? gekostet. Viel billiger wird das Zeug auch
nicht werden.
Da nehme ich dann doch lieber Standard-Hardware. Die hat dann auch das
Zeug dazu, um ein, zwei VMs zu wuppen, oder es passt mal eine DVB-Karte
rein oder was auch immer.

> Ich werd das Ding jedenfalls im Auge behalten.


Es gibt viele, kleine x86-Rechner. Die meisten kommen wenigstens mit
Netzteil und Gehäuse daher.

AFAIK sollte Hardkernel lieber weiter ARM-Computer bauen.

Marcel
Arno Welzel (20.10.2018, 17:33)
Fritz:

> Ist das was für Linux Bastelprojekte - speziell Multimedia und
> Netzwerkspeicher (NAS)?
> ODROID-H2: x86-Bastelcomputer mit 2×Gigabit-Ethernet und HDMI 2.0
> <https://www.heise.de/newsticker/meldung/x86-Bastelcomputer-mit-2-X-Gigabit-Ethernet-und-HDMI-2-0-4197181.html>


Zitat:

"(...) schöpft die Fähigkeiten eines Intel Celeron J4105 alias Gemini
Lake weitgehend aus und braucht keinen Lüfter."

Nun ja - wenn man den fetten Kühlkörper darauf ansieht, braucht das Ding
aber mindestens ein Gehäuse mit genügend Belüftungsöffnungen. Aber
leistungsmäßig sollte das schon passen für eine NAS und Multimediakram.

Alternativ mit selber CPU aber etwas größer als ITX:

<https://www.heise.de/ct/artikel/Intel-Celeron-J4105-Gemini-Lake-legt-eine-Schippe-drauf-3962770.html>
Juergen Ilse (20.10.2018, 18:00)
Hallo,

Fritz <fritz2011> wrote:
> Ist das was für Linux Bastelprojekte - speziell Multimedia und
> Netzwerkspeicher (NAS)?
> ODROID-H2: x86-Bastelcomputer mit 2×Gigabit-Ethernet und HDMI 2.0
> <https://www.heise.de/newsticker/meldung/x86-Bastelcomputer-mit-2-X-Gigabit-Ethernet-und-HDMI-2-0-4197181.html>


Fuer den Verwendungszweck wuerde ich eher etwas arm-basiertes bevorzugen
(Leistung ausreichend, Leistungsaufnahme vermutlich deutlich geringer).
Und basteln macht moeglicherweise auf einem Rechner mit einer nicht so
bekannten Architektur u.U. mehr Spass ...

Tschuess,
Juergen Ilse (juergen)
Andreas Kohlbach (20.10.2018, 21:19)
On Sat, 20 Oct 2018 17:00:19 +0200, Marcel Mueller wrote:
> Am 20.10.2018 um 16:33 schrieb Fritz:
> Es vergeht keine Woche, wo nicht irgendein Produkt für sich
> proklamiert /der/ Raspi-Nachfolger zu sein. Unter dem Strich
> entscheidet die /Software/ über die (mittelfristige) Brauchbarkeit der
> Minicomputer.


Warum das? Wenn der Source-Code brauchbarer Software zur Verfügung steht
und man einen Compiler für die Architektur hat, kommt es nur auf die
Hardware an.
Hergen Lehmann (20.10.2018, 22:20)
Am 20.10.2018 um 21:19 schrieb Andreas Kohlbach:
> On Sat, 20 Oct 2018 17:00:19 +0200, Marcel Mueller wrote:
> Warum das? Wenn der Source-Code brauchbarer Software zur Verfügung steht
> und man einen Compiler für die Architektur hat, kommt es nur auf die
> Hardware an.


Und genau da scheitert es oft - z.B. weil Treiber nicht gepflegt werden,
so das man auf einer alten Kernelversion fest hängt, welche nach einigen
Jahren dann zunehmend auch Schwierigkeiten beim compilieren eines
aktuellen Userland verursacht.
Ralph Aichinger (21.10.2018, 12:25)
Marcel Mueller <news.5.maazl> wrote:
> Es vergeht keine Woche, wo nicht irgendein Produkt für sich proklamiert
> /der/ Raspi-Nachfolger zu sein. Unter dem Strich entscheidet die
> /Software/ über die (mittelfristige) Brauchbarkeit der Minicomputer.


ACK! Und meistens ist das Problem der Kernel. Solange das Gerät am
Markt ist, hat man meist einen halbwegs aktuellen Kernel. Ein jahr
später ist es damit meistens aus, und niemand entwickelt das Zeug
weiter. Im Gegensatz zum Raspi, wo trotz aller Unkenrufe die Unterstützung
in der Mainline immer besser wird.

Soviel schneller kann die Hardware gar nicht sein, daß ich das tolerieren
würde. Wenn es schnell sein muß, dann ist derzeit sowieso x86 angebracht,
und wenn nicht, dann tut es auch der Raspi, der zuverlässig, breit unter-
stützt und billig ist.

Wenn nicht jedes derartige Projekt für sich als Einzelkämpfer arbeiten
würde, sondern sich wenigstens ein paar zusammentun würden.

> Da nehme ich dann doch lieber Standard-Hardware. Die hat dann auch das
> Zeug dazu, um ein, zwei VMs zu wuppen, oder es passt mal eine DVB-Karte
> rein oder was auch immer.


ACK! Sowohl Raspi als auch Standard-86-Hardware sind in einem Sweetspot
was Unterstützung, Leistung und Preis betrifft, in den noch keines dieser
anderen kleineren Projekte vordringen konnte.

/ralph
Ralph Aichinger (21.10.2018, 12:25)
Andreas Kohlbach <ank> wrote:
> Warum das? Wenn der Source-Code brauchbarer Software zur Verfügung steht
> und man einen Compiler für die Architektur hat, kommt es nur auf die
> Hardware an.


Bei all diesen Projekten ist der Kernel und der Grafiktreiber
das Problem.

/ralph
Kay Martinen (21.10.2018, 13:30)
Am 20.10.2018 um 18:00 schrieb Juergen Ilse:
> Hallo,
> Fritz <fritz2011> wrote:
> Fuer den Verwendungszweck wuerde ich eher etwas arm-basiertes bevorzugen
> (Leistung ausreichend, Leistungsaufnahme vermutlich deutlich geringer).
> Und basteln macht moeglicherweise auf einem Rechner mit einer nicht so
> bekannten Architektur u.U. mehr Spass ...


Sehe ich ähnlich. Ich hab mit einem Raspi 1b+ mit nachgekaufter
mpeg-lizenz und openelec 6 angefangen (HD Problemlos, SD nur mit
HW-Decoderlizenz gut) und jetzt einen Rpi 3b+ und libreelec. Der braucht
weder für SD noch HD irgendwas extra und spielt alles flüssig ab. Also
für Mediaplayer-sachen reicht der aus, zum Basteln mit $irgendwas auch
locker. Wenn man kein 4K o.ä. braucht (da weiß ich's nicht).

Und Obiges hat "vielleicht" genug wumms um ein NAS damit zu betreiben.
Ob man/der aber 2 GbE Ports satt bekommt (mit genug zeitgleich
zugreifenden Clients) wüsste ich nun nicht. Aber wenn man solche
Anforderungen hätte ist ein echter Server (oder Standard-HW) mit
passender Software (die es zu hauf gibt) sinnvoller. Aber für ein
Videodatenlager taugt er sicherlich schon.

Ich find's immer lustig das man diese Dinger als Serverchen nutzt und
dann ist der HDMI überflüssig wie ein Kropf. Kann man nat. nicht einfach
raus operieren und selbst die Proliant Microserver haben ja Video Out.

Aber Server-technisch gibt es ja auch noch die Maxime "Was du nicht
brauchst das kauf/installiere auch nicht". Kann spätere Probleme verhindern.

Ich denke nur an einen "Standard-PC" den ich mal als router verwendete.
An einem KVM Umschalter. Stand der nicht korrekt blieb der beim (neu)
booten stehen. Die Meldung war in etwa "Keyboard not found. Press F1 to
continue" ;-)

Und mein Raspi3 mißversteht die Bildschirm-auflösung wenn er beim Booten
keine Ausgabe los wird... Heißt: Umschalten und ein 2. Mal booten.

Nur zwei Beispiele!

Kay
Juergen Ilse (21.10.2018, 14:01)
Hallo,

Kay Martinen <kay> wrote:
> Am 20.10.2018 um 18:00 schrieb Juergen Ilse:
> Sehe ich ähnlich. Ich hab mit einem Raspi 1b+ mit nachgekaufter
> mpeg-lizenz und openelec 6 angefangen (HD Problemlos, SD nur mit
> HW-Decoderlizenz gut) und jetzt einen Rpi 3b+ und libreelec. Der braucht
> weder für SD noch HD irgendwas extra und spielt alles flüssig ab. Also
> für Mediaplayer-sachen reicht der aus, zum Basteln mit $irgendwas auch
> locker. Wenn man kein 4K o.ä. braucht (da weiß ich's nicht).


Der gewaltige Schwachpunkt beim Raspi ist das Netzwerk, da dieses bei
allen Modellen hinter dem USB-Bus haengt. Der USB-Bus bremst nicht nur
das Netzwerk so weit aus, dass das verbauen von Gigabit Ports eigentlich
keinen grossen Sinn ergibt, es sorgt auch nich dafuer, dass Zugriffe auf
per USB angeschlossenen Massenspeicher (wo ausser USB sollte man denn
beim Raspi sonst Festplatten anschliessen?) das Netzwerk noch zusaeetzlich
ausbremst. Das ist bei anderen ARM-SOCs wesentlich besser geloest.

> Und Obiges hat "vielleicht" genug wumms um ein NAS damit zu betreiben.


Aus oben genannten Gruenden wuerde ich fuer ein NAS lieber etwas wie ein
"Cubieboard" oder ein "ASUS Tinkerboard" oder ... nehmen, aber keinen Raspi.

> Ob man/der aber 2 GbE Ports satt bekommt (mit genug zeitgleich
> zugreifenden Clients) wüsste ich nun nicht.


Beim Raspi hast du schon Glueck, wenn du *einen* *Fastethernet" Port
voll ausgelastet bekommst.

> Aber wenn man solche Anforderungen hätte ist ein echter Server (oder
> Standard-HW) mit passender Software (die es zu hauf gibt) sinnvoller.


Warum kein Cubietruck? Dafuer gibt es AFAIK auch ein passendes "Shelf"
Gehaeuse mit Touchscreen und mehreren Einschueben fuer Platten, dass
auch ordentlich von der Software unterstuetzt wird.

> Aber für ein Videodatenlager taugt er sicherlich schon.


So leidlich. Wie bereits oben geschrieben: der wesentliche Engpass bei
aktuellen Raspis ist nach wie vor das Netzwerk.

> Und mein Raspi3 mißversteht die Bildschirm-auflösung wenn er beim Booten
> keine Ausgabe los wird... Heißt: Umschalten und ein 2. Mal booten.
> Nur zwei Beispiele!


Dank "systemd" war beim tinkerboard nach einem booten ohne eingestecktes
Netzwerk das Netzwerk auch daann noch tot, wenn man nach dem booten das
Kabel eingesteckt hat. systemd hat sich einfach geweigert, das Netzwerk
zu initialisieren, wenn nicht bereits beim booten ein Netzwerkkabel steckte.
Das war ein Paradebeispiel fuer absolut idiotisches und fuer Server nur
schwer bis gar nicht akzeptables Verhalten. Wieweit auch PCs mit Standard-
hardware betroffen waren (und/oder moeglicherweise mit der aktuellsten
systemd Version noch sind) weiss ich nicht ...

Tschuess,
Juergen Ilse (juergen)
Arno Welzel (21.10.2018, 18:37)
Juergen Ilse:

[...]
> Dank "systemd" war beim tinkerboard nach einem booten ohne eingestecktes
> Netzwerk das Netzwerk auch daann noch tot, wenn man nach dem booten das
> Kabel eingesteckt hat. systemd hat sich einfach geweigert, das Netzwerk
> zu initialisieren, wenn nicht bereits beim booten ein Netzwerkkabel steckte.
> Das war ein Paradebeispiel fuer absolut idiotisches und fuer Server nur
> schwer bis gar nicht akzeptables Verhalten. Wieweit auch PCs mit Standard-
> hardware betroffen waren (und/oder moeglicherweise mit der aktuellsten
> systemd Version noch sind) weiss ich nicht ...


In wie weit man *Server* so betreibt, dass beim Booten *kein*
Netzwerkabel steckt, weiss ich auch nicht...
Gernot Griese (21.10.2018, 18:38)
Am 21.10.18 um 14:01 schrieb Juergen Ilse:

> Dank "systemd" war beim tinkerboard nach einem booten ohne eingestecktes
> Netzwerk das Netzwerk auch daann noch tot, wenn man nach dem booten das
> Kabel eingesteckt hat. systemd hat sich einfach geweigert, das Netzwerk
> zu initialisieren, wenn nicht bereits beim booten ein Netzwerkkabel steckte.
> Das war ein Paradebeispiel fuer absolut idiotisches und fuer Server nur
> schwer bis gar nicht akzeptables Verhalten. Wieweit auch PCs mit Standard-
> hardware betroffen waren (und/oder moeglicherweise mit der aktuellsten
> systemd Version noch sind) weiss ich nicht ...


Bei mir gibt es dank systemd Probleme, wenn der Rechner aus einem
Ruhezustand aufwacht. Gerade eben hat es mal wieder funktioniert, aber
mit 90%-iger Wahrscheinlichkeit muss ich nach dem Aufwachen das Netzwerk
von Hand initialisieren. Gleiches gilt auch, wenn ich das Netzwerkabel
abziehe und wieder einstecke oder den Router neu starte. Beim normalen
Booten oder Restart ist mir bislang nichts dergleichen aufgefallen.

Seit dem letzten Update von Thunderbird kommt dann noch dazu, dass der,
wenn das Netzwerk nicht da ist, in einen halblebigen Offlinemodus
wechselt, aus dem ich ihn nur durch Beenden und Neustarten wieder heraus
bekomme.

Gernot
Arno Welzel (21.10.2018, 18:47)
Gernot Griese:

> Bei mir gibt es dank systemd Probleme, wenn der Rechner aus einem
> Ruhezustand aufwacht. Gerade eben hat es mal wieder funktioniert, aber
> mit 90%-iger Wahrscheinlichkeit muss ich nach dem Aufwachen das Netzwerk
> von Hand initialisieren. Gleiches gilt auch, wenn ich das Netzwerkabel
> abziehe und wieder einstecke oder den Router neu starte. Beim normalen
> Booten oder Restart ist mir bislang nichts dergleichen aufgefallen.


Und worauf genau beruht deine Festestellung, dass systemd die Ursache
dafür ist?
Gernot Griese (21.10.2018, 18:54)
Am 21.10.18 um 18:47 schrieb Arno Welzel:
> Gernot Griese:
> Und worauf genau beruht deine Festestellung, dass systemd die Ursache
> dafür ist? Weil es vor systemd jahrelang problemlos funktioniert hat.


Gernot
Kay Martinen (21.10.2018, 19:17)
Am 21.10.2018 um 14:01 schrieb Juergen Ilse:
> Kay Martinen <kay> wrote:
>> Am 20.10.2018 um 18:00 schrieb Juergen Ilse:
>>> Fritz <fritz2011> wrote:
>>>> Ist das was für Linux Bastelprojekte - speziell Multimedia und
>>>> Netzwerkspeicher (NAS)?
>>>> ODROID-H2: x86-Bastelcomputer mit 2×Gigabit-Ethernet und HDMI 2.0


>>> Fuer den Verwendungszweck wuerde ich eher etwas arm-basiertes bevorzugen
>>> (Leistung ausreichend, Leistungsaufnahme vermutlich deutlich geringer).
>>> Und basteln macht moeglicherweise auf einem Rechner mit einer nicht so
>>> bekannten Architektur u.U. mehr Spass ...


>> Sehe ich ähnlich. Ich hab mit einem Raspi 1b+ mit nachgekaufter

> Der gewaltige Schwachpunkt beim Raspi ist das Netzwerk, da dieses bei
> allen Modellen hinter dem USB-Bus haengt. Der USB-Bus bremst nicht nur


Das weiß ich sehr wohl. Vielleicht hab ich mich mißverständlich
ausgedrückt, aber den Raspi hab ich auch nie für ein NAS empfehlen
wollen. Da bezog ich mich auf den o.g. Ordroid!

> beim Raspi sonst Festplatten anschliessen?) das Netzwerk noch zusaeetzlich
> ausbremst. Das ist bei anderen ARM-SOCs wesentlich besser geloest.


Ja, z.B. auch beim BananaPi der zumindest eine S-ATA Schnittstelle mit
bringt.

> Aus oben genannten Gruenden wuerde ich fuer ein NAS lieber etwas wie ein
> "Cubieboard" oder ein "ASUS Tinkerboard" oder ... nehmen, aber keinen Raspi.
> Beim Raspi hast du schon Glueck, wenn du *einen* *Fastethernet" Port
> voll ausgelastet bekommst.
> So leidlich. Wie bereits oben geschrieben: der wesentliche Engpass bei
> aktuellen Raspis ist nach wie vor das Netzwerk.


Jürgen, du reitest das falsche Pferd, ich hatte dir doch bereits
zugestimmt das der Raspi nix für ein NAS ist, sondern eher andere
(ordroid, bananaPi o.ä. = "obiges")

> Dank "systemd" war beim tinkerboard nach einem booten ohne eingestecktes
> Netzwerk das Netzwerk auch daann noch tot, wenn man nach dem booten das
> Kabel eingesteckt hat. systemd hat sich einfach geweigert, das Netzwerk
> zu initialisieren, wenn nicht bereits beim booten ein Netzwerkkabel steckte.
> Das war ein Paradebeispiel fuer absolut idiotisches und fuer Server nur
> schwer bis gar nicht akzeptables Verhalten. Wieweit auch PCs mit Standard-
> hardware betroffen waren


Ich weiß nicht ob diese Software wirklich so schlau ist und zwischen
"ich bin Server" und "Ich bin Desktop" unterscheiden kann. Immerhin ein
Merkmal wäre die Existenz eines Fenstermanagers - gewesen!? Wenn da
keine Freizeit-AdminGUI läuft, was bei einem NAS usus wäre. Aber bei den
Bastelrechnern eher nicht.

Aber, es ist wirklich NICHT sehr schlau einen Server der "einfach
laufen" soll ohne eingestecktes Netzwerk-Kabel zu starten. Ob das eine
Eigenheit deines Tinkerboards ist weiß ich nicht. Was ich weiß ist das
mein Proliant Server mit Debian und systemd das Netzwerk auch dann
konfiguriert wenn ich das LAN-Kabel raus zupfe und wieder rein stecke.

Ich bekomme dann auch eine konsolen-Meldung über ein link-down/up
Ereignis. Evtl. können genau das die Ethernet-Chips in den Billig-bastel
Rechnern nicht. Was erklären würde warum systemd davon nichts mit
bekommt. In dem Fall wäre er mal nicht schuld.

So'n Bastelteil hat halt weder ILO noch Konsolenport. Bestenfalls eine
(nicht raus geführte) serielle Konsole die man erst mal anschließen müsste.

Kay

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