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Gregor Szaktilla (15.12.2015, 12:45)
XP de.comp.software.misc, de.comp.office-pakete.ms-office.word
Fup2 de.comp.software.misc

Hallo allerseits!

Ich habe einen Briefbogen entworfen. Ich setze ausschließlich
Open-Source-Software ein, beim Kunden läuft ausschließlich MS-Zeug/Wörd.
Der Entwurf enthält ein Logo und Text in einer Nicht-Standard-Schrift
(kein Halbton, restlos alles sw-Strichzeug).

Aufgabe ist nun, den Briefbogen in Libreoffice/Writer so umzusetzen,
dass er als Vorlage in Wörd benutzt werden kann.

Meine Überlegung ist nun, den Entwurf in halbwegs hoch aufgelöste
Einzelteile (Bilder) zu zerlegen und diese in einem Writer-Dokument zu
platzieren. Da der Briefbogen zunächst nur auf einem Laserdrucker
gedruckt wird, ist die Auflösung der Bilder nicht so kritisch (ich würde
600 dpi wählen).

Seht Ihr Probleme auf mich zukommen? In welchem Zielformat sollte ich
speichern, damit das beim Kunden problemlos geöffnet werden kann? Sollte
ich ein bestimmtes Bilddateiformat wählen?

In Sachen DTP kenne ich mich ziemlich gut aus. Wie man Tabs setzt,
braucht man mir nicht mehr erklären, dem Kunden aber schon.

TIA

Gregor
Julius Kavay (15.12.2015, 14:52)
Hallo Georg,

On 15.12.2015 11:45, Gregor Szaktilla wrote:

> Aufgabe ist nun, den Briefbogen in Libreoffice/Writer so umzusetzen,
> dass er als Vorlage in Wörd benutzt werden kann.


> Seht Ihr Probleme auf mich zukommen? In welchem Zielformat sollte ich
> speichern, damit das beim Kunden problemlos geöffnet werden kann? Sollte


nur so als Gedanke, nimm *.rtf.
Oder spricht etwas dagegen?

RTF ist wohl dokumentiert, wird von MS-Zeugs und OpenOffice und auch von
LibreOffice unterstuetzt.

Gruesse
Julius
Gregor Szaktilla (15.12.2015, 15:16)
Am 15.12.2015 um 13:52 schrieb Julius Kavay:
> On 15.12.2015 11:45, Gregor Szaktilla wrote:
> nur so als Gedanke, nimm *.rtf.
> Oder spricht etwas dagegen?


Nein, wenn ich probieren muss, steht RTF ziemlich weit oben in der Liste.

Gruß

Gregor
Klaus Gawol (15.12.2015, 16:23)
Am 15.12.2015 um 14:16 schrieb Gregor Szaktilla:
> Am 15.12.2015 um 13:52 schrieb Julius Kavay:
> Nein, wenn ich probieren muss, steht RTF ziemlich weit oben in der Liste.


Warum erstellst du deinen Briefbogen nicht einfach mit LO-Writer,
speicherst ihn im Word-Format ab und siehst dir ihn dir anschließend mit
dem kostenlosen Word-Viewer an? Dann kannst du gleich sehen und
beurteilen, wie er für einen MS-Word-Benutzer aussieht.
Gregor Szaktilla (15.12.2015, 16:37)
Am 15.12.2015 um 15:23 schrieb Klaus Gawol:
> Warum erstellst du deinen Briefbogen nicht einfach mit LO-Writer,
> speicherst ihn im Word-Format ab und siehst dir ihn dir anschließend mit
> dem kostenlosen Word-Viewer an? Dann kannst du gleich sehen und
> beurteilen, wie er für einen MS-Word-Benutzer aussieht.


Auch eine gute Idee. Hinderlich könnte sein, dass meine Kiste unter
Debian läuft und ich W. nicht mal als Gast einer VM habe. Den Betrachter
wird es für Linux wohl kaum geben.

Gruß

Gregor
Ulrich F. Heidenreich (16.12.2015, 13:41)
Gregor Szaktilla in <news:euj2>:

>Am 15.12.2015 um 15:23 schrieb Klaus Gawol:
>Auch eine gute Idee. Hinderlich könnte sein, dass meine Kiste unter
>Debian läuft und ich W. nicht mal als Gast einer VM habe.


VM braucht nicht, Wine reicht. Den Viewer selbst gibt es kostenlos von
Microsoft: <http://www.microsoft.com/de-de/download/details.aspx?id=4>.

CU!
Ulrich
Lisa Wilke-Thissen (16.12.2015, 16:19)
Hallo Gregor,

"Gregor Szaktilla" schrieb

> Ich habe einen Briefbogen entworfen. Ich setze
> ausschließlich Open-Source-Software ein, [...]
> Aufgabe ist nun, den Briefbogen in Libreoffice/Writer
> so umzusetzen, dass er als Vorlage in Wörd benutzt werden
> kann.


Verwende beispielsweise konsequent und konsistent Formatvorlagen, speichere
die Datei im benötigten Word-Dateiformat (*.dotx/*dotm) ab.

> Meine Überlegung ist nun, den Entwurf in halbwegs hoch
> aufgelöste Einzelteile (Bilder) zu zerlegen und diese in einem
> Writer-Dokument zu platzieren.


Es geht gar nicht um eine Word-Dokumentvorlage, sondern lediglich um
auszudruckendes Briefpapier?
Gregor Szaktilla (16.12.2015, 17:10)
Am 16.12.2015 um 15:19 schrieb Lisa Wilke-Thissen:
> Es geht gar nicht um eine Word-Dokumentvorlage, sondern lediglich um
> auszudruckendes Briefpapier?


Dochdoch: Ich möchte eine Vorlage erstellen, die alle (drei, um genau zu
sein) [Bild-]Elemente (Logo und zwei Textblöcke) enthält.

Da soll reingeschrieben werden können, wie man es halt gewohnt ist und
es dann drucken oder als PDF speichern können. Ergebnis wäre ein
Dokument, das den vollständigen Brief enthält. ?Richtig gedruckt? wird
es den Briefbogen zunächst nicht geben.

Ein solches Ding habe ich mir vor ein paar Jahren für OOo und vor
einiger Zeit für LibreOffice gemacht. Das funktioniert allerbestens.

Gruß

Gregor
Erwin Müller (16.12.2015, 21:47)
Wenn ich mir eine vorlage für MS Word machen soll. downlade ich oder
kaufe ich eine Vorlagensammlung für MA word such etwas passendes raus
und kopiere dann das ganze. mit den richtigen Schriften und verändeten
Vorlagen für den Kunden gibt es kein Copyright mehr wegen zu geringer
künstlerischer Schaffungshöhe. Anderer Weg, ich schaue mir Vorlagen an,
suche eine passende aus und erstelle alles von Hand nach Vorbild, was
auch copyrechtsfrei ist und erlaubt ist.
Der Kunde muß dann die Vorlage selbstständig anpassen können.
mfg

Am 15.12.2015 um 11:45 schrieb Gregor Szaktilla:
[..]
Norbert Hahn (16.12.2015, 22:30)
On Tue, 15 Dec 2015 11:45:43 +0100, Gregor Szaktilla <spam0.sz>
wrote:

>XP de.comp.software.misc, de.comp.office-pakete.ms-office.word
>Fup2 de.comp.software.misc
>Hallo allerseits!
>Ich habe einen Briefbogen entworfen. Ich setze ausschließlich
>Open-Source-Software ein, beim Kunden läuft ausschließlich MS-Zeug/Wörd.
>Der Entwurf enthält ein Logo und Text in einer Nicht-Standard-Schrift
>(kein Halbton, restlos alles sw-Strichzeug).
>Aufgabe ist nun, den Briefbogen in Libreoffice/Writer so umzusetzen,
>dass er als Vorlage in Wörd benutzt werden kann.


Nun kann LibreOffice die alten und auch das neue Word-Format schreiben.
MS Office kann seit einiger Zeit die LibreOffice/OpenOffice-Formate
lesen und schreiben.

Hast Du das mal mit dem Briefbogen kreuz und quer getestet?

Norbert
Gregor Szaktilla (16.12.2015, 23:13)
Am 16.12.2015 um 21:30 schrieb Norbert Hahn:

> Nun kann LibreOffice die alten und auch das neue Word-Format schreiben.
> MS Office kann seit einiger Zeit die LibreOffice/OpenOffice-Formate
> lesen und schreiben.
> Hast Du das mal mit dem Briefbogen kreuz und quer getestet?


Nein, um nicht tagelang hin- und herfahren und probieren zu müssen,
wollte ich erstmal hier anfragen.

Dass MS-Office mal irgendwas können würde, außer mit Bugs zu ärgern,
habe ich nicht erwartet. Mir klingt noch dieser lächerliche
„Open-Document-Zeug ist nicht performant genug“-Schwachsinn in den Ohren.

Das mit dem Testen passiert die nächsten 10-14 Tage mal.

Gruß

Gregor
Bernhard Sander (17.12.2015, 13:49)
Hallo Gregor,

> Nein, um nicht tagelang hin- und herfahren und probieren zu müssen,
> wollte ich erstmal hier anfragen.
> Dass MS-Office mal irgendwas können würde, außer mit Bugs zu ärgern,
> habe ich nicht erwartet. Mir klingt noch dieser lächerliche
> „Open-Document-Zeug ist nicht performant genug“-Schwachsinn in den Ohren.
> Das mit dem Testen passiert die nächsten 10-14 Tage mal.


Die beiden Programme können zwischenzeitlich schon die jeweils anderen Formate lesen und schreiben, leider werden die Formate häufig genug unterschiedlich interpretiert. Was im jeweils anderen Programm dabei rauskommt, würde ich mir selbst vielleicht noch zumuten, aber niemals einem Kunden, schon garnicht einem, dem man das Setzen von Tabs erklären muss.

Mit viel Glück und bei einfachen Ansprüchen kann es gelingen die Datei so hinzubekommen, dass sie auf der anderen Plattform sehr ähnlich aussieht. Das würde ich aber auch nur mit intensivem Quertesten hinbekommen.

Ein halbwegs sinnvolles Vorgehen wäre noch, im einen Programm den Entwurf vorzubereiten und dann im anderen die Datei fertigzustellen.

Viele Grüße
Bernhard Sander
Gregor Szaktilla (17.12.2015, 18:09)
Am 15.12.2015 um 11:45 schrieb Gregor Szaktilla:
> ...


Danke für Eure Antworten!

Gruß

Gregor
Norbert Hahn (17.12.2015, 18:54)
On Thu, 17 Dec 2015 12:49:24 +0100, Bernhard Sander
<office> wrote:

>Hallo Gregor,


Dazu gibt es Drucker und FAX-Geräte.

>Die beiden Programme können zwischenzeitlich schon die jeweils anderen
>Formate lesen und schreiben, leider werden die Formate häufig genug
>unterschiedlich interpretiert. Was im jeweils anderen Programm dabei rauskommt,
>würde ich mir selbst vielleicht noch zumuten, aber niemals einem Kunden, schon
>garnicht einem, dem man das Setzen von Tabs erklären muss.


Was zuverlässig in die Hose geht sind Funktionen, die es im jeweils anderen
Programm so nicht gibt.

Wer Textteile mit der Leertaste positioniert, bekommt ja schon Probleme,
wenn er auf eine neuere Programmversion umstellt.

>Mit viel Glück und bei einfachen Ansprüchen kann es gelingen die Datei so
>hinzubekommen, dass sie auf der anderen Plattform sehr ähnlich aussieht.
>Das würde ich aber auch nur mit intensivem Quertesten hinbekommen.
>Ein halbwegs sinnvolles Vorgehen wäre noch, im einen Programm den Entwurf
>vorzubereiten und dann im anderen die Datei fertigzustellen.


Ich würde für die Word-Anwender den leeren Brief als docx exportieren
und es bei diesem Format belassen.

Norbert
Gregor Szaktilla (17.12.2015, 19:03)
Am 17.12.2015 um 17:54 schrieb Norbert Hahn:
> Dazu gibt es Drucker und FAX-Geräte.


Und Leute, die das gerade Passende nicht haben.

> ... docx ...


Was zur Hölle ist das nu wieder?!

Gruß

Gregor

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