expertenaustausch > sci.* > sci.raumfahrt

Prepper Joe Sevenpack (08.12.2018, 12:55)
Peking (dpa). China ist als erste Weltraumnation zu einer Reise auf die
Rückseite des Mondes aufgebrochen. Eine Rakete hob vom Raumfahrtbahnhof
Xichang ab, um die Mondsonde ?Chang'e 4? mit einem Roboterfahrzeug an
Bord in Richtung des Erdtrabanten zu schicken. Darüber, wann sie auf dem
Mond aufsetzen soll, lagen unterschiedliche Informationen vor. Die
Zeitung ?China Daily? sprach von einer ?mehrwöchigen? Reise. In anderen
Berichten war von 27 Tagen bis zur Landung die Rede. Nach der Ankunft
soll das Roboterfahrzeug den Boden und die Strukturen um den Landepunkt
untersuchen.

Wann brechen CDU/CSU, SPD, GRÜNE, LINKE, FDP und AfD zur Rückseite des
Mondes auf? Wegen Rheinniedrigwasser können wir leider keinen Treibstoff
für die Rückreise mitgeben. Andererseits stört es uns Erdbewohner nicht
optisch, wenn die Parteien fortan die Rückseite des Mondes verwüsten.

Prepper Joe
Stefan Roth (08.12.2018, 20:07)
Prepper Joe Sevenpack <preppernazi> wrote:

>Peking (dpa). China ist als erste Weltraumnation zu einer Reise auf die
>Rückseite des Mondes aufgebrochen. Eine Rakete hob vom Raumfahrtbahnhof
>Xichang ab, um die Mondsonde ?Chang'e 4? mit einem Roboterfahrzeug an
>Bord in Richtung des Erdtrabanten zu schicken. Darüber, wann sie auf dem
>Mond aufsetzen soll, lagen unterschiedliche Informationen vor. Die
>Zeitung ?China Daily? sprach von einer ?mehrwöchigen? Reise. In anderen
>Berichten war von 27 Tagen bis zur Landung die Rede. Nach der Ankunft
>soll das Roboterfahrzeug den Boden und die Strukturen um den Landepunkt
>untersuchen.


off-topic gesnippt.

>Prepper Joe


Ich habe gelesen, dass die Landung in ca. 14 Tagen erfolgen soll.

Interessant ist noch, wie die Kommunikation von der Mondrückseite zur
Erde gewährleistet werden soll:
Durch ene chinesische Raumsonde, die sich (bereits) am Lagrangepunkt
L2 befindet und als Relaisstation fungiert.

Grüße, Stefan
Rijo (08.12.2018, 20:54)
Am 08.12.2018 um 19:07 schrieb Stefan Roth:

> Ich habe gelesen, dass die Landung in ca. 14 Tagen erfolgen soll.
> Interessant ist noch, wie die Kommunikation von der Mondrückseite zur
> Erde gewährleistet werden soll:
> Durch ene chinesische Raumsonde, die sich (bereits) am Lagrangepunkt
> L2 befindet und als Relaisstation fungiert.


Tolle Sache! Ob die Chinesen auch dann alle Fotos freigeben, wenn man
auf der Rückseite etwas "ungewöhnliches" entdeckt? ;-)
Alexander Schreiber (08.12.2018, 23:35)
Rijo <rijogat> wrote:
> Am 08.12.2018 um 19:07 schrieb Stefan Roth:
> Tolle Sache! Ob die Chinesen auch dann alle Fotos freigeben, wenn man
> auf der Rückseite etwas "ungewöhnliches" entdeckt? ;-)


Na wenn sie dort ein grosses Gebäude finden das an ein sehr negatives
Symbol[0] erinnert, dann werden sie das sicher nicht an die grosse Glocke
hängen.

SCNR,
Alex.
[0]
Rijo (09.12.2018, 14:09)
Am 08.12.2018 um 22:35 schrieb Alexander Schreiber:

>> Tolle Sache! Ob die Chinesen auch dann alle Fotos freigeben, wenn man
>> auf der Rückseite etwas "ungewöhnliches" entdeckt? ;-)

> Na wenn sie dort ein grosses Gebäude finden das an ein sehr negatives
> Symbol[0] erinnert, dann werden sie das sicher nicht an die grosse Glocke
> hängen.


Gehe ich von aus.
Mich würde interessieren ob die Daten die von dort kommen, verschlüsselt
sind oder von den Amis und den Russen mitgelesen werden können.
Zumindest werden die beiden den Datenverkehr doch wohl aufzeichnen.
Peter J. Holzer (14.12.2018, 01:22)
On 2018-12-08 18:07, Stefan Roth <sroth5> wrote:
> Interessant ist noch, wie die Kommunikation von der Mondrückseite zur
> Erde gewährleistet werden soll:
> Durch ene chinesische Raumsonde, die sich (bereits) am Lagrangepunkt
> L2 befindet und als Relaisstation fungiert.


Befindet sich L2 nicht permanent im Radioschatten des Mondes? Das liest
man zumindest immer, wenn es darum geht, dort ein (Radio-)Teleskop zu
stationieren. Da wäre also noch ein zweites Relay, das weit genug von
der Erde entfernt ist, notwendig. Geostationärer Satellit sollte
funktionieren, zumindest zweimal täglich.

hp
Oliver Jennrich (14.12.2018, 20:08)
"Peter J. Holzer" <hjp-usenet3> writes:

> On 2018-12-08 18:07, Stefan Roth <sroth5> wrote:
>> Interessant ist noch, wie die Kommunikation von der Mondrückseite zur
>> Erde gewährleistet werden soll:
>> Durch ene chinesische Raumsonde, die sich (bereits) am Lagrangepunkt
>> L2 befindet und als Relaisstation fungiert.

> Befindet sich L2 nicht permanent im Radioschatten des Mondes?


Ja, aber das werden die Chinesen auch erkannt haben und den
Relaissatelliten deshalb in einen entsprechenden Halo-Orbit um L2
gebracht haben.
Jörg Yadgar Bleimann (30.12.2018, 19:09)
Hi(gh)!

On 08.12.18 22:35, Alexander Schreiber wrote:

> Na wenn sie dort ein grosses Gebäude finden das an ein sehr negatives
> Symbol[0] erinnert, dann werden sie das sicher nicht an die grosse Glocke
> hängen.


Auf dem Erdmond doch nicht! Nein, Führerin und Reichskanzlerin
Carrrrrrrrrrrla Schneiderrrrrrrrrr hat Größeres vor: eine
rrrrrrreichsdoitsche Titan-Kolonie! Am 30. Januar 2033 soll es los
gehen, dann ist die "Alfred Rosenberg" mit den Arionauten an Bord
startklar! Oder werden die Jungs per Coilgun, äh, Wendelgeschütz
hingeschossen? Fragen über Fragen...

Bis bald im Khyberspace!

Yadgar
Carla Schneider (09.01.2019, 16:12)
Jörg "Yadgar" Bleimann wrote:
> Hi(gh)!
> On 08.12.18 22:35, Alexander Schreiber wrote:
> Auf dem Erdmond doch nicht! Nein, Führerin und Reichskanzlerin
> Carrrrrrrrrrrla Schneiderrrrrrrrrr hat Größeres vor: eine
> rrrrrrreichsdoitsche Titan-Kolonie! Am 30. Januar 2033 soll es los
> gehen, dann ist die "Alfred Rosenberg" mit den Arionauten an Bord
> startklar!


> Oder werden die Jungs per Coilgun, äh, Wendelgeschütz
> hingeschossen? Fragen über Fragen...


Egal was fuer eine Art von Geschuetz, bei gleichmaessiger Beschleunigung
a und einer Beschleunigungsstrecke l ist die Endgeschwindigkeit sqrt(2*l*a).
Deutschland hat an der breitesten Stelle eine Ost-West Ausdehnung von 640km
()
Ein Mensch kann maximal 20g Beschleunigung fuer einige Zeit aushalten,
d.h. die maximale Geschwindigkeit die er damit auf den 640km erreichen kann ist:
16km/s . Die Fluchtgeschwindigkeit fuer die Erde ist allein schon ca. 11km/s , d.h
da bleiben dann noch 5km/s uebrig um den Saturn zu erreichen - gegen die Schwerkraft
der Sonne ... reicht das ?
Ganz zu schweigen von dem Problem dass die Erde ja rund ist und eine 640km lange
gerade coilgun einige km unter bzw. ueber der Erde gebaut werden muesste, was
technisch nicht unbedingt moeglich sein muss...
Peter J. Holzer (13.01.2019, 00:36)
On 2019-01-09 14:12, Carla Schneider <carla_sch> wrote:
[..]
> Ganz zu schweigen von dem Problem dass die Erde ja rund ist und eine 640km lange
> gerade coilgun einige km unter bzw. ueber der Erde gebaut werden muesste, was
> technisch nicht unbedingt moeglich sein muss...


Bei 16 km/s hoffe ich, dass die Mündung des Wendelgeschützes ( ;-) )
ausreichend weit über der Erde ist, dass die Atmosphäre ziemlich dünn
ist.

hp

PS: Nein, 5 km/s reichen nicht. Man braucht ungefähr 12 km/s (v? = ?2 v?)
Ähnliche Themen