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Stephan Gerlach (18.03.2020, 01:34)
[Vorsicht: Medizin und Biologie gemeinsam]

Einige Fragen dazu (abseits der üblichen), die so in den Medien noch
nicht gestellt(?) und auch nicht beantwortet(?) wurden.

1.) Wenn man die Hände "richtig" wäscht, werden ja Viren davon abgespült.
Was ist, wenn man unmittelbar nach dem Händewaschen eine kontaminierte
Fläche anfaßt? Sind die Hände trotz des vorherigen Waschens sofort
wieder kontaminiert?

2.) Apropos Flächen: Ich gehe mal davon aus (rein intuitiv), daß das
Virus besonders gut auf "glatten" Oberflächen aus Metall, Plastik, Glas,
Lack u.ä. haftet.
Was ist mit der Haft- und Haltbarkeit auf Papier/Pappe/Holz/Textilien?
Ich meine z.B. gehört zu haben, daß die Viren (insbesondere
unbeschichtetes) Papier "nicht mögen".

3.) Angenommen, eine infizierte Person berührt mit der Hand eine Fläche
aus z.B. Messing. Wie lange kann das Virus (ohne, daß ein anderer die
Fläche anfaßt) überleben?
Hintergrund: Ist eine Person in Quarantäne zu Hause, so ist ja bei einer
langen Überlebensdauer des Virusses auf derartigen Flächen die Wohnung
sozusagen dauerhaft kontaminiert und müßte aufwendig desinfiziert
werden. Bzw. die Person infiziert sich nach einer eventuellen
Genesung(??) sofort wieder in der eigenen Wohnung.

4.) Wie ist das mit eventuell genesenen Personen? Darüber wird
vergleichsweise wenig berichtet, bzw. offenbar gibt es auch (noch)
relativ wenig genesene Personen. Ab wann zählt eine Person als
"genesen"? Werden Infizierte täglich (wöchentlich?) neu getestet?

5.) Man sagt, 1 bis 2 Meter Abstand zu einer (evtl. infizierten) Person
würden genügen, um sich nicht anzustecken. Was ist aber, wenn an Ort x
Person A (infiziert) langläuft, und z.B. 10 Sekunden später läuft am
selben Ort x Person B (nicht infiziert) lang. Vorausgesetzt, es weht
kein Wind: Müßte sich B automatisch über die noch am Ort x befindliche
Atemluft von A infizieren? Allgemeiner: (Wie lange) kann das Virus in
der Luft / im Wasser überleben?

6.) Werden Viren über die Haut nach außen übertragen?
Sprich: Wenn ein Infizierter die Hände gewaschen hat und sich danach
*nicht* ins Gesicht o.ä. faßt, und er faßt z.B. 2 Stunden später (danach
sollte die "Waschwirkung" wohl nachgelassen haben) irgendwas an, ist
dieses "Irgendwas" dann kontaminiert?

7.) Wird beim Blutspenden jetzt automatisch ein Corona-Test des Spenders
durchgeführt?
Stefan Ram (18.03.2020, 01:53)
Stephan Gerlach <mam99hes> writes:
>1.) Wenn man die Hände "richtig" wäscht, werden ja Viren davon abgespült.
>Was ist, wenn man unmittelbar nach dem Händewaschen eine kontaminierte
>Fläche anfaßt? Sind die Hände trotz des vorherigen Waschens sofort
>wieder kontaminiert?


Ja. Das Waschen wirkt nicht in die Zukunft.

>2.) Apropos Flächen: Ich gehe mal davon aus (rein intuitiv), daß das
>Virus besonders gut auf "glatten" Oberflächen aus Metall, Plastik, Glas,
>Lack u.ä. haftet.
>Was ist mit der Haft- und Haltbarkeit auf Papier/Pappe/Holz/Textilien?
>Ich meine z.B. gehört zu haben, daß die Viren (insbesondere
>unbeschichtetes) Papier "nicht mögen".


Der Übertragungsweg über Gegenstände ist bei Corona
wahrscheinlich weniger wirksam, da dieses Virus leicht
eintrocknet.

Die Viren sind wahrscheinlich schon nach einigen Tagen
(vier) nicht mehr infektiös, untern Umständen (bei
Feuchtigkeit und Kälte) erst nach neun Tagen.

Es reicht aber wahrscheinlich aus, sich nach dem Berühren
von Gegenständen, auf denen Viren sein könnten, die Hände zu
waschen, bevor man sich mit den Händen im Gesicht berührt.

> Ab wann zählt eine Person als
>"genesen"?


"Genesen": wenn sie Symptome hatte und nun keine Symptome
mehr hat. Das ist nicht dasselbe wie "nicht mehr infektiös".

> Allgemeiner: (Wie lange) kann das Virus in
>der Luft / im Wasser überleben?


Tröpfchenflug in der Luft ist wirklich ein Risiko. Ab zwei Metern
ist das Risiko statistisch wahrscheinlich gering, aber nicht ganz
weg. Hier sind noch einige Fragen offen.

>6.) Werden Viren über die Haut nach außen übertragen?


Wahrscheinlich nicht, wenn es sich nicht um die
Rachenschleimhaut oder ihre Umgebung handelt. Sonst könnte
man das Testverfahren ja vereinfachen, indem man Abstriche
von der Haut der Hand macht.
F. W. (18.03.2020, 08:48)
Am 18.03.2020 um 00:34 schrieb Stephan Gerlach:

> 1.) Wenn man die Hände "richtig" wäscht, werden ja Viren davon
> abgespült. Was ist, wenn man unmittelbar nach dem Händewaschen eine
> kontaminierte Fläche anfaßt? Sind die Hände trotz des vorherigen
> Waschens sofort wieder kontaminiert?


Mein Arzt meinte, durch die Reste des Desinfektionsmittel, das ja noch
einige Sekunden bis Minuten in den "Ritzen" der Hand ist, wird die
Infektionsgefahr gesenkt.

Ich bin aber nicht vom Fach.

FW
Der Habakuk. (18.03.2020, 09:04)
Am 18.03.2020 um 07:48 schrieb F. W.:
> Am 18.03.2020 um 00:34 schrieb Stephan Gerlach:
>> 1.) Wenn man die Hände "richtig" wäscht, werden ja Viren davon
>> abgespült. Was ist, wenn man unmittelbar nach dem Händewaschen eine
>> kontaminierte Fläche anfaßt? Sind die Hände trotz des vorherigen
>> Waschens sofort wieder kontaminiert?


Frag ich mich auch immer wenn ich beim Arzt nachdem ich mir auf seiner
Toilette (Urinprobe) meine Hände gewaschen und mit Sterillium
befeuchtet habe. Ich versuche dann, die tür mit dem Ellenbogen zu öffnen.
Und das Sterillium nicht mehr am Ende abtrocknen das verfliegt auch
von selber recht schnell.
> Mein Arzt meinte, durch die Reste des Desinfektionsmittel, das ja noch
> einige Sekunden bis Minuten in den "Ritzen" der Hand ist, wird die
> Infektionsgefahr gesenkt.


Ich würde aber schätzen nur so für 20 oder 30 Sekunden, solange halt
noch genügend an den Händen haftet. Das verdunstet recht schnell.
> Ich bin aber nicht vom Fach.


Frag doch deine Frau, wenn die Apothekerin ist!
F. W. (18.03.2020, 09:46)
Am 18.03.2020 um 08:04 schrieb Der Habakuk.:

>>> 1.) Wenn man die Hände "richtig" wäscht, werden ja Viren davon
>>> abgespült. Was ist, wenn man unmittelbar nach dem Händewaschen
>>> eine kontaminierte Fläche anfaßt? Sind die Hände trotz des
>>> vorherigen Waschens sofort wieder kontaminiert?


> Frag ich mich auch immer wenn ich beim Arzt nachdem ich mir auf
> seiner Toilette (Urinprobe) meine Hände gewaschen und mit
> Sterillium befeuchtet habe. Ich versuche dann, die tür mit dem
> Ellenbogen zu öffnen. Und das Sterillium nicht mehr am Ende
> abtrocknen das verfliegt auch von selber recht schnell.


Sterilium wirkt nur, wenn die Hände *trocken* sind! Wasser verdünnt das
Desinfektionsmittel, weshalb man eigentlich entweder waschen oder
desinfizieren soll. Oder ein paar Minuten nach dem Waschen erst
desinfizieren.

>> Mein Arzt meinte, durch die Reste des Desinfektionsmittel, das ja
>> noch einige Sekunden bis Minuten in den "Ritzen" der Hand ist,
>> wird die Infektionsgefahr gesenkt.


> Ich würde aber schätzen nur so für 20 oder 30 Sekunden, solange halt
> noch genügend an den Händen haftet. Das verdunstet recht schnell.


In dieser Zeit greift man ja nach Türgriffen.

>> Ich bin aber nicht vom Fach.

> Frag doch deine Frau, wenn die Apothekerin ist!


Die liegt jetzt endlich im Bett, nachdem sie etliche Überstunden
geschoben hat.

FW
Der Habakuk. (18.03.2020, 09:58)
Am 18.03.2020 um 08:46 schrieb F. W.:
> Am 18.03.2020 um 08:04 schrieb Der Habakuk.:
> Sterilium wirkt nur, wenn die Hände *trocken* sind!


Ja nach dem waschen trockne ich sie mit so nem Papiertuch von dem und
dann das Sterillium. Mach ich schon lange vor Corona. Gibt so ein
schönes Handgefühl. :-)

Und mein Lungenfacharzt und der HNO-Arzt haben neben dem Wartezimmer
bzw vor dem Ausgang der Praxis an der Wand solche Behälter.

> Wasser verdünnt das
> Desinfektionsmittel, weshalb man eigentlich entweder waschen oder
> desinfizieren soll. Oder ein paar Minuten nach dem Waschen erst
> desinfizieren.
> In dieser Zeit greift man ja nach Türgriffen.


Ja. Falls man die Hände nicht nach dem Sterillium abgetrocknet hat. *g*
[..]
Andreas Borutta (18.03.2020, 13:33)
Stephan Gerlach:

> 3.) Angenommen, eine infizierte Person berührt mit der Hand eine Fläche
> aus z.B. Messing. Wie lange kann das Virus (ohne, daß ein anderer die
> Fläche anfaßt) überleben?
> Hintergrund: Ist eine Person in Quarantäne zu Hause, so ist ja bei einer
> langen Überlebensdauer des Virusses auf derartigen Flächen die Wohnung
> sozusagen dauerhaft kontaminiert und müßte aufwendig desinfiziert
> werden. Bzw. die Person infiziert sich nach einer eventuellen
> Genesung(??) sofort wieder in der eigenen Wohnung.


Eine bereits infizierte Person in Quarantäne kann sich nicht erneut
selber anstecken.
Bei einer nicht infizierten Person in Quarantäne gibt es keine
kontaminierten Flächen.
In beiden Fällen gibt es also keine Notwendigkeit zur
(Flächen-)Desinfektion.

> 5.) Man sagt, 1 bis 2 Meter Abstand zu einer (evtl. infizierten) Person
> würden genügen, um sich nicht anzustecken. Was ist aber, wenn an Ort x
> Person A (infiziert) langläuft, und z.B. 10 Sekunden später läuft am
> selben Ort x Person B (nicht infiziert) lang. Vorausgesetzt, es weht
> kein Wind: Müßte sich B automatisch über die noch am Ort x befindliche
> Atemluft von A infizieren? Allgemeiner: (Wie lange) kann das Virus in
> der Luft / im Wasser überleben?


Es geht bei solchen Aussagen wie "1-2 Abstand" stets um
Wahrscheinlichkeiten.

Die meisten Tröpfchen sind dann sedimentiert.

Aber natürlich nicht alle. Und bei Luftströmungen bleiben eben welche
länger in der Luft.

Da man naturgemäß bei so komplexen strömungsdynamischen Situationen
nichts Genaues sagen kann, ist für die Praxis IMHO nur relevant, was
auch der allseits bekannte Viruloge Herr Drosten dazu sagt.

Abstand groß halten.

Zeitdauer in der Nähe (der Tröpfchenwolke) gering halten.

Andreas
Andy Angerer (18.03.2020, 16:14)
Am 18.03.20 um 08:04 schrieb Der Habakuk.:
> Am 18.03.2020 um 07:48 schrieb F. W.:
> Frag ich mich auch immer wenn ich beim Arzt nachdem ich mir auf seiner
> Toilette (Urinprobe) meine Hände gewaschen  und mit Sterillium
> befeuchtet habe. Ich versuche dann, die tür mit dem Ellenbogen zu öffnen.


Scheiße, wenn "ziehen" und nicht "drücken", gell. :-]
Ich nehm dafür gerne das Papierhandtuch, mit dem ich mir nach dem
Waschen die Hände trocknete. Und _dann_ das Sterillium aus dem Spender;
bei bereits offener Tür. Fuß in der Tür; meistens geht das.
Man darf dann latürnich bei der anschließenden Heimfahrt im
Viehwagon....ähh.... in der U-Bahn nicht jene Rotzabstreifer, die man
"Haltestangen" nennt, anfassen.
Und das alles mach ich immer so; nicht erst jetzt in Corona-Zeiten.
Denn die Angewohnheiten meiner Artgenossen (sich beim Niesen in die
eigenen Pfoten rotzen, Händeschütteln uswusw) waren schon immer widerlich.
Beate Goebel (18.03.2020, 17:00)
Andy Angerer schrieb am 18 Mrz 2020

> Ich nehm dafür gerne das Papierhandtuch, mit dem ich mir nach dem
> Waschen die Hände trocknete. Und _dann_ das Sterillium aus dem
> Spender; bei bereits offener Tür. Fuß in der Tür; meistens geht
> das. Man darf dann latürnich bei der anschließenden Heimfahrt im
> Viehwagon....ähh.... in der U-Bahn nicht jene Rotzabstreifer, die
> man "Haltestangen" nennt, anfassen.


Gummi-/Latex-/OP-Handschuhe gibt es aber noch.

Beate
Andy Angerer (18.03.2020, 17:13)
Am 18.03.20 um 16:00 schrieb Beate Goebel:
> Andy Angerer schrieb am 18 Mrz 2020
> Gummi-/Latex-/OP-Handschuhe gibt es aber noch.


ABC-Anzüge auch.
Aber irgendwo muß jeder seine Grenze ziehen.
Ich bin sowieso überdurchschnittlich achtsam.
Karl Meisenkaiser (18.03.2020, 20:43)
Am 18.03.2020 um 16:13 schrieb Andy Angerer:
> Am 18.03.20 um 16:00 schrieb Beate Goebel:
> ABC-Anzüge auch.


Ein paar Gasmasken wären jetzt auch nicht schlecht.

Karl
Stephan Gerlach (18.03.2020, 20:52)
Stefan Ram schrieb:
> Stephan Gerlach <mam99hes> writes:
>> 1.) Wenn man die Hände "richtig" wäscht, werden ja Viren davon abgespült.
>> Was ist, wenn man unmittelbar nach dem Händewaschen eine kontaminierte
>> Fläche anfaßt? Sind die Hände trotz des vorherigen Waschens sofort
>> wieder kontaminiert?

> Ja. Das Waschen wirkt nicht in die Zukunft.


Das ist klar. Trotzdem wäre es theoretisch denkbar, daß ein Virus
aufgrund noch an den Händen vorhandener Seife abstirbt, obwohl man es
anfaßt.

> Der Übertragungsweg über Gegenstände ist bei Corona
> wahrscheinlich weniger wirksam, da dieses Virus leicht
> eintrocknet.
> Die Viren sind wahrscheinlich schon nach einigen Tagen
> (vier) nicht mehr infektiös, untern Umständen (bei
> Feuchtigkeit und Kälte) erst nach neun Tagen.


Wobei es möglicherweise zudem auf das Material ankommt.
So in der Art: Auf (Zeitungs-)Papier überlebt es 100 Sekunden.
Auf einer Türklinke aus Aluminium aber vielleicht 100 Stunden.

> Es reicht aber wahrscheinlich aus, sich nach dem Berühren
> von Gegenständen, auf denen Viren sein könnten, die Hände zu
> waschen, bevor man sich mit den Händen im Gesicht berührt.


Ja. Nur hat man nicht sofort immer ein Waschbecken parat.
Was ist, wenn man draußen aus diesem Grund permanent Handschuhe benutzt,
diese zu Hause ablegt, und nächsten Tag wieder anzieht? Ist die
Außenfläche der Handschuhe dann noch kontaminiert?

>> Ab wann zählt eine Person als
>> "genesen"?

> "Genesen": wenn sie Symptome hatte und nun keine Symptome
> mehr hat. Das ist nicht dasselbe wie "nicht mehr infektiös".


Gibt es auch Personen, die als "nicht mehr infektiös" gelten?

>> Allgemeiner: (Wie lange) kann das Virus in
>> der Luft / im Wasser überleben?

> Tröpfchenflug in der Luft ist wirklich ein Risiko.


Dazu zählt ja auch Regen.

> Ab zwei Metern
> ist das Risiko statistisch wahrscheinlich gering, aber nicht ganz
> weg. Hier sind noch einige Fragen offen.


Z.B. wie lange ein Virus in der Luft überleben kann, und inwieweit das
von der Luftfeuchtigkeit abhängt?!
Beate Goebel (18.03.2020, 20:59)
Karl Meisenkaiser schrieb am 18 Mrz 2020

> Am 18.03.2020 um 16:13 schrieb Andy Angerer:
>> Am 18.03.20 um 16:00 schrieb Beate Goebel:
>>> Gummi-/Latex-/OP-Handschuhe gibt es aber noch.

>> ABC-Anzüge auch.

> Ein paar Gasmasken wären jetzt auch nicht schlecht.


Gibt es noch. Filter sind extra:


Besser wären Halbmasken:


Beate
Stephan Gerlach (18.03.2020, 21:00)
Andreas Borutta schrieb:
> Stephan Gerlach:
> Eine bereits infizierte Person in Quarantäne kann sich nicht erneut
> selber anstecken.


Das ist klar. Allerdings könnte es sein, daß sich in dieser Wohnung
irgendwann mal wieder auch nicht infizierte Personen aufhalten;
möglicherweise sogar die Quarantäne-Person selbst, falls sie wieder
genesen ist.
Dann wäre es kontraproduktiv, wenn die Wohnung immer noch kontaminiert ist.

> Bei einer nicht infizierten Person in Quarantäne gibt es keine
> kontaminierten Flächen.


Außer, wenn irgendwann vorher eine (unwissentlich) infizierte Person in
derselben Wohnung war.

> In beiden Fällen gibt es also keine Notwendigkeit zur
> (Flächen-)Desinfektion.


In den von mir genannten Fällen doch.
Stefan Ram (18.03.2020, 21:24)
Stephan Gerlach <mam99hes> writes:
>Was ist, wenn man draußen aus diesem Grund permanent Handschuhe benutzt,
>diese zu Hause ablegt, und nächsten Tag wieder anzieht? Ist die
>Außenfläche der Handschuhe dann noch kontaminiert?


Wahrscheinlich ja, wenn sie am Vortag kontaminiert war,
aber weniger als am Vortag.

(Es ist mir nicht ganz klar, wie Handschuhe schützen
sollen.)

>Gibt es auch Personen, die als "nicht mehr infektiös" gelten?


Es ist vorgekommen, daß Personen an Covid-19 erkrankt waren
und dann nach einigen Tagen nachweislich kein infektiöses
Material mehr absonderten.

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