expertenaustausch > comp.hardware.* > comp.hardware.cpu+mainboard.misc

Rudolf Harras (21.04.2009, 14:58)
Ich stehe vor der grossen Frage welche CPU fuer das neue System geeignet
ist.

Es geht darum dass auf diesem Computer diverse Modelle ausgerechnet
werden, was teilweise stundenlange dauert.

In letzter Zeit hat sich in Sachen CPU-Geschwindigkeit offenbar nicht
merkbar was geändert, dafür gibt es Dualcore, Quadcore usw. Die
betreffenden Programme jedoch nutzen das nicht aus und so wird ingesamt
die CPU nur zu 25 bzw. 50% genutzt.

Daher die konkrete Frage: Welche CPUs sind für diesen Fall gut geeignet?
Ein Dualcore ist sicher praktisch weil man nebenbei normal arbeiten
kann, wirklich schneller machen kann er die Berechnung wohl nicht.
Rainer Wahl (21.04.2009, 17:34)
Rudolf Harras schrieb am 21 Apr 2009:

> Es geht darum dass auf diesem Computer diverse Modelle
> ausgerechnet werden, was teilweise stundenlange dauert.


Germanys next Topmodell? :)

[...]
> Daher die konkrete Frage: Welche CPUs sind für diesen Fall gut
> geeignet? Ein Dualcore ist sicher praktisch weil man nebenbei
> normal arbeiten kann, wirklich schneller machen kann er die
> Berechnung wohl nicht.


Wie immer...
Das kommt auf deine Anwendung an, ob die mehrere Kerne nutzt. Wenn ja,
dann ist deine Anwendung mit einer Quadcore CPU _deutlich_ schneller
fertig, mit einem Dualcore immer noch merklich schneller und ansonsten
nützt dir bestenfalls der höhere Takt der CPU etwas, um deine
Berechnungen voran zu treiben.

Ein Dualcore lohnt sich mittlerweile allerdings für Otto-Normal, da es,
wie du schon sagtest, ein flüssigeres Arbeiten ermöglicht. Ein Quadcore
lohnt sich nur für Leute, die entsprechende Software einsetzen, welche
das auch nutzt. Sieh also in die Doku deiner Software und entscheide
dich danach.

-=( Rainer )=-
Martin Wysada (21.04.2009, 19:45)
Am Tue, 21 Apr 2009 14:58:32 +0200 schrieb Rudolf Harras:

> Ich stehe vor der grossen Frage welche CPU fuer das neue System geeignet
> ist.
> Es geht darum dass auf diesem Computer diverse Modelle ausgerechnet
> werden, was teilweise stundenlange dauert.
> In letzter Zeit hat sich in Sachen CPU-Geschwindigkeit offenbar nicht
> merkbar was geändert, dafür gibt es Dualcore, Quadcore usw. Die
> betreffenden Programme jedoch nutzen das nicht aus und so wird ingesamt
> die CPU nur zu 25 bzw. 50% genutzt.


Wenn die Anwendung mit mehreren Kernen bzz CPU nicht umgehen kann, hilft
ein Mehrkerner immer noch dabei flüssiger zu arbeiten. Je nach Anforderung
startet man halt mehrere Instanzen und dann lohnt sich der QuadCore doch.

Vor 10-11 Jahren brachte ein 2ter P1-133 beim mp3 encodieren immerhin 95%
Ersparnis weil das Programm einfach doppelt lief.

MfG
Martin
Hendrik van der Heijden (21.04.2009, 20:18)
Rudolf Harras schrieb:
> Ich stehe vor der grossen Frage welche CPU fuer das neue System geeignet
> ist.
> Es geht darum dass auf diesem Computer diverse Modelle ausgerechnet
> werden, was teilweise stundenlange dauert.


Welche Software?

> In letzter Zeit hat sich in Sachen CPU-Geschwindigkeit offenbar nicht
> merkbar was geändert,


Doch. Ein aktueller 2.5 GHz Kern (Core2) ist gegenüber einem 5 Jahre
alten 2.5 GHz Kern (Pentium 4) grob etwa doppelt so schnell. Ganz neue
(Core i7) sind bei gleichem Takt nochmal 20% schneller.

Die Steigerungen sind noch höher, wenn Software die SSE234-Erweiterungen
nutzen kann. Und man bekommt halt nun auch 4 Kerne recht günstig in
einen Sockel.

> Daher die konkrete Frage: Welche CPUs sind für diesen Fall gut geeignet?


Nochmal: Welche Software?

Hendrik vdH
Martin Draheim (21.04.2009, 21:27)
Rainer Wahl wrote:

[..]
> Quadcore lohnt sich nur für Leute, die entsprechende Software
> einsetzen, welche das auch nutzt. Sieh also in die Doku deiner
> Software und entscheide dich danach.


Zudem ist der Vergleich wichtig. Ein schnelles System zu empfehlen, ohne das
alte zu kennen, halte ich unsinnig.
Marcel Müller (21.04.2009, 21:30)
Hallo,

Rudolf Harras wrote:
> Es geht darum dass auf diesem Computer diverse Modelle ausgerechnet
> werden, was teilweise stundenlange dauert.


> Daher die konkrete Frage: Welche CPUs sind für diesen Fall gut geeignet?
> Ein Dualcore ist sicher praktisch weil man nebenbei normal arbeiten
> kann, wirklich schneller machen kann er die Berechnung wohl nicht.


man frage den Hersteller der Berechnungssoftware für welche
Architekturen und CPU-Hersteller selbige optimiert ist. Das ist sicher
sinnvoller als die wahllose Investition in irgendwelches teures
Equipment. Im Einzelfall kann der Unterschied zwischen dem billigsten
Produkt der Firma A und dem teuersten Produkt der Firma B marginal
ausfallen.
Bei dieser Frage klären sich auch sehr schnell die Kriterien wie Multi-Core.

Marcel
Richard W. Könning (22.04.2009, 01:46)
Rudolf Harras <rudi007> wrote:

>Ich stehe vor der grossen Frage welche CPU fuer das neue System geeignet
>ist.
>Es geht darum dass auf diesem Computer diverse Modelle ausgerechnet
>werden, was teilweise stundenlange dauert.


Können mehrere Modelle parallel ausgerechnet werden?

>In letzter Zeit hat sich in Sachen CPU-Geschwindigkeit offenbar nicht
>merkbar was geändert, dafür gibt es Dualcore, Quadcore usw. Die
>betreffenden Programme jedoch nutzen das nicht aus und so wird ingesamt
>die CPU nur zu 25 bzw. 50% genutzt.


Wenn mehrere Modelle parallel berechnet werden können, hilft ein
Multicore. Wenn die Resultate eines Modells benötigt werden, bevor das
nächste berechnet werden kann, dann hilft es wenig.

>Daher die konkrete Frage: Welche CPUs sind für diesen Fall gut geeignet?


Eine CPU mit hoher Monoleistung, d.h. wenn Geld ein Thema ist, läuft
es auf eine DualCore-CPU hinaus (MonoCore-CPUs stehen afaik nicht mehr
an der Spitze bzgl. Mono-Leistung).

>Ein Dualcore ist sicher praktisch weil man nebenbei normal arbeiten
>kann, wirklich schneller machen kann er die Berechnung wohl nicht.


S.o.
Ciao,
Richard
Rudolf Harras (22.04.2009, 11:48)
Hendrik van der Heijden schrieb:

>> In letzter Zeit hat sich in Sachen CPU-Geschwindigkeit offenbar nicht
>> merkbar was geändert,

> Doch. Ein aktueller 2.5 GHz Kern (Core2) ist gegenüber einem 5 Jahre
> alten 2.5 GHz Kern (Pentium 4) grob etwa doppelt so schnell. Ganz neue
> (Core i7) sind bei gleichem Takt nochmal 20% schneller.


Ok danke, genau das wollte ich wissen. :)

Die bisherigen Computer sind Pentium 4 und Pentium D zw 1,5 und 3 Ghz.
Das würde hei9ßen ein Core2 wäre eine gute wahl mit einem passenden
Preis/Leistungs-Verhätlnis.

> Nochmal: Welche Software?


zB Plaxis
Rudolf Harras (22.04.2009, 11:51)
Richard W. Könning schrieb:

> Können mehrere Modelle parallel ausgerechnet werden?


Man kann Plaxis über die Sandbox ein zweites mal starten und somit ein
zweites Modell gleichzeitig berechnen. Allerdings ist das ganze oft
Speicherintensiv und der wird ja dadurch nicht unbedingt mehr...

> Eine CPU mit hoher Monoleistung, d.h. wenn Geld ein Thema ist, läuft
> es auf eine DualCore-CPU hinaus (MonoCore-CPUs stehen afaik nicht mehr
> an der Spitze bzgl. Mono-Leistung).


Ja das habe ich mir auch gedacht. Aber der Unterschied zu einem Quadcore
oder i7 ist offenbar nicht so groß daß es das Geld wert wäre.
Christian Stubbs (22.04.2009, 20:00)
Rudolf Harras <rudi007> writes:

> Richard W. Könning schrieb:
>> Können mehrere Modelle parallel ausgerechnet werden?

> Man kann Plaxis über die Sandbox ein zweites mal starten und somit ein
> zweites Modell gleichzeitig berechnen. Allerdings ist das ganze oft
> Speicherintensiv und der wird ja dadurch nicht unbedingt mehr...


Wieviel ist "Speicherintensiv"? 8GB (4x2) kriegt man noch hinterherge-
worfen, darüber wirds teuer. Macht allerdings auch nur mit 64Bit OS
Sinn.
Hendrik van der Heijden (22.04.2009, 21:09)
Rudolf Harras schrieb:
> Hendrik van der Heijden schrieb:
> Ok danke, genau das wollte ich wissen. :)
> Die bisherigen Computer sind Pentium 4 und Pentium D zw 1,5 und 3 Ghz.
> Das würde hei9ßen ein Core2 wäre eine gute wahl mit einem passenden
> Preis/Leistungs-Verhätlnis.


Toll, ein Dual-Core. Schau beim Pentium D mal während des Modelle
Durchrechnens auf die CPU-Last. Wenn die deutlich über 50% liegt,
kann die Anwendung mehrere Kerne nutzen.

>> Nochmal: Welche Software?

> zB Plaxis


Da man zu dessen Solver im Netz keine Infos erhält, frag doch
einfach mal den Hersteller, ob mehr als 2 Kerne sinnvoll sind.

Hendrik vdH
Rudolf Harras (23.04.2009, 22:38)
Hendrik van der Heijden schrieb:

>Toll, ein Dual-Core. Schau beim Pentium D mal während des Modelle
>Durchrechnens auf die CPU-Last. Wenn die deutlich über 50% liegt,
>kann die Anwendung mehrere Kerne nutzen.


Tja das ist eben leider nicht der fall.

Selbst beim P4 liegt das nur bei 50%, aber wie ich rausgefunden habe
kann man Hyperthreading abstellen und dann in diesem Fall was gewinnen.
Christian Stubbs (24.04.2009, 09:27)
Rudolf Harras <rudi007> writes:

> Selbst beim P4 liegt das nur bei 50%, aber wie ich rausgefunden habe
> kann man Hyperthreading abstellen und dann in diesem Fall was gewinnen.


Bei mir hatte ich da den Effekt, dass der im Bios "abgeschaltete"
logische 2. Prozessor einfach nur nicht mehr von Windows erkannt wurde,
aber trotzdem lief. D.h. mit Bios "initialisierung" und dauer NOP, was
auch an der Wärmeentwicklung zu erkennen war.

War ein Asus P4P800 Mainboard.
Ähnliche Themen