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Rainer (11.05.2010, 07:40)
Habe hier einen Cluster (2 Node) an dem über iSCSI ein Raidsystem angebunden
ist (Windows Server 2008 R2 Enterprise).
Jeder Clusterknoten verfügt über drei LIC (Zugriffsnetz, iSCSI,
Clusterverbindung-intern). Auf dem Cluster werden einige VM gehostet. Das CSV
wurde anfangs fehlerfrei eingerichtet und funktioniert auch problemlos.
Seltsam ist jedoch, daß es immer als umgeleitet angezeigt wird. Ich habe
bereits verschiedene Bindungsreihenfolgen der Karten ohne Erfolg ausgetestet.
Jede Zeiladresse ist über die entsprechende Schnittstelle pingbar. Im
Eventlog gibt es keine Fehler, auch wenn ein Knoten heruntergefahren wird ist
die Darstellung als umgeleitet?

Hat dazu jemand eine Lösung?

Vielen Dank für eure Mühe.

Rainer
RCan (11.05.2010, 16:10)
Hi Rainer,

CSV im redirected mode bedeutet meistens, das es connectivity Probleme
(SAN<->Node, Node<->Node) gibt.
Wie sieht dein validation report aus ?
Welche Eventlog Einträge hast du, speziell ID 1034, 5121 wären hier
interessant ?!

Weitere Schritte für das Troubleshooting findest du hier :



Gruß
Ramazan

"Rainer" <Rainer> wrote in message
news:2545
[..]
Bernd Pfann [MS] (14.05.2010, 00:03)
"RCan" <noospam> wrote in message
news:1bd5
[..]
> Ramazan
> "Rainer" <Rainer> wrote in message
> news:2545

[...]
In Anlehnung an Ramazans Tipps - welche Backup Software hast Du im Einsatz?
Rainer (16.05.2010, 15:34)
Danke für die Infos, leider habe ich genau diese Punkte bereits abgeprüft.

- Der Validation-Report meldet alles in Ordnung.
- Im Eventlog gibt es keine Eintragungen

Und wie gesagt, es ist zu jederzeit jeder andere Zielknoten pingbar.

Als Backupsoftware läuft auf den Clusterknoten keine.

Gruß

Rainer

"Bernd Pfann [MS]" wrote:
[..]
RCan (18.05.2010, 20:03)
> Als Backupsoftware läuft auf den Clusterknoten keine. auf dem clusterknoten läuft auch kein backup agent, korrekt ?

> - Im Eventlog gibt es keine Eintragungen

keine Eventlog einträge ? kann eigentlich nicht sein, da der failover
cluster service einen event schreibt, sobald dieser in den "redirected mode"
geht.
Redirected Mode = das einer der Knoten den direkten Zugriff auf die ISCSI
platte verloren hat und dieser den I/O Zugriff jetzt via das CSV netzwerk
und über den anderen Cluster knoten auf die shared disk zugreift.
Da du in deiner Lösung ISCSI als shared storage im Einsatz hast, solltest du
primär im Netzwerk Bereich die Fehleranalyse durchführen.

> Und wie gesagt, es ist zu jederzeit jeder andere Zielknoten pingbar.

Können beide Knoten die ISCSI target IP pingen ?
Unsinnige Frage an diesem Punkt da der Cluster mit CSV bereits gelaufen ist,
aber sicherheitshalber nochmal : Sind die notwendigen Protokolle (Client für
Microsoft Networks & File und Printer Sharing für Microsoft Networks) für
CSV enabled ?

> - Der Validation-Report meldet alles in Ordnung.

Das wundert mich dann allerdings, wobei von wann ist der validation report ?
Ist seit dem erstellen des Reports Änderungen am Cluster durchgeführt worden
(netzwerk, SAN...) ? Wenn ja, wurde ein neuerer Report erstellt ?
Wenn nein, kannst du dem Cluster eine temporäre ISCSI platte zuweisen
(available storage hinzufügen) und dann speziell die tests für Netzwerk und
SAN durchführen ?

Zudem wäre ebenso interessant was die cluster logs sagen, diese sollten den
redirected mode ebenfalls loggen, mit detaillierten Informationen in Bezug
auf, welcher Knoten SAN connection "verloren" hat....
-> cluster log /gen. Ein clusdiag.exe wie unter 2003 gibt es leider nicht
mehr, aber hier noch der Links als genereller Leitfaden ->


View Events and Logs for a Failover Cluster (2008)


Hoffe das hilft dir weiter

Gruß
Ramazan

"Rainer" <Rainer> wrote in message
news:a602
[..]
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