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Siegfrid Brandstätter (26.09.2011, 17:40)
Hallo,
nach meiner Installation eines Debian 6 auf einen Nagelneuen PC habe ich
beim ersten Start der frischen Installation folgendes Problem.

Letzte Meldungen:

Init; Entering runlevel:2
Using makefile-style concurrent boot in runlevel 2
Staring portmap daemon...
Starting NFS common utilities: statd failed!
Loading cpufreq kernel modules... /etc/init.d/loadcpufreq:237:awk:not
found
/etc/init.d /kerneloops: line 29: basename: command not found
Starting :/sbin/start-stop-daemon: unable to stat /usr/sbin/kerneloops
(no such file or directory)
/etc/init.d/kerneloops: line38: /var/run/.pid: Read-only file system

/etc/init.d/bootlogs: 74: cannot create /var/run/motd: Read-only file
system
/etc/init.d/bootlogs: 74: cannot create /var/run/motd: Read-only file
system
/etc/init.d/bootlogs: 74: cannot create /var/log/dmesg: Direcory
nonexistent
chgrp: cannot access ´/var /log/dmesg´: No such file or directory

startpar: service(s) returned failure: nfs-common kerneloops ... failed
Debian GNU/Linux 6.0 xvt1 tty1

xvt1 login:

Einloggen als user geht nicht.

Kernel wurde der amd64 installiert und KDE. Fehlermeldungen während der
Installation gab es nicht. Versteh nicht was los ist oder was fehlt mir
und wie kann ich den Fehler beheben. Versteh nicht warum immer bei mir
;-)

Wäre sehr glücklich wenn mir wieder mal wer helfen könnte. Danke! Schon
im voraus recht herzlich!
David Raab (26.09.2011, 18:30)
Er bricht ab mit fehlern das *basename* oder *awk* nicht gefunden wurde.
Dadurch starten die ganzen Init Skipte nicht einwandfrei. Bist du sicher
das du die Installation auch korrekt abgeschlossen hast? Sieht nach
einen Halb installierten System aus. Oder defektes Dateisystem (was
durch eine defekte HDD passieren kann) etc.
Martin Steigerwald (26.09.2011, 20:00)
Am Montag, 26. September 2011 schrieb Siegfrid Brandstätter:
[..]
> /etc/init.d/bootlogs: 74: cannot create /var/log/dmesg: Direcory
> nonexistent
> chgrp: cannot access ´/var /log/dmesg´: No such file or directory


Zusätzlich zum bereits von David Erwähnten gib mal, falls möglich:

cat /proc/mounts

und

cat /etc/fstab

(ohne evtl. private Einträge)

Mir scheint da was mit /var nicht zu stimmen.

Und falls Auffälligkeiten in dmesg, sofern der Befehl vorhanden ist, auch
diese.

Ciao,
Siegfrid Brandstätter (26.09.2011, 21:00)
Hallo,
Am Montag, 26. September 2011 schrieb David Raab:
> Er bricht ab mit fehlern das *basename* oder *awk* nicht gefunden
> wurde. Dadurch starten die ganzen Init Skipte nicht einwandfrei.
> Bist du sicher das du die Installation auch korrekt abgeschlossen
> hast?


Ja ganz sicher, er wurde automatisch rebootet.

> Sieht nach einen Halb installierten System aus. Oder defektes
> Dateisystem (was durch eine defekte HDD passieren kann) etc.


Das wäre blöde!
Siegfrid Brandstätter (27.09.2011, 10:50)
Am Montag, 26. September 2011 schrieb Martin Steigerwald:
> Am Montag, 26. September 2011 schrieb Siegfrid Brandstätter:
> Zusätzlich zum bereits von David Erwähnten gib mal, falls möglich:
> cat /proc/mounts
> und
> cat /etc/fstab
> (ohne evtl. private Einträge)


Gerne würde ich das tun, aber da ich nur den letzten Rest der Ausgaben
lesen kann fehlt somit das meiste. Habe leider wieder mal die
JumboSchrift am tty ;-)

Auch müsste ich das alles abtippen, gibt es eine Möglichkeit dies auf
einen USB-Stick oder so umzuleiten damit ich es am alten PC senden kann?
Auf was müsste ich den achten, bei der fstab oder bei /proc/mounts,
damit ich zumindest mal gucken kann ob es ok wäre?

> Mir scheint da was mit /var nicht zu stimmen.


/var ist eine eigene Partition und vorhanden!

> Und falls Auffälligkeiten in dmesg, sofern der Befehl vorhanden ist,
> auch diese.


Dieser Befehl ist vorhanden, aber ich sehe dann nur die letzen 10
Zeilen. Was wären den z.B. Auffälligkeiten?
Rainer Altvater (27.09.2011, 11:10)
On Tue, Sep 27, 2011 at 09:35:23AM +0100, Siegfrid Brandstätter wrote:
> Am Montag, 26. September 2011 schrieb Martin Steigerwald:
> Gerne würde ich das tun, aber da ich nur den letzten Rest der Ausgaben
> lesen kann fehlt somit das meiste. Habe leider wieder mal die
> JumboSchrift am tty ;-)
> Auch müsste ich das alles abtippen, gibt es eine Möglichkeit dies auf
> einen USB-Stick oder so umzuleiten damit ich es am alten PC senden kann?
> Auf was müsste ich den achten, bei der fstab oder bei /proc/mounts,
> damit ich zumindest mal gucken kann ob es ok wäre?


Du kannst die Ausgaben der Kommandos doch in eine Datei umleiten...das
geht natürlich auch auf eine Datei auf einem gemounteten Datenträger.

> > Mir scheint da was mit /var nicht zu stimmen.

> /var ist eine eigene Partition und vorhanden!


Hast du dir schonmal die Berechtigungen der einzelnen
Verzeichnisse/Dateien angeschaut?

> > Und falls Auffälligkeiten in dmesg, sofern der Befehl vorhanden ist,
> > auch diese.

> Dieser Befehl ist vorhanden, aber ich sehe dann nur die letzen 10
> Zeilen. Was wären den z.B. Auffälligkeiten?


Wenn du "dmesg | less" benutzt, kannst du auch in der Ausgabe blättern.
Ansonsten kannst du natürlich auch diese Ausgabe in eine Datei umleiten.

MfG

Rainer
Martin Steigerwald (27.09.2011, 13:20)
Am Dienstag, 27. September 2011 schrieb Siegfrid Brandstätter:
> Am Montag, 26. September 2011 schrieb Martin Steigerwald:
> Gerne würde ich das tun, aber da ich nur den letzten Rest der Ausgaben
> lesen kann fehlt somit das meiste. Habe leider wieder mal die
> JumboSchrift am tty ;-)
> Auch müsste ich das alles abtippen, gibt es eine Möglichkeit dies auf
> einen USB-Stick oder so umzuleiten damit ich es am alten PC senden
> kann? Auf was müsste ich den achten, bei der fstab oder bei
> /proc/mounts, damit ich zumindest mal gucken kann ob es ok wäre?


Nuja, wenn Du einen Mount-Befehl und ein vfat/ext3-Kernel-Modul hast:

- USB-Stick rein
- mount /dev/was-es-sein-könnte /mnt
- cp /proc/mounts /mnt
- cp /etc/fstab /mnt
- dmesg > /mnt/dmesg.txt

Wenn nicht, dann eben Live-CD rein und damit zumindest die /etc/fstab
raussichern. Oder mit scp direkt auf den anderen Rechner rüberkopieren,
falls installiert.

Außerdem mal fdisk -l
Siegfrid Brandstätter (28.09.2011, 23:00)
Hallo,

Am Dienstag, 27. September 2011 schrieb Martin Steigerwald:
> Am Dienstag, 27. September 2011 schrieb Siegfrid Brandstätter:
> Nuja, wenn Du einen Mount-Befehl und ein vfat/ext3-Kernel-Modul hast:
> - USB-Stick rein
> - mount /dev/was-es-sein-könnte /mnt
> - cp /proc/mounts /mnt
> - cp /etc/fstab /mnt
> - dmesg > /mnt/dmesg.txt


Herzlichen Dank!
Habe mit der Install-CD nochmal die Partitionen neu auf default gesetzt,
denn /var hatte einen "schreibschutz".
Nun läuft es anscheinend, Danke noch mal an alle!
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