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Robert Richter (23.02.2004, 16:40)
Wann kommt denn der x86-64 Kernel (für Athlon64)
in die unstable Version von Debian?

Warum hat debian-unstable die KDE 3.2.0 Pakete von kde.org noch
nicht aufgenommen?

Wird es GPL-Treiber für die Fritz-Card-DSL geben,
damit es als freies Paket in Debian aufgenommen werden kann?

Gruß
Robert
Dennis Pissarra (23.02.2004, 17:03)
Hallo,

Robert Richter wrote:
> Wann kommt denn der x86-64 Kernel (für Athlon64)
> in die unstable Version von Debian?


siehe unten.

> Warum hat debian-unstable die KDE 3.2.0 Pakete von kde.org noch
> nicht aufgenommen?


siehe unten.

> Wird es GPL-Treiber für die Fritz-Card-DSL geben,
> damit es als freies Paket in Debian aufgenommen werden kann?


Die Auskunft gibts unter 11833 oder 11880 da werden sie geholfen.

M.f.G
Dennis
Florian Ernst (23.02.2004, 17:10)
Hallo Robert!

On Mon, 23 Feb 2004 15:40:53 +0100, Robert Richter wrote:
> Wann kommt denn der x86-64 Kernel (für Athlon64)
> in die unstable Version von Debian?


Wie so oft bei Debian: wenn es fertig ist.
Mehr dazu findet sich in der Wiki


> Warum hat debian-unstable die KDE 3.2.0 Pakete von kde.org noch
> nicht aufgenommen?


Die Pakete von kde.org sind für Woody, die werde somit nie in unstable
eingehen.
Pakete für unstable sind in Vorbereitung, werde aber frühestens dort
einfließen, wenn KDE 3.1.5 komplett in Sarge ist.
Siehe auch hier die Wiki


> Wird es GPL-Treiber für die Fritz-Card-DSL geben,
> damit es als freies Paket in Debian aufgenommen werden kann?


Da mußt Du wohl oder übel AVM fragen...

HTH,
Flo
Robert Richter (23.02.2004, 18:04)
Robert Richter wrote:

> Wann kommt denn der x86-64 Kernel (für Athlon64)
> in die unstable Version von Debian?
> Warum hat debian-unstable die KDE 3.2.0 Pakete von kde.org noch
> nicht aufgenommen?
> Wird es GPL-Treiber für die Fritz-Card-DSL geben,
> damit es als freies Paket in Debian aufgenommen werden kann?


Ich will ein 100% OpenSource GNU/Debian System haben.
Aber meine Hardware soll komplett unterstützt werden.
Welche rechtlichen Folgen gibt es, wenn ich non-free-treiber
auf mehrere Rechner kopieren und installiere.
Z.B. die NVidia(3D)- und AVM-Treiber.

PS: Für ALSA gibts ja auch freie Treiber, also warum sollte es
keine für obige Hardware geben?

Robert
Robert Richter (23.02.2004, 18:09)
Robert Richter wrote:

> Robert Richter wrote:
> Ich will ein 100% OpenSource GNU/Debian System haben.
> Aber meine Hardware soll komplett unterstützt werden.
> Welche rechtlichen Folgen gibt es, wenn ich non-free-treiber
> auf mehrere Rechner kopieren und installiere.
> Z.B. die NVidia(3D)- und AVM-Treiber.
> PS: Für ALSA gibts ja auch freie Treiber, also warum sollte es
> keine für obige Hardware geben?

Sonst muss man bei der Installatio/Konfiguration immer Umwege
in Kauf nehmen. (Die debian-ISOs entpacken usw.)
Und dann hat man kein Stable-Debian mehr.

Robert
Christian Garbs (23.02.2004, 19:47)
Mahlzeit!

Robert Richter <rr-home> wrote:

> Ich will ein 100% OpenSource GNU/Debian System haben.
> Aber meine Hardware soll komplett unterstützt werden.


Dieses Ziel lässt sich am einfachsten durch eine geeignete Wahl der
Hardware erreichen. Die andere Variante ist, sich die fehlenden
Treiber selber zu schreiben, jemand anderen dafür zu bezahlen oder zu
warten, bis es jemand von alleine macht.

> Welche rechtlichen Folgen gibt es, wenn ich non-free-treiber
> auf mehrere Rechner kopieren und installiere.
> Z.B. die NVidia(3D)- und AVM-Treiber.


Das sollte in den Lizenzvereinbarungen stehen, die den entsprechenden
Treibern beiliegt. Im Zweifelsfall können Dir die Hersteller der
non-free-Treiber da Auskunft geben.

> PS: Für ALSA gibts ja auch freie Treiber, also warum sollte es
> keine für obige Hardware geben?


Wieso "für ALSA"? ALSA ist keine Hardware, ALSA *sind* die Treiber
für diverse Sound-Hardware sowie darauf aufbauende Sound-Bibliotheken.

Die von ALSA unterstützte Hardware ist soweit bekannt/beschrieben,
dass man dafür eigene OpenSource-Treiber entwickeln kann.

Gruß,
Christian
Michael Bienia (23.02.2004, 20:16)
Robert Richter <rr-home> wrote:
> Wann kommt denn der x86-64 Kernel (für Athlon64)
> in die unstable Version von Debian?


Das wird noch lange dauern. Zur Zeit haben sich ein paar Debian-Leute
zusammengetan und kompilieren unstable für x86-64 (64bit only). Was auf
lange Zeit daraus wird ist unklar. Einen fertigen Kernel soll es auch
geben.
Ein anderer Ansatz ist biarch (32/64-bit). Der scheint aber noch länger
zu brauchen bis er fertig ist.
Näheres zu beiden Ansätzen (inkl. Download-Quellen) kannst du in den
Archiven der debian-amd64-Mailingliste finden
().

> Warum hat debian-unstable die KDE 3.2.0 Pakete von kde.org noch
> nicht aufgenommen?


Diese Pakete sind vom KDE-Team zur Verfügung gestellt und haben nichts
mit den offiziellen Debian-Paketen zu tun.
Wenn du wagemutig bist kannst du KDE 3.2.0 in experimental finden (wurde
heute hochgeladen, also morgen auf den mirrors).

Michael
Dennis Pissarra (23.02.2004, 20:56)
Hallo,

> Sonst muss man bei der Installatio/Konfiguration immer Umwege
> in Kauf nehmen. (Die debian-ISOs entpacken usw.)
> Und dann hat man kein Stable-Debian mehr.


Bei Debian ist Unstable/Testing das was andere Stable nennen.
Und wieso .ISOs Entpacken?

M.f.G
Dennis
Dennis Pissarra (23.02.2004, 20:58)
Hallo,

> Ich will ein 100% OpenSource GNU/Debian System haben.
> Aber meine Hardware soll komplett unterstützt werden.
> Welche rechtlichen Folgen gibt es, wenn ich non-free-treiber
> auf mehrere Rechner kopieren und installiere.
> Z.B. die NVidia(3D)- und AVM-Treiber.


Für Nvidia gibts ja z.b. von Xfree "nv" und AVM keine ahnung. Aber das
Problem ist immer das Informationen der Hardware bekannt sein muss. Gibt
der Hersteller nix raus wird es Extrem schwer Treiber so zu Schreiben.

M.f.G
Dennis
Robert Richter (23.02.2004, 22:18)
Dennis Pissarra wrote:

> Hallo,
>> Sonst muss man bei der Installatio/Konfiguration immer Umwege
>> in Kauf nehmen. (Die debian-ISOs entpacken usw.)
>> Und dann hat man kein Stable-Debian mehr.

> Bei Debian ist Unstable/Testing das was andere Stable nennen.
> Und wieso .ISOs Entpacken?

Damit die Treiber der Hersteller drauf sind.
Die ich evtl. dann bei der Installation gleich nutzen kann z.B um ins
Internet zu kommen. (up[gr/d]aten)
Damit ich nicht immer eine Extra-CD mit den Treibern brauche.

Ich bin für Debian-Desktop/JR ;-)

Ich will ja hauptsächlich nur Anwenden, weniger programmieren/administriern.

Später will ich mit Debian ein kleines "Familien-Netzwerk" aufbauen.
Bestehend aus 2 PCs und 1 Notebook/Laptop (und jeder Rechner hat LINUX und
Win drauf). Das Netzwerk muss dann funkionieren (+Rechte/Kontrolle) egal
welcher Rechner Win oder Linux gebootet hat oder ob das Notebook/Laptop
angeschlossen ist oder nicht. Für sowas brauch ich dann wohl einen
Experten?

Robert
Michael Bienia (24.02.2004, 01:03)
Robert Richter <rr-home> wrote:
> Ich will ein 100% OpenSource GNU/Debian System haben.
> Aber meine Hardware soll komplett unterstützt werden.
> Welche rechtlichen Folgen gibt es, wenn ich non-free-treiber
> auf mehrere Rechner kopieren und installiere.
> Z.B. die NVidia(3D)- und AVM-Treiber.


Hängt von Lizenz des Treibers ab, was du darfst oder nicht darfst.
Wenn du darauf anspielst, dass die Treiber in der non-free-Sektion von
Debian sind, dann liegt das daran, dass die Treiber Debians Software
Richtlinie (DFSG) nicht erfüllen (sonst wäre sie in main). Vereinfacht
gesagt, stimmt die Lizenz nicht mit der Open-Source-Philosophie überein.
Warum eine Software in non-free enthalten ist, kann viele Gründe haben:
z.B. ist beim NVidia-Treiber der fehlende Source-Code des
vorkompilierten Moduls ein Grund.
Es kann durchaus sein, dass die Gründe, warum eine Software in non-free
gelandet ist, für dich kein Problem darstellen (z.B. weil du nur Nutzer
bist und kein Programmierer, also sowieso keine Änderungen an der
betreffenden Software machen willst). Was genau du machen darfst und was
nicht steht in der Lizenz.
Von Software die bei Debian in der non-free-Sektion gelandet ist, kannst
du zumindest annehmen, dass man sie frei weiterverbreiten kann (sonst
wäre sie noch nichtmal in non-free).

Michael
Norbert Tretkowski (24.02.2004, 09:38)
* Dennis Pissarra wrote:
> Hallo,
>> Sonst muss man bei der Installatio/Konfiguration immer Umwege in
>> Kauf nehmen. (Die debian-ISOs entpacken usw.) Und dann hat man kein
>> Stable-Debian mehr.

> Bei Debian ist Unstable/Testing das was andere Stable nennen.


Wie kommst du denn auf das schmale Brett?

Norbert
Werner Flügel (24.02.2004, 12:05)
Norbert Tretkowski wrote:

> * Dennis Pissarra wrote:
>>Bei Debian ist Unstable/Testing das was andere Stable nennen.

> Wie kommst du denn auf das schmale Brett?


<Zitat>
Der Unterschied zwischen Debian unstable und SuSE ist, daß Debian
trotzdem funktioniert. <Zitat Ende>
(Robin S. Socha in dcoulm)

SCNR
Werner
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