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Siegfrid Breuer (10.01.2019, 01:26)
...faellt mal wieder erst am Zielort auf, dass eine Sendung 'nicht
den Versandbedingungen entspricht':

<https://www.dhl.de/de/privatkunden.html?piececode=00340434193953995735>

Klar, sonst koennte man nicht das Porto zweimal abgreifen!
Ist vermutlich 2mm zu gross fuer die Packstation. Frueher ging sowas
an eine Filiale, jetzt nur noch gern auch kleine Sachen, wenn dem
Zusteller der Weg zur Packstation zu ungelegen ist, und er an der
Filiale eh vorbeikommt.
_KOeNNTE_ zweimal abgreifen! Konjunktiv! Ich hab den Versender naemlich
instaendig gebeten, die Lieferung an eine Ersatzadresse unbedingt von
einem anderen Verein durchfuehren zu lassen als von diesem Sauhaufen.
Paket koennense nicht, Website koennense nicht, nur angeben wie zehn
nackte Neger in ihrer Werbung, das koennense!
Marion Scheffels (11.01.2019, 10:53)
On 10 Jan 2019 00:26:00 +0100, point (Siegfrid Breuer)
wrote:

> ...faellt mal wieder erst am Zielort auf, dass eine Sendung 'nicht
> den Versandbedingungen entspricht':


Möglich, wenn der Absender einen Fehler einbaut, der erst an der
Adresse auffällt, wie eine fehlende oder fehlerhafte Postnummer, ein
fehlender oder nicht zur Postnummer passender Name.
Die Plausibilität der Angaben wird (besonders bei handgeschriebenen
Anschriften) vorher wohl nicht überprüft, wozu auch? Die Fehlerquote
dürfte zu gering sein, um den Aufwand zu gerechtfertigen, und eine
Ersparnis nicht vorhanden.

Vor einiger Zeit habe ich mal eine Sendung an die PS erwartet, bei der
der Absender dann die Nummer für unwert hielt draufzuschreiben.
Statt die Adresse zu korrigieren oder auch nur zuzugeben, einen
solchen Fehler gemacht zu haben (1), schickte er die Sendung im
zweiten Versuch per DPD an die Packstation. Da dies natürlich auch
nicht klappte, konstruierte er einen Fehler auf meiner Seite, weigerte
sich zu liefern und unterschlug die Zahlung (Kleinbetrag).

(1) Der Zusteller traf mich am nächsten Tag zufällig an der PS, wo er
gerade ein anderes Paket an mich auslieferte, bezeugte den
Anschriftenfehler und entschuldigte sich, weil er mich zwar kennt,
aber den Fehler nicht beheben konnte. Dumm, dass das Paket halt am Tag
vorher kam und nicht an diesem, wo er die Nummer von einem anderen
Paket ablesen konnte...

Wir hatten bei uns in der Filiale auch schon erstmalige Einlieferer
von einer nicht bei uns ansässigen Firma, die grußlos reinplatzten,
Postsendungen abluden und schleunig wieder verschwanden. Als wir die
Sendungen sahen, wussten wir auch warum. Ging alles "nicht
AGB-konform" zurück. Da war das Entgelt dann auch weg.
Die versuchten das in unserer Filiale nur noch ein weiteres Mal.
Im Übrigen hätten wir ggf. Strafe zahlen müssen, wenn DHL uns
erwischt, sowas anzunehmen.

MarionS
Stefan Schmitz (11.01.2019, 21:49)
Am Freitag, 11. Januar 2019 09:49:21 UTC+1 schrieb Marion Scheffels:
> On 10 Jan 2019 00:26:00 +0100, point (Siegfrid Breuer)
> wrote:
> Möglich, wenn der Absender einen Fehler einbaut, der erst an der
> Adresse auffällt, wie eine fehlende oder fehlerhafte Postnummer, ein
> fehlender oder nicht zur Postnummer passender Name.


Wäre das nicht eher "Empfänger nicht zu ermitteln"?

> Vor einiger Zeit habe ich mal eine Sendung an die PS erwartet, bei der
> der Absender dann die Nummer für unwert hielt draufzuschreiben.
> Statt die Adresse zu korrigieren oder auch nur zuzugeben, einen
> solchen Fehler gemacht zu haben (1), schickte er die Sendung im
> zweiten Versuch per DPD an die Packstation. Da dies natürlich auch
> nicht klappte, konstruierte er einen Fehler auf meiner Seite, weigerte
> sich zu liefern und unterschlug die Zahlung (Kleinbetrag).


Wer kann sich denn so etwas erlauben? Ein seriöser Händler ruiniert damit
seinen Ruf und ein Ebay- oder Amazon-Verkäufer wird von der Plattform zur
Rückzahlung verdonnert.

> (1) Der Zusteller traf mich am nächsten Tag zufällig an der PS,wo er
> gerade ein anderes Paket an mich auslieferte, bezeugte den
> Anschriftenfehler und entschuldigte sich, weil er mich zwar kennt,
> aber den Fehler nicht beheben konnte. Dumm, dass das Paket halt am Tag
> vorher kam und nicht an diesem, wo er die Nummer von einem anderen
> Paket ablesen konnte...


Wenn er dich kennt, hätte er doch ersatzweise in die Filiale liefern können.
Oder das Paket so lange behalten, bis ein weiteres dazukommt.
> Wir hatten bei uns in der Filiale auch schon erstmalige Einlieferer
> von einer nicht bei uns ansässigen Firma, die grußlos reinplatzten,
> Postsendungen abluden und schleunig wieder verschwanden. Als wir die
> Sendungen sahen, wussten wir auch warum. Ging alles "nicht
> AGB-konform" zurück. Da war das Entgelt dann auch weg.
> Die versuchten das in unserer Filiale nur noch ein weiteres Mal.
> Im Übrigen hätten wir ggf. Strafe zahlen müssen, wenn DHL uns
> erwischt, sowas anzunehmen.


Worin bestand denn der AGB-Verstoß? Wenn der so offensichtlich war,
verstehe ich den Sinn ihres Vorgehens nicht.