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Erwin Schlonz (29.12.2013, 01:32)
Frohlocke, Erwin,

heuer gelang es mir tatsächlich, dieses Weihnachtslied aus apokalyptischer Verheisung ein einziges Mal und auch nur für die Dauer von fünf Sekunden zu vernehmen. Dank meiner spontan blitzartiger Reflexe gelang es mir, am 17.12. um 6:52 Uhr aus tiefster RAM-Phase zum Radiorekorder zu hechten und auf den Austaster zu hauen. Gut, er war von der letzten Vatertag noch verklebt und reagierte deswegen nicht. Ein gewaltsamer Griff zum Kaltgerätestecker an der Rückseite des Gerätes beendete das Stück melodischer Grausamkeit noch bevor Schorsch seine gleichgeschlechtliche Stimme erheben konnte.

Ach richtig, wo bleibt der Unmut? - Hier:

Ich feierte Heiligabend bei sehr guten Freunden. Sie kennen meine Aversion vor weihnachtlicher Foltermusik. Aus einem für mich nicht nachvollziehbaren Anfall von Heiterkeit erdreisteten sie sich tatsächlich, mir die CD dieser Rektalmusik zu schenken! Ich denke, ich weiß nun, wie sich ein anaphylaktischer Schock anfühlt. Wären es nicht sehr gute Freunde, wären sie jetzt tot.

Im Übrigen war das Weihnachten 2012. Ich finde erst jetzt die Muse, darüber zu schreiben. Seit jenem Heiligabend ruht die CD als Büchse der Pandora in meinem CD-Ständer. Und wenn ich an einem verregneten Herbstabendauf der Couch sinnierend sitze - Fernseher, Radio und Computer ausgeschaltet - höre ich diese Stimmen aus dem CD-Ständer, die mich verhöhnen.

grimmig
Erwin
Dorothee Hermann (29.12.2013, 13:13)
Am 29.12.2013 00:32, schrieb Erwin Schlonz:

> Frohlocke, Erwin,


So fängt 'das' an: Selbstgespräche!

> Ach richtig, wo bleibt der Unmut?


[... viele Wörter sind eines Mannes' nicht würdig?!]

> Im Übrigen war das Weihnachten 2012.


[... sehr alte Erlebnisse]

> Ich finde erst jetzt die Muse ...


Also doch eine Frau, eine Muse? Noch von 2012?

> ... höre ich diese Stimmen aus dem CD-Ständer ...


Schrieb ich eingangs: So fängt das an! Nun also auch noch "Stimmen"!

Dorothee
Andy Angerer (29.12.2013, 13:37)
Erwin Schlonz formulierte aufs eloquenteste:

> Frohlocke, Erwin,


Du darfst wegen mir auch betrübt locken.
Aber beantworte mir doch bitte die Fragen, die sich bei Deinem Text
unweigerlich aufwerfen. Nein; nicht die Frage, ob Du beim Schreiben unter
den Nachwirkungen von zuviel Glühwein gelitten hast; dafür sind die
Rechtschreib- & Grammatikfehler bei weitem nicht zahlreich genug.
Es sind andere Fragen:

> heuer gelang es mir tatsächlich, dieses Weihnachtslied aus apokalyptischer
> Verheisung ein einziges Mal und auch nur für die Dauer von fünf Sekunden
> zu vernehmen. Dank meiner spontan blitzartiger Reflexe gelang es mir, am
> 17.12. um 6:52 Uhr aus tiefster RAM-Phase zum Radiorekorder zu hechten und
> auf den Austaster zu hauen. Gut, er war von der letzten Vatertag noch
> verklebt und reagierte deswegen nicht. Ein gewaltsamer Griff zum
> Kaltgerätestecker an der Rückseite des Gerätes beendete das Stück
> melodischer Grausamkeit noch bevor Schorsch seine gleichgeschlechtliche
> Stimme erheben konnte.


Welches Lied ist das genau? (*)
Was hast Du am letzten Vatertag mit dem Radiorekorder gemacht?
Können Stimmen gleichgeschlechtlich sein?

> Ich feierte Heiligabend bei sehr guten Freunden. Sie kennen meine Aversion
> vor weihnachtlicher Foltermusik. Aus einem für mich nicht
> nachvollziehbaren Anfall von Heiterkeit erdreisteten sie sich tatsächlich,
> mir die CD dieser Rektalmusik zu schenken! Ich denke, ich weiß nun, wie
> sich ein anaphylaktischer Schock anfühlt. Wären es nicht sehr gute
> Freunde, wären sie jetzt tot.


Sind _das_ wirklich sehr gute Freunde?
Und vor allem: sind sie es seither immer noch? Und warum?

> Im Übrigen war das Weihnachten 2012. Ich finde erst jetzt die Muse,
> darüber zu schreiben. Seit jenem Heiligabend ruht die CD als Büchse der
> Pandora in meinem CD-Ständer. Und wenn ich an einem verregneten
> Herbstabend auf der Couch sinnierend sitze - Fernseher, Radio und Computer
> ausgeschaltet - höre ich diese Stimmen aus dem CD-Ständer, die mich
> verhöhnen.


Wieso verwendest du das Geschenk nicht sinnvoll, indem Du die kostbare Hülle
behältst und den ekligen Inhalt geeignet entsorgst?
Fragen über Fragen....

*) Falls es sich um meinen eigenen Antifavoriten handelt, den akustischen
Eiterbatzen von Wham, das hab ich dieses Jahr _kein_einziges_Mal_ gehört.
Ällerbätsch.
G.O.Tuhls (29.12.2013, 13:37)
Am 29.12.2013, 12:37 Uhr, schrieb Andy Angerer:

> *) Falls es sich um meinen eigenen Antifavoriten handelt, den akustischen
> Eiterbatzen von Wham, das hab ich dieses Jahr _kein_einziges_Mal_ gehört.
> Ällerbätsch.


Du warst seit Oktober nicht mehr einkaufen?

Gruß
G.O.
G.O.Tuhls (29.12.2013, 13:40)
Am 29.12.2013, 00:32 Uhr, schrieb Erwin Schlonz:

> Frohlocke, Erwin,


.... denn Du hast mit dem Topic in einem Anfall von Größenwahn das
schlimmste aller einschlägigen Machwerke geadelt.
Dafür gibt's die Höchststrafe: 48 Stunden am Stück shop24direkt-Werbung
anschauen.

Gruß
G.O.
Erwin Schlonz (29.12.2013, 14:05)
Am Sonntag, 29. Dezember 2013 12:40:06 UTC+1 schrieb G.O.Tuhls:
> Am 29.12.2013, 00:32 Uhr, schrieb Erwin Schlonz:
> > Frohlocke, Erwin,

> ... denn Du hast mit dem Topic in einem Anfall von Größenwahn das
> schlimmste aller einschlägigen Machwerke geadelt.


Leider ist es mir bis heute nicht möglich, Betreffzeilen von Usenet-Beiträgen kursiv zu gestalten. Zudem ist es im Usenet verpönt, Smilys zu nutzen; unabhängig davon, dass ich nicht weiß, wie man einen kotzenden Smily darstellen soll. - Beides hätte dazu beigetragen, dass auch du die Verbitterung in diesem von mir gewählten Ausdruck erkannt hättest.

Erwin
Erwin Schlonz (29.12.2013, 14:14)
Am Sonntag, 29. Dezember 2013 12:37:02 UTC+1 schrieb Andy Angerer:
> Welches Lied ist das genau? (*)


Das Du-weißt-schon-welches
> Was hast Du am letzten Vatertag mit dem Radiorekorder gemacht?


Ich nichts. Aber ein Kumpel meinte, mich auf der Wanderung mit einem halbvollen Bierglas antorkeln zu müssen.

> Kᅵnnen Stimmen gleichgeschlechtlich sein?


Hör dir das Lied doch erstmal an. Dann erübrigt sich diese Frage.

> Sind _das_ wirklich sehr gute Freunde?
> Und vor allem: sind sie es seither immer noch? Und warum?


Interessant. Sollte wirklich der Sinnspruch gelten "Bei Wham hört die Freundschaft auf"?

> Wieso verwendest du das Geschenk nicht sinnvoll, indem Du die kostbare Hᅵlle
> behᅵltst und den ekligen Inhalt geeignet entsorgst?


Und die Büchse der Pandora öffnen? Nee, nee, nee, hinterher befehlen mir die Stimmen, die CD einzulegen.

Erwin
Torsten Mueller (29.12.2013, 14:57)
Dorothee Hermann <DorotheeHermann> schrieb:

>> ... höre ich diese Stimmen aus dem CD-Ständer ...

> Schrieb ich eingangs: So fängt das an! Nun also auch noch "Stimmen"!


Es hat jeder so seine Art, Weihnachten zu bewältigen. Und manche geraten
halt ins Getriebe und bleiben auf der Strecke. Friede ihrer Seele.

T.M.
Andy Angerer (29.12.2013, 16:00)
G.O.Tuhls formulierte aufs eloquenteste:

> Am 29.12.2013, 12:37 Uhr, schrieb Andy Angerer:
>> *) Falls es sich um meinen eigenen Antifavoriten handelt, den akustischen
>> Eiterbatzen von Wham, das hab ich dieses Jahr _kein_einziges_Mal_ gehört.
>> Ällerbätsch.

> Du warst seit Oktober nicht mehr einkaufen?


Vermutlich hatte ich einfach Riesenglück.
Oder aber meine Ohren bzw die dazugehörige Software haben inzwischen einen
automatischen Unterdrückermechanismus entwickelt, der den geräuschgewordenen
Ingerschleim unbemerkt ausblendet, was ich sehr begrüßen würde.
Andy Angerer (29.12.2013, 16:14)
Erwin Schlonz formulierte aufs eloquenteste:

>> Welches Lied ist das genau? (*)

> Das Du-weißt-schon-welches


Gut; wir verstehen uns.

>> Was hast Du am letzten Vatertag mit dem Radiorekorder gemacht?

> Ich nichts. Aber ein Kumpel meinte, mich auf der Wanderung mit einem
> halbvollen Bierglas antorkeln zu müssen.


Ahso; diese Art von Wanderung.

>> K�nnen Stimmen gleichgeschlechtlich sein?

> Hör dir das Lied doch erstmal an. Dann erübrigt sich diese Frage.


Ahsooo; Du meintest nicht Deinen Bettgenossen, den Du gerade noch
rechtzeitig vor dem Aufgewecktwerden bewahren konntest. Irgendwie scheine
ich Radiorekorder & -wecker wervechselt zu haben. De schdaade Zeid geht auch
an mit nicht spurlos usw.

>> Sind _das_ wirklich sehr gute Freunde?
>> Und vor allem: sind sie es seither immer noch? Und warum?

> Interessant. Sollte wirklich der Sinnspruch gelten "Bei Wham hört die
> Freundschaft auf"?


Der _sollte_ gelten.

>> Wieso verwendest du das Geschenk nicht sinnvoll, indem Du die kostbare
>> H�lle beh�ltst und den ekligen Inhalt geeignet entsorgst?

> Und die Büchse der Pandora öffnen? Nee, nee, nee, hinterher befehlen mir
> die Stimmen, die CD einzulegen.


Wahrscheinlich hast Du einfach nur Angst, daß es Dir plötzlich gefällt.
Volker Borchert (29.12.2013, 18:15)
Erwin Schlonz wrote:

> [ ... ] kotzenden Smily [ ... ]


Vielleicht ¦-Ø ('\246-\330')?
Sepp Neuper (30.12.2013, 14:25)
Erwin Schlonz <schlonz.2.erwin> schrieb:

>Leider ist es mir bis heute nicht möglich, Betreffzeilen von Usenet-Beiträgen kursiv zu gestalten. Zudem ist es im Usenet verpönt, Smilys zu nutzen


und überlange Zeilen.
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