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Helge Adler (13.03.2019, 22:23)
......zureck an den Absender.

Wie macht man das?

Ueber Einstellungen beim eignenen EMail-Provider (GMX) oder gibt es
eine Einstellung im Mail-Clienten? [von SM]

Oder gibt es dazu keinerlei Moeglichkeit, auszer Konto loeschen?

Danke fuer ein paar Tipps!
Markus Grob (13.03.2019, 23:20)
Am 13.03.2019 um 21:23 schrieb Helge Adler:
> .....zureck an den Absender.
> Wie macht man das?


Was verstehst Du unter "abprallen lassen"?

Je nachdem was Du willst gibt es entsprechende Möglichkeiten.

Gruss, Markus
Thomas Einzel (13.03.2019, 23:28)
Am 13.03.2019 um 21:23 schrieb Helge Adler:
> .....zureck an den Absender.
> Wie macht man das?
> Ueber Einstellungen beim eignenen EMail-Provider (GMX) oder gibt es
> eine Einstellung im Mail-Clienten? [von SM]
> Oder gibt es dazu keinerlei Moeglichkeit, auszer Konto loeschen?
> Danke fuer ein paar Tipps!


IMO zuerst

probieren.

Eher weniger hilft:


Einer der letzten Auswege, wenn die E-Mail Adresse nicht so wichtig ist:


Wenn es dann kurz danach wieder mit unerwünschten E-Mail losgeht sitzt
das Problem doch vor dem Bildschirm.
Manuel Reimer (14.03.2019, 00:06)
On 3/13/19 9:23 PM, Helge Adler wrote:
> .....zureck an den Absender.


Vermutlich meinst du ein "Bounce". Also "sieht für Absender aus als wäre
die Adresse tot".

> Wie macht man das?
> Ueber Einstellungen beim eignenen EMail-Provider (GMX) oder gibt es
> eine Einstellung im Mail-Clienten? [von SM]


Kann im Client garnicht (glaubwürdig) gehen, weil Bounces "halbwegs
sofort" kommen.

Wäre mir neu das GMX sowas kann. Beim Provider für meine "Hauptadresse"
geht sowas (mailbox.org). Die erlauben eine Blacklist zu führen und
diese Adressen bekommen dann direkt vom Server ein "Bounce".

Gruß

Manuel
Helge Adler (14.03.2019, 03:12)
Manuel Reimer schrieb am 13.03.2019 um 23:06:
> On 3/13/19 9:23 PM, Helge Adler wrote:
>> .....zureck an den Absender.

> Vermutlich meinst du ein "Bounce". Also "sieht für Absender aus als
> wäre die Adresse tot".


Manuel! - Soooo isses!

(engl. 'to bounce' = abprallen)

Sieht aus wie vom geschlossenen Tor oder Mauer abgeprallt, ohne
weiteres zutun.

>> Wie macht man das?
>> Ueber Einstellungen beim eignenen EMail-Provider (GMX) oder gibt es
>> eine Einstellung im Mail-Clienten? [von SM]

> Kann im Client garnicht (glaubwürdig) gehen, weil Bounces "halbwegs
> sofort" kommen.


Aha.

> Wäre mir neu das GMX sowas kann.


Ja, nee, kann GMX nicht :-/

Und einfach mit "antworten" im EMail-Clienten mal testen hat auch
keinen Sinn?

Weil Bounces im Header ganz anders aussehen als Antworten und dadurch
bei dem betr. Versender keinen Effekt hervorrufen wuerden, wenn der
den auswertet?

> Beim Provider für meine
> "Hauptadresse" geht sowas (mailbox.org). Die erlauben eine Blacklist
> zu führen und diese Adressen bekommen dann direkt vom Server ein
> "Bounce".
> Gruß
> Manuel


Autsch! Da kommt hier Neid auf! :-)

Koennte das Vorhaben evtl. ueber den Umweg einer EMail-Weiterleitung
zu mailbox.org irgendwie klappen?

Mir faellt evtl. noch folgender einfache Weg fuer das GMX-Postfach
ein, damit das abprallt:

Ich koennte das eigene Postfach bewusst bis oben hin vollrammeln mit
Daten. Ab 1 Gigabyte ist naemlich dicht (Freemail). Darueber hinaus
sollten dann weitere EMails von Dritten wie gewuenscht abprallen! Nach
ein paar Tagen waeren alle Versender vielleicht hinreichend
abgeschreckt.... :-)
Alexander Goetzenstein (14.03.2019, 08:52)
Hallo,

Am 14.03.2019 um 02:12 schrieb Helge Adler:
> Und einfach mit "antworten" im EMail-Clienten mal testen hat auch
> keinen Sinn?


doch -für den Absender der unerwünschten Mail. Der weiß dann nämlich,
dass Deine Adresse existiert, funktioniert und sogar gelesen wird.
Arno Welzel (14.03.2019, 10:04)
Helge Adler:

> .....zureck an den Absender.
> Wie macht man das?


Am besten gar nicht. Denn Bounces sorgen meist nur für mehr Probleme,
als man damit löst.

Das Problem: die Absenderadresse im "From"-Header kann beliebig gewählt
werden und auch ein Dritter könnte solche Mails erzeugen, um jemanden zu
ärgern, der dann die ganzen Bounces zugestellt bekommt.

Die korrekte Lösung ist daher, unerwünschte Mails direkt im Server
während des SMTP-Dialogs abzulehnen. Absender erhalten dann ebenfalls
eine Fehlermeldung, aber eben nicht als Bounce sondern von ihrem
Mailserver, an den sie die Mail geschickt haben.

> Ueber Einstellungen beim eignenen EMail-Provider (GMX) oder gibt es
> eine Einstellung im Mail-Clienten? [von SM]
> Oder gibt es dazu keinerlei Moeglichkeit, auszer Konto loeschen?


Wenn Du gar keine E-Mail an ein bestimmtes Konto bei GMX mehr erhalten
willst, musst Du es vermutlich löschen. Solange es noch existiert,
werden E-Mails dort hin auch angenommen.
Helge Adler (14.03.2019, 10:06)
Alexander Goetzenstein schrieb am 14.03.2019 um 07:52:
> Hallo,
> Am 14.03.2019 um 02:12 schrieb Helge Adler:
>> Und einfach mit "antworten" im EMail-Clienten mal testen hat auch
>> keinen Sinn?

> doch -für den Absender der unerwünschten Mail. Der weiß dann nämlich,
> dass Deine Adresse existiert, funktioniert und sogar gelesen wird.


Ebend - da hast du recht!

Aehem, das war heute spaetnachts mal so in der Gegend herumgedacht....

Denn gerade wegen den genannten unguenstigen Kriterien bin ich ja aufs
Abprallen/Totstellen so erpicht!

Mir scheint, dasz viele Leidensgenossen unwillkommene Versender
einfach bei ihrem EMail-Provider als illegale Spammer melden und
darauf bauen, dasz der das irgendwie regelt. Die Hoffnung stirbt halt
zuletzt.

Ich befuerchte, ich muss Filterregeln erstellen.....
Helge Adler (14.03.2019, 10:20)
Arno Welzel schrieb am 14.03.2019 um 09:04:
> [Abpraller sind keine Loesung]
> Die korrekte Lösung ist daher, unerwünschte Mails direkt im Server
> während des SMTP-Dialogs abzulehnen.


Und das koennte ich mittels dem EMailclienten von Seamonkey händeln?

Das klingt interessant! Aber auch komplex.

Gaebe es dazu im Netz eine empfehlenswerte Anleitung, in die ich mich
mal einlesen koennte?
SG (14.03.2019, 10:28)
Helge Adler hat am 14.03.2019 um 09:06 geschrieben:

> Denn gerade wegen den genannten unguenstigen Kriterien bin
> ich ja aufs
> Abprallen/Totstellen so erpicht!
> Mir scheint, dasz viele Leidensgenossen unwillkommene Versender
> einfach bei ihrem EMail-Provider als illegale Spammer melden
> und
> darauf bauen, dasz der das irgendwie regelt. Die Hoffnung
> stirbt halt
> zuletzt.


Ich sehe, du hast eine gmx.net-Adresse. Unter gmx.de kriege
ich täglich einen automatischen Spam-Bericht. 1-5 Spams pro
Tag landen dort. Im Schnitt 10 Spams pro Woche kommen durch
die GMX-Kontrolle und landen in meinen Posteingang-Ordner.
Ich lösche sie einfach ohne Meldung an gmx und habe Ruhe im
Karton.

Was ist denn bei dir los, dass du so viele Probleme hast?
Herbert Leitgen (14.03.2019, 10:53)
Helge Adler <helge.adler> schrieb:

>Und einfach mit "antworten" im EMail-Clienten mal testen hat auch
>keinen Sinn?
>Weil Bounces im Header ganz anders aussehen als Antworten und dadurch
>bei dem betr. Versender keinen Effekt hervorrufen wuerden, wenn der
>den auswertet?


Nein. Die Antwort würde an die im "From"-Header eingetragene
E-Mail-Adresse gehen. Das ist (fast) nie die Adresse des
Spamversenders. Er missbraucht vielmehr die Adresse eines
unbeteiligten Dritten, den du mit deiner Antwort zusätzlich
belästigen würdest.

HTH Herbert
Markus Grob (14.03.2019, 11:57)
Am 14.03.2019 um 02:12 schrieb Helge Adler:
> Manuel Reimer schrieb am 13.03.2019 um 23:06:


> Autsch! Da kommt hier Neid auf! :-)
> Koennte das Vorhaben evtl. ueber den Umweg einer EMail-Weiterleitung
> zu mailbox.org irgendwie klappen?


Du kannst weiterleiten oder von einem anderen Provider abholen lassen,
doch da geht nur "alles oder nichts".

> Mir faellt evtl. noch folgender einfache Weg fuer das GMX-Postfach
> ein, damit das abprallt:
> Ich koennte das eigene Postfach bewusst bis oben hin vollrammeln mit
> Daten. Ab 1 Gigabyte ist naemlich dicht (Freemail). Darueber hinaus
> sollten dann weitere EMails von Dritten wie gewuenscht abprallen! Nach
> ein paar Tagen waeren alle Versender vielleicht hinreichend
> abgeschreckt.... :-)


Das ist ein Softbounce und unterscheidet sich vom Hardbounce.

Wichtig wäre die Ursache der Mails zu wissen:

1. Du hast diese einfach überall zum Anmelden verwendet, möchtest sie
aber weiterhin behalten:
-> Bei seriösen Anbietern abmelden und bei den anderen schön den
Spamfilter trainieren. Da wird keine Adresse gelöscht weil Bounce
sondern einfach "fire and forget" gesendet.

2. Jemand aus Deinem Bekanntenkreis "trollt" Dich:
-> Evtl. kannst Du die Adresse bei GMX sperren lassen für Dein
Postfach oder Du macht einen einfachen Filter bei dem Mails von diesem
Absender ungesehen gelöscht werden.

Gruss, Markus
Alexander Goetzenstein (14.03.2019, 12:18)
Hallo,

Am 14.03.2019 um 09:06 schrieb Helge Adler:
> Mir scheint, dasz viele Leidensgenossen unwillkommene Versender
> einfach bei ihrem EMail-Provider als illegale Spammer melden und
> darauf bauen, dasz der das irgendwie regelt.


nee -viel zu umständlich. Bestenfalls trainiere ich mit einem beherzten
Druck auf [j] den Junk-Filter meines E-Mail-Programms.

Für alles, was ich im Netz so belangloses treibe, also Usenet, einige
Foren, bei dem ich so gut wie nie eine E-Mail bekomme, nutze ich meine
web.de-Adresse. Da wird praktisch alles von dem wenigen, was da ankommt,
sowieso schon von Thunderbird weggefiltert, und wenn doch mal eine Mail
im Posteingang liegenbleibt, ist es leicht, diese zu löschen -dazu muss
man sie i.d.R. noch nicht einmal lesen, es genügt ein Blick auf Absender
und Subject.

Meine E-Mail-Adresse, die ich für ernsthaftere Dinge nutze und die auch
rege betrieben wird, kennt außer mir und meinem Provider niemand. Dafür
bekommt Jeder, von dem ich E-Mail empfangen möchte, einen eigenen Alias
zugewiesen, an den er mich dann anschreiben kann, z.B.
<algoetz-superforum>. Wenn ich gelegentlich oder
regelmäßig auch antworten will, stelle ich das im Thunderbird als
"weitere Identität" ein. Vorteil: ich kann schon allein nach dem
Empfänger (ist ja jedesmal ein nicht verwechselbarer Alias) die Post
sortieren lassen. Und wenn dann einmal ein Alias mit Spam bedacht wird,
lösche ich ihn einfach. Das betrifft dann eben nur diesen einen
Kommunikationspartner, und je nach Bedarf bekommt er einen neuen Alias,
oder die Kommunikation wird eingestellt. Fertig.
Frank Miller (14.03.2019, 13:20)
Helge Adler wrote:
> Arno Welzel schrieb am 14.03.2019 um 09:04:
>> [Abpraller sind keine Loesung]
>> Die korrekte Lösung ist daher, unerwünschte Mails direkt im Server
>> während des SMTP-Dialogs abzulehnen.

> Und das koennte ich mittels dem EMailclienten von Seamonkey händeln?


Nein.
Karl-Josef Ziegler (14.03.2019, 14:51)
Am 14.3.2019 um 09:20 schrieb Helge Adler:
> Arno Welzel schrieb am 14.03.2019 um 09:04:
>> [Abpraller sind keine Loesung]
>> Die korrekte Lösung ist daher, unerwünschte Mails direkt im Server
>> während des SMTP-Dialogs abzulehnen.

> Und das koennte ich mittels dem EMailclienten von Seamonkey händeln?


Dazu müsste man schon einen eigenen Mailserver betreiben und diesen
entsprechend konfigurieren.

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