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Alexander 'Hoehni' Höhn (10.11.2017, 14:20)
Hey ho liebe Leser,

hat jemand Erfahrungen mit onlinebrief24.de und/oder pixelletter.de?
Onlinebrief24 ist für Firmen, Pixelletter dasselbe, jedoch im
Privatbereich. Beides ist, wie die Namen erahnen lassen, zum Briefversand
über das Internet.

Gerade Onlinebrief24 finde ich für Selbständige und Unternehmer
interessant, weil man theoretisch vieles "aus der jeweiligen Software
raus" automatisieren könnte -auch, wenn ich es noch nicht so wirklich
hinbekommen habe ;)- aber:

Ist das verlässlich? Hat irgendwer gute oder auch schlechte Erfahrungen
gemacht? Wenn ja, welche? ..?

Liebe Grüße aus Mainhattan
-Alex-
Matthias Hanft (10.11.2017, 14:37)
Alexander 'Hoehni' Höhn schrieb:
> Ist das verlässlich? Hat irgendwer gute oder auch schlechte Erfahrungen
> gemacht? Wenn ja, welche? ..?


Nicht mit diesen, aber mich würde interessieren, ob es einen Grund gibt,
warum du epost.de nicht mit einbezogen hast (und wenn ja, welchen). Ich
experimentiere gerade ein wenig mit denen herum, und es scheint einiger-
maßen zu funktionieren (großer Minuspunkt allerdings - für mich jeden-
falls: Die versenden nix ins Ausland).

Gruß Matthias.
Alexander 'Hoehni' Höhn (10.11.2017, 22:51)
Am Fri, 10 Nov 2017 13:37:33 +0100 schrieb Matthias Hanft:

> Nicht mit diesen, aber mich würde interessieren, ob es einen Grund gibt,
> warum du epost.de nicht mit einbezogen hast (und wenn ja, welchen). Ich
> experimentiere gerade ein wenig mit denen herum, und es scheint einiger-
> maßen zu funktionieren (großer Minuspunkt allerdings - für mich jeden-
> falls: Die versenden nix ins Ausland).


Hi,
ePost habe ich nicht erwähnt, weil es nur eine Windows-Software gibt und
ich kann das aus Datenschutzgründen nicht verwenden. Sofern Kundendaten
auf den WIN-Rechnern verarbeitet werden (und das werden sie bei uns/mir
leider), ist das aktuelle Windows... unverantwortlich - leider! Deswegen
seit Jahren nur noch Linux bei uns und da funktioniert das mit ePost dann
leider nicht so richtig. Auch mit "Wine" o.ä. Windows-Emulatoren will das
nicht wirklich funtzen :(

Pixelletter hat aber leider gar keine Anwendung, sodass man alles "per
Hand" machen müsste aber das ist ja auch nur für private Sachen, einzelne
Briefe und sowas. Gerade für Business-Sachen auch verhältnismäßig teuer.

Bei Onlinebrief24 kann man das aber alles wunderbar (also Farbe oder s/w,
Einschreiben oder normal, C4 oder DIN Lang, ...) über den Dateinamen
codieren und dann mittels SSH bzw. FTP auf deren Server hochladen (sofern
man das irgendwie mit seiner Software und deren "Ausdruck" hingebastelt
bekommt).
Der Server arbeitet das Hochgeladene dann ab und ... läuft :) Zumindest
sagen die das. Einzelne Briefe funktionieren auch ganz gut ... aber mich
würde halt interessieren, ob das wirklich so gut läuft, ob das auch
stabil (also immer) läuft oder es Downtimes gibt, ... sowas eben :)

Liebe Grüße
-Alex-

PS: Halte mich aber bitte trotzdem mal über deine Erkenntnisse mit ePost
auf dem Laufenden. Es gibt ja auch noch Leute und Firmen, die Windows
nutzen und vielleicht fragt mich ja mal jemand ;)
Matthias Hanft (11.11.2017, 10:25)
Alexander 'Hoehni' Höhn schrieb:
> ePost habe ich nicht erwähnt, weil es nur eine Windows-Software gibt und
> ich kann das aus Datenschutzgründen nicht verwenden. [...]


Ah, ok. Wobei das ja auch ganz ohne Software - einfach im Browser - geht.
Aber das ist natürlich nur was für mit der Hand erzeugte Einzelbriefe.
AFAIK *haben* sie allerdings durchaus eine Massenschnittstelle, aber
die wird wohl nur Großkunden mit ein paar Millionen Briefen im Jahr
angeboten. Für Kunden in der "Lücke" zwischen "Einzelbrief" und
"Millionen" (wie mich) gibts in der Tat kein so richtig sinnvolles
Angebot. (Evtl. diese "Business Box"? Siehe

aber die hab ich mir auch noch nicht genauer angeschaut - fand ich
(für mich) zu teuer.)

> Bei Onlinebrief24 kann man das aber alles wunderbar (also Farbe oder s/w,
> Einschreiben oder normal, C4 oder DIN Lang, ...) über den Dateinamen
> codieren und dann mittels SSH bzw. FTP auf deren Server hochladen (sofern
> man das irgendwie mit seiner Software und deren "Ausdruck" hingebastelt
> bekommt).


Klingt interessant. Vielleicht ist das ja der "Lückenschluss"? Werde
ich mir in einer ruhigen Minute (=vermutlich "zwischen den Jahren")
mal näher ansehen - danke für den Tipp!

> PS: Halte mich aber bitte trotzdem mal über deine Erkenntnisse mit ePost
> auf dem Laufenden. Es gibt ja auch noch Leute und Firmen, die Windows
> nutzen und vielleicht fragt mich ja mal jemand ;)


Ich habe da bisher nur die Handeingabe im Webbrowser ausprobiert. Da wird
dann ein Deckblatt mit Adresse und Frankierung (und, wenn man will, einem
unformatierten Freitext) erzeugt, und für die weiteren Seiten kann man
PDFs anhängen, die auch prima ausgedruckt werden - das funktioniert also
(nur anscheinend leider nicht duplex - was für eine Papierverschwendung;
Recyclingpapier haben sie anscheinend auch nicht). Wenn man das Deckblatt
(auf dem der eigene Absender offenbar automatisch und unveränderbar ein-
getragen wird) nicht haben will, kann man aber wohl auch "passende" PDFs
direkt hochladen (*), wodurch das Deckblatt unterdrückt wird und man dann
auch andere Absender/Logos/Briefbögen/etc. verwenden kann. "Passend" heißt,
dass die Anschrift in einen Fensterbriefumschlag passen muss und ein Band
von ca. 1 cm für den Frankiervermerk frei bleibt.

(*) "hochladen" == "im Windows-Druckmenü den ePost-Drucker auswählen".
Dort kann man in den Druckeinstellungen zahlreiche weitere interessante
Dinge tun, z.B. seine Kontodaten angeben, die man dann offenbar auf
beigefügte Überweisungsformulare drucken lassen kann. Aber so weit
fortgeschritten, dass ich wüsste, wie das genau geht, bin ich noch
nicht :-)

Gruß Matthias.
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