expertenaustausch > comp.os.* > comp.os.unix.linux.misc

Joerg (26.12.2018, 00:24)
On 2018-12-25 13:48, Joerg wrote:
> On 2018-12-25 13:30, Juergen Ilse wrote:
> Ja. Es laeuft jetzt auch, nachdem ich Debian + LXDE durch Lubuntu
> ersetzt habe. Dessen Installer hat das LAN erkannt und ich komme auch
> ins Internet.
> Bei dieser hat der Lubuntu Installer im Gegensatz zu Debian + LXDE
> gepatzt. Nicht erkannt und ist auf 640*480 Default gegangen, nicht
> umstellbar. Dabei ist der Display Adapter nichts ungewoehnliches,
> VIA/S3G Unichrome Pro IGP. Muss ich mich mal reinknien.


Jetzt habe ich nach einigem Wuehlen das vermutlich passende Paket entdeckt:



.... und GDebi reagiert mit "Error: Dependency is not satisfiable:
xorg-video-abi-24". Was immer das heisst.

Das seltsame ist, dass vorher im Live-System etwa die Haelfte der
probierten Ubuntu-Versionen mit voller Aufloesung liefen. Installiert
aber nur mit mieser Standard-Aufloesung. Das ist schon ein ziemlicher Frust.

Debian + LXDE lief installiert mit voller Aufloesung, aber erkannte LAN
nicht und der Desktop blieb bis auf die Tapete blank.

D.h. VIA/S3G Unichrome Pro IGP wird von einigen Installs unterstuetzt,
von anderen hingegen nicht. Ich dachte immer, bei Linux waeren Treiber
ueber alle Versionen zugaenglich.

[...]
Ralph Aichinger (26.12.2018, 00:34)
Joerg <news> wrote:
> Jetzt habe ich nach einigem Wuehlen das vermutlich passende Paket entdeckt:
>
> ... und GDebi reagiert mit "Error: Dependency is not satisfiable:
> xorg-video-abi-24". Was immer das heisst.


Das Paket ist vermutlich zu neu für dich. Das ist die Version, die
im April nächsten Jahres veröffentlicht wird. Hast du wirklich
"Disco" (Codename für die noch nicht veröffentlichte nächste Version
19.04=April 2019) installiert?



das ist vermutlich eher was du brauchst. Aber am besten installierst
du solche Sachen mit "apt", z.B. mit

sudo apt update ; sudo apt install xserver-xorg-video-openchrome

in einem Terminalfenser.

/ralph
Joerg (26.12.2018, 00:54)
On 2018-12-25 14:34, Ralph Aichinger wrote:
> Joerg <news> wrote:
> Das Paket ist vermutlich zu neu für dich. Das ist die Version, die
> im April nächsten Jahres veröffentlicht wird. Hast du wirklich
> "Disco" (Codename für die noch nicht veröffentlichte nächste Version
> 19.04=April 2019) installiert?
>
> das ist vermutlich eher was du brauchst. Aber am besten installierst
> du solche Sachen mit "apt", z.B. mit
> sudo apt update ; sudo apt install xserver-xorg-video-openchrome
> in einem Terminalfenser.


Das hatte aehnliche Ergebnisse. Nach einer langen Litanei mit Dependency
Fehlern hiess es "Unable to correct problems, you have held broken
packages".

Frustig, das ...

Gibt es eine Lubuntu Distro, die etwas besser mit Treibern ausgestattet
ist als nur Default und wo man nicht solche Klimmzuege machen muss?
Debian + LXDE konnte die Graphik ja von hause aus sofort korrekt
ansprechen, nur hatte die Distro wiederum andere Macken (z.B. geht LAN
dort nicht).
Wilhelm C. Schütze (26.12.2018, 01:14)
Am 25.12.18 um 20:51 schrieb Joerg:

> Bei der Installation wurde der LAN Chip Satz zwar korrekt erkannt, das
> LAN selbst aber nicht. Seltsam. Auch bestand der Installer auf ext4 fuer


Woran machst du das fest? Bei Debian ist es wichtig, erst mal das
non-free Repo freizugeben und firmware-linux-nonfree nachzuinstallieren.
Das löst so einige Probleme.



Nach Änderung der /etc/apt/sources.list
- sudo apt update
- und dann Synaptic.
Achte drauf, dass ganz oben die (evtl. doppelt vorhandene) Zeile mit der
Installations-DVD als Paketquelle auskommentiert ist - am besten ganz
rausschmeißen, braucht man nie wieder.

Grüße - Wilhelm
Bernd Mayer (26.12.2018, 01:16)
Am 25.12.18 um 20:51 schrieb Joerg:
[..]
> die ganze Zeit auf voller Pulle, warum auch immer (Luefter heizt den
> Raum). Abschalten geht nur durch beherzten Hard Reset, was man der
> Festplatte wohl nicht zu oft antun sollte.


Hallo,

Welches image hast Du zur Installation genutzt?

Was für ein LAN-Chipsatz ist das denn? Manche benötigen non-free treiber
die liegen auf den FTP-Servern im Verzeichnis non-free als firmware.tgz
und es gibt auch ein Installationsimage zur Installation übers Netzwerk
mit den non-free Treibern.

Oftmals kann man mit Ctrl-Alt-F1 (oder F2) in eine Textkonsole wechseln
(ähnlich wie DOS-Modus) und sich da anmelden und kann Befehle ausführen.
Zum Herunterfahren etwa:
shutdown -h now

Mit lspci kann man sich Infos zur Hardware anzeigen lassen oder mit top
die Ressourcenauslastung.

Bernd Mayer
Joerg (26.12.2018, 01:17)
On 2018-12-25 14:54, Joerg wrote:
> On 2018-12-25 14:34, Ralph Aichinger wrote:
> Das hatte aehnliche Ergebnisse. Nach einer langen Litanei mit Dependency
> Fehlern hiess es "Unable to correct problems, you have held broken
> packages".
> Frustig, das ...
> Gibt es eine Lubuntu Distro, die etwas besser mit Treibern ausgestattet
> ist als nur Default und wo man nicht solche Klimmzuege machen muss?
> Debian + LXDE konnte die Graphik ja von hause aus sofort korrekt
> ansprechen, nur hatte die Distro wiederum andere Macken (z.B. geht LAN
> dort nicht).


Ich habe gerade dieselbe Distro (Lubuntu 16 amd64) von demselben Stick
nochmals probiert, aber als Live-System. Volle Video Aufloesung! Wenn es
von demselben Stick installiert wird, erkennt es den Graphik Chip nicht
und geht auf schlechte Default Aufloesung.

Es ist mir ein Raetsel.
Ralph Aichinger (26.12.2018, 01:17)
Joerg <news> wrote:
> Das hatte aehnliche Ergebnisse. Nach einer langen Litanei mit Dependency
> Fehlern hiess es "Unable to correct problems, you have held broken
> packages".


Die genaue Litanei wäre spannend. Mit einer groben Umschreibung
kann dir niemand helfen. Welche Release hast du eigentlich genau
installiert? Hast du das dazupassende Paket versucht zu installieren?
Dh z.B. für Ubuntu 18.04 das aus 18.04 oder für 18.10 das für 18.10?
Stimmt die Architektur (64bit bwz. amd64 normalerweise)?

> Frustig, das ...


Nur wenn man es die ersten paar mal macht. Dependency-Probleme
sind unter Linux meistens recht gutmütig aufzulösen, und die
Fähigkeit das zu tun sollte man möglichst bald erlernen, besonders
wenn man mit exotischeren Systemen (älterer Hardware,
was anderes als ein ganz Vanilla Ubuntu) unterwegs ist.

> Gibt es eine Lubuntu Distro, die etwas besser mit Treibern ausgestattet
> ist als nur Default und wo man nicht solche Klimmzuege machen muss?


Die Betrachtungsweise wegen sowas die Distribution zu
wechseln ist schon die falsche. Distrohopping bringt
niemand weiter. Du lernst dabei nicht Fehler zu beheben,
du wirst bei der nächsten Distri an anderer Stelle anstehen,
insgesamt ergibt das für mich nicht recht viel Sinn.

> Debian + LXDE konnte die Graphik ja von hause aus sofort korrekt
> ansprechen, nur hatte die Distro wiederum andere Macken (z.B. geht LAN
> dort nicht).


Ich reihe das eher in die Rubrik Zufall ein. Ich würde wegen
sowas *nicht* neu installieren oder die Distribution wechseln,
sondern den Fehler suchen. Die gängigen nicht-wahnsinnigen
Distributionen sind alle so knapp beieinander was die Grund-
features betrifft, es ist nur Glück, wenn beim Distrohopping
ein besseres Resultat rauskommt.

î
Bernd Mayer (26.12.2018, 01:23)
Am 26.12.18 um 00:14 schrieb Wilhelm C. Schütze:
> Am 25.12.18 um 20:51 schrieb Joerg:
> Woran machst du das fest? Bei Debian ist es wichtig, erst mal das
> non-free Repo freizugeben und firmware-linux-nonfree nachzuinstallieren.
> Das löst so einige Probleme.
>


Hallo,

wenn bei Debian die Firmware fürs Netzwerk fehlt dann ist die
Installation für einen Einsteiger wohl nicht ganz einfach: Man muß dann
die Firmware über ein anderes System herunterladen auf den betroffenen
PC rüberkopieren, entpacken und installieren.

Bernd Mayer
Wilhelm C. Schütze (26.12.2018, 01:31)
Ja, guter Hinweis. Download ohne Netz wird schwierig, da hab ich
gepennt. Ist mir jetzt ohnehin zu spät; ich streiche für heute die Segel.
Kay Martinen (26.12.2018, 01:31)
Am 25.12.2018 um 23:54 schrieb Joerg:
> On 2018-12-25 14:34, Ralph Aichinger wrote:
>> Joerg <news> wrote:
>>> ... und GDebi reagiert mit "Error: Dependency is not satisfiable:
>>> xorg-video-abi-24". Was immer das heisst.


Das andere Pakete die diese Paket braucht nicht installiert werden
können. Vermutlich weil...

>>
>> das ist vermutlich eher was du brauchst. Aber am besten installierst
>> du solche Sachen mit "apt", z.B. mit


.... du wie Ralph schon meint ein zu neues Paket installieren wolltest.

>> sudo apt update ; sudo apt install xserver-xorg-video-openchrome
>> in einem Terminalfenser.

> Das hatte aehnliche Ergebnisse. Nach einer langen Litanei mit Dependency
> Fehlern hiess es "Unable to correct problems, you have held broken
> packages".


Das Problem solltest du erst mal lösen. Z.b. mit einem 'apt update' im
Terminalfenster. Das aktualisiert die Paketdaten und Abhängigkeiten.

Ein anschließendes 'apt upgrade' sollte dann (nach)installieren was
evtl. fehlt. Und broken packages sind Pakete die nur teil-installiert
sind. Z.b. weil sie runtergeladen aber nicht installiert werden konnten.

Das ältere 'apt-get' kennt eine option '--fix-missing'. Wie das bei apt
läuft weiß ich selbst noch nicht. Hilfreich finde ich da immer
'aptitude' das du evtl. nachinstallieren mußt. Das zeigt dir an wenn da
pakete "on Held" sind, es zeigt mit einem kleinen c in der ersten Zeile
auch "broken" packages an und darin kannst du auch update und Upgrade
machen - auch mehrmals hintereinander bis nichts mehr nachinstalliert
werden muß. Allerdings mußt du aufpassen wenn unten eine rote Warnung
auftaucht. Da kann man sich leicht das System mit zerschießen wenn man
so was ignoriert.

> Frustig, das ...


Lernkurve, das... Die "Fertigbaukästen" gibt es beim Mickersoft-Händler
und der garantiert ebenso wenig für Funktion und Erfolg auf jeder
Hardware wie Linux :-)

Nur das man bei Linux unter die Haube schauen und selbst Schrauben kann.
Bei den Windosen ist die zugeschweißt und es gibt bestenfalls Gucklöcher
(Registry-Hacks).

> Gibt es eine Lubuntu Distro, die etwas besser mit Treibern ausgestattet
> ist als nur Default und wo man nicht solche Klimmzuege machen muss?


Ubuntu plus LXDE = Lubuntu. Gleiches gilt für Xubuntu (XFCE) oder
Kubuntu (KDE). Das sind nur andere Desktop-zusammenstellungen auf
Ubuntu-Basis (meiner Meinung nach).

> Debian + LXDE konnte die Graphik ja von hause aus sofort korrekt
> ansprechen, nur hatte die Distro wiederum andere Macken (z.B. geht LAN
> dort nicht).


Die L/X/K/Ubuntu's basieren allesamt auf Debian. Was Grafik und
Netzwerk angeht sind bestenfalls die Kernelversionen der unterschied,
und bei Grafik evtl. noch die Versionen der Speziellen Treiber für den
Grafikchip.

Du hättest evtl. leichter das LAN Problem bei Debian lösen können als
die Grafikprobleme bei Ubuntu.

Wenn das beim Installieren ein Problem war dann fehlte dem Installer
evtl. nur eine Kleinigkeit die man im laufenden System leicht hätte
korrigieren können.

Kay
Bernd Mayer (26.12.2018, 01:37)
Am 26.12.18 um 00:17 schrieb Joerg:
> Ich habe gerade dieselbe Distro (Lubuntu 16 amd64) von demselben Stick
> nochmals probiert, aber als Live-System. Volle Video Aufloesung! Wenn es
> von demselben Stick installiert wird, erkennt es den Graphik Chip nicht
> und geht auf schlechte Default Aufloesung.
> Es ist mir ein Raetsel.


Hallo,

manchmal regelt sich das selbst nachdem man die ersten updates gemacht
hat, Ubuntu 16.04 ist ja von 2016 und da kommen einige updates zusammen.
In der Softwareverwaltung gibt es auch Einstellmöglichkeiten für
zusätzliche Repos und Hardware.

Bernd Mayer
Kay Martinen (26.12.2018, 02:48)
Am 26.12.2018 um 00:16 schrieb Bernd Mayer:
> Am 25.12.18 um 20:51 schrieb Joerg:
>> Heute habe ich Windows von einem Gammatech Durabook runtergeputzt,
>> Bei der Installation wurde der LAN Chip Satz zwar korrekt erkannt, das
>> LAN selbst aber nicht. Seltsam.


@Jorg: 'lspci -v' zeigt auch den vom system gewählten Treiber für die
jew. Hardware an. Evtl. wurde nur der Falsche ausgewählt. Hab ich auch
schon erlebt z.b. bei Realtek Chips.

> Welches image hast Du zur Installation genutzt?
> Was für ein LAN-Chipsatz ist das denn? Manche benötigen non-free treiber
> die liegen auf den FTP-Servern im Verzeichnis non-free als firmware.tgz


Ist dir aufgefallen das es hier um einen Outdoor-Laptop geht? Gleichwohl
könnte die Nennung der Modellnummer bei der Ursachenforschung helfen.
Der Hersteller scheint Linux nicht im Support zu haben, nur Windows!

> und es gibt auch ein Installationsimage zur Installation übers Netzwerk
> mit den non-free Treibern.


Das es ein Netzwerk-image gibt das alle non-free firmware mitbringt für
das LAN möchte ich bezweifeln. Die sind im allgemeinen deutlich
kleiner/abgespeckter als jede Normale CD ISO. Und AFAIK gebietet es
schon der non-free Status das man diese nicht einfach so in ein ISO
packen wird. Heißt: nur vom Repo zu laden -> LAN muß laufen inkl. dns,
routen und gw.

Lustig! Hast eben nebenan Wilhelm daran erinnert das LAN-Support ohne
LAN schwierig ist und empfiehlst dem OP jetzt ein Netzimage zu nutzen um
Über nicht funktionierendes Netzwerk Non-free Treiber zu beziehen? :-)

Kay
gregor herrmann (26.12.2018, 03:15)
On Wed, 26 Dec 2018 01:48:29 +0100, Kay Martinen wrote:

> Am 26.12.2018 um 00:16 schrieb Bernd Mayer:
>> und es gibt auch ein Installationsimage zur Installation übers Netzwerk
>> mit den non-free Treibern.

> Das es ein Netzwerk-image gibt das alle non-free firmware mitbringt für
> das LAN möchte ich bezweifeln.




gregor
Holger (26.12.2018, 05:40)
Am 25.12.18 um 20:51 schrieb Joerg:

> Bei der Installation wurde der LAN Chip Satz zwar korrekt erkannt, das
> LAN selbst aber nicht.


Debian ist ein System, das auf freier Software basiert. Für den
LAN-Baustein brauchst du wohl den passenden propietären Treiber. Mit
lspci am Terminal findest du raus, wie dein LAN-Baustein heißt. Dannmit
Google mal ran an den Speck.

> Seltsam. Auch bestand der Installer auf ext4 fuer
> /root und /home,


Was dir da vorgegeben wurde, sollte sich bei manueller Installation
ändern lassen. Ich habe Linux mit ext3 am Laufen. Geht problemlos.

> FAT32 mochte er nicht, aber ok, habe ich ihn eben auf


Kein Wunder. FAT32 ermöglicht keine Rechteverwaltung.

> ext4 umformatieren lassen. Nun erscheint nach als erfolgreich gemeldeter
> Installation zwar der LXDE Desktop, doch er hat keinerlei Menues wie die
> Ueberschalltaube oder sonstwas, nur die LXDE-Wandtapete. Die CPU laeuft
> die ganze Zeit auf voller Pulle, warum auch immer (Luefter heizt den
> Raum). Abschalten geht nur durch beherzten Hard Reset, was man der
> Festplatte wohl nicht zu oft antun sollte.


Wo hier der Fehler liegt, kann ich dir nicht sagen. Kann auch an der
Hardware liegen. Würde mir das passieren, würde ich einfach eine andere
Festplatte reinschrauben und mit einer anderen Distribution
weitermachen. Ubuntu 18 sollte problemlos laufen. Wenn Linux bei allen
anderen Distris genauso zickt wie jetzt, ist irgendwas an deiner Kiste
mit Linux nicht kompatibel. Das können auch Einstellungen sein. Was du
übrigens tun solltest, wäre ein Speichertest. Den solltest du auf der
Debian-DVD finden. Damit kannst du schon mal herausfinden, ob es Fehler
im Arbeitsspeicher sind, die dein System zicken lassen. Denkbar sind
auch Widerspenstigkeiten mit dem Grafik-Controller. Probiere erstmal den
Treiber von Debian aus, ohne eingeschaltete Beschleunigerfunktionen, um
zu sehen, ob es wenigstens so funktioniert.

> Uff. Das wird noch ein viele Tage fuellendes Programm.


Tja. Hast du denn soviel Zeit dafür?

> Erstmal allen frohe Weihnachten und ein blue-screen-freies neues Jahr.


Ebenso.

Holger
Holger (26.12.2018, 05:53)
Am 25.12.18 um 22:11 schrieb Joerg:

> Es koennte passieren, dass ich wirklich DOS laufen lassen muss. Z.B.
> wenn aus irgendeinem Grund der native RS232 Port ueber Linux nicht
> hardwarenah bedient werden kann. Doch vielleicht ist das alles kein
> Problem, das kommt viel spaeter und ich koennte dafuer sicher noch eine
> weitere 1GB Partition einrichten.


Kommt MS-DOS mit solchen Partitionen überhaupt klar? Wie dem auch sei:
Ich empfehle dir "dosemu", unter /etc/dosemu/dosemu.conf konfigurierbar.
Der native RS232-Port heißt unter Linux möglicherweise /dev/ttyS0 und
kann in der dosemu-Konfigurationsdatei mit der Zeile

$_com1 = "dev/ttyS0"

zu einem typischen COM-Port für DOS werden, der sogar von hardwarenahen
Terminalprogrammen wie Telix verstanden wird.

Holger

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