expertenaustausch > comp.os.* > comp.os.unix.linux.misc

Sieghard Schicktanz (11.01.2019, 23:40)
Hallo Joerg,

Du schriebst am Fri, 11 Jan 2019 11:01:49 -0800:

> Jeder hat andere Ziele. Meines ist, bestehende Hardware nicht wegzuwerfen
> und heutzutage kaum noch zu akzeptablen Kosten beschaffbare Eigenschaften
> dieser alten Hardware weiternutzen zu koennen. Nativer RS232 Port et
> cetera.


Es gibt immer noch sogar Laptops/Notebooks mit solchen. Ein Metallgehäuse
ist da aber schon schwieriger zu finden, die Kombination sollte dann eher
wieder weniger problematisch sein...

....
> >> Die Hacker Definition ist heute etwas anders. Ein Hacker ist eher
> >> jemand, der versucht, ueber die elektronisch gesteuerte Kaffemaschine
> >> ins LAN zu kommen, persoenliche Daten abzusaugen und die dann gegen


Das kenn' ich dan eher als "Cracker", aber der Oberbegriff ist schon der
"einfache" "Hacker".

> > Diese Definition impliziert, dass Hacking per se schlecht sei, ist es
> > grundsätzlich aber nicht, sondern eher eine kreative Art, Probleme
> > zu lösen :-)


So kenne ich das auch, evtl. aber (dann leider) nur "noch".

> Leider wird das Wort Hacker im Volksmund heute nur noch so verstanden.


Das kommt möglicherweise auch auf das jeweilige Umfeld an. Es gibt ja sogar
"professionelle Hacker", Leute, deren wesentliche, ggfs. bezahlte,
Tätigkeit es ist, Sicherheitsprobleme aufzufinden _und_ dann zu deren
Lösung beizutragen, zumindest aber, diese bekannt zu machen.

....
[Home]
> Solange da alle moeglichen Setups drin stehen, wie etwa
> Treiber-Eisntellungen, waere ich schon gluecklich. Bei Windows muss man


Da stehen die "persönlichen" Einstellungen, d.h. die für den jeweiligen
Benutzer. Allgemeine Einstellungen sind im allgemeinen in /etc und dessen
Unterverzeichnissen zu finden, in seltenen Fällen auch unter /usr/etc oder
gar /usr/local/etc.

> den ganzen Kram in einer Checklist haben und nach Versionswechsel neu
> einklimpern.


Kann man bei Linux einfacher haben, aber es gibt halt wie bei jeder Regel
auch immer wieder mal Ausnahmen.

--
Gunter Gutzeit (11.01.2019, 23:43)
Sven Hartge schrieb am Fr 11.01.2019 22:26:53 +0100:

[..]
> 46540 ? S 0:01 | \_ xterm -geometry 100x35
> 46544 pts/4 Ss 0:00 | | \_ -bash
> [...]


Ok! Da ich einen Display-Manager bei meiner Einrichtung von der
Kommandozeile erst gar nicht installiert hatte killt man sich möglicher
Weise seine laufende Sitzung.

Aber auch dann kann man immer noch von einem Live-USB-Stick die von mir
erwähnten Maßnahmen am toten Linux umsetzen, um die graphische
Oberfläche anschließend wieder zu starten.
Joerg (11.01.2019, 23:43)
On 2019-01-11 13:15, Kay Martinen wrote:
> Am 11.01.2019 um 21:50 schrieb Kay Martinen:
> Nachtrag: Und genau darum ist es immer eine Gute Idee so etwas zuerst
> ein bis x-Mal In einem Virtualisierer durch zu probieren, egal in
> welchem. Da kostet es nur Zeit und Plattenplatz, vernichtet definitiv
> keine daten und ist völlig gefahrlos bietet aber die Möglichkeit
> verschiedene Partitionierungen oder anderes durch zu probieren. Und im
> Schlimmstenfall schmeißt man die komplette VM mit einem Klick in die
> Mülltonne und erstellt einfach eine neue.


Das kann ich doch auch jetzt machen. Dieser Laptop ist derzeit nichts
weiter als ein Testbett. Es gibt nichts wichtiges darauf, alles vorerst
nur Probierstadium. Wenn ich morgen frueh alles entruempele und auf ein
anderes Linux umstellte, waere es kein Problem. Ich hatte mit Absicht
nicht mit dem Laptop meiner Frau angefangen, sondern mit einem, den ich
problemlos fuer mehrere Wochen entbehren kann.
Gunter Gutzeit (11.01.2019, 23:47)
Joerg schrieb am Fr 11.01.2019 13:43:16 -0800:

> On 2019-01-11 13:15, Kay Martinen wrote:
> Das kann ich doch auch jetzt machen. Dieser Laptop ist derzeit nichts
> weiter als ein Testbett. Es gibt nichts wichtiges darauf, alles vorerst
> nur Probierstadium. Wenn ich morgen frueh alles entruempele und auf ein
> anderes Linux umstellte, waere es kein Problem. Ich hatte mit Absicht
> nicht mit dem Laptop meiner Frau angefangen, sondern mit einem, den ich
> problemlos fuer mehrere Wochen entbehren kann.


Außerdem braucht eine VM einiges an RAM, den man auf alter Hardware
nicht so üppig hat.
Sieghard Schicktanz (12.01.2019, 00:00)
Hallo Joerg,

Du schriebst am Thu, 10 Jan 2019 13:59:37 -0800:

[Dos]
> > Ja, siehste - alles mit separaten und extra beschafften Programmen,
> > nicht mit dem Dos selber. Mit Dos selber (aber ähnlich prinzipiellmit ^^^^^^^^^^^^^^^
> > jedem Betriebssystem, das dafür eben nicht zuständig ist) geht sowas

^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
....
> DOS war ein zwingend notwendiger Bestandteil des Gesamtsystems, ohne den


Das Betriebssystem ist definitionsgemäß _immer_ ein betriebswichter
Bestandteil des Gesamtsystems, deswegen heißt es auch so. Aber die
Anwendungen können auch für andere Betriebssysteme mit gleicher Funktion
erstellt ("portiert") werden, sie sind nicht zwingend notwendiger
Bestandteil des Betriebssystems.
Halt der Unterschied zwischen "notwendig" und "hinreichend" wieder mal.

....
> Mit Linux wird es nicht anders sein, aber ich werde es kaum beruflich
> nutzen. Office-Anwendung ist OpenSource, doch das ist es bei Windows auch
> (hier Apache OpenOffice). Bei CAD sieht das anders aus. Cadsoft Eagle,
> das ich auch auf Linux weiterzubenutzen beabsichtige, ist
> kostenpflichtige Software und ich habe eine Lizenz dafuer. Es gibt
> erfreulicherweise eine Linux-Version, die ich aber noch nicht probiert


Das ist für Linux nativ verfügbar, es wurde AFAIK ursprünglich sogar unter
Linux entwickelt. Evtl. ist dafür sogar dieselbe Lizenz nutzbar, wenigstens
mit einer der älteren Versionen. Die neueste ist ja AFAIK nur bei "offener
Haustür" betreibbar, und es ist unbekannt, wer da was rein- oder rausträgt.

> Und es gab natuerlich _in_ DOS einen Editor, EDLIN 8-)


Ja, so ähnlich wie den "ed" oder "vi" unter Linux, oder Derivate davon.

> > ...
> >>> ... Aber schon das
> >>> Ausdrucken einer Dateiliste war da nur mit einem kleinen Trick möglich ....

> > Nicht ganz, wie anderwärts schon geschrieben wurde, aber in Prinzip so
> > etwa.

> Siehste :-)


Siehste, nur wegen Unix möglich, selber wäre "Microsoft" da nie drauf
gekommen.

> Redirect to PRN war keine Spezialkonstruktion, das stand in DOS


Es _war_ eine Spezialkonstruktion, weil es nirgends eine _Datei_
"PRN" (oder die anderen Schnittstellennamen) gab, sondern der command.com
diese Parameter mittels Sonderabfragen erkennen und verarbeiten mußte.

> Handbuechern ziemlich vorn. Bei Kris Jamsa "DOS - The Complete Reference"


Das Benutzer-Interface hat nichts mit der interenen Implementierung zu tun
- eine ganz generelle Eigenschaft von Software, die man beachten sollte.
(Und die einem gelegentlich rechten Ärger bereiten kann, wenn ein Malware-
Programm mit einem vielversprechenden Namen daliegt und man das mal zum
Ausprobieren startet...)

--
Joerg (12.01.2019, 00:27)
On 2019-01-11 12:09, Kay Martinen wrote:
> Am 11.01.2019 um 18:39 schrieb Joerg:
> Nein, wohl kaum wirklich. DAS ist eine Alte Seite die noch D-Mark Preise
> listet und die Hauptseite verweist auf den neuen Shop in dem du
> Kirschbaumlink nicht mehr findest.


Zitat "Letzte Aktualisierung am 08.06.17". Hmmm....

Es lebt alles noch:





(mit Linux-Support!)



> Ich glaube auch nicht das heutige Betriebe ihre Kassen mit kaum noch
> nach zu bekommenden 486'er PCs bestücken würden. Wenn, dann eher mit
> Thinclients und einem Server der die gesamten Transaktionen sichert.


Glaube ich auch nicht.

In Produktionsstaetten werden heute noch ISA-Bus Rechner eingesetzt,
aber sie haben Celeron Prozessoren oder aehnliche. Man kann sie bei uns
problemlos bekommen. Zumindest frueher auch bei Euch, in Duesseldorf.
Sie sehen meist so aus:



> Die Seriellen und Paralleln Ports werden dann eher Bondrucker, Scanner
> und Kundendisplays ansteuern.


Und alle moeglichen fetten Produktionsanlagen, die viele zig Jahre
Lebensdauer haben.

> Kann man so oder so machen. Entweder bei obigem die Umleitung weglassen
> und wenns passt dran hängen oder man muß die Datei an den Drucker aus
> listen.
> Eher das gegenteil. Die TSR's die ich kenne waren kleine schnelle
> Programme die meist genau EINE Funktion hatten. Das genaue Gegenteil von
> Bloat.


Der Bloat kam woanders her und die Eigenschaft, dass TSR-Programme nur
fuer eine Funktion gut waren, war genau das Problem dabei. Fuer immer
mehr Hardware musste man TSR Programme laden. Das laepperte sich und bei
mir kam rasch der Punkt, wo ich temporaer welche ausladen musste. Wenn
ich Buchhaltung machte oder Module Spec schrieb nicht, aber wenn SPICE
oder CAD angeschmissen wurden, mussten TSR PRogramme fuer Scanner oder
CD-ROM Laufwerk und dergleichen raus aus dem RAM.

>> Und jetzt? Da braucht man mehrere Gigabytes und demnaechst einen 64-bit
>> Prozessor, um "Hello World" schreiben zu koennen :-)

> Wenn die Kompatibilität weiterhin gewahrt ist dann kann man auch heute
> noch ein DOS installieren, einen Assembler; ...


Deshalb geniesse ich die Arbeit mit MS-Works Database so. File Format
dasselbe wie 1989, groessenmaessig auf der Festplatte nur mit der Lupe
zu finden. In dieser Hinsicht muss ich Microsoft ein Lob zollen, auch
wenn die Windows-Versionen nicht mehr die gusseinserne Robustheit der
DOS-Versionen haben.

> ... oder meinswegen TurboPascal;
> und sein PROGRAMM Hello_World; ein hacken. Auf minimaler Hardware. Was
> heute wohl irgend ein Atom oder Celeron wäre der eh 1GB RAM hätte.


Mein Lieblings-Netbook ist so einer, erste Generation Atom und 1GB RAM.
Der soll spaeter auch auf Linux umgestellt werden.

>> gekostet hat. In der Anfanszeit der IBM PCs kam die Hardware noch mit
>> Schaltbildern (!) und einem halben Regalmeter Ordnern.

> Ich muß mich wohl mal bei IBM Beschweren das sie mir nur den Halben
> Regalmeter gelassen haben und den Schaltplan meines IBM AT (1)
> unterschlugen. :-/


Geht nicht mehr, Thomas Watson Junior verstarb 1993.

> Aber Schaltplane (2) findet man ggf. heute in diesem "Neuland" Internet.
> Kay
> (1)


Zitat "Soundchip ... Piepser". Koestlich!

> (2)


So war das in einem der stoffbezogenen Ordern dabei. Mit Schatulle!
Joerg (12.01.2019, 00:32)
On 2019-01-11 13:47, Gunter Gutzeit wrote:
> Joerg schrieb am Fr 11.01.2019 13:43:16 -0800:
> Außerdem braucht eine VM einiges an RAM, den man auf alter Hardware
> nicht so üppig hat.


Nicht nur das, es wuerde auch alles zaehfluessig wie Sirup. Ich wollte
nicht nur probieren, ob Linux bequem in die alte Hardware "reinpasst",
sondern auch, ob damit einigermassen fluessiges Arbeiten moeglich ist.
Fazit nach etwas Probefahrt mit Lubuntu: Es ist moeglich.
Joerg (12.01.2019, 01:44)
On 2019-01-11 13:40, Sieghard Schicktanz wrote:
> Hallo Joerg,
> Du schriebst am Fri, 11 Jan 2019 11:01:49 -0800:
> Es gibt immer noch sogar Laptops/Notebooks mit solchen. Ein Metallgehäuse
> ist da aber schon schwieriger zu finden, die Kombination sollte dann eher
> wieder weniger problematisch sein...


Dieser ist mit RS232, im Metallgehaeuse, regenfest, gegen Runterfallen
gepuffert, und so weiter. Was fuer den harten Einsatz draussen.

> ...
> Das kenn' ich dan eher als "Cracker", aber der Oberbegriff ist schon der
> "einfache" "Hacker".
> So kenne ich das auch, evtl. aber (dann leider) nur "noch".
> Das kommt möglicherweise auch auf das jeweilige Umfeld an. Es gibt ja sogar
> "professionelle Hacker", Leute, deren wesentliche, ggfs. bezahlte,
> Tätigkeit es ist, Sicherheitsprobleme aufzufinden _und_ dann zu deren
> Lösung beizutragen, zumindest aber, diese bekannt zu machen.


Das sind die "Security Experts" :-)

> ...
> [Home]
> Da stehen die "persönlichen" Einstellungen, d.h. die für den jeweiligen
> Benutzer. Allgemeine Einstellungen sind im allgemeinen in /etc und dessen
> Unterverzeichnissen zu finden, in seltenen Fällen auch unter /usr/etc oder
> gar /usr/local/etc.
> Kann man bei Linux einfacher haben, aber es gibt halt wie bei jeder Regel
> auch immer wieder mal Ausnahmen.


Bevor ich das OS oder den Desktop eines Tages wechsele, erkundige ich
mich erst. Wobei ich die wichtigen Aenderungen meinerseit, z.B. um WLAN
und dergleichen in Gang zu bringen, aufgeschrieben habe.

Ich habe gerade MS-Works 9 ueber WINE ans Laufen bekommen. Juchheissa!
Die Reports sind noch etwas zerfetzt und auch die Fonts sind teilweise
schwer leserlich, beisst sich vermutlich mit den Linux Fonts, aber
prinzipiell geht das schonmal.

Es ist noch nicht gut genug, um damit per Databases die Steuererklaerung
vorzubereiten, aber ich kann z.B. Daten eingeben und das reicht meist.
Es kommt auch mit 41MB aus, was heutzutage als sparsam gilt.

Als eine ganze Litanei Fehlermeldungen ueber das Terminal kam, dachte
ich, das muss schiefgehen. Ging aber zu meinem Erstaunen (weitgehend)
gut, MS-Works oeffnete und ich dachte, ich saesse vor einem Windows PC.
Falls es jemanden interessiert, hier ist das Log:

joerg@joerg-R14KT:~/Programs/Works9$ wine setup.exe
wine: created the configuration directory '/home/joerg/.wine'
0012:err:ole:marshal_object couldn't get IPSFactory buffer for interface
{00000131-0000-0000-c000-000000000046}
0012:err:ole:marshal_object couldn't get IPSFactory buffer for interface
{6d5140c1-7436-11ce-8034-00aa006009fa}
0012:err:ole:StdMarshalImpl_MarshalInterface Failed to create ifstub,
hres=0x80004002
0012:err:ole:CoMarshalInterface Failed to marshal the interface
{6d5140c1-7436-11ce-8034-00aa006009fa}, 80004002
0012:err:ole:get_local_server_stream Failed: 80004002
0014:err:ole:marshal_object couldn't get IPSFactory buffer for interface
{00000131-0000-0000-c000-000000000046}
0014:err:ole:marshal_object couldn't get IPSFactory buffer for interface
{6d5140c1-7436-11ce-8034-00aa006009fa}
0014:err:ole:StdMarshalImpl_MarshalInterface Failed to create ifstub,
hres=0x80004002
0014:err:ole:CoMarshalInterface Failed to marshal the interface
{6d5140c1-7436-11ce-8034-00aa006009fa}, 80004002
0014:err:ole:get_local_server_stream Failed: 80004002
Could not load wine-gecko. HTML rendering will be disabled.
Could not load wine-gecko. HTML rendering will be disabled.
wine: configuration in '/home/joerg/.wine' has been updated.
0009:err:mscoree:LoadLibraryShim error reading registry key for installroot
0009:err:mscoree:LoadLibraryShim error reading registry key for installroot
0009:err:mscoree:LoadLibraryShim error reading registry key for installroot
0009:err:mscoree:LoadLibraryShim error reading registry key for installroot
0009:err:msi:msi_dialog_create_controls no handler for element type
L"Billboard"
0033:err:msi:ACTION_CallDllFunction Custom action
(L"C:\\users\\joerg\\Temp\\msib71e.tmp":L"SetXMLRe serveDiskProperty")
caused a page fault: c0000005
004e:err:msi:ACTION_CallDllFunction GetProcAddress(L"SetProdID") failed
0009:err:mscoree:LoadLibraryShim error reading registry key for installroot
0009:err:mscoree:LoadLibraryShim error reading registry key for installroot
0009:err:mscoree:LoadLibraryShim error reading registry key for installroot
0009:err:mscoree:LoadLibraryShim error reading registry key for installroot
0009:err:mscoree:LoadLibraryShim error reading registry key for installroot
0009:err:mscoree:LoadLibraryShim error reading registry key for installroot
0009:err:mscoree:LoadLibraryShim error reading registry key for installroot
0009:err:mscoree:LoadLibraryShim error reading registry key for installroot
Joerg (12.01.2019, 02:25)
On 2019-01-11 14:00, Sieghard Schicktanz wrote:
[..]
> erstellt ("portiert") werden, sie sind nicht zwingend notwendiger
> Bestandteil des Betriebssystems.
> Halt der Unterschied zwischen "notwendig" und "hinreichend" wieder mal.


Gut, man kan sich ueber die Semantik kloppen, aber es war damals so,
dass die meiste Software speziell fuer DOS geschrieben wurde. Sie lief
damit nur auf anderen Systemen, wenn diese DOS gut genug emulierten und
auch dann nicht immer. OS/2 zum Beispiel.

> ...
> Das ist für Linux nativ verfügbar, es wurde AFAIK ursprünglich sogar unter
> Linux entwickelt. Evtl. ist dafür sogar dieselbe Lizenz nutzbar, wenigstens
> mit einer der älteren Versionen. Die neueste ist ja AFAIK nur bei "offener
> Haustür" betreibbar, und es ist unbekannt, wer da was rein- oder rausträgt.


Meine aktuelle Eagle Lizenz ist fuer V7 und das wird auch meine letzte
sein, die Jahresabo-Chose von Autodesk mache ich nicht mit. Der Licence
Key sollte auch mit der Linux-Version funktionieren. Hoffe ich
jedenfalls, Support ist da ja weitgehend weg. Sonst wird eben V6 ueber
WINE reingehievt, falls die recht anspruchsvolle Windows V7 nicht will.

>> Und es gab natuerlich _in_ DOS einen Editor, EDLIN 8-)

> Ja, so ähnlich wie den "ed" oder "vi" unter Linux, oder Derivate davon.


Ueber vi habe ich gestern beim Auskurieren einer Verletzung gelesen. Da
kommt man sich vor, als saesse man nochmal hinter dem spartanischen
Armaturenbrett seines Studentenautos.

> ...
> Siehste, nur wegen Unix möglich, selber wäre "Microsoft" da nie drauf
> gekommen.


Abgucken tun die alle voneinander.

> Es _war_ eine Spezialkonstruktion, weil es nirgends eine _Datei_
> "PRN" (oder die anderen Schnittstellennamen) gab, sondern der command.com
> diese Parameter mittels Sonderabfragen erkennen und verarbeiten mußte.
> Das Benutzer-Interface hat nichts mit der interenen Implementierung zu tun
> - eine ganz generelle Eigenschaft von Software, die man beachten sollte.


Fuer Otto Normal-User ist das wurscht, er gibt die vorgeschriebenen
Kommandos ein und es fluppt. Kommt also auf dem Drucker raus oder geht
in einen TXT File.

> (Und die einem gelegentlich rechten Ärger bereiten kann, wenn ein Malware-
> Programm mit einem vielversprechenden Namen daliegt und man das mal zum
> Ausprobieren startet...)


Dat daet ma ja uch nit.
Marc Haber (12.01.2019, 09:17)
Joerg <news> wrote:
>On 2019-01-11 11:32, Marc Haber wrote:
>Sollte es schon sein, denn es war dieselbe Distro auf einem mit Rufus
>bereiteten USB Stick. Erstmal habe ich das Live ausprobiert, Boot vom
>USB Stick mit dem alten Windows noch auf der Festplatte. Um zu sehen,
>dass es auch funktioniert. Das tat es bestens. Danach habe ich Windows
>zur Sicherheit heruntergespiegelt und mit Gparted die Festplatte nach
>Tipps hier aus der NG neu eingerichtet, mit /, /swap und /home. Dann
>nahm ich denselben Stick nochmal, waehlte aber die Vorgehensweise
>"Install" ohne Dual-Boot, also reines Lubuntu.


Und der Installert macht nicht als erstes ein Update?
Gunter Gutzeit (12.01.2019, 11:39)
Joerg schrieb am Fr 11.01.2019 15:44:17 -0800:

> Bevor ich das OS oder den Desktop eines Tages wechsele, erkundige ich
> mich erst. Wobei ich die wichtigen Aenderungen meinerseit, z.B. um WLAN
> und dergleichen in Gang zu bringen, aufgeschrieben habe.


Keine Panik, solange Du nur innerhalb der Debian-Derivate wechselst,
könnten solche kleinen Tricks auch helfen:







Irgendwann hast Du Dich freigeschwommen, und keine Angst mehr andere
Linux-Distributionen vorurteilsfrei zu testen.

> Ich habe gerade MS-Works 9 ueber WINE ans Laufen bekommen. Juchheissa!


Glückwunsch! Sag ich doch - probieren geht über studieren :-)

Teste die Grenzen Deines wunderbaren Lubuntu!

Irgendwann brauchst Du die einsteigerfreundlichen Hilfsmittel aus
Lubuntu nicht mehr!
> Die Reports sind noch etwas zerfetzt und auch die Fonts sind teilweise
> schwer leserlich, beisst sich vermutlich mit den Linux Fonts, aber
> prinzipiell geht das schonmal.


Ja, das sind die bekannten Schwierigkeiten mit Wine.

Irgendwann brauchst Du die umsteigerfreundliche Hilfskrücke Wine auch
nicht mehr!





> Es ist noch nicht gut genug, um damit per Databases die Steuererklaerung
> vorzubereiten, aber ich kann z.B. Daten eingeben und das reicht meist.
> Es kommt auch mit 41MB aus, was heutzutage als sparsam gilt.


Ich habe übrigens alles von Works auf Libreoffice umgestellt.

Nach meiner Erfahrung kann man nämlich alles (einschließlich der
einfachen Works-Datenbankfunktionen, so wie das mit dem alten Exel
früher auch ging) ebenso mit Libreoffice umsetzen.

Wenn Du insoweit lernwillig bist, schaffst Du eine solche Umstellung
auch, die dann auch zukunftsfähige Standards und Lösungen bereit hält.

Tipps findest Du genug, z.B.:





Im Zusammenhang mit meinem Homebanking schätze ich die problemlose CVS-
Konversion von Libre-Office sehr. So schwierig ist das alles gar nicht.

Irgendwann brauchst Du Dein Works dann auch nicht mehr, außer, um damit
die archivierten Datenbestände von früher anzuschauen.
David Haller (12.01.2019, 17:02)
Hermann Riemann <nospam.ng> wrote:
> SuSE:
> # dpkg --get-selections *


Bei SUSE sind das nicht selections sondern patterns und apt
heißt zypper:

$ zypper se 'patterns' ## gekürzt
| patterns-openSUSE-base
| patterns-openSUSE-console
| patterns-openSUSE-kde

Im Yast findest du das wenig überraschend unter "View -> Patterns".

-dnh
David Haller (12.01.2019, 17:04)
Arno Welzel <usenet> wrote:
> Hermann Riemann:
> [...]
> Oder unbequem, weil das Menü nur Programmauswahllisten wie "Internet",
> "Programmierung" etc. anbietet, aber keine einzelnen Pakete.


Du kannst die Ansicht normal umstellen ...

>> Hermann
>> der vielleicht doch gerne apt in
>> im Programm hätte, um ganze Listen zu installieren.

> apt install <Paket1> <Paket2> <Paket2> <Paket3>...


zypper in <Paket1> <Paket2> <Paket2> <Paket3>...

-dnh
Joerg (12.01.2019, 17:51)
On 2019-01-12 01:39, Gunter Gutzeit wrote:
> Joerg schrieb am Fr 11.01.2019 15:44:17 -0800:
> Keine Panik, solange Du nur innerhalb der Debian-Derivate wechselst,
> könnten solche kleinen Tricks auch helfen:
>
>
>
> Irgendwann hast Du Dich freigeschwommen, und keine Angst mehr andere
> Linux-Distributionen vorurteilsfrei zu testen.


Danke, sind alle in meine Linux Notes kopiert. Die sind fuer die
naechsten Rechner und moegliche Pannenfaelle.

>> Ich habe gerade MS-Works 9 ueber WINE ans Laufen bekommen. Juchheissa!

> Glückwunsch! Sag ich doch - probieren geht über studieren :-)
> Teste die Grenzen Deines wunderbaren Lubuntu!
> Irgendwann brauchst Du die einsteigerfreundlichen Hilfsmittel aus
> Lubuntu nicht mehr!


Vielleicht nicht, aber GUI schon, zumindest fuer andere Benutzer.
Deshalb suche ich noch nach einem Touchpad GUI Einsteller, allerdings
eilt das ueberhaupt nicht.

>> Die Reports sind noch etwas zerfetzt und auch die Fonts sind teilweise
>> schwer leserlich, beisst sich vermutlich mit den Linux Fonts, aber
>> prinzipiell geht das schonmal.

> Ja, das sind die bekannten Schwierigkeiten mit Wine.
> Irgendwann brauchst Du die umsteigerfreundliche Hilfskrücke Wine auch
> nicht mehr!


Doch, nicht nur fuer MS-Works. Entweder WINE oder eine VM. Wobei ein
Windows Programm ueber WINE weit praktischer ist, da es auf dem Rechner
so auftaucht, als sei es ein Teil des Linux Repertoires. Natuerlich mit
Einschraenkungen wie vermatschten Fonts, doch das ist bei Datenbanken
meist nur Kosmetik. Jedenfalls ist sowas umgekehrt bei Windows nicht
moeglich, es gibt kein "LINE" oder was immer, mit dem man Linux
Programme auf einem Windows Rechner laufen lassen kann. Das geht m.W.
nur in einer VM, was ich mal mit Virtual Box gemacht habe.

Ein weiterer verblueffender Effekt war dieser: Der LXDE Desktop hat
irgendein Schriftverflauschungsmittel eingebaut. Die Fonts auf dem
Desktop sind gut lesbar, aber an den Kanten etwas angeweicht. Nicht
schoen, aber das hatten sie schon bei Windows XP gemacht, bis man als
Benutzer auf "Classic" umstellte. Es sieht nach Absicht aus. Rufe ich
nun auf demselben Rechner MS-Works mit WINE auf, erscheint dessen GUI
gestochen scharf so wie frueher. Doch auch das ist Kosmetik und
irgendwann komme ich dahinter, wo der "Flauschfaktor" bei LXDE
abgeschaltet werden kann.

>
>


Hier muss man vorsichtig sein. Das Pauschal-Statement im ersten Link
"Wer noch alte Dateien aus MS Works-Zeiten hat oder bislang auf einem
alten Computer mit Works Dateien erstellt und diese nun auf einem neuen
Computer weiter nutzen möchte, kann diese mittels LibreOffice verwenden"
ist schlicht falsch. WPS Dateien sind Textverarbeitung, die kann man mit
oder ohne Konverter fast ueberall einlesen. Bei den WDB Dateien
(Database) ist es hingegen aus, da geht nix. Die sind selbst von anderen
Microsoft Programmen wie MS-Office nicht lesbar.

> Ich habe übrigens alles von Works auf Libreoffice umgestellt.
> Nach meiner Erfahrung kann man nämlich alles (einschließlich der
> einfachen Works-Datenbankfunktionen, so wie das mit dem alten Exel
> früher auch ging) ebenso mit Libreoffice umsetzen.


Klar, wenn Du alle Report neu erstellst. Das ist bei mir eine Menge.
Hier ist fast alles logistische EDV-maessig automatisiert, inklusive
meiner Hobbybrauerei.

> Wenn Du insoweit lernwillig bist, schaffst Du eine solche Umstellung
> auch, die dann auch zukunftsfähige Standards und Lösungen bereit hält.
> Tipps findest Du genug, z.B.:
>
>


Datenbanken in Spreadsheets zu zwaengen, ist eine grosse Unsitte und
fuehrt besonders bei grossen Datenmengen rasch ins Chaos. Leider aber
sehr verbreitet. Z.B. ist es mir frueher zur Zeiten der Festanstellung
nicht gelungen, eine Sekretaerin zu finden, die Datenbanken beherrscht.
Also habe ich eine eingestellt und es ihr beigebracht. Das hat ihr
spaeter, nachdem unsere Firma aufgekauft wurde und wir beide gingen,
viele Tueren geoeffnet und sich auch finanziell ausgezahlt.

> Im Zusammenhang mit meinem Homebanking schätze ich die problemlose CVS-
> Konversion von Libre-Office sehr. So schwierig ist das alles gar nicht.


Fuer Home Banking reicht Spreadsheet notfalls, da hat man ja privat
nicht viele Buchungsposten pro Jahr. Persoenlich wuerde ich aber auch
das nicht tun, sowas ist hier alles Database.

> Irgendwann brauchst Du Dein Works dann auch nicht mehr, außer, um damit
> die archivierten Datenbestände von früher anzuschauen.


Ich werde MS-Works weiterverwenden. LibreOffice Base sieht genauso
bescheiden aus wie OpenOffice Base. Die einzige andere fuer mich
akzeptable Database Software waere MS-Access, doch dann hat man das
gleiche, man muss ueber WINE. Da kann ich auch gleich bei MS-Works
bleiben, denn so brauche ich keine Reports neu schreiben.

Wobei das Reporting ueber WINE in der Ausgabe nicht gut funktioniert,
vermutlich wegen der vermatschten Fonts. Macht jedoch nichts, da einer
der Computer auf Windows bleiben wird und ich auch notfalls eine VM mit
Windows XP oder Windows 7 einrichten koennte. Das ist weniger Arbeit als
alles neu zu schreiben. Zumal eine Neuerstellung bei archivierten
Business Daten rechtlich fraglich waere, da steuerlich abgeschlossen.
Joerg (12.01.2019, 17:56)
On 2019-01-11 23:17, Marc Haber wrote:
> Joerg <news> wrote:
> Und der Installert macht nicht als erstes ein Update?


Anfangs nicht, da hatte der Rechner kein LAN und WLAN ging etliche Tage
ueberhaupt nicht. Als ich dann das Update machte, war dies etwas
ernuechternd. Es brachte auch keine Verbesserungen hinsichtlich der
anfaenglichen Malessen.

Als hier jemand einen neuen Windows 10 Laptop kaufte und dieser etwa
vier Stunden lang Updateritis bekam, habe ich darueber gefrotzelt. Nach
dem Motto "Also wir haben alles vergeigt und muessen erstmal alles
ersetzen". Dann aber zog sich der Update Prozess bei Lubuntu ebenfalls
ueber mehr als zwei Stunden hin, obwohl ich die Distro nur wenige Tage
vorher heruntergeladen hatte.

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