expertenaustausch > comp.hardware.* > comp.hardware.misc

Andreas Bockelmann (11.10.2008, 18:13)
Hallo liebe Zielgruppe,

ich habe hier ein externes Gehäuse von Fantec für SATA-Platten. Extern
ist ein USB und ein E-SATA vorhanden. Das schöne an dem Gehäuse ist,
dass die Platten werkzeuglos gewechselt werden können. (Frontklappe auf,
Platte raus, Platte rein, Klappe wieder zu)

Wie komme ich an die Platine heran?
Martin Draheim (12.10.2008, 16:56)
Andreas Bockelmann wrote:

> ich habe hier ein externes Gehäuse von Fantec für SATA-Platten.


Für genaue Fragen/Antworten wäre es doch recht sinnvoll, das Modell zu
nennen.... oder wie siehst du das?

> Wie komme ich an die Platine heran?


(Wozu will man das?)
Andreas Bockelmann (12.10.2008, 17:57)
Martin Draheim schrieb:
> Andreas Bockelmann wrote:
>> ich habe hier ein externes Gehäuse von Fantec für SATA-Platten.

> Für genaue Fragen/Antworten wäre es doch recht sinnvoll, das Modell zu
> nennen.... oder wie siehst du das?


Da gebe ich Dir Recht, aber die Typennummer hatte ich nicht bei der
Hand. Es ist ein MR-35US2

>> Wie komme ich an die Platine heran?

> (Wozu will man das?)


Ganz einfach: Ich habe den Verdacht, dass der ESATA-Anschluss über einen
Konverter geführt wird, denn das Dingen ist auf ESATA nicht merklich
schneller als auf USB. Ich wollte evtl. den USB stillegen und den ESATA
direkt auf den internen SATA durchschleifen. (Ein paar Ritzer und ein
paar Stücke Fädeldraht sollten reichen.)

Nur ich bin zu blös das Dingen zerstörungsfrei auf zu bekommen.
Martin Draheim (13.10.2008, 06:45)
Andreas Bockelmann wrote:

> Da gebe ich Dir Recht, aber die Typennummer hatte ich nicht bei der
> Hand. Es ist ein MR-35US2
> Ganz einfach: Ich habe den Verdacht, dass der ESATA-Anschluss über
> einen Konverter geführt wird,


Einen Konverter von Rechnerseitigem SATA auf USB? Das halte ich für
unsinnig... würde den Preis auch in die Höhe treiben.
Andreas Bockelmann (13.10.2008, 19:25)
Martin Draheim schrieb:

> Einen Konverter von Rechnerseitigem SATA auf USB? Das halte ich für
> unsinnig... würde den Preis auch in die Höhe treiben.


Nöh, ich dachte an einen Kombichip, der das SATA der Festplatte auf
USB/ESATA konvertiert. Aufgrund der gefühlten Langsamkeit der Lösung
suche ich de Flaschenhals. Ich vermute, dass die SATA-Schnittstelle der
HDD nicht einfach 1:1 auf den externen SATA-Anschluss durchgeschleift wird.
René Lau (13.10.2008, 19:51)
Andreas Bockelmann schrieb:

> Nur ich bin zu blöd das Dingen zerstörungsfrei auf zu bekommen.


Dann würde ich auch die Finger von Fädeldraht und Ritzer lassen;)

scnr
Martin Draheim (13.10.2008, 21:14)
René Lau wrote:

>> Nur ich bin zu blöd das Dingen zerstörungsfrei auf zu bekommen.

> Dann würde ich auch die Finger von Fädeldraht und Ritzer lassen ;)
> scnr


Da ist was wahres dran, keine Frage. Aber es gibt auch Momente, wo die
besten Bastler einfach ein Brett vorm Kopf haben, und nicht weiterkommen.
Andreas Bockelmann (13.10.2008, 22:16)
Martin Draheim schrieb:
> René Lau wrote:
>>> Nur ich bin zu blöd das Dingen zerstörungsfrei auf zu bekommen.

>> Dann würde ich auch die Finger von Fädeldraht und Ritzer lassen ;)
>> scnr

> Da ist was wahres dran, keine Frage. Aber es gibt auch Momente, wo die
> besten Bastler einfach ein Brett vorm Kopf haben, und nicht weiterkommen.


Das Usenet ist doch irgenwie komisch. Auf eine Frage gibt es mehrere
Gegenfragen, manch einer meint, seinen unqualifizierten Senf abgeben zu
müssen, aber die ursprüngliche Frage wurde bisher nicht ansatzweise
beantwortet.

Speziell an René: Es macht schon einen Unterschied, ob ich intern in
einem Gehäuse Spuren hinterlasse, oder selbiges grobmotorisch
zertrümmere um an das Innenleben zu gelangen. Was ich mit der Platine
mache, dürft Ihr getrost meine Sorge sein lassen, es ging mir darum, das
Gehäuse zerstörungsfrei öffnen. Es hätte ja sein können, dass ich hier
einen entscheidenen Hinweis bekäme.

Aber dann eben nicht...
Joseph Terner (14.10.2008, 16:57)
Andreas Bockelmann wrote:
> Martin Draheim schrieb:
> Nöh, ich dachte an einen Kombichip, der das SATA der Festplatte auf
> USB/ESATA konvertiert. Aufgrund der gefühlten Langsamkeit der Lösung
> suche ich de Flaschenhals. Ich vermute, dass die SATA-Schnittstelle der
> HDD nicht einfach 1:1 auf den externen SATA-Anschluss durchgeschleift wird.


Das hat auch seinen Grund.

Und wenn Du Dein Vorhaben mit dem Fädeldraht wirklich umsetzt, hast Du
anschließend kein eSATA mehr.

ciao, Joseph
Andreas Bockelmann (14.10.2008, 19:51)
Joseph Terner schrieb:

> Und wenn Du Dein Vorhaben mit dem Fädeldraht wirklich umsetzt, hast Du
> anschließend kein eSATA mehr.


Danke für den Hinweis. Ich wusste nicht, dass es dort einen elektrischen
Unterschied gibt. Ich habe Adapterkabel gesehen, die extern auf intern
umsetzen. Meine Hardwarekenntnisse mit Festplatten reichen noch bis ATA
(Parallel), und SCSI-1 bis LVD-SVSI.
Martin Draheim (14.10.2008, 20:12)
Andreas Bockelmann wrote:

[..]
> das Gehäuse zerstörungsfrei öffnen. Es hätte ja sein können, dass ich
> hier einen entscheidenen Hinweis bekäme.
> Aber dann eben nicht...


Ich würde mal den Hersteller fragen, unter der Angabe, dass ich mit dem
Garantieverlust einverstanden wäre.

Mehr als "Nein, verraten wir dir nicht" wird er nicht sagen.
Martin Draheim (14.10.2008, 21:02)
Andreas Bockelmann wrote:

>> Und wenn Du Dein Vorhaben mit dem Fädeldraht wirklich umsetzt, hast
>> Du anschließend kein eSATA mehr.

> Danke für den Hinweis. Ich wusste nicht, dass es dort einen
> elektrischen Unterschied gibt.


Hier gibts ein paar Infos. Nicht sonderlich technisch, aber eifnach erklärt:


> Ich habe Adapterkabel gesehen, die extern auf intern umsetzen.


Die formen nur die Steckerform um, damit wird aus internem SATA ein externer
SATA-Port in eSATA-Bauform.

Ein Grund, wieso ich noch keine Gehäuse mit eSATA in der Frontplatte
kaufe... wo sollte man es korrekt anbinden?
Ich hab bis jetzt nur ein Board gefunden, was einen internen eSATA-Port
bereitstellt, das INTEL DP35DP.
Andreas Bockelmann (20.10.2008, 19:27)
Martin Draheim schrieb:

> Ich würde mal den Hersteller fragen, unter der Angabe, dass ich mit dem
> Garantieverlust einverstanden wäre.
> Mehr als "Nein, verraten wir dir nicht" wird er nicht sagen.


Das Problem daran wird sein, dass es der Distributor (Fantec Germany)
nicht weiß / verraten will und die chinesischen Hersteller nicht viel
besser deutsch/englisch kommunizieren als ich in Mandarin.
Martin Draheim (21.10.2008, 06:15)
Andreas Bockelmann wrote:

>> Ich würde mal den Hersteller fragen, unter der Angabe, dass ich mit
>> dem Garantieverlust einverstanden wäre.
>> Mehr als "Nein, verraten wir dir nicht" wird er nicht sagen.

> Das Problem daran wird sein, dass es der Distributor (Fantec Germany)
> nicht weiß / verraten will und die chinesischen Hersteller nicht viel
> besser deutsch/englisch kommunizieren als ich in Mandarin.


.... versuch kostet jedoch nichts...
Martin Schoenbeck (21.10.2008, 23:28)
Hallo Andreas,

Andreas Bockelmann schrieb:

> Speziell an René: Es macht schon einen Unterschied, ob ich intern in
> einem Gehäuse Spuren hinterlasse, oder selbiges grobmotorisch
> zertrümmere um an das Innenleben zu gelangen. Was ich mit der Platine
> mache, dürft Ihr getrost meine Sorge sein lassen, es ging mir darum, das
> Gehäuse zerstörungsfrei öffnen. Es hätte ja sein können, dass ich hier
> einen entscheidenen Hinweis bekäme.


Also zunächst schraubst Du die Schraube aus dem Standfuß. Dann ziehst Du
den nach unten ab. Geht etwas schwer, das Ding ist zusätzlich noch
verrastet. Danach löst Du, am besten oben beginnenden, die umlaufenden
Kunststoffleisten. Seitlich abziehen. Die sind ebenfalls gerastet, etwas
Mut ist also nötig. Aufpassen, hinten, wo der Fuß drumgreift, gehen sie von
außen nach innen, da muß erst alles oben gelöst sein, ehe Du sie dann nach
unten schieben kannst. Danach liegen, soweit ich das erkennen kann, die
Bleche lose und Du kommst an alles ran, aber soweit habe ich's nicht
getrieben, ich will ja nicht dran löten. Wobei ich die Wahrscheinlichkeit,
daß Du damit was erreichst, auch sehr gering einschätze. Aber das
berichtest Du dann sicher.

Gruß Martin

Ähnliche Themen