expertenaustausch > soc.recht.* > soc.recht.strassenverkehr

Bernd Ullrich (23.12.2018, 00:02)


"Der Hund kam mit dem Schrecken davon. "

"In diesem Zusammenhang wies die Polizei auch noch einmal darauf hin,
dass es auch als Fußgänger sinnvoll ist, reflektierende und helle
Kleidung zu tragen oder Lichtquellen mitzuführen."

"oder Lichtquellen mitzuführen" , latürlich ohne rechtliche
Begründung...die Pollizei ebend ...

BU
Rupert Haselbeck (23.12.2018, 01:30)
Bernd Ullrich schrieb:

>
> "Der Hund kam mit dem Schrecken davon. "
> "In diesem Zusammenhang wies die Polizei auch noch einmal darauf hin,
> dass es auch als Fußgänger sinnvoll ist, reflektierende und helle
> Kleidung zu tragen oder Lichtquellen mitzuführen."
> "oder Lichtquellen mitzuführen" , latürlich ohne rechtliche
> Begründung...die Pollizei ebend ...


Man muss schon recht seltsam gestrickt sein, um für Selbstverständlichkeiten
wie den Hinweis, dass es sinnvoll sei, sich so zu kleiden, dass andere
Verkehrsteilnehmer einen leichter wahrnehmen können, eine "rechtliche"
Begründung zu erwarten :-(

MfG
Rupert
Johann Mayerwieser (23.12.2018, 01:48)
Am Sun, 23 Dec 2018 00:30:09 +0100 schrieb Rupert Haselbeck:

> Bernd Ullrich schrieb:
> Man muss schon recht seltsam gestrickt sein, um für
> Selbstverständlichkeiten wie den Hinweis, dass es sinnvoll sei, sich so
> zu kleiden, dass andere Verkehrsteilnehmer einen leichter wahrnehmen
> können, eine "rechtliche" Begründung zu erwarten :-(

Man muss als Autofahrer schon sehr egozentrisch sein um zu fordern, dass
die anderen die Nichtbeachtung des Sichtfahrgebotes ausgleichen.
Henning Sponbiel (23.12.2018, 08:57)
On 22 Dec 2018 23:48:30 GMT, Johann Mayerwieser wrote:

>Am Sun, 23 Dec 2018 00:30:09 +0100 schrieb Rupert Haselbeck:
>spaziergaenger-erliegt-schweren-verletzungen-_arid,1793762.html
>Man muss als Autofahrer schon sehr egozentrisch sein um zu fordern, dass
>die anderen die Nichtbeachtung des Sichtfahrgebotes ausgleichen.


Wo genau siehst du dort eine _Forderung_?

Henning
Johann Mayerwieser (23.12.2018, 10:59)
Am Sun, 23 Dec 2018 07:57:37 +0100 schrieb Henning Sponbiel:

>>Man muss als Autofahrer schon sehr egozentrisch sein um zu fordern, dass
>>die anderen die Nichtbeachtung des Sichtfahrgebotes ausgleichen.

> Wo genau siehst du dort eine _Forderung_?


Die Forderung gibt es schon seit langem - nur halt nicht so intensiv wie
die, dass Radfahrer doch bei rechts abbiegenden Fahrzeugen auf ihren
Vorrang verzichten sollen.
Ulf.Kutzner (23.12.2018, 12:04)
Am Sonntag, 23. Dezember 2018 00:30:13 UTC+1 schrieb Rupert Haselbeck:
> Bernd Ullrich schrieb:
> Man muss schon recht seltsam gestrickt sein, um für Selbstverständlichkeiten
> wie den Hinweis, dass es sinnvoll sei, sich so zu kleiden, dass andere
> Verkehrsteilnehmer einen leichter wahrnehmen können, eine "rechtliche"
> Begründung zu erwarten :-(


Daß mir der Haselbeck bloß die Warnweste auf dem Weg vom Auto
zur Oper/zum Neujahrsempfang etc. nicht vergißt...
Diedrich Ehlerding (23.12.2018, 12:18)
Johann Mayerwieser schrieb am 23.12.2018 um 00:48:

> Man muss als Autofahrer schon sehr egozentrisch sein um zu fordern, dass
> die anderen die Nichtbeachtung des Sichtfahrgebotes ausgleichen.


Man muss als Fußgänger schon sehr verbohrt sein, wenn man aus reiner
Prinzipiernreiterei elementare und eigentlich selbstverständliche in
ureigenem Iteresse liegebnde Selbstschutzmaßnahmen ablehnt.
Ulf.Kutzner (23.12.2018, 12:21)
Am Sonntag, 23. Dezember 2018 11:18:51 UTC+1 schrieb Diedrich Ehlerding:

> > Man muss als Autofahrer schon sehr egozentrisch sein um zu fordern, dass
> > die anderen die Nichtbeachtung des Sichtfahrgebotes ausgleichen.

> Man muss als Fußgänger schon sehr verbohrt sein, wenn man aus reiner
> Prinzipiernreiterei elementare und eigentlich selbstverständliche in
> ureigenem Iteresse liegebnde Selbstschutzmaßnahmen ablehnt.


Wie oft sieht man Dich mit Warnweste über, sagen wir, dem dunklen Anzug
auf öffentlichem Straßenland?

Oder wolltest Du nur etwas Krankes beitragen?
Diedrich Ehlerding (23.12.2018, 12:49)
Ulf.Kutzner schrieb am 23.12.2018 um 11:21:

> Wie oft sieht man Dich mit Warnweste über, sagen wir, dem dunklen Anzug
> auf öffentlichem Straßenland?


Nie. Ich habe keinen dunklen Anzug.
Henning Sponbiel (23.12.2018, 14:18)
On 23 Dec 2018 08:59:28 GMT, Johann Mayerwieser wrote:

>Am Sun, 23 Dec 2018 07:57:37 +0100 schrieb Henning Sponbiel:
>Die Forderung gibt es schon seit langem - nur halt nicht so intensiv wie
>die, dass Radfahrer doch bei rechts abbiegenden Fahrzeugen auf ihren
>Vorrang verzichten sollen.


Du weichst aus. Wo in dem folgenden Text, den du leider nicht mitzitiert
hast, wird etwas _gefordert_?

|"In diesem Zusammenhang wies die Polizei auch noch einmal darauf hin,
|dass es auch als Fußgänger sinnvoll ist, reflektierende und helle
|Kleidung zu tragen oder Lichtquellen mitzuführen."

Henning
Peter Weller (23.12.2018, 15:42)
Moin!

Am 23.12.2018 um 11:04 schrieb Ulf.Kutzner:
> Am Sonntag, 23. Dezember 2018 00:30:13 UTC+1 schrieb Rupert Haselbeck:
>> Bernd Ullrich schrieb:


>>> "In diesem Zusammenhang wies die Polizei auch noch einmal darauf hin,
>>> dass es auch als Fußgänger sinnvoll ist, reflektierende und helle
>>> Kleidung zu tragen oder Lichtquellen mitzuführen."


>> Man muss schon recht seltsam gestrickt sein, um für Selbstverständlichkeiten
>> wie den Hinweis, dass es sinnvoll sei, sich so zu kleiden, dass andere
>> Verkehrsteilnehmer einen leichter wahrnehmen können, eine "rechtliche"
>> Begründung zu erwarten :-(


> Daß mir der Haselbeck bloß die Warnweste auf dem Weg vom Auto
> zur Oper/zum Neujahrsempfang etc. nicht vergißt...


Kleiner Denkanstoß: Im Artikel ist keineswegs von einem Gehweg die Rede,
auf dem der Fußgänger unterwegs war. Sondern von einem Straßenrand. Es
gibt genug Länder, in denen eine Warnweste im KFZ genau deshalb
vorgeschrieben ist, damit man am Straßenrand nicht übersehen wird, wenn
man im Pannenfall das Fahrzeug verlassen muß.
So, jetzt bitte den Unterschied zum Beispiel mit der Oper mal selbst
herausfinden.

Mir kommen da eher zwei Dinge in den Sinn. Wie nahe das Ganze an einem
Wildunfall ist und "Wer sich in Gefahr begibt..." ... sollte sich
vielleicht überlegen, wie er sie gering hält.

Servus, Peter
Rupert Haselbeck (23.12.2018, 15:50)
Johann Mayerwieser schrieb:

> Am Sun, 23 Dec 2018 00:30:09 +0100 schrieb Rupert Haselbeck:
> Man muss als Autofahrer schon sehr egozentrisch sein um zu fordern, dass
> die anderen die Nichtbeachtung des Sichtfahrgebotes ausgleichen.


Das fordert doch niemand!
Es ist lediglich eine Frage der puren Vernunft, ja des Selbstschutzes, wenn
man es anderen nicht gar zu schwer macht, ihren Pflichten nachzukommen. Vor
allem, wenn man selber der Leidtragende der Prinzipienreiterei sein könnte

MfG
Rupert
Andreas Portz (23.12.2018, 15:53)
Peter Weller schrieb:

> Mir kommen da eher zwei Dinge in den Sinn. Wie nahe das Ganze an einem
> Wildunfall ist und "Wer sich in Gefahr begibt..." ... sollte sich
> vielleicht überlegen, wie er sie gering hält.

Bei manchen Protagonisten hierzugroup habe ich immer wieder den
Verdacht, es handelt sich bei ihnen gar nicht um irgendwelche
'militante' Besserradler oder sklavische Linkespurschleicher, sondern
schlicht und ergreifend bewusst provokative Diskutanten, die hier
herausfordernd 'auf dicken Max' machen, weil ihnen ihr Leben sonst
schlicht zu fad ist.

-Andreas
Ulf.Kutzner (23.12.2018, 16:02)
Am Sonntag, 23. Dezember 2018 14:41:05 UTC+1 schrieb Peter Weller:

> Kleiner Denkanstoß: Im Artikel ist keineswegs von einem Gehweg


Gerne auch mit gelegentlichen Fahrbahnquerungen

> die Rede,
> auf dem der Fußgänger unterwegs war. Sondern von einem Straßenrand. Es
> gibt genug Länder, in denen eine Warnweste im KFZ genau deshalb
> vorgeschrieben ist, damit man am Straßenrand nicht übersehen wird, wenn
> man im Pannenfall das Fahrzeug verlassen muß.


Wer ohne Pannenfahrzeug kommt, geht dort ohne Warnweste.
Gut, auf Autobahnen sollte man nicht ohne Fahrzeug kommen, aber
es gibt ja auch noch Landstraßen.

> So, jetzt bitte den Unterschied zum Beispiel mit der Oper mal selbst
> herausfinden.


Gut, da gibt es wohl etwas Beleuchtung auf die dunkle Kleidung.

Gruß, ULF
Bernd Ullrich (23.12.2018, 17:09)
Am 23.12.2018 um 00:30 schrieb Rupert Haselbeck:
> Bernd Ullrich schrieb:
> Man muss schon recht seltsam gestrickt sein, um für Selbstverständlichkeiten
> wie den Hinweis, dass es sinnvoll sei, sich so zu kleiden, dass andere
> Verkehrsteilnehmer einen leichter wahrnehmen können, eine "rechtliche"
> Begründung zu erwarten :-(


GehirnWäsche war bei Dir äussertz erfolgreich...respeckt...
Vom FG gehet eine wesentlich geringere Betriebsgefahr aus als vom KFZ.
Also sind diese
besser zu kennzeichne mittels WahnwestenFarbigen Bemalung des Bleches,
mindest.

BU

Ähnliche Themen