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Stefan Schmitz (08.01.2019, 18:57)
Am Montag, 7. Januar 2019 16:10:07 UTC+1 schrieb Peter Weller:

> Davon ab, der Punkt war, daß Wildtiere leichter zu erkennen sind als
> dunkel gekleidete Menschen. Was auch daran liegen könnte, daß letztere
> sich dann auch noch weniger lebensbejahend bewegen. Mir ist noch kein
> Tier vors Rad gelaufen.


Wie hoch war der Anteil der gesehenen Wildtiere, der sich in deiner Fahrtrichtung
am Straßenrand bewegt hat?
Und wie hoch der Anteil der übersehenen Menschen, der sich quer zur Fahrtrichtung
bewegte?
Peter Weller (10.01.2019, 08:20)
Moin!

Am 08.01.2019 um 17:57 schrieb Stefan Schmitz:
> Am Montag, 7. Januar 2019 16:10:07 UTC+1 schrieb Peter Weller:


>> Davon ab, der Punkt war, daß Wildtiere leichter zu erkennen sind als
>> dunkel gekleidete Menschen. Was auch daran liegen könnte, daß letztere
>> sich dann auch noch weniger lebensbejahend bewegen. Mir ist noch kein
>> Tier vors Rad gelaufen.


> Wie hoch war der Anteil der gesehenen Wildtiere, der sich in deiner Fahrtrichtung
> am Straßenrand bewegt hat?


Die bewegen sich in alle Richtungen. Nur koordinierter mit dem Verkehr.
Karnickel in Dutzenden, Rehe je nach Fahrstrecke und Nachtzeit eher
seltener.

> Und wie hoch der Anteil der übersehenen Menschen, der sich quer zur Fahrtrichtung
> bewegte?


Auf jeder Fahrt mehr als einer.

Erklärt wohl meinen Unmut.

Um aber auf den Punkt zurück zu kommen: Es schadet nicht, sich nicht
stärker zu tarnen, als es Wildtieren machen. Und speziell bei den
Gassigehern ist zu beobachten, daß der Vierbeiner wie ein Weihnachtsbaum
mit Reflexhalsband, Blinklämpchen etc behangen wird, der zugehörige und
verantwortliche Zweibeiner aber rumläuft, daß einem Johnny Cashs Hemd
wie ein Hawaiihemd vorkommt. Vielleicht kann man das verstehen, man muß
es aber hoffentlich nicht.

Servus, Peter
HC Ahlmann (10.01.2019, 15:17)
Peter Weller <goofposer> wrote:

> Mir ist noch kein Tier vors Rad gelaufen.


Mir ist eine aufgescheuchte Taube durch das Vorderad geflogen, als sie
keinen Raum mehr hatte. War eine Sauerei, für die Taube nicht
lebensbejahend und ist eher Anekdote als Beweis.
HC Ahlmann (10.01.2019, 15:17)
Klaus K <Klaus.nospam> wrote:

> Wer nicht alles tut, um am leben
> zu bleiben ist irgendwie dämlich.


Die andere Seite dieser Medaille lautet:
Wer nicht alles tut, um andere am Leben
zu lassen, ist irgendwie asozial.

Es reicht nicht, sich zu schützen, es darf auch keine den Schutz
überfordernde Bedrohung geben.
Peter Weller (10.01.2019, 19:09)
Moin!

Am 10.01.2019 um 14:17 schrieb HC Ahlmann:
> Peter Weller <goofposer> wrote:


>> Mir ist noch kein Tier vors Rad gelaufen.


> Mir ist eine aufgescheuchte Taube durch das Vorderad geflogen, als sie
> keinen Raum mehr hatte. War eine Sauerei, für die Taube nicht
> lebensbejahend und ist eher Anekdote als Beweis.


Kontext bitte nicht vergessen. Es ging um vernunftbegabte Wesen, die
sich vor der Teilnahme im Straßenverkehr besser Tarnen als Wildtiere,
für die Tarnung essentiell war, um bis heute überhaupt als Art zu überleben.

Servus, Peter
Ulf.Kutzner (10.01.2019, 21:10)
Am Donnerstag, 10. Januar 2019 18:09:06 UTC+1 schrieb Peter Weller:
> Am 10.01.2019 um 14:17 schrieb HC Ahlmann:


> Kontext bitte nicht vergessen. Es ging um vernunftbegabte Wesen, die
> sich vor der Teilnahme im Straßenverkehr besser Tarnen als Wildtiere,
> für die Tarnung essentiell war, um bis heute überhaupt als Art zu überleben.


Die meisten größeren Tiere werden nicht nachts von Raubtieren gejagt?
Martin Gerdes (10.01.2019, 23:52)
Peter Weller <goofposer> schrieb:

> Mir ist noch kein Tier vors Rad gelaufen.


Gestern stand folgender Text bei uns im Lokalblättchen:

| Hundehalter müssen nach Fahrradunfall vor Gericht

| Weil ein 65-jähriger Radfahrer tödlich über einen
| ihrer frei laufenden Hunde stürzte, müssen sich zwei
| Halter ab April vor dem Amtsgericht wegen fahrlässiger
| Tötung verantworten. Sie hatten die Leinenpflicht am
| Peter-Fechter-Ufer missachtet. Der Fahrradfahrer hatte
| bei dem Sturz im März 2018 einen Schädelbruch erlitten
| und war zwei Tage später im Krankenhaus seinen
| Verletzungen erlegen.
Peter Weller (11.01.2019, 08:53)
Moin!

Am 10.01.2019 um 20:10 schrieb Ulf.Kutzner:

> Die meisten größeren Tiere werden nicht nachts von Raubtieren gejagt?


Frage das irgendwo in einer Tiergruppe. Aussage war: Wenn man langsam
genug fährt, daß man sogar Wildtiere auf und neben der Fahrbahn
rechtzeitig sieht, dann darf man ruhig überrascht sein, wenn es ein
Mensch schafft, praktisch ungesehen vor dem Fahrzeug aufzutauchen.

IMNSHO.

Servus, Peter
Klaus K (11.01.2019, 13:35)
Am 10.01.2019 um 14:17 schrieb HC Ahlmann:
> Klaus K <Klaus.nospam> wrote:
>> Wer nicht alles tut, um am leben
>> zu bleiben ist irgendwie dämlich.

> Die andere Seite dieser Medaille lautet:
> Wer nicht alles tut, um andere am Leben
> zu lassen, ist irgendwie asozial.


Nein, lautet sie nicht. Versuche es noch einmal!

> Es reicht nicht, sich zu schützen, es darf auch keine den Schutz
> überfordernde Bedrohung geben.


Das ist aber Evolution, sieh z.b. Sauropoden. Warum wurden sie so groß?
Dass sie nicht gefressen wurden, arme Fleichfresser, die mussten sich
dann was anderes einfallen lassen.

Und nein, ich gebe meinen Schutz nicht für den Schutz von anderen auf.
Nenne es asozial, ich nenne es Selbsterhaltungstrieb!

K.
Ervin Peters (11.01.2019, 19:36)
Am Fri, 11 Jan 2019 12:35:36 +0100 schrieb Klaus K:

> Und nein, ich gebe meinen Schutz nicht für den Schutz von anderen auf.
> Nenne es asozial, ich nenne es Selbsterhaltungstrieb!


Sie kriegen dich, überall. Auch auf Rad- und Fußwegen fliegen Autos umher
und zermatschen Radfahrern und Fußgänger. In letzter Zeit auch häufiger
vorsätzlich.

Ervin

P.S. Sicherheit ist es nicht generaell aus dem Weg zu gehen sondern
allenfalls im letztmöglichen Augenblick.
Klaus K (13.01.2019, 23:03)
Am 11.01.2019 um 18:36 schrieb Ervin Peters:
> Sie kriegen dich, überall. Auch auf Rad- und Fußwegen fliegen Autos umher
> und zermatschen Radfahrern und Fußgänger. In letzter Zeit auch häufiger
> vorsätzlich.


Auf meinem Grabstein wird nicht stehen:
"Er hatte recht!"
Ansonsten kannst du leben und sterben wie du willst.....

K.
Rupert Haselbeck (14.01.2019, 00:50)
Ervin Peters schrieb:

> Am Fri, 11 Jan 2019 12:35:36 +0100 schrieb Klaus K:
>> Und nein, ich gebe meinen Schutz nicht für den Schutz von anderen auf.
>> Nenne es asozial, ich nenne es Selbsterhaltungstrieb!

> Sie kriegen dich, überall. Auch auf Rad- und Fußwegen fliegen Autos umher
> und zermatschen Radfahrern und Fußgänger. In letzter Zeit auch häufiger
> vorsätzlich.


Warum wird sowas wichtiges eigentlich drart geheim gehalten, dass weder
Radio und Fernsehen noch Zeitungen oder sonstwer davon berichten?

> P.S. Sicherheit ist es nicht generaell aus dem Weg zu gehen sondern
> allenfalls im letztmöglichen Augenblick.


Mit "Sicherheit" hat es natürlich nichts zu tun, wenn man einer erkennbaren
und voraussehbaren Gefahr erst im letztmöglichen Augenblick ausweichen will.
Manchmal versäumt man dann den letztmöglichen Augenblick. Es ist also schon
ausgesprochene Blödheit, sich so zu verhalten.

MfG
Rupert
Ervin Peters (14.01.2019, 12:55)
Am Sun, 13 Jan 2019 22:03:08 +0100 schrieb Klaus K:

> Am 11.01.2019 um 18:36 schrieb Ervin Peters:
>> Sie kriegen dich, überall. Auch auf Rad- und Fußwegen fliegen Autos
>> umher und zermatschen Radfahrern und Fußgänger. In letzter Zeit auch
>> häufiger vorsätzlich.

> Auf meinem Grabstein wird nicht stehen:
> "Er hatte recht!"


Nee, eher so was:

"Guter Untertan der seine Pflichten kannte. Er kam ums Leben, weil er aus
dem Weg ging."

Ervin

P.S. Wenn man das Recht nicht akzeptiert, lebt und durchsetz, dann kann
man sich das Ganze mit der Gemeinschaft und dem Staat schenken. IMHO ist
das ein wesentlicher Grund weswegen die Gemeinschaften sich demontieren
und dumme Individuen nach durchsetzungsstarken Kaspern rufen die sie dann
verlogen, narzistisch und ebenfalls dumm auf die Schlachtbank führen.
Ulf.Kutzner (14.01.2019, 14:19)
Am Samstag, 22. Dezember 2018 23:02:27 UTC+1 schrieb Bernd Ullrich:
>
> "Der Hund kam mit dem Schrecken davon. "


Unsere Regionalzeitung berichtet, daß in Berlin mehr Grüngeher als Rotgeher
in Unfälle mit Fahrzeugen verwickelt waren.

Irgendwo da
wird man es finden.
Diedrich Ehlerding (14.01.2019, 14:54)
Rupert Haselbeck schrieb am 13.01.19 um 23:50:

>> Sie kriegen dich, überall. Auch auf Rad- und Fußwegen fliegen Autos umher
>> und zermatschen Radfahrern und Fußgänger. In letzter Zeit auch häufiger
>> vorsätzlich.

> Warum wird sowas wichtiges eigentlich derart geheim gehalten, dass weder
> Radio und Fernsehen noch Zeitungen oder sonstwer davon berichten?

Du verstehst das nicht! Gerade dass *nicht* darüber berichtet wird, ist
doch der beste Beweis, dass die Herrschenden da Dreck am Stecken haben!
Die Autolfahrer wollen alle die Fußgänger und Radfahrer *ausrotten*!!!1elf

(Ich lenke mal dies, Anspekt des Thema passend um, lese dort aber nicht
selbst mit.)

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