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Rumpelstoss (24.03.2017, 10:55)
Berlin (dpa). Zwei Jahre nach dem Germanwings-Absturz will der Vater des
Copiloten heute erläutern, warum er nicht an eine Selbsttötung seines
Sohnes als Absturzursache glaubt. Genau am Jahrestag tritt Günter L. in
Berlin vor die Presse. Am 24. März 2015 saß sein Sohn Andreas L. allein
im Cockpit einer Maschine der Lufthansa-Tochter Germanwings, die an
einem Berg in den südfranzösischen Alpen zerschellte. Alle 150 Menschen
an Bord des Airbus starben. Die Ermittler gehen von einer absichtlichen
Tat und einem Alleinverschulden des 27-Jährigen aus.

War das Flugzeug ferngesteuert, wie die Drohnen vom 11. September 2001?

Rumpelstoss
Ulf.Kutzner (24.03.2017, 12:39)
Moin,

Am Freitag, 24. März 2017 09:57:04 UTC+1 schrieb Rumpelstoss:
> Die Ermittler gehen von einer absichtlichen
> Tat und einem Alleinverschulden des 27-Jährigen aus.
> War das Flugzeug


Du hättest ja statt der Ankündigung auch die PK selbst abwarten können.

Gruß, ULF
Sebastiaan Jeworowski (24.03.2017, 14:09)
Am 24.03.2017 um 11:39 schrieb Ulf.Kutzner:
> Moin,
> Am Freitag, 24. März 2017 09:57:04 UTC+1 schrieb Rumpelstoss:
>> Die Ermittler gehen von einer absichtlichen
>> Tat und einem Alleinverschulden des 27-Jährigen aus.
>> War das Flugzeug

> Du hättest ja statt der Ankündigung auch die PK selbst abwarten können.


Die PK kann er sich auch bei youtube antun wenn es beliebt. :D

-bas-
Fritz Walter (24.03.2017, 19:13)
Siegfrid Breuer <point> wrote:

> fhw (Frank Werner) schrieb:
> > Und wenn der Pilot ein "verantwortungsvoller Mensch" war, warum
> > schließt er sich dann in die Kabine ein?

> Warum soll ausgerechnet der Schliessmechanismus der Tuer von der
> umfangreichen Fernsteuerungsmoeglichkeit ausgeschlossen sein?


Angeblich hat der Copilot in der Kabine tief geatmet. Mann kann ihn per
Fernsteuerung mit Gas schlafengelegt und dann die Maschine in den
Sinkflug gebracht haben. Ist heutzutage ja alles elektronisch gesteuert.

Fritz
Lothar Kimmeringer (24.03.2017, 22:25)
Fritz Walter wrote:

> Siegfrid Breuer <point> wrote:
> Angeblich hat der Copilot in der Kabine tief geatmet. Mann kann ihn per
> Fernsteuerung mit Gas schlafengelegt und dann die Maschine in den
> Sinkflug gebracht haben. Ist heutzutage ja alles elektronisch gesteuert.


Haben SIE ihn ebenfalls schon auf dem Hinflug betaeubt, als
dort ebenfalls die Flughoehe kurzzeitig auf Null und wieder
zurueckgesetllt wurde? Waere ich da wach an den Kontrollen und
das Flugzeug geht ploetzlich in den Sinkflug, um kurz darauf
wieder auf die alte Hoehe zu gehen (und das mehrmals waehrend
des Fluges), waere das wohl einen Fehlerbericht wert.

Und wozu der Aufwand, ein Flugzeug fernsteuerbar zu machen
(die sind das derzeit naemlich nicht), um es dann zum Absturz
zu bringen und das ganze einem Kopiloten zuzuschieben?

Gruesse, Lothar
Siegfrid Breuer (24.03.2017, 23:27)
news200709 (Lothar Kimmeringer) schrieb:

> Haben SIE ihn ebenfalls schon auf dem Hinflug betaeubt, als
> dort ebenfalls die Flughoehe kurzzeitig auf Null und wieder
> zurueckgesetllt wurde? Waere ich da wach an den Kontrollen und
> das Flugzeug geht ploetzlich in den Sinkflug, um kurz darauf
> wieder auf die alte Hoehe zu gehen (und das mehrmals waehrend
> des Fluges), waere das wohl einen Fehlerbericht wert.


Ich finde es imer wieder faszinierend, wenn welche mit groesster
Begeisterung alles nachbeten, was ihnen die Medien vorsetzen.
Wo kann man denn _zweifelsfrei_ nachpruefen, dass das so war,
und nicht, wie das meiste Andere, sich aus den schmutzigen Fingern
gesogen wurde?

> Und wozu der Aufwand, ein Flugzeug fernsteuerbar zu machen
> (die sind das derzeit naemlich nicht), um es dann zum Absturz
> zu bringen und das ganze einem Kopiloten zuzuschieben?


Man kann nur hoffen, dass trotz der Blauaeugikeit und Gutglaeubigkeit
der tumben Masse auch das frueher oder spaeter rauskommt. Hier kann
man uebrigens die gesamte Pressekonferenz anschauen, und bei dieser
Gelegenheit gleich mal pruefen, was die Luegenmedien in ihren
"Tickern" weggelassen oder umgedeutelt haben. Man geht wohl - nicht
zu Unrecht - davon aus, dass die Wenigsten zwei Stunden fuer die
Wahrheit aufwenden werden, wenn sie stattdessen in ein paar Minuten
die Essenz konsumieren koennen, die "gut fuer sie ist".
Siegfrid Breuer (24.03.2017, 23:27)
fw (Fritz Walter) schrieb:

> Angeblich hat der Copilot in der Kabine tief geatmet.


Ja. Der muss eine sagenhafte Selbstbeherrschung gehabt haben,
wenn nichtmal kurz vor dem Aufschlag seine Atmung unruhiger
wurde. (siehe dazu evtl. Sig)
Stefan Froehlich (25.03.2017, 00:13)
In de.rec.luftfahrt Siegfrid Breuer <point> wrote:
> Ich finde es imer wieder faszinierend, wenn welche mit groesster
> Begeisterung alles nachbeten, was ihnen die Medien vorsetzen.
> Wo kann man denn _zweifelsfrei_ nachpruefen, dass das so war,
> und nicht, wie das meiste Andere, sich aus den schmutzigen Fingern
> gesogen wurde?


Nirgendwo. Aber wo kann man _zweifelsfrei_ das Gegenteil nachprüfen?
Und wo prüft man _zweifelsfrei_ nach, dass diese Welt überhaupt
existiert oder Dein Posting nicht vom Mann im Mond geschrieben wurd?

Occams Razor.

Servus,
Stefan
Siegfrid Breuer (25.03.2017, 03:42)
Stefan+Usenet (Stefan Froehlich) schrieb:

> Nirgendwo. Aber wo kann man _zweifelsfrei_ das Gegenteil nachprüfen?
> Und wo prüft man _zweifelsfrei_ nach, dass diese Welt überhaupt
> existiert oder Dein Posting nicht vom Mann im Mond geschrieben wurd?
> Occams Razor.


Was genau macht es denn jetzt uebermaessig wahrscheinlich, dass schon
beim Hinflug die Flughoehe kurzzeitig umgestellt wurde, ausser die
Absicht, damit den weiteren Verlauf erklaerbarer machen zu wollen?
Zumal, wenn man das nicht pruefen kann, und glauben soll.
Heinz Schmitz (25.03.2017, 08:47)
Rumpelstoss wrote:

>Berlin (dpa). Zwei Jahre nach dem Germanwings-Absturz will der Vater des
>Copiloten heute erläutern, warum er nicht an eine Selbsttötung seines
>Sohnes als Absturzursache glaubt. Genau am Jahrestag tritt Günter L. in
>Berlin vor die Presse.


Bei allem Mitgefühl für die Opfer sollte man nicht vergessen, dass
auch die Eltern des Copiloten einen Sohn verloren haben. Ich kann
nicht erkennen, dass sie daran irgendeine Schuld trügen.

Grüße,
H.
Stefan Froehlich (25.03.2017, 10:33)
In de.rec.luftfahrt Siegfrid Breuer <point> wrote:
> Was genau macht es denn jetzt uebermaessig wahrscheinlich, [...]


<https://www.dasmagazin.ch/2017/03/10/meine-verirrten-freunde/>

Servus,
Stefan
Ulf.Kutzner (25.03.2017, 11:52)
Moin,

Am Freitag, 24. März 2017 22:27:52 UTC+1 schrieb Siegfrid Breuer:
> news200[...]de (Lothar Kimmeringer) schrieb:
> > Man geht wohl - nicht

> zu Unrecht - davon aus, dass die Wenigsten zwei Stunden fuer die
> Wahrheit


Es ist eine Version. Wenn Du mir die überzeugend zusammenfaßt,
investiere ich persönlich womöglich auch zwei Stunden dafür.

> aufwenden werden, wenn sie stattdessen in ein paar Minuten
> die Essenz konsumieren koennen, die "gut fuer sie ist".


Der Privatgutachter van Beveren hat ja schon zu verschiedenen Themen
publiziert, gilt aber m.W. als eher umstritten.

Gruß, ULF
Siegfrid Breuer (25.03.2017, 23:41)
Stefan+Usenet (Stefan Froehlich) schrieb:

> <https://www.dasmagazin.ch/2017/03/10/meine-verirrten-freunde/>


OK, dann halt Dich eben lieber an das Motto unten in der Sig.
Siegfrid Breuer (25.03.2017, 23:41)
Ulf.Kutzner schrieb:

> Es ist eine Version. Wenn Du mir die überzeugend zusammenfaßt,
> investiere ich persönlich womöglich auch zwei Stunden dafür.


Das haben schon welche abseits der Luegenmedien gemacht:




> Der Privatgutachter van Beveren hat ja schon zu verschiedenen Themen
> publiziert, gilt aber m.W. als eher umstritten.


Verstaendlich, wenn er nicht auf Linie ist, und angeordnete
"Tatsachen" in Frage stellt.
Carla Schneider (26.03.2017, 01:22)
Stefan Froehlich wrote:
> In de.rec.luftfahrt Siegfrid Breuer <point> wrote:
> > Was genau macht es denn jetzt uebermaessig wahrscheinlich, [...]

> <https://www.dasmagazin.ch/2017/03/10/meine-verirrten-freunde/>

Und was liest du aus diesem Artikel heraus, der ist durchaus in viele Richtungen interpretierbar.

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