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Moralweltmeister (10.07.2019, 08:49)
Mittwoch, 10. Juli 2019
"'NZZ' so was wie Westfernsehen" Maaßen-Tweet erinnert Kritiker
an AfD-Sprech

"In deutschen Städten sieht die Mehrheitsgesellschaft ihrem
Ende entgegen": So überschreibt die "Neue Zürcher Zeitung"
einen Artikel. Ex-Verfassungsschutzpräsident Maaßen, CDU-
und Werte-Union-Mitglied, teilt den Text - und erntet Kritik.

Der frühere Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen hat
mit einem Tweet eine Debatte im Netz ausgelöst. Maaßen teilte
einen Link zu einem Artikel der "Neuen Zürcher Zeitung" mit der
Überschrift: "In deutschen Städten sieht die Mehrheitsgesell-
schaft ihrem Ende entgegen". Darin heißt es weiter:

"Frankfurt am Main, Offenbach, Heilbronn, Sindelfingen - in
diesen und anderen Städten sind Deutsche ohne Migrations-
hintergrund nur noch die grösste Gruppe, stellen aber
keine absolute Mehrheit mehr dar." Maaßen schrieb dazu:

"Für mich ist die NZZ so etwas wie 'Westfernsehen'."
(.....)


Die NZZ ist wirklich lesenswert, besonders für Deutsche.
Auch die Krone ist gut für die Deutschen.

Es geht ja darum, daß Meldungen in vielen Artikeln der deutschen
Presse _nicht_ der Information dienen, sondern der sogenannten
"Meinungsmanipulation" der Linken und Grünen entsprechen.

Das merkt man daran: wer die Ursache für die Völkerwanderungen
am Klima festmacht, wenn individuelle Verfolgung fehlt, statt
an der Überbevölkerung, versucht den Deutschen was zu vertuschen.

Ich lese zwar deutsche Presseerzeugnisse, ähnlich wie Maaßen
glaube ich den deutschen Nachrichten aber nur, wenn ich sie
an englischen, österreichischen oder schweizerischen
Publikationen verifizieren kann.

Jüngstes Beispiel:
Massenentlassungen bei den deutschen Unternehmen und
die deutschen Mainstreampresse jammert um das Weltklima!
(Wenn es nicht so ernst wäre, könnten wir darüber lachen.)
Der Habakuk. (10.07.2019, 10:03)
Am 10.07.2019 um 08:49 schrieb Moralweltmeister:
[..]
> Massenentlassungen bei den deutschen Unternehmen und
> die deutschen Mainstreampresse jammert um das Weltklima!
> (Wenn es nicht so ernst wäre, könnten wir darüber lachen.) Mal kurz anhand des Urteils im Mordfall an Susanna überprüft:


WeLT: bis vor 5 Minuten noch gar kein Artikel zum Urteil. Warscheinlich
kommt noch was.

BILD: Zwei große überflüssige Fotos und ne Riesenortsskizze des
Tatortes, aber kaum eine inhaltliche Auseinandersetzung mit Tat, Täter
und den gesellschaftliochen Randbedingungen.

In der NZZ dagegen sogar so etwas wie "Systemkritik" und Kritik an
Merkels Politik. Was sicher anscheinend keiner (mehr) so sichtig traut.

Ich zitiere auszugsweise:

"2. Wieso fiel das psychiatrische Gutachten so hart aus?

Ali B. leidet nach Einschätzung einer Gutachterin unter einer schweren
Persönlichkeitsstörung. Bedauern oder Reue seien nicht festzustellen. In
seiner Entschuldigung sehe sie «keine volle Übernahme der
Verantwortung», sagte die Psychiaterin vor dem Landgericht. Auf Kosten
des deutschen Staates habe Ali B. einen «ausbeuterisch-parasitären
Lebensstil» gepflegt. «Die Welt» zitiert aus dem Vortrag der
Gutachterin: «Für ihn ist allein wichtig, dass man hier Geld bekommt,
ohne arbeiten zu müssen, Sex haben zu können, ohne Familienrache
befürchten zu müssen, und dass man problemlos Alkohol und Drogen
konsumieren kann.» Laut der «FAZ» beschwerte er sich bei der
Psychiaterin über die lange Dauer des Verfahrens mit den Worten, er habe
doch nur ein Mädchen getötet. Trotz psychopathischen Zügen hält ihn die
Gutachterin für schuldfähig. Sie traut ihm weitere Straftaten zu.

3. Warum richtet Susannas Mutter Vorwürfe an Bundeskanzlerin Angela Merkel?

Schon während der zweiwöchigen Suche nach der als vermisst geltenden
Susanna wandte sich ihre Mutter in einem offenen Brief an Merkel und bat
dringend um Unterstützung. Sie störte sich am Vorgehen der Polizei.
Diese war zunächst davon ausgegangen, das Mädchen sei nur ausgerissen.
Brisanter ist der zweite offene Brief an Merkel, den die Mutter bei
Facebook veröffentlichte. Das Schreiben ist nicht mehr auf ihrem Profil
zu finden und wurde laut der «Jüdischen Rundschau» von Facebook
gelöscht, da es gegen die Richtlinien des Netzwerks verstosse. In diesem
Brief zieht die Mutter eine direkte Linie zwischen der Politik der
offenen Grenzen und dem gewaltsamen Tod ihrer Tochter. Sie schreibt an
Merkel, Susannas mutmasslicher Mörder sei «einer Ihrer Gäste». In
aufgebrachtem Ton beklagt sie, die Sicherheitslage in Deutschland habe
sich seit der Flüchtlingskrise deutlich verschlechtert.

4. Hätte die Tat verhindert werden können?

Wenn das deutsche Asylsystem effizienter und schneller wäre, könnte
Susanna vielleicht noch leben. Der Asylantrag der Familie von Ali B.
wurde abgelehnt, doch die Eltern schalteten einen Anwalt ein und
klagten. Bis zum Mord an Susanna lag die Klage gegen die Ablehnung
eineinhalb Jahre beim Verwaltungsgericht Wiesbaden. Eine Sprecherin des
Gerichts rechtfertigte dies mit der Überlastung der Justiz wegen der
zahlreichen Klagen von Asylbewerbern. Begründen musste die Familie ihren
Einspruch gegen die Ablehnung nicht. Sie sei nie dazu aufgefordert
worden, eine Klagebegründung einzureichen, sagte ihr Anwalt dem
«Spiegel». Hätte man sie abgeschoben, wäre es womöglich nie zu der Tat
gekommen.

5. Wer ist Ali B.?

Der Iraker traf mit der Flüchtlingswelle im Herbst 2015 in Deutschland
ein. Ali B. lebte in Wiesbaden und beging dort Straftaten ? unter
anderem bespuckte er eine Polizistin und raubte offenbar einen jungen
Mann aus. In der Flüchtlingsunterkunft soll er mit einem weiteren
Asylbewerber eine Elfjährige vergewaltigt haben. Wenige Tage nach dem
Mord an Susanna konnte Ali B. mit seiner Familie unbehelligt in sein
Heimatland Irak ausreisen. Die Familienmitglieder hatten falsche Namen
auf ihren Flugtickets angegeben. Im Irak wurde Ali B. kurz nach seiner
Ankunft von kurdischen Sicherheitskräften festgenommen und wenig später
von der Bundespolizei zurück nach Deutschland gebracht.
Bundespolizeichef Dieter Romann flog dazu eigens in den Irak und
überwachte die Aktion."
Der Habakuk. (10.07.2019, 10:05)
Am 10.07.2019 um 10:03 schrieb Der Habakuk.:
> Am 10.07.2019 um 08:49 schrieb Moralweltmeister:
> Mal kurz anhand des Urteils im Mordfall an Susanna überprüft:
> WeLT: bis vor 5 Minuten  noch gar kein Artikel zum Urteil. Warscheinlich
> kommt noch was.
> BILD: Zwei große überflüssige Fotos und ne Riesenortsskizze des
> Tatortes, aber kaum eine inhaltliche Auseinandersetzung mit Tat, Täter
> und den gesellschaftliochen Randbedingungen.
> In der NZZ dagegen sogar so etwas wie "Systemkritik" und Kritik an
> Merkels Politik. Was sicher anscheinend keiner (mehr) so sichtig traut.


Was sich hier anscheinend keiner (mehr) so richtig traut.
[..]
Detlef Meißner (10.07.2019, 10:13)
Am 10.07.2019 um 10:05 schrieb Der Habakuk.:
> Am 10.07.2019 um 10:03 schrieb Der Habakuk.:


[...]

Am besten nochmals Fullquote vom Fullquote in 10 Gruppen.

D.
Der Habakuk. (10.07.2019, 10:18)
Am 10.07.2019 um 10:13 schrieb Detlef Meißner:
[..]
Detlef Meißner (10.07.2019, 10:27)
Am 10.07.2019 um 10:18 schrieb Der Habakuk.:
> Am 10.07.2019 um 10:13 schrieb Detlef Meißner:
>> Am 10.07.2019 um 10:05 schrieb Der Habakuk.:
>>> Am 10.07.2019 um 10:03 schrieb Der Habakuk.:

>> [...]
>> Am besten nochmals Fullquote vom Fullquote in 10 Gruppen.

> Hat etwa dein Akustikkoppler geraucht?

Red keinen Quark!
Du sollst nochmals fullquoten, und das in 10 Gruppen!
Kannst du nicht lesen?!

D.
Roland Franzius (10.07.2019, 10:45)
Am 10.07.2019 um 10:05 schrieb Der Habakuk.:
>> In der NZZ dagegen sogar so etwas wie "Systemkritik" und Kritik an
>> Merkels Politik. Was sicher anscheinend keiner (mehr) so sichtig traut.

> Was sich hier anscheinend keiner (mehr) so richtig traut.


Ihr verwechselt Ursache und Wirkung.

Die Tatsache, dass Deutsche und noch stärker Österreicher in der Presse
exakt nur das vorgesetzt bekommen, was sie zum Lesen bestellen, kann man
wohl kaum den Zeitungen vorwerfen, so wie man es nicht den Bäckern
vorwirft, wenn sie Croissants statt Pumpernickel anbieten.

In der Schweiz drehen die Räder langsamer, da gibt es noch den
gebildeten Abonenten, der monatlich seine 30? zahlt. Hierzulande
finanzieren sich alle Zeitungen inzwichen über Klicks Online und am
liebsten ist es dem Dumm-Deutschen, wenn es gar nichts kostet und zudem
noch flat ist.

Ich hatte nach der Wiedervereinigung auch die NZZ abonniert, obwohl sie
immer einen Tag später mit der Post kam, aber wenigstens fehlte das
ganze deprimierende wie sinnlose Ossi-Wessi-Gemaule.

Als die Schweizer begannen, ihre Zeitungen mit nationalistischen Klagen
über die böse steuersparfeindliche EU und die bankgeheimsnisfeindliche
USA zu füllen habe ich sie dann abbestellt.
Fritz (10.07.2019, 15:25)
Am 10.07.19 um 10:27 schrieb Detlef Meißner:
> Am 10.07.2019 um 10:18 schrieb Der Habakuk.:
> Red keinen Quark!
> Du sollst nochmals fullquoten, und das in 10 Gruppen!
> Kannst du nicht lesen?!


Was versteht Hackedicht schon richtig?

fup2 passend nach de.soc.politik.misc
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