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Kay Martinen (06.01.2019, 23:19)
Hallo

mein Heimserverchen ist etwas schwach und ich denke über
Ersatzmöglichkeiten nach. Derzeit hat er nur 2 Interne S-ATA II Ports
und auch wenig Platz für Erweiterungen weswegen ich eine 2TB und eine
4TB Platte bereits extern per USB anschloß zu den beiden Internen Disks.
Nicht schnell aber ausreichend um HD-Filme runter zu streamen. Das drauf
schieben gelingt allerdings nur mit 30MB/s (USB) bis ca. 50-70MB/s.
(Interne HD).

Ein Ersatz sollte also mindestens 4 Platten intern schaffen zw.
Erweiterbarkeit bis zu 8. Das ist primär eine Frage des Gehäuseplatzes
und des Mainboards und seiner Anschlüsse (Ports o. extra S-ATA
Controller). RAID brauche ich hier nicht aber Portmultiplier scheinen
ein Weg zu sein aus einem Slot mehr raus zu holen wenn das OS (generell
ein Linuxoides) und der Controller (z.b. der hier[1]) das können.
Allerdings scheint es auch Probleme damit geben zu können. Und
Portmultiplier fand ich z.b. bei Reichelt noch nicht und hab keinen Plan
was die kosten und können. Und dann *KANN* das wohl zumindest einen
Bandbreiten-engpaß geben wenn intern daten verschoben würden oder
gleichzeitige externe Zugriffe auf Laufwerke am selben Basis-Port
anliegen, oder?

Ist es also letztlich billiger und problemloser zusätzliche Platten mit
echten Ports an zu schließen oder gibt es einen Best-practice weg um
Port-multiplier für mehr Festplatten-speicher zuverlässig ein zu setzen.

Kay

[1]
Marcel Mueller (07.01.2019, 03:56)
Am 06.01.19 um 22:19 schrieb Kay Martinen:
> mein Heimserverchen ist etwas schwach und ich denke über
> Ersatzmöglichkeiten nach. Derzeit hat er nur 2 Interne S-ATA II Ports


Das ist tatsächlich ungewöhnlich wenige. Ich hatte bisher noch kein
Board in den Fingern, das weniger als 5 interne SATA-Ports hatte.
(OK, abgesehen, von denen, die noch kein SATA hatten.)

> und auch wenig Platz für Erweiterungen weswegen ich eine 2TB und eine
> 4TB Platte bereits extern per USB anschloß zu den beiden Internen Disks.
> Nicht schnell aber ausreichend um HD-Filme runter zu streamen. Das drauf
> schieben gelingt allerdings nur mit 30MB/s (USB)


=> USB2

> bis ca. 50-70MB/s. (Interne HD).


Viel mehr dürfte auch sein Netzwerk nicht machen.

> Ein Ersatz sollte also mindestens 4 Platten intern schaffen zw.
> Erweiterbarkeit bis zu 8.


Standard sind heutzutage 6.

> Das ist primär eine Frage des Gehäuseplatzes
> und des Mainboards und seiner Anschlüsse (Ports o. extra S-ATA
> Controller). RAID brauche ich hier nicht aber Portmultiplier scheinen
> ein Weg zu sein aus einem Slot mehr raus zu holen wenn das OS (generell
> ein Linuxoides) und der Controller (z.b. der hier[1]) das können.


Lass das. Kaufe ein passendes Board mit mindestens 6 SATA und gut.

Notfalls kommt später nochmal ein PCIe-Controller dazu. Dann hat man für
den Hausgebrauch aber wirklich genug SATA-Ports.

> Ist es also letztlich billiger und problemloser zusätzliche Platten mit
> echten Ports an zu schließen oder gibt es einen Best-practice weg um
> Port-multiplier für mehr Festplatten-speicher zuverlässig ein zu setzen.


SATA ist immer Punkt zu Punkt und genau dabei sollte man es auch belassen.

Marcel
Shinji Ikari (07.01.2019, 05:47)
Guten Tag

Kay Martinen <kay> schrieb

>Ein Ersatz sollte also mindestens 4 Platten intern schaffen zw.
>Erweiterbarkeit bis zu 8. Das ist primär eine Frage des Gehäuseplatzes


Da habe ich gestern etwas schoen kompaktes gefunden:
8 x 3,5" ext. Hotplug + 5*2,5" intern. Dafuer nur Mini ATX oder Mini
DTX.


>und des Mainboards und seiner Anschlüsse (Ports o. extra S-ATA
>Controller). RAID brauche ich hier nicht aber Portmultiplier scheinen
>ein Weg zu sein aus einem Slot mehr raus zu holen wenn das OS (generell
>ein Linuxoides) und der Controller (z.b. der hier[1]) das können.


SATA-Portmultipliert:
Wenn Du jeweils nur eine einzelne oder maximal 2 HDDs/Devices an einem
Multiplier ansprichst, geht das gut.
Wenn man mehr als 2 HDDs/Devices gleichzeitig hinter einem
SATA-Portmultiplier ansprechen willst, merkt man schnell, dass die
sich gegenseitig in die Quere kommen und die Geschwindigkeit faellt
signifikant ab.
Getestet habe ich es mit einem Multiplier faehoigen SATA Port und
nachgeschaltetem
und einmal mit einer


Da ich teilweise flott zwischen den Ports kopieren will, habe ich mich
fuer SAS-Kontroller entschiedeb, die gebraucht auch schon recht billig
zu haben ist und (fast) alle auch SATA beherrschen.

>Und
>Portmultiplier fand ich z.b. bei Reichelt noch nicht und hab keinen Plan
>was die kosten und können.


Sind selten zu bekommen, weil sie eben nur fuer wenige Einsatzzwecke
voll umfaenglich zu gebrauchen sind.

> Und dann *KANN* das wohl zumindest einen
>Bandbreiten-engpaß geben wenn intern daten verschoben würden


Ja. Bei der 10-Port-Karte von Delock, ist das in wirklichkeit ein
2-Port SATA Kontroller und dahinter je ein 5 Port Multiplier.
Bei der Karte ist zu beachten:
a) man braucht einen Slot in dem man PCIe x2 aufnehmen kann!
b) die Ports fuer die HDDs/Devices sind nicht SATA-3
c) wenn man mehr als 2 Ports (mit HDDs) hinter einem Multiplier
gleichzeitig anspricht bemerkt man die Einbusse recht stark. Bei SSd
faellt es schon sehr frueh auf, dass nicht einmal SATA-3 durch kommt.

>Ist es also letztlich billiger und problemloser zusätzliche Platten mit
>echten Ports an zu schließen oder gibt es einen Best-practice weg um
>Port-multiplier für mehr Festplatten-speicher zuverlässig ein zu setzen.


Wie erwaehnt: ich nutze SAS-Kontrollerkarten. Gebraucht bei ebay, als
4-Kanal oder 8 Kanal teilweise guenstig zu haben. Wenn man wirklich
mehr will, koennen diese dann entweder mit SAS-Expandern erweitern
oder man kann auch mehrere der Kontroller gleichzeitig an einem Board
betreiben.

>


Teuer, fuer nur 2 Ports. Dass evtl. doch die 10 Port-Karte und
wenigstens den Platz und kosten fuer zusaetzliche Multiplier sparen.
Alexander Goetzenstein (07.01.2019, 09:38)
Hallo,

Am 06.01.2019 um 22:19 schrieb Kay Martinen:
> mein Heimserverchen ist etwas schwach und ich denke über
> Ersatzmöglichkeiten nach. Derzeit hat er nur 2 Interne S-ATA II Ports
> und auch wenig Platz für Erweiterungen weswegen ich eine 2TB und eine
> 4TB Platte bereits extern per USB anschloß zu den beiden Internen Disks.
> Nicht schnell aber ausreichend um HD-Filme runter zu streamen.


da würde ich darüber nachdenken, ein NAS einzusetzen. Wenn die
Server-Talente des Geräts nicht ausreichen, kann es bspw. per iSCSI dem
Server (der nun keine gesteigerten Anforderungen an Ports und
Gehäuseplatz mehr hat) seinen Plattenplatz zur Verfügung stellen; das
verhält sich dann weitgehend wie ein lokales Laufwerk. Am besten ist
hierfür eine eigene LAN-Verbindung (also eigene Schnittstelle und Kabel)
geeignet. Im Grunde genügt dafür auch ein Laptop, wenn er entweder
genügend LAN-Schnittstellen hat oder alternativ über USB 3 einen Adapter
bekommt.
Marcel Mueller (07.01.2019, 11:26)
Am 07.01.19 um 08:38 schrieb Alexander Goetzenstein:
> Hallo,
> Am 06.01.2019 um 22:19 schrieb Kay Martinen:
> da würde ich darüber nachdenken, ein NAS einzusetzen. Wenn die
> Server-Talente des Geräts nicht ausreichen, kann es bspw. per iSCSI dem
> Server (der nun keine gesteigerten Anforderungen an Ports und
> Gehäuseplatz mehr hat) seinen Plattenplatz zur Verfügung stellen; das
> verhält sich dann weitgehend wie ein lokales Laufwerk.


.... nur stinklangsam, weil jetzt alle Daten /zweimal/ über's Netz
müssen. Da ist dann auch bei 40MB/s Schluss. Da kann man auch bei USB2
bleiben. Das ist deutlich billiger.

> Am besten ist
> hierfür eine eigene LAN-Verbindung (also eigene Schnittstelle und Kabel)
> geeignet.


Genau das ist der Punkt. Und der alte Server ohne 3. SATA Schnittstelle
soll ein zweites Netzwerkinterface haben?

Marcel
Frank Möller (07.01.2019, 12:28)
Kay Martinen schrieb:

> mein Heimserverchen ist etwas schwach und ich denke über
> Ersatzmöglichkeiten nach. Derzeit hat er nur 2 Interne S-ATA II Ports
> und auch wenig Platz für Erweiterungen weswegen ich eine 2TB und eine
> 4TB Platte bereits extern per USB anschloß zu den beiden Internen Disks.
> Nicht schnell aber ausreichend um HD-Filme runter zu streamen. Das drauf
> schieben gelingt allerdings nur mit 30MB/s (USB) bis ca. 50-70MB/s.
> (Interne HD).


> Ein Ersatz sollte also mindestens 4 Platten intern schaffen zw.
> Erweiterbarkeit bis zu 8. Das ist primär eine Frage des Gehäuseplatzes
> und des Mainboards und seiner Anschlüsse (Ports o. extra S-ATA
> Controller). RAID brauche ich hier nicht aber Portmultiplier scheinen
> ein Weg zu sein aus einem Slot mehr raus zu holen ...


Prinzipiell würde ich einen solchen Server erst einmal gleich von Anfang an
so dimensionieren, daß a) alle vorgesehenen Platten reinpassen und auch
SATA-Anschlüsse dafür vorhanden sind _*und*_ daß b) dann immer noch Platz
ist, um einige weitere Platten einbauen und auch anschließen zu können.

Zusätzlich sollte noch ein PCIe-Slot mit x4 oder x8 frei sein, um bei
Bedarf noch einen zusätzlichen Controller einbauen zu können.

Bis nicht auch so ein Controller dann bis auf den letzten Port belegt ist,
würde ich an Port-Multiplier keinen Gedanken verschwenden.

>


Mir sagt die Fa. nix. Bevor ich an sowas dächte, würde ich z. B. einen
DawiControl nehmen, mit denen ich noch nie Probleme hatte. Und wenn man
schon dabei ist, dann lieber gleich einen 4-Port-Controller. Preislich ist
der Unterschied nicht so groß

<https://geizhals.de/?cat=iosasraid&v=e&hloc=de&sort=p&xf=1045_Dawicont rol%7E497_4%7E5679_SATA+6Gb%2Fs>
Alexander Goetzenstein (07.01.2019, 21:27)
Hallo,

Am 07.01.2019 um 10:26 schrieb Marcel Mueller:
> nur stinklangsam, weil jetzt alle Daten /zweimal/ über's Netz müssen. Da
> ist dann auch bei 40MB/s Schluss. Da kann man auch bei USB2 bleiben. Das
> ist deutlich billiger.


Unfug.

> Genau das ist der Punkt. Und der alte Server ohne 3. SATA Schnittstelle
> soll ein zweites Netzwerkinterface haben?


Ein NIC ist deutlich weniger anspruchsvoll als SATA. Eventuell kann man
dafür etwas anderes rausschmeißen -vielleicht die 2. SATA-Schnittstelle,
die dann ja nicht mehr gebraucht wird?
Kay Martinen (07.01.2019, 22:44)
Am 07.01.2019 um 20:27 schrieb Alexander Goetzenstein:
> Hallo,
> Am 07.01.2019 um 10:26 schrieb Marcel Mueller:
>> nur stinklangsam, weil jetzt alle Daten /zweimal/ über's Netz müssen. Da
>> ist dann auch bei 40MB/s Schluss. Da kann man auch bei USB2 bleiben. Das
>> ist deutlich billiger.

> Unfug.


Das seh ich nicht so. iSCSI sehe ich nicht als Lösung an und wie oben
will ich daten auch nicht von einem server zum anderen übertragen um sie
dann wider woanders hin zu schicken. Das soll ein Heimserver bleiben,
und kein Storage-Backend oder ausgewachsenes SAN. Und ein NAS mit mehr
als 4 Slots ist 1. zu teuer und 2. nur mit Fixem OS. Aber genau das will
ich selbst auf setzen. Ein Fertig-NAS kommt also nicht in Frage.

>> Genau das ist der Punkt. Und der alte Server ohne 3. SATA Schnittstelle
>> soll ein zweites Netzwerkinterface haben?

> Ein NIC ist deutlich weniger anspruchsvoll als SATA. Eventuell kann man
> dafür etwas anderes rausschmeißen -vielleicht die 2. SATA-Schnittstelle,
> die dann ja nicht mehr gebraucht wird?


Der alte ist schon eine Verlegenheitslösung gewesen für ein extern
verursachtes Problem das nicht anders zu lösen war.

Wenn schon zweite NIC dann eher in den einen richtigen Server um
lastverteilung zu ermöglichen.

Kay
Alexander Goetzenstein (07.01.2019, 23:07)
Hallo,

Am 07.01.2019 um 21:44 schrieb Kay Martinen:
>> Unfug.

> Das seh ich nicht so.


das kannst Du natürlich sehen, wie es Dir beliebt -Unfug bleibt es
trotzdem. Von einem Geschwindigkeitsverlust wird nichts zu spüren sein,
eine Gleichsetzung mit USB2 ist schlichtweg falsch.
Marcel Mueller (07.01.2019, 23:19)
Am 07.01.19 um 22:07 schrieb Alexander Goetzenstein:
> Hallo,
> Am 07.01.2019 um 21:44 schrieb Kay Martinen:
> das kannst Du natürlich sehen, wie es Dir beliebt -Unfug bleibt es
> trotzdem. Von einem Geschwindigkeitsverlust wird nichts zu spüren sein,
> eine Gleichsetzung mit USB2 ist schlichtweg falsch.


Stimmt, für iSCSI gelten die Naturgesetze natürlich nicht. Das geht im
Subraum über dasselbe Netzwerkkabel und denselben Switch, ohne vom
anderen Traffic beeinflusst zu werden.

Marcel
Arno Welzel (08.01.2019, 00:35)
Marcel Mueller:

> Am 07.01.19 um 22:07 schrieb Alexander Goetzenstein:
> Stimmt, für iSCSI gelten die Naturgesetze natürlich nicht. Das geht im
> Subraum über dasselbe Netzwerkkabel und denselben Switch, ohne vom
> anderen Traffic beeinflusst zu werden.


Zwischen NAS und Server kann man ja, wie schon erwähnt, eine eigene
LAN-Verbindung herstellen mit Hilfe einer zweiten Netzwerkkarte, sofern
wenigstens ein Steckplatz im Server dafür frei ist.
Marcel Mueller (08.01.2019, 01:37)
Hallo!

Am 07.01.19 um 04:47 schrieb Shinji Ikari:
> Da ich teilweise flott zwischen den Ports kopieren will, habe ich mich
> fuer SAS-Kontroller entschiedeb, die gebraucht auch schon recht billig
> zu haben ist und (fast) alle auch SATA beherrschen.


Fast alle? Ist die SATA.Kompatibilität nicht sogar teil der
SAS-Spezifikation?

Und was verstehst Du unter billig? Als ich vor ein paar Jahren geguckt
habe, waren die PCIe SAS-Controller auch gebraucht noch sehr teuer.
Irgendwann werde ich möglicherweise um SAS nicht mehr herum kommen.
Weniger für Platte oder SSDs aber vielleicht mal für eine größere
LTO-Library. Das größte, was man noch an einen SCSI-Controller bekommt,
habe ich schon dran.

Marcel
Peter Sauter (08.01.2019, 07:22)
Am 06.01.2019 um 22:19 schrieb Kay Martinen:
> Hallo
> mein Heimserverchen ist etwas schwach und ich denke über
> Ersatzmöglichkeiten nach. Derzeit hat er nur 2 Interne S-ATA II Ports
> und auch wenig Platz für Erweiterungen weswegen ich eine 2TB und eine
> 4TB Platte bereits extern per USB anschloß zu den beiden Internen Disks.
> Nicht schnell aber ausreichend um HD-Filme runter zu streamen. Das drauf
> schieben gelingt allerdings nur mit 30MB/s (USB) bis ca. 50-70MB/s.
> (Interne HD).

Ich möchte ich dem Diskussionsthread noch auf ein Topic hinweisen,
der bisher garnicht erwähnt wurde. Nämlich die Bandbreite des
Prozessors und der verbauten PCIe-Lanes des Mainboard-Chipsatzes
inklusiv deren Verteilung auf interne Peripherie.
Wenn der Heimserver "nur 2 interne S-ATA II Ports" hat, scheint
mit der IMHO schon sehr abgehangen zu sein.

Daher für die Diskussionsrunde im Detail:
1. )Welcher Prozessor werkelt darin und damit wieviel PCIe-Lanes
liefert die CPU mit welcher Bandbreite.
2.) Wird eine externe Grafikarte verwendet oder nur die Onboard GPU.
3.) Welches Mainboard wird mit welchem Chipsatz verwendet ?
Alexander Goetzenstein (08.01.2019, 13:39)
Ah, jetzt ja:

Am 07.01.2019 um 22:19 schrieb Marcel Mueller:
> über dasselbe Netzwerkkabel und denselben Switch


jetzt verstehe ich: Du hast meinen Post nicht richtig gelesen. Oder
nicht verstanden. Aber selbst wenn man das unsinnigerweise so machen
würde wie Du annimmst, käme man selbst mit altertümlichem Equipment über
die von Dir angenommene Geschwindigkeit.

Aber egal, war nur ein Vorschlag, und es gibt sicherlich noch viele andere.
Shinji Ikari (08.01.2019, 14:31)
Guten Tag

Marcel Mueller <news.5.maazl> schrieb

>Am 07.01.19 um 04:47 schrieb Shinji Ikari:
>> Da ich teilweise flott zwischen den Ports kopieren will, habe ich mich
>> fuer SAS-Kontroller entschiedeb, die gebraucht auch schon recht billig
>> zu haben ist und (fast) alle auch SATA beherrschen.

>Fast alle? Ist die SATA.Kompatibilität nicht sogar teil der
>SAS-Spezifikation?


Ich habe die SAS SPecs nur grob ueberflogen, deshalb meine
Einschraenkung.

>Und was verstehst Du unter billig?


Je nachdem welches Motherbard BIOS/UEFI drunter ist und wo man wohnt
sind 4 PortsSAS Kontroller ab rund 10 Euro zu haben, 8 Ports so ab 40
Euro. (Versandkosten nicht betrachtet)
Man muss nur aufpassen. Einige Raidkontroller beherrschen wirklich
kein JBOD/SingleDisk-Modus. Diese kann man aber oft mit einem Raid0
ueber nur eine Platte dennoch zu einem 'SingleDisk' Betrieb
ueberreden.

Beispiel:

RAID Controller PCI-Express Adaptec Modell ASR-5405 256MB SAS / SATA
2258200-R (3GBit/s) fuer 9,99 Euro
Evtl. muesste man noch ein paar Euro fuer ein passendes Breakout Kabel
dazu berechnen.

8 Kanaele kosten auch nicht die Welt:

rund 20 Euro + 5 Euro versand
Evtl. muesste man noch ein paar Euro fuer ein passendes Breakout Kabel
dazu berechnen.

etc...

>Als ich vor ein paar Jahren geguckt
>habe, waren die PCIe SAS-Controller auch gebraucht noch sehr teuer.


Das kommt darauf an, was man wirklich braucht.
Beispielsweise sind die alten Kontroller mit 3GBit/s pro Port auch
heute noch fuer jede uebliche Consumer HDD schnell genug.
Wenn man hingegen SSDs anschliessen will, sollte man schon auf 6GBit/s
achten.
Wenn man dann noch Expanderfaehigkeiten und Verwaltung von sehr vielen
HDDs oder sehr grossen Volumes haben will, geht es wirklich ins Geld.
Aber soweit ich es verstanden habe, ist das nicht beim OP vorgesehen.
Es geht um ein euebersichtlich kleine Menge an HDDs (4 oder 8 Stueck?)
fuer ein simples Backupsystem.

>Irgendwann werde ich möglicherweise um SAS nicht mehr herum kommen.


Ich habe vor laengerer Zeit von damals diversen 3WARE SATA Kontrollern
den Schritt zu deren SAS Modellen gemacht, weil die von mir
genutzte/gewuensche Kapazitaeten wuchsen. Dann habe ich gesehen, dass
auch noch Expander wunderbar weiter helfen koennen und nachdem ich
Probleme mit den 3Ware hatte, habe ich dann vor einiger Zeot auf
Nachfolger gesetzt. Aber SAS selber hat mich begeistert.

>Weniger für Platte oder SSDs aber vielleicht mal für eine größere
>LTO-Library.


Einen simplen SAS-Kontroller (vor allem um damt erst einmal
herumzuexperimentieren) bekommt man gebraucht sehr billig.
Und ein LTO schreibt ja auch sehr langsam, Da braucht man auch nicht
wirklich 6 oder gar 12 GBit/s.

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