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Andreas M. Kirchwitz (06.02.2020, 18:16)
Hallo ING-Kunden!

Die ING (DiBa) zieht ab 1.5.2020 automatisch und ohne Zustimmung
des Kunden für ihr als kostenlos beworbenes Giro/Zins/Broker-Konto
monatlich 4,90 EUR ein.



Mir war neu, dass man ein kostenloses Konto ohne ausdrückliche
Einwilligung des (Bestands-)Kunden einfach so kostenpflichtig
machen darf. Die ING dürfte auch viele Kunden haben, die das
Girokonto eher nebenbei haben, sondern früher mal mit ihrem
Depot dort gelandet sind (ING und Consors waren damals üblich),
bevor die reinen Broker auf den breiten Markt gekommen sind.
4,90 EUR im Monat sind recht viel für ein Depot, wenn man den
Rest nicht nutzt.

Ab 700 EUR Geldeingang (nicht zwingend Gehalt) entfallen im
jeweiligen Monat die 4,90 EUR.

Jaja, man kann sein Geld hin und her überweisen, um die Gebühren
zu sparen, aber das ist auf Dauer albern.

Wohin geht man heutzutage denn hin mit Aktien, Fonds, ETFs usw.?
Nicht also Heavy-Trader, sondern so als Normaler, wo man manchmal
jahrelang nichts rumfummelt. Das sollte idealerweise wenig kosten,
weil man ja all den Rest nicht mitfinanzieren muss, kein Girokonto,
keine Kreditkarten, keine Kredite, keine Versicherungen und kein
sonstiger Banken-Schnickschnack, eben nur Depot und sonst nichts.

Grüße, Andreas
Frank Graf (06.02.2020, 19:16)
Am Thu, 06 Feb 2020 16:16:01 +0000 schrieb Andreas M. Kirchwitz:

> Die ING (DiBa) zieht ab 1.5.2020 automatisch und ohne Zustimmung des
> Kunden für ihr als kostenlos beworbenes Giro/Zins/Broker-Konto monatlich
> 4,90 EUR ein.
>


[...]

> Wohin geht man heutzutage denn hin mit Aktien, Fonds, ETFs usw.? Nicht
> also Heavy-Trader, sondern so als Normaler, wo man manchmal jahrelang
> nichts rumfummelt. Das sollte idealerweise wenig kosten, weil man ja all
> den Rest nicht mitfinanzieren muss, kein Girokonto,
> keine Kreditkarten, keine Kredite, keine Versicherungen und kein
> sonstiger Banken-Schnickschnack, eben nur Depot und sonst nichts.


Das Depot und das Verrechnungskonto (z. B. das Extra-Konto) ist (noch)
kostenlos bei der ING. Man kann nur das Girokonto kündigen.

Frank
Andreas Portz (06.02.2020, 19:39)
Andreas M. Kirchwitz schrieb:

> Die ING (DiBa) zieht ab 1.5.2020 automatisch und ohne Zustimmung
> des Kunden für ihr als kostenlos beworbenes Giro/Zins/Broker-Konto
> monatlich 4,90 EUR ein.


SCHEI...
Seit ca. 30 Jahren Kunde bei denen und eine solch relevante Änderung
muss ich aus einer news group erfahren. Mal sehen, ob die sich auch
weiterhin zu fein sein werden, das einem offiziell mitzuteilen.
Vertragsänderung und so weiter.

> Ab 700 EUR Geldeingang (nicht zwingend Gehalt) entfallen im
> jeweiligen Monat die 4,90 EUR.


DAS lese ich aus deren 'Frage&Antwort-Spiel' nicht heraus:

" Ich habe aktuell keinen Gehaltseingang, aber 700 Euro gehen regelmäßig
auf mein Konto bei der ING. Bleibt mein Konto kostenfrei?

Ja, mit 700 Euro Geldeingang oder mehr zahlen Sie nichts, egal, ob das
Geld eine Gehaltszahlung, Rente oder Pension ist."

Die Antwort sagt nichts von irgendwelchen 'im_Kreis_herum_Buchungen'
zwischen verschiedenen Banken, deren Konten bei beliebigem Geldeingang
kostenlos bleiben. (Ja, mache ich bei anderen Depot_only-Konten).
Die DiBa erwartet "Gehalt oder Rente oder Pension".

-Andreas
Tobias Schuster (06.02.2020, 22:19)
Am 06.02.2020 um 17:16 schrieb Andreas M. Kirchwitz:

> Die ING (DiBa) zieht ab 1.5.2020 automatisch und ohne Zustimmung
> des Kunden für ihr als kostenlos beworbenes Giro/Zins/Broker-Konto
> monatlich 4,90 EUR ein.
>


Adios ING!
Ich mag keine Bedingungen für Kostenfreiheit, auch wenn man sie
einhalten oder umgehen könnte.

Welcome DKB, Commerzbank, Comdirect, PSD .., Noris, etc.

2
Martin Gerdes (07.02.2020, 01:02)
"Andreas M. Kirchwitz" <amk> schrieb:

> Die ING (DiBa) zieht ab 1.5.2020 automatisch und ohne Zustimmung
> des Kunden für ihr als kostenlos beworbenes Giro/Zins/Broker-Konto
> monatlich 4,90 EUR ein.


>


Der erste, der sich aus der Deckung wagt.

> Mir war neu, dass man ein kostenloses Konto ohne ausdrückliche
> Einwilligung des (Bestands-)Kunden einfach so kostenpflichtig
> machen darf.


Meiner Kenntnis muß man die Kunden informieren und ihnen ein
Sonderkündigungsrecht einräumen. Vielleicht kommt das noch. An der
Sachlage ändert das allerdings wenig.

> Die ING dürfte auch viele Kunden haben, die das
> Girokonto eher nebenbei haben, sondern früher mal mit ihrem
> Depot dort gelandet sind (ING und Consors waren damals üblich),
> bevor die reinen Broker auf den breiten Markt gekommen sind.


Ja.

> 4,90 EUR im Monat sind recht viel für ein Depot, wenn man den
> Rest nicht nutzt.


> Ab 700 EUR Geldeingang (nicht zwingend Gehalt) entfallen im
> jeweiligen Monat die 4,90 EUR.


Wer das Konto kostenfrei behalten will, muß halt eine Pendelüberweisung
einrichten.

> Jaja, man kann sein Geld hin und her überweisen, um die Gebühren
> zu sparen, aber das ist auf Dauer albern.


Das habe ich mit einem Postbankkonto jahrelang so gemacht. Damals wollte
die Postbank 1200 Euro sehen. Aktuell sind es 3000 Euro.

> Wohin geht man heutzutage denn hin mit Aktien, Fonds, ETFs usw.?


Bedauerlicherweise zu mehreren Banken, weil sich die Leistungsumfänge
nicht komplett überdecken.

> Nicht also Heavy-Trader, sondern so als Normaler, wo man manchmal
> jahrelang nichts rumfummelt.


> Das sollte idealerweise wenig kosten, weil man ja all den Rest
> nicht mitfinanzieren muss, kein Girokonto, keine Kreditkarten,
> keine Kredite, keine Versicherungen und kein sonstiger
> Banken-Schnickschnack, eben nur Depot und sonst nichts.


Zumindest ein Verrechnungskonto sollte beim Depot schon dabei sein.
Kreditkarten sind fakultativ. Am Kredit verdient die Bank, den gibt sie
Dir gern.

Lies mal DAS hier:


Wenn Du Gebührenfeind bist, könntest Du Dich ja mal auf der anderen
Seite umschauen: Nicht beim Gebühren-Bezahlen, sondern beim
Depotwechselprämie-Einstreichen.



Die noch laufende Aktion der Targobank, die für Neu- und
Bestands(!)-Kunden gilt, bringt 0,75% auf den übertragenen Depotwert
(bis 5000 Euro). Ich weiß nicht, wie die das finanzieren, aber ich habe
das gern eingestrichen. Soviel, wie die mir neulich mal gutgeschrieben
haben, habe ich in Jahren nicht an Handelsspesen bezahlt.

Deren Handelgebühren sind neuerdings recht hoch, was sich bei einem
Buy-and-Holder aber relativiert. Früher hatten sie mal einen Deckel bei
9,90 pro Order, aber das sind tempi passati.

Man sollte ohnehin nicht auf den Orderpreis starren, der Spread ist in
aller Regel teurer. Ich habe neulich mal etwas über eine andere Bank
gehandelt. In der Abrechnung stand "10 Euro" oder so -- aber sie müssen
nun einer EU-Regulation folgend zusätzlich eine Kostenkalkulation für
das Halten und Verkaufen des Papiers mitschicken -- und da stand dann
etwas von "Provision 150 Euro". Es hat den Anschein, daß diese Provision
kackfrech in den Kaufkurs eingerechnet wurde. Mal sehen, ob sie noch auf
meine Rückfrage antworten oder ob ich über den Ombudsmann gehen muß.
Andreas M. Kirchwitz (07.02.2020, 03:46)
Andreas Portz <Andreas.Portz> wrote:

> DAS lese ich aus deren 'Frage&Antwort-Spiel' nicht heraus:
> " Ich habe aktuell keinen Gehaltseingang, aber 700 Euro gehen regelmäßig
> auf mein Konto bei der ING. Bleibt mein Konto kostenfrei?
> Ja, mit 700 Euro Geldeingang oder mehr zahlen Sie nichts, egal, ob das
> Geld eine Gehaltszahlung, Rente oder Pension ist."


Hmm, ich muss zugeben, dass ich nur auf das Wort "Geldeingang"
geachtet hatte (sonst schreiben Banken gern "Gehaltseingang oder
Vergleichbares").

Die Aufzählung hatte ich zwar gesehen, aber diese sogar als
Bestätigung für meine Sichtweise interpretiert, weil ich nicht
die Feinheit erkannt hatte, dass alle drei solche Geldeingänge
sind, die sie am Typ genau erkennen können.

Okay, wenn sich das bewahrheitet, dann war's das. Mal schauen,
ob man das Girokonto einzeln loswerden kann wie hier in einem
Post geschrieben wurde. Kannte es bisher nur als Gesamtpaket.

Wenn ausgerechnet die ING solch einen Schritt wagt, bin ich
aber mal gespannt, welche anderen Banken, Broker usw. jetzt
nachziehen.

Tsk, immer Stress mit dem Geld ... Andreas
Andreas M. Kirchwitz (07.02.2020, 07:19)
Tobias Schuster <7e0f2510> wrote:

> Ich mag keine Bedingungen für Kostenfreiheit, auch wenn man sie
> einhalten oder umgehen könnte.
> Welcome DKB, Commerzbank, Comdirect, PSD .., Noris, etc.


Die Norisbank bietet recht viel kostenlos an ohne Bedingungen,
soweit prima, allerdings falls Du die dazugehörige Kreditkarte
gern haben möchtest, sind monatliche Geldeingänge erforderlich.
(Früher wurde meiner Erinnerung nach Gehalt o.ä. verlangt,
inzwischen nur noch Geldeingang, die Höhe ist mir unklar.)

DKB verlangt übrigens auch Geldeingang, wenn alles kostenlos
wie früher sein soll.

Wer nur auf das Depot der Norisbank schielt - das gibt es nicht,
sondern das wird über maxblue realisiert, wo jeder auch direkt
ein kostenloses Depot eröffnen kann. Ob deren Kosten für Trades
akzeptabel sind, kann ich nicht beurteilen.

Inzwischen scheint es nicht mehr sinnvoll zu sein, sich überall
ein "Gesamtpaket" (Girokonto, Tagesgeld, Kreditkarte, Depot usw.)
zu holen, weil man dann für vieles mitbezahlt, was man oftmals
nicht benötigt. Früher ließ man das einfach brach liegen und
hat es ignoriert. Die Zeiten haben sich geändert.

Grüße, Andreas
Andreas Portz (07.02.2020, 10:10)
Andreas M. Kirchwitz schrieb:

> Okay, wenn sich das bewahrheitet, dann war's das.


So, ich habe mal das gemacht, was im Zeitalter von
Internetdiskussionsforen schon fast aus der Mode gekommen sein könnte:
ich habe mit dem Kundendienst der DiBa telefoniert:

Es müssen KEINE Gehalts- oder ähnliche Eingänge sein. 'Normales' Geld
reicht völlig. Selbst das von mir erwähnte Ringüberweisen von Bank A zu
Bank B zu Bank C und wieder zu Bank A, um bei drei Banken für dort
nötige Geldflüsse zu sorgen, würde akzeptiert.
Es muss auch nicht ein Betrag über EUR 700,- oder mehr sein, sondern es
können auch viele kleinere Beträge in dieser Gesamthöhe sein.

Ergo: es muss nur _irgendwie_ Bewegung in Höhe von mindestens EUR 700,-
auf dem Konto bewerkstelligt werden, damit die Bank erkennt, dass der
Inhaber noch lebt.
Was bei Daueraufträgen im Kreis natürlich *zensiert* ist. ;-)

-Andreas
Matthias Hanft (07.02.2020, 10:23)
Andreas M. Kirchwitz schrieb:
> Die Aufzählung hatte ich zwar gesehen, aber diese sogar als
> Bestätigung für meine Sichtweise interpretiert, weil ich nicht
> die Feinheit erkannt hatte, dass alle drei solche Geldeingänge
> sind, die sie am Typ genau erkennen können.


Nur mal so am Rande: Bei der Postbank kann man bei der
Einrichtung von Daueraufträgen dem gewünschten Typ aus-
wählen - auch "Gehalt" :-)

Gruß Matthias.
Andreas Portz (07.02.2020, 10:24)
Martin Gerdes schrieb:

> Die noch laufende Aktion der Targobank, die für Neu- und
> Bestands(!)-Kunden gilt, bringt 0,75% auf den übertragenen Depotwert
> (bis 5000 Euro). Ich weiß nicht, wie die das finanzieren, aber ich habe
> das gern eingestrichen. Soviel, wie die mir neulich mal gutgeschrieben
> haben, habe ich in Jahren nicht an Handelsspesen bezahlt.


Die haben mich sogar mehrfach 'genötigt', dort Aktienparker zu werden.

Letzten Sommer wurde mir - als damals ca. einjährigem Kunden -
schriftlich mitgeteilt, dass es diese Prämienaktion gäbe. Also habe ich
meine 'Liegenlassaktien' dorthin umgezogen. Dies sind im wesentlichen
Papiere, bei denen ich einfach nur die seit Jahrzehnten gleich üppig
hohen Dividenenausschüttungen abschöpfte, statt damit zu handeln oder
gar zu zocken. Buy and forget.

Die Prämie wurde nach einer Weile gutgeschrieben und eine kurze Zeit
später kam ein ähnliches Schreiben (Prämie für Aktieneingang) nochmals
in meinen Papierbriefkasten. Also fragte ich meinen Bankberater, ob man
da tatsächlich mehrfach mitmachen könne. Ja, die Aktion liefe noch eine
Weile, war seine Antwort, man könne da durchaus nochmals nachlegen.
Gehört, getan.

Ich hatte noch einige separat zu parkende Aktien, die schon deutlich
älter (aus der Zeit, als man keinen Veräußerungsgewinn nach 'kurzer'
Haltezeit zahlen musste und noch immer muss) und ohne
Dividendenberechtigung sind. Diese Papiere sollten natürlich nicht in
einem Depot mit neu gekauften, steuerpflichtigen Aktien der gleichen
Firma vermischt werden, von denen ich schon einige bei der ersten
Umzugsaktion übertragen hatte. Also hatte mir die TARGO ein zweites
Unterdepot für den zweiten Zugang eingerichtet, damit alles schön 'nach
Generationen getrennt' lagert.

-Andreas
Matthias Hanft (07.02.2020, 10:25)
Andreas M. Kirchwitz schrieb:
> DKB verlangt übrigens auch Geldeingang, wenn alles kostenlos
> wie früher sein soll.


Kostenlos ist es immer noch. Mit den 700 EUR Geldeingang kriegt
man halt ein paar zusätzliche Gimmicks - wer's braucht... siehe


Gruß Matthias.
Ludger Averborg (07.02.2020, 12:25)
On Fri, 7 Feb 2020 09:25:52 +0100, Matthias Hanft
<mh> wrote:

>Andreas M. Kirchwitz schrieb:
>> DKB verlangt übrigens auch Geldeingang, wenn alles kostenlos
>> wie früher sein soll.

>Kostenlos ist es immer noch. Mit den 700 EUR Geldeingang kriegt
>man halt ein paar zusätzliche Gimmicks - wer's braucht... siehe
>

Bei mir: kostenlos Geld in Dänemark (außerhalb der
Eurozone).

Sonst hab ich auch nichts entdeckt, was für
Nicht-Premium-Kunden bedeutsam anders wäre.

l.
Markus Müller (07.02.2020, 17:44)
Am 06.02.20 um 18:39 schrieb Andreas Portz:

> Ja, mit 700 Euro Geldeingang oder mehr zahlen Sie nichts, egal, ob das
> Geld eine Gehaltszahlung, Rente oder Pension ist."
> Die Antwort sagt nichts von irgendwelchen 'im_Kreis_herum_Buchungen'
> zwischen verschiedenen Banken, deren Konten bei beliebigem Geldeingang
> kostenlos bleiben. (Ja, mache ich bei anderen Depot_only-Konten).
> Die DiBa erwartet "Gehalt oder Rente oder Pension".


So ist es. Ich wurde heute angeschrieben: "Dies betrifft derzeit auch
Ihr Konto."

Früher hab es mal als Codierung die "prima nota", Spaltenüberschrift im
Kontoauszug war "PN". Darin war eine Ziffer für Gehalt festgelegt, um
Gehaltseingang klar als solchen zu erkennen. Wie wird das heute
geregelt? Reicht gar ein Dauerauftrag mit dem Verwendungszweck "Gehalt"?
So leicht geht's sicher nicht...
Markus Müller (07.02.2020, 17:47)
Am 07.02.20 um 09:10 schrieb Andreas Portz:
> Andreas M. Kirchwitz schrieb:
> So, ich habe mal das gemacht, was im Zeitalter von
> Internetdiskussionsforen schon fast aus der Mode gekommen sein könnte:
> ich habe mit dem Kundendienst der DiBa telefoniert:
> Es müssen KEINE Gehalts- oder ähnliche Eingänge sein. 'Normales' Geld
> reicht völlig. Selbst das von mir erwähnte Ringüberweisen von Bank A zu
> Bank B zu Bank C und wieder zu Bank A, um bei drei Banken für dort
> nötige Geldflüsse zu sorgen, würde akzeptiert.
> Es muss auch nicht ein Betrag über EUR 700,- oder mehr sein, sondern es
> können auch viele kleinere Beträge in dieser Gesamthöhe sein.


das solltest du dir schriftlich geben lassen, denn just heute war ein
Dokument im Diba-Posteingang:

"Zuerst einmal: Ab 01.05.2020 führen wir für Girokonten, auf denen
monatlich weniger als 700 Euro eingehen, ein Kontoführungsentgelt ein.
Das betrifft derzeit auch Ihr Konto. Sie zahlen dann 4,90 Euro im Monat."

ich überweise zwischen 800 und 1000? monatlich auf just dieses Konto...
Andreas Portz (07.02.2020, 18:09)
Markus Müller schrieb:

> das solltest du dir schriftlich geben lassen, denn just heute war ein
> Dokument im Diba-Posteingang:


Das habe ich, in gewisser Weise.

> "Zuerst einmal: Ab 01.05.2020 führen wir für Girokonten, auf denen
> monatlich weniger als 700 Euro eingehen, ein Kontoführungsentgelt ein.
> Das betrifft derzeit auch Ihr Konto. Sie zahlen dann 4,90 Euro im Monat." Mir schrieb die DiBa gestern:


"im Mai dieses Jahres führen wir ein Kontoführungsentgelt für Girokonten
ein, auf denen monatlich weniger
als 700 Euro eingehen. Diese Konten kosten dann 4,90 Euro monatlich.
*Fettdruck* Das Wichtigste: Ihr Konto ist davon derzeit nicht betroffen.
*Fettdruck* "

In dieser Nachricht ist tatsächlich keine Rede von
Gehalt/Rente/Ähnliches. Lediglich "eingehen".
Auf mein betroffenes Konto werden auch schon lange Jahre keine Gehalts-
oder Rentenzahlungen mehr überwiesen. Das Einzige, was hier außer
'privaten Geldbewegungen' (müsste mal nachschauen, ob und wie lange in
die Vergangenheit zurück die die EUR 700,- übertreffen) eingeht und
einen halbwegs offiziellen Charakter hat, sind hinreichend hohe
Mieteingänge, die von dem Immoverwalter auch als solche klassifiziert
und natürlich entsprechend benannt werden.

Nach obigem "nicht betroffen" folgt dann ein weiterer fett gedruckter
Satz "Ihr Girokonto bleibt kostenlos, wenn Sie es als Gehaltskonto
nutzen, also mit mindestens 700 Euro Geldeingang im Monat."

Wieso ist mein Konto, welches schon viele Jahre keine Gehaltsüberweisung
mehr erhielt "derzeit nicht betroffen", müsste aber für weitere
Gebührenfreiheit in Zukunft Gehaltseingänge aufweisen? SEHR dubios ...

Mal abwarten, was die DiBa zu dem übergreifenden Thema in den nächsten
Wochen noch von sich gibt, dann bekommen sie von mir eine schriftliche
Anfrage, in der ich von ihnen für die ganzen Ungereimtheiten Antworten
anfordere.

-Andreas

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