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Georg Schwarz (10.02.2020, 01:25)
Tobias Schuster <7e0f2510> wrote:

> Was kommt dann? Freies Konto nur mit anteiligen Schiffsbeteiliungen,
> gemanagten Fonts oder Krediteinräumungsgebühren?


es gibt oder zumindest gab Banken, die solche Modelle fahren oder
gefahren sind. Wenn Sie bei uns XXXXX ¤ investiert haben, bekommen Sie
das Konto/Depot/... kostenfrei.
Andreas Portz (26.02.2020, 17:08)
Martin Gerdes schrieb:

full-quote, damit man wieder weiß, um was es vor knapp drei Wochen
überhaupt ging.

> Andreas Portz <Andreas.Portz> schrieb:
> Ob darauf dann wohl eine Antwort kommt?
> (1. überhaupt 2. mehr als eine Textblase)


Meine Nachfrage hat sich heute erübrigt. Es gab in der DiBa Postbox
erneut ein Schreiben, welches Gebührenfreiheit bei monatlichem
Zahlungseingang von mindestens EUR 700,- zusichert.
Kein Hinweis darauf, dass es Gehalts- oder Lohnzahlungen sein müssen.
Wohl aber das Ausschlusskriterium, dass Eigenüberweisungen und
Wertpapierumsätze nicht zählen.

-Andreas
Matthias Hanft (26.02.2020, 17:17)
Andreas Portz schrieb:
> Wohl aber das Ausschlusskriterium, dass Eigenüberweisungen und
> Wertpapierumsätze nicht zählen.


Wie definieren sie denn "Eigenüberweisungen"? Eingehende Zahlungen,
bei denen im Absender-Namens-Feld irgendwelche Fragmente deines
eigenen Familiennamens stehen?

IMHO ist das anhand der Überweisungs-Datenfelder nicht eindeutig
identifizierbar, ob du selbst der Absender bist.

Gruß Matthias.
Andreas Portz (26.02.2020, 18:35)
Matthias Hanft schrieb:

> Wie definieren sie denn "Eigenüberweisungen"? Eingehende Zahlungen,
> bei denen im Absender-Namens-Feld irgendwelche Fragmente deines
> eigenen Familiennamens stehen?


Vermutlich. Wobei - ich war etwas ungenau bzw. umformulierend bei meinem
posting - die ING "eigene Überträge" schrieb, was ich als Überweisung
von sich selbst an sich selbst mittels anderer Konten - bei welcher Bank
auch immer - interpretiere.
Eventuell bedeutet das im Bankensprech aber was ganz anderes.

-Andreas
Andreas M. Kirchwitz (26.02.2020, 18:50)
Andreas Portz <Andreas.Portz> wrote:

> Meine Nachfrage hat sich heute erübrigt. Es gab in der DiBa Postbox
> erneut ein Schreiben, welches Gebührenfreiheit bei monatlichem
> Zahlungseingang von mindestens EUR 700,- zusichert.
> Kein Hinweis darauf, dass es Gehalts- oder Lohnzahlungen sein müssen.
> Wohl aber das Ausschlusskriterium, dass Eigenüberweisungen und
> Wertpapierumsätze nicht zählen.


An anderer Stelle soll die ING gesagt haben, Eigenüberweisungen
seien auch okay (gelten als Geldeingang), nur das Verschieben von
Geld innerhalb der internen Konten (z.B. Extra zu Giro) werde nicht
angerechnet (wohl aber wenn sich mehrere Leute ein Konto teilen und
Unterkonten haben).

Nach meinem aktuellen Verständnis heißt das, sofern von außen Geld
reinkommt, macht die ING kein Fass auf, von wem es kommt. Innerhalb
der ING gibt jedoch Einschränkungen.

Ansonsten einfach mal schauen. Die ca. 5 EUR pro Monat bringen einen
zunächst nicht um. Dann kündigt man eben, wenn's nicht klappt.

Ich bleibe allerdings dabei, dass ich es rechtlich für fragwürdig
halte, ein kostenloses Konto einseitig komplett im seinem Wesen zu
ändern, ohne die ausdrückliche Zustimmung des Kunden einzuholen.
In anderen Fällen haben Gerichte bisher eine klare Linie gefahren,
dass dies rechtswidrig ist. Eins ist jedenfalls sicher, was immer
die ING verspricht, man kann ihr nicht vertrauen, sondern sie
brechen Verträge, wann immer es ihnen passt, der Kunde ist egal.

Grüße, Andreas
Martin Gerdes (27.02.2020, 01:12)
"Andreas M. Kirchwitz" <amk> schrieb:

> Eins ist jedenfalls sicher, was immer
> die *** verspricht, man kann ihr nicht vertrauen, sondern sie
> brechen Verträge, wann immer es ihnen passt, der Kunde ist egal.


Ich habe ganz absichtlich den Namen herausgelöscht. Aber nicht etwa
deswegen, weil ich irgendwelche rechtlichen Verkrümmungen fürchtete,
sondern deswegen, weil ich der Auffassung bin, daß das Gesagte in der
Wirtschaft allgemein gilt:

Anbieter brechen ohne Zögern Verträge mit dem (Klein-)Kunden, wann immer
es ihnen paßt, der (Klein-)Kunde ist ihnen letztlich egal. Und eine
Klage haben sie in der Regel nicht zu fürchten.

Das ist keine erfreuliche Sicht für uns Kleinkunden, aber leider nichts
anderes als die Realität.
Tobias Schuster (27.02.2020, 11:57)
Am 26.02.2020 um 17:50 schrieb Andreas M. Kirchwitz:
> Andreas Portz <Andreas.Portz> wrote:
> An anderer Stelle soll die ING gesagt haben, Eigenüberweisungen
> seien auch okay (gelten als Geldeingang), nur das Verschieben von
> Geld innerhalb der internen Konten (z.B. Extra zu Giro) werde nicht
> angerechnet (wohl aber wenn sich mehrere Leute ein Konto teilen und
> Unterkonten haben).
> Nach meinem aktuellen Verständnis heißt das, sofern von außen Geld
> reinkommt, macht die ING kein Fass auf, von wem es kommt. Innerhalb
> der ING gibt jedoch Einschränkungen.


Wie auch immer, ich habe Widerspruch eingelegt und nun 4 Monate Zeit,
bis das Konto von der ING gelöscht wird.

Es ist schade oder auch nicht, da es Ausweichmöglichkeiten gibt.

Auf Tricksereien mit Überweisungs-Pingpong habe ich keine Lust. Damit
haben wir zu Studentenzeiten den Dispo bei der Postbank befeuert.

Der Kunde hat es in der Hand, der ING Lebewohl zu sagen.

2
Jonas Klein (27.02.2020, 12:41)
Tobias Schuster hat am 27.02.2020 um 10:57 geschrieben:
> Am 26.02.2020 um 17:50 schrieb Andreas M. Kirchwitz:
> Wie auch immer, ich habe Widerspruch eingelegt und nun 4 Monate Zeit,
> bis das Konto von der ING gelöscht wird.
> Es ist schade oder auch nicht, da es Ausweichmöglichkeiten gibt.


Willst du uns verraten, welche? Was überzeugt dich? Ich habe mich
umgeschaut, aber bis jetzt habe ich überall nur andere Nachteile
gefunden, z. B. kostenpflichtige TAN-SMS oder erzwungene AppTAN.
Überweisungspingpong scheint mir noch am einfachsten.
Andreas M. Kirchwitz (27.02.2020, 13:25)
Tobias Schuster <7e0f2510> wrote:

> Wie auch immer, ich habe Widerspruch eingelegt und nun 4 Monate Zeit,
> bis das Konto von der ING gelöscht wird.
> Es ist schade oder auch nicht, da es Ausweichmöglichkeiten gibt.


Na ja, gibt es noch viele Ausweichmöglichkeiten? Inzwischen haben
viele Banken kleine Gängeleien eingeführt, um Kunden zu nerven,
die ein Konto nicht ständig aktiv nutzen.

Damals als die Zinsen hoch waren und vieles gratis, hab ich mir
diverse Konten geholt. Beim einen hat mich vielleicht nur das
Hochzinskonto interessiert, beim anderen die Kreditkarte, woanders
ein Aktiendepot. Aber einzeln hat man das nicht bekommen, sondern
in der Regel im Gesamtpaket mit Girokonto oben drauf.

Doof ist, dass die Banken einen "guten" Kunden derart definieren,
wenn er auf dem Girokonto "Eingänge" hat.

Wenn ich aber nur die Kreditkarte intensiv nutze oder nur das
Aktiendepot, gelte ich als "schlechter" Kunde und werde vergrault.

Dabei bringt eine genutzte Kreditkarte der Bank ja Einnahmen,
ebenso ein Aktiendepot. Beides ist auch unabhängig von der
aktuellen Zinspolitik.

Das schlimmste, was einer Bank passieren kann, sind doch Kunden,
die auf ihrem Girokonto viel Geld reinbekommen und es dort liegen
lassen, so wie das in Deutschland sehr viele tun.

Aber genau die wollen die Banken behalten. Ergibt keinen Sinn.

Dass mir Banken zusätzliche Produkte "aufschwatzen" wollen, kann
ich als Argument nicht gelten lassen, dazu müssten sie mir viel
Werbung schicken, aber das tun sie nicht. Alle paar Jahre kommt
per Post vielleicht mal einen Hinweis auf tolle Kreditkonditionen
oder eine Baufinanzierung. Na ja, die Chance, dass ich genau in
dem Moment sowas benötige, geht gegen null.

Mir ist unklar, warum die Banken so scharf auf Kunden sind, die
Geld reinbringen und dieses Geld sparen. Ein Verlustgeschäft!

Eher würde ich es verstehen, wenn Banken Mindestumsätze auf der
Kreditkarte sehen wollten. Oder regelmäßige Trades im Depot. Auch
wer regelmäßig sein Girokonto überzieht oder Kredite aufnimmt,
dürfte ein gewinnbringender Kunde sein. Aber doch kein Sparer.

Grüße, Andreas
Tobias Schuster (27.02.2020, 14:11)
Am 27.02.2020 um 11:41 schrieb Jonas Klein:

>> Wie auch immer, ich habe Widerspruch eingelegt und nun 4 Monate Zeit,
>> bis das Konto von der ING gelöscht wird.
>> Es ist schade oder auch nicht, da es Ausweichmöglichkeiten gibt.

> Willst du uns verraten, welche? Was überzeugt dich?


1. PSD Bank, diverse Niederlassungen
2. Commerzbank (Vorteilskonto)
3. Comdirect
4. DKB
5. Norisbank

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