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Tom M. (16.05.2006, 01:16)
Hallo,

ich stehe vor dem Problem, die TAE-Dose verlegen zu müssen. Dazu müßte
ich durch eine ca. 25 cm dicke Betonwand durchbohren, in der auch der
Sicherungskasten sitzt. Ich würde natürlich nicht direkt über dem
Sicherungskasten bohren wollen, aber die Frage ist, wie viel Abstand ich
lassen muß? Mit den Metallmessgeräten, die ich für wenig Geld mal
gekauft habe, hab ich schlechte Erfahrungen gemacht, die zeigen bei mir
fast überall was an, auch wo eigentlich gar nichts sein kann.

Gibts irgendwelche Tips oder Rätschläge, welche ich noch beachten
sollte? Irgendeine Möglichkeit zuverlässig rauszufinden, wie ich
verhintern kann in der dicken Wand irgendeine Leitung zu treffen?

Oder soll ich den Plan verwerfen und nach einer anderen Lösung suchen?

Gruß, Tom
MartinKobil (16.05.2006, 09:37)
> Gibts irgendwelche Tips oder Rätschläge,
> welche ich noch beachten sollte?


Ich würde die Abdeckung vom Sicherungskasten entfernen (vorher
eventuell Strom abschalten) und schauen, wohin die Leitungen gehen.

Wenn es wirklich eine Betonwand ist, in der der Sicherungskasten
Unterputz ist, wurde der Beton mit großer Wahrscheinlichkeit für den
Sicherungskasten vorher ausgespart. In diesem Fall dürften seitlich in
einem gewissen Abstand keine Leitungen zu vermuten sein. Außerhalb der
Installationszonen
eigentlich auch nicht.
Tom M. (16.05.2006, 23:13)
MartinKobil schrieb:
>> Gibts irgendwelche Tips oder Rätschläge,
>> welche ich noch beachten sollte?

> Ich würde die Abdeckung vom Sicherungskasten entfernen (vorher
> eventuell Strom abschalten) und schauen, wohin die Leitungen gehen.


Kann man das denn dann sehen?
Ich meine, wie weit müßte man da was entfernen?
Eventuell darf das nur ein Fachelektriker, oder nicht?

> Wenn es wirklich eine Betonwand ist, in der der Sicherungskasten
> Unterputz ist, wurde der Beton mit großer Wahrscheinlichkeit für den
> Sicherungskasten vorher ausgespart.


Nehm ich auch an. Das Haus ist ansonsten massiv gemauert, Baujahr ca.
1985 und hat wohl innen dieses Betonelement.

> In diesem Fall dürften seitlich in
> einem gewissen Abstand keine Leitungen zu vermuten sein. Außerhalb der
> Installationszonen
> eigentlich auch nicht.


So hoffe ich das auch, trotzdem ist mir nicht ganz wohl bei der Sache.
Der Sicherungskasten ist ziemlich groß und hat viele Kreisläufe, unter
anderem auch für den elektrischen Durchlauferhitzer (21 KW, 400 V),
dessen Leitungen wohl aber durch die Decke gehen.
Die zu treffen wäre so ziemlich der Alptraum.

Gruß, Tom
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