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Ulrich Nehls (17.12.2010, 20:36)
Frank Drieschner fasst in der ZEIT die Ergebnisse von Cancún aus seiner
Sicht zusammen:

Z.B. "Und die Kosten? Es gibt die kuriosesten Berechnungen, viele sagen
mehr über die Interessenlage der Autoren aus als über die Welt. Hier ist
eine Rechnung aus dem Ökolager, veröffentlicht von einer internationalen
Mediziner-NGO. Danach wird die Steigerung des EU-Einsparungsziels von
minus 20 Prozent Klimagas bis 2020 auf minus 30 Prozent, die nun wohl
fällig wird, mehr als 30 Milliarden Euro jährlich an Gesundheitskosten
einsparen, weil mehr Fußgänger und Radfahrer eben auch bedeuten, dass es
weniger Übergewichtige geben wird, weniger Herz- und Schlaganfälle,
weniger Brustkrebs, weniger Demenz, ja sogar weniger Depressionen.

Man muss das nicht glauben. Aber man ist vermutlich gut beraten, auch
die Weltuntergangsfantasien aus dem Lager der ökoskeptischen Verlierer
nicht zu ernst zu nehmen."

Robert Rohling (17.12.2010, 21:00)
Ulrich Nehls <radlafari> wrote in news:4d0bad91$0$6972$9b4e6d93
@newsspool4.arcor-online.net:

> mehr als 30 Milliarden Euro jährlich an Gesundheitskosten
> einsparen, weil mehr Fußgänger und Radfahrer eben auch bedeuten, dass es
> weniger Übergewichtige geben wird, weniger Herz- und Schlaganfälle,
> weniger Brustkrebs, weniger Demenz, ja sogar weniger Depressionen.


Find ich auch! Man kann auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu seiner
BMW-Arbeitsstätte kommen um dann dort BMWs für Chinesen zusammenzubauen.
Dann kann man auch gleich die Löhne kürzen, weil die Menschen brauchen
keine Autos und keinen Urlaub mehr. Es is ja nur für die Umwelt!
Und die o.g. eingesparten 30Mrd. Gesundheitskosten kann man dann für
den biologisch-dynamischen Umbau von Mövenpick-Hotels hernehmen.
(und nen kleinen Boni für den Zeit-Journalisten nicht vergessen...)

Gruß R.R.
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