expertenaustausch > alt.* > alt.folklore.ddr

wolfgang sch (01.01.1970, 02:00)
Gernot Griese <ggriese> Schrieb in der Nachricht:

>> Nicht mal die Bruttoleistung der Kernkraftwerke erreicht
>> 1,5GW. Weitaus die meisten deutschen
>> Kraftwerksblöcke weisen eine
>> Nettoleistung unter 500MW auf.


Brokdorf 1,4 GW netto. Aber du hast Recht, die 1,6 GW von Schwarze Pumpe und die 2,5 GW von Boxberg sind jeweils die Summe mehrerer Blöcke, hatte ich falsch erinnert. Spielt aber für die Mengenrelationen keine Rolle.
wolfgang sch (08.02.2020, 06:50)
Peter Mayer (08.02.2020, 10:25)
Am 08.02.2020 um 05:50 schrieb wolfgang sch:
>

Großflächiger Blackout obwohl nur konventionelle Kraftwerke am Netz
waren. Da sieht man mal wie sicher die Stromversorgung rein mit
konventionellen Anlagen ist. :)
wolfgang sch (08.02.2020, 13:30)
Peter Mayer <peter> wrote
in news:r1lraj$b9a$1:

> Am 08.02.2020 um 05:50 schrieb wolfgang sch:
>>

> Großflächiger Blackout obwohl nur konventionelle Kraftwerke am Netz
> waren. Da sieht man mal wie sicher die Stromversorgung rein mit
> konventionellen Anlagen ist. :)


Du Schelm. Hatte jemand behauptet, dass technische Defekte unmöglich
seien?
Peter Mayer (08.02.2020, 14:06)
Am 08.02.2020 um 12:30 schrieb wolfgang sch:
> Peter Mayer <peter> wrote
> in news:r1lraj$b9a:
> Du Schelm. Hatte jemand behauptet, dass technische Defekte unmöglich
> seien?

Bei allen Kraftwerken einer Art gleichzeitig?
wolfgang sch (08.02.2020, 14:36)
Peter Mayer <peter> wrote
in news:r1m88v$d5u$1:

>> Du Schelm. Hatte jemand behauptet, dass technische Defekte unmöglich
>> seien?

> Bei allen Kraftwerken einer Art gleichzeitig?


Er übt sich wieder in eristischer Dialektik. Das ist das einzige was du
je schreibst. Gewöhn dir das doch mal ab, es ist dieser unfaire
Diskussionsstil wegen dem dich niemand für voll nimmt.

Für alle anderen:

Bei konventionellen Kraftwerken ist zuverlässige, regelbare
Stromerzeugung der Regelfall. Ausfälle durch Defekte,
Naturkatastrophen, Kriegseinwirkungen kann es natürlich geben, wie bei
allem Menschenwerk, aber sie sind seltene Ausnahmen.

Bei wetterabhängiger Stromerzeugung gibt es dagegen gar keine
Zuverlässigkeit oder Regelbarkeit. Unzuverlässigkeit und ungeplanter
Ausfall sind ihr einzig möglicher Betriebsmodus.
Peter Mayer (08.02.2020, 16:40)
Am 08.02.2020 um 13:36 schrieb wolfgang sch:
> Peter Mayer <peter> wrote
> in news:r1m88v$d5u:
> Er übt sich wieder in eristischer Dialektik. Das ist das einzige was du
> je schreibst. Gewöhn dir das doch mal ab, es ist dieser unfaire
> Diskussionsstil wegen dem dich niemand für voll nimmt.


Was hast Du denn unfair empfunden? Du hast einen Bericht über den
Blackout 1978, der durch den witterungsbedingten Ausfall der
Kohlekraftwerke verursacht wurde, unter dem Titel "Kohleausstieg gelang
in der DDR" verlinkt. Meine Anmerkung dazu war völlig sachgerecht.
Dieser Bericht zeigt vor allem, dass auch rein konventionelle Stromnetze
ausfallen können.
Ich gehe nicht davon aus, dass Du nur einen Bericht zum Blackout im
Winter 1978 liefern wolltest. Dazu gibt es seriösere Quellen und man
muss sich nicht die schlechte Rede eines selbstverliebten Aufschneiders
anhören, der so tut, als hätte er 1978 die DDR alleine vor dem Erfrieren
gerettet. Ich vermute hier soll eine Parallele zum Kohleausstieg bis
2038 gezogen werden, was ja auch Haferburg kurz und sachlich total
falsch kurz andeutet. Und genau dazu eignet sich dieser Blackout von
1978 eben nicht.

> Für alle anderen:
> Bei konventionellen Kraftwerken ist zuverlässige, regelbare
> Stromerzeugung der Regelfall. Ausfälle durch Defekte,
> Naturkatastrophen, Kriegseinwirkungen kann es natürlich geben, wie bei
> allem Menschenwerk, aber sie sind seltene Ausnahmen.


Aber sie kommen auch vor und es gibt auch noch ein paar zusätzliche
Ursachen wie menschliches Versagen und Niedrigwasser bzw. hohe
Temperatur von Flüssen, die der Kühlung dienen sollen.

> Bei wetterabhängiger Stromerzeugung gibt es dagegen gar keine
> Zuverlässigkeit oder Regelbarkeit. Unzuverlässigkeit und ungeplanter
> Ausfall sind ihr einzig möglicher Betriebsmodus.

Das ist Deine Meinung als Laie und wir haben Meinungsfreiheit. Da Du als
Kasandrarufer und Alarmist hier ständig damit durch die Gegend läufst,
wäre es angebracht dafür mal ein paar Belege zu liefern. Da habe ich von
Dir noch nichts gesehen. Blackouts trotz konventioneller Kraftwerke gibt
es immer wieder mal, ein Blackout wegen Erneuerbaren Energien ist mir
nicht bekannt.
wolfgang sch (08.02.2020, 17:03)
Peter Mayer <peter> wrote
in news:r1mh82$vti$1:

> Du hast einen Bericht über den
> Blackout 1978, der durch den witterungsbedingten Ausfall der
> Kohlekraftwerke verursacht wurde, unter dem Titel "Kohleausstieg gelang
> in der DDR" verlinkt.


Jemand anders hat dir kürzlich bescheinigt, dass du Ironie nicht
verstehst - oder du tust zumindest so. Es geht in dem Bericht um die
Folgen, wenn nicht genügtend Kraftwerksleistung zur Verfügung, wie es
die beste Regierung von allen derzeit fahrlässigerweise herbeizuführen
beabsichtigt. Die Formulierung des Betreffs stellt den Zusammenhang
her, der Vortragende geht darauf auch direkt ein.

> Meine Anmerkung dazu war völlig sachgerecht.


Nein, das war eine Ablenkung von der Kritik an der aktuellen
Regierungspolitik - im Betreff und im Vortrag selbst -, hin auf
bedeutungsloses Blafasel. Diese inhaltslose Taktiererei ist so dermaßen
nervtötend, lass das.

> Dieser Bericht zeigt vor allem, dass auch rein konventionelle Stromnetze
> ausfallen können.


Nein, Binsensweisheiten sind nicht das Thema. Und das weißt du auch.

> Ich vermute hier soll eine Parallele zum Kohleausstieg bis
> 2038 gezogen werden


Nein 2022, denn dann sollen laut aktuellen Planungen mehrere Gigawatt
ersatzlos abgeschaltet werden. Das ist eine physische Bedrohung für uns
alle. Ich mache mir vor allem Sorgen für den Winter 2022/23.

Bis 2038 wird dieser Ökoschmonzes mit Sicherheit nicht durchgezogen
werden können, wahrscheinlich ist schon nach der ersten
Abschaltungsorgie Schuss. Weil entweder jemand mit Vernunft und
entsprechender Befugnis rechtzeitig die Notbremse zieht, oder weil es
scheitern muss falls nicht - mit den im Vortrag beschriebenen Folgen.
Welchen dieser beiden Wege unser Land tatsächlich beschreiten wird ist
die einzige Frage, die dabei noch zu entscheiden ist. Ich hoffe
ersteren.

>> Bei wetterabhängiger Stromerzeugung gibt es dagegen gar keine
>> Zuverlässigkeit oder Regelbarkeit. Unzuverlässigkeit und ungeplanter
>> Ausfall sind ihr einzig möglicher Betriebsmodus.

> Das ist Deine Meinung als Laie


Experten wissen, dass sie dem Wind befehlen können stärker zu wehen,
wenn der Hochofen angefahren wird. Ich als Laie denke mir halt, die
können das nicht.

[Eristische Monologe ignoriert]

> ein Blackout wegen Erneuerbaren Energien ist mir nicht bekannt.


Davon spricht auch niemand. Schon wieder konstruierst du
Scheinkonflikte, das nervt dermaßen. KANNST du nicht anders oder was?

Die Blackoutgefahr droht wegen Kraftwerks-Abschaltungen.
Fritz (08.02.2020, 17:45)
Am 08.02.20 um 05:50 schrieb wolfgang sch:
>


Manfred Haferburg: Blackoutgefahr in Deutschland: Ein Insider berichtet
(ef-Konferenz 2020, Teil 5)

<https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Achse_des_Guten>
'Manfred Haferburg'

Manfred Haferburg schreibt für 'allseits bekannte Medien' = Fake News
Verbreiter:
< Manfred Haferburg>

<https://de.wikipedia.org/wiki/Eigentümlich_frei>
»Laut dem Politikwissenschaftler Thomas Gesterkamp bestehen ? entgegen
dem libertären Selbstverständnis ? zwischen Eigentümlich Frei und der
?rechtslastigen Wochenzeitung? Junge Freiheit personelle und inhaltliche
Überschneidungen.[5] Felix Dirsch schrieb zum Thema Authentischer
Konservatismus, dass von Kuehnelt-Leddihn von Libertären unter anderem
im Magazin Eigentümlich frei intensiv rezipiert wird. Laut Dirsch
unterhalten diese Libertäre enge Kontakte zum ??neurechten? Periodikum
Sezession?.«

<https://de.wikipedia.org/wiki/André_F._Lichtschlag>
»André F. Lichtschlag (* 1968 in Grevenbroich) ist ein deutscher
Publizist und Verleger. In seinem Verlag Lichtschlag Medien und Werbung
KG erscheint die rechtslibertäre Zeitschrift eigentümlich frei, deren
Herausgeber und Chefredakteur er ist. Lichtschlag ist Autor der Jungen
Freiheit, die als Zentralorgan der Neuen Rechten in Deutschland gilt.«

<https://www.psiram.com/ge/index.php?title=Spezial%3ASuche&search=junge+freih eit&go=Seite>

Somit ist deine Qwwweelle fürn A....sch

fup
Peter Mayer (08.02.2020, 18:55)
Am 08.02.2020 um 16:03 schrieb wolfgang sch:

>> Du hast einen Bericht über den
>> Blackout 1978, der durch den witterungsbedingten Ausfall der
>> Kohlekraftwerke verursacht wurde, unter dem Titel "Kohleausstieg gelang
>> in der DDR" verlinkt.

> Jemand anders hat dir kürzlich bescheinigt, dass du Ironie nicht
> verstehst - oder du tust zumindest so.


Richtig, das war jemand, der dummes Zeug geschrieben hat und sich
anschließend beschwert hat, dass ich dummes Zeug wie dummes Zeug
behandele. Das ist wie bei Dir. Du schreibest unlogischen Zeug und
beschwerst Dich nachher, dass ich die Unlogik aufgreife.

> Es geht in dem Bericht um die
> Folgen, wenn nicht genügtend Kraftwerksleistung zur Verfügung,


Ja schon klar, und? Wie schreibst Du so richtig einige Zeilen weiter
unten: "Binsensweisheiten sind nicht das Thema"

> wie es
> die beste Regierung von allen derzeit fahrlässigerweise herbeizuführen
> beabsichtigt.


Und hier weiß ich nicht, ob ich das unter Unwissenheit oder Lügen
abheften soll. Such Dir eins aus, es ist auf jeden Fall falsch.

> Die Formulierung des Betreffs stellt den Zusammenhang
> her, der Vortragende geht darauf auch direkt ein.


Ja und ich habe (von Dir in Deinem üblichen Diskussionsstil gelöscht)
das auch schon eine Ebene weiter oben folgendermaßen bewertet: "was ja
auch Haferburg kurz und sachlich total falsch kurz andeutet. Und genau
dazu eignet sich dieser Blackout von 1978 eben nicht."

>> Meine Anmerkung dazu war völlig sachgerecht.

> Nein, das war eine Ablenkung von der Kritik an der aktuellen
> Regierungspolitik - im Betreff und im Vortrag selbst -, hin auf
> bedeutungsloses Blafasel.


Wieso hast Du de.alt.folklore.ddr in den Verteiler aufgenommen, wenn es
Dir *nur* um Kritik an der aktuellen Regierungspolitik geht?

> Diese inhaltslose Taktiererei ist so dermaßen
> nervtötend, lass das.


Willst Du hier wieder den Gruppenwart geben? Lass das!
Inhaltlich war der Vortrag von Haferburg keine Kritik an der
Regierungspolitik sondern die Selbstbeweihräucherung eines bekannten
EE-Kritikers. Die wenigen Sätze Regierungs- und Gesellschaftskritik in
einem 25 minütigen Vortrag waren dagegen vernachlässigbar.

>> Dieser Bericht zeigt vor allem, dass auch rein konventionelle Stromnetze
>> ausfallen können.

> Nein, Binsensweisheiten sind nicht das Thema. Und das weißt du auch.


Das Thema des Vortrags war der Ausfall von Kohlekraftwerken im Winter
1978/79 in der DDR und der deraus folgende Zusammenbruch des Stromnetzes
und die heroischen Taten des Manfred Haferburg in seinem Kernkraftwerk.

>> Ich vermute hier soll eine Parallele zum Kohleausstieg bis
>> 2038 gezogen werden

> Nein 2022,


Vielleicht hättest Du Dir Deinen Link anhören sollen. Haferburg spricht
ausdrücklich von 2038.

> denn dann sollen laut aktuellen Planungen mehrere Gigawatt
> ersatzlos abgeschaltet werden. Das ist eine physische Bedrohung für uns
> alle. Ich mache mir vor allem Sorgen für den Winter 2022/23.


Ich nicht. Aber Du als Alarmist hast das ja schon öfter geschrieben und
bisher immer daneben gelegen. Das letzte Mal war das bei der Abschaltung
von Philippsburg, wo Du durch die Abschaltung eine Gefährdung von uns
allen sahst. Wie nicht anders zu erwarten, sind Deine Kasandrarufe auch
dort bisher nicht eingetreten.

> Bis 2038 wird dieser Ökoschmonzes mit Sicherheit nicht durchgezogen
> werden können, wahrscheinlich ist schon nach der ersten
> Abschaltungsorgie Schuss. Weil entweder jemand mit Vernunft und
> entsprechender Befugnis rechtzeitig die Notbremse zieht, oder weil es
> scheitern muss falls nicht - mit den im Vortrag beschriebenen Folgen.
> Welchen dieser beiden Wege unser Land tatsächlich beschreiten wird ist
> die einzige Frage, die dabei noch zu entscheiden ist. Ich hoffe
> ersteren.


Kann sein. Ohne genügend Zubau an anderen sicheren Kapazitäten wird man
wahrscheinlich weniger abschalten als heute geplant.

> Experten wissen, dass sie dem Wind befehlen können stärker zu wehen,
> wenn der Hochofen angefahren wird. Ich als Laie denke mir halt, die
> können das nicht.


Ich verstehe, Du hast den Begriff "Betriebsmodus" nicht verstanden und
nur deshalb etwas Unsinniges gebrabbelt.

> [Eristische Monologe ignoriert]


Ist das Deine neue Methode unliebsame Antworten zu verdrängen. Immerhin
mal was anderes als Dein sonst übliches Löschen (eigentlich doch nicht).
>> ein Blackout wegen Erneuerbaren Energien ist mir nicht bekannt.

> Davon spricht auch niemand. Schon wieder konstruierst du
> Scheinkonflikte, das nervt dermaßen. KANNST du nicht anders oder was?


Scheinkonflikt? Zubau von Eneuerbaren Energien und Gaskraftwerken und
Abschaltung von Kohle- und Kernkraftwerken stehen im Zusammenhang.
Außerdem redest Du doch immer davon, dass wegen dem vielen Zappelstrom
die Stromversorgung unsicher sei. Allerdings gab es deshalb bisher noch
nie einen Blackout.

> Die Blackoutgefahr droht wegen Kraftwerks-Abschaltungen.


Was glaubst Du wieviel Kraftwerke in den letzten 100 Jahren abgeschaltet
wurden, ohne dass es deshalb zu Blackouts kam? Du musst schon weiter
denken als nur klein/klein. Es geht eben nicht nur um Abschaltungen
einzelner Anlagen, sondern um die Kapazitäten des gesamten Netzes. Es
gibt außer Dir und ein paar anderen Nebelkerzenzünder niemand
Verantwortlichen, der Kraftwerke ersatzlos abschalten wird.
Bernd Ullrich (08.02.2020, 19:05)
Am 08.02.2020 um 13:06 schrieb Peter Mayer:
> Am 08.02.2020 um 12:30 schrieb wolfgang sch:


>> Du Schelm. Hatte jemand behauptet, dass technische Defekte unmöglich
>> seien?


> Bei allen Kraftwerken einer Art gleichzeitig?


Nein , ein Lastabwurf _kann_ andere nach sich ziehen. Es kommt darauf
an wie das ganze zusammengeschaltet ist. Selbst das ist am Tage
unterschiedlich.
Es kann Jemand auch "kalt" erwischt werden.

BU
wolfgang sch (09.02.2020, 08:29)
Peter Mayer <peter> wrote
in news:r1mp68$mjm$1:

>> wenn nicht genügtend Kraftwerksleistung zur Verfügung, wie es
>> die beste Regierung von allen derzeit fahrlässigerweise herbeizuführen
>> beabsichtigt.

> Und hier weiß ich nicht, ob ich das unter Unwissenheit oder Lügen
> abheften soll. Such Dir eins aus, es ist auf jeden Fall falsch.


Es ist die erklärte Absicht der aktuellen Regierung.

> Wieso hast Du de.alt.folklore.ddr in den Verteiler aufgenommen


Weil der Vortragende u.a. Döntjes aus der DDR-Geschichte erzählt.

>> Nein 2022,

> Vielleicht hättest Du Dir Deinen Link anhören sollen. Haferburg spricht
> ausdrücklich von 2038.


2022 will die beste Regierung von allen beginnen, nach derzeitigen
Meldungen sollen bereits dann 7 Gigawatt ersatzlos abgeschaltet werden.
Wenn ich es nicht falsch verstehe sind damit nur die Kohlekraftwerke
allein gemeint, wegen dem "Atomausstieg" sind weitere GW zu addieren.

> Ohne genügend Zubau an anderen sicheren Kapazitäten wird man
> wahrscheinlich weniger abschalten als heute geplant.


Das wäre zu erwarten, wenn im aktuellen Regierungshandeln Vernunft und
Allgemeinwohl eine Rolle spielten. Danach sieht es jedoch nicht aus.

Die einzige Institution, die diese Ziele derzeit noch verkörpert und
gleichzeitig die Macht hat sie umzusetzen, ist die Regulierungsbehörde.
Das ist aber zu wenig, die Regierung hat letztendlich auch Hebel in der
Hand, die Behörde zu entmachten.

Es ist in der Demokratie letztlich die Aufgabe des Volks, gefährliche
Politik aufzuhalten. Und es besteht die Gefahr, dass sonst bald auch
niemand mehr übrig ist der es tun könnte.

> Ist das Deine neue Methode unliebsame Antworten zu verdrängen.


"Avoid wrestling with a pig. You will both get dirty, but only the pig
will enjoy it."

Alles was du im gesnippten Teil schriebst ist leicht mit kurzen
Antworten als reine Diskussionstaktik entlarvbar. Es ist weiter nicht
anstrengend, zwänge mich aber dazu dich auf dein Niveau herabzubegeben,
und das möchte ich nicht.

>>> ein Blackout wegen Erneuerbaren Energien ist mir nicht bekannt.

>> Davon spricht auch niemand. Schon wieder konstruierst du
>> Scheinkonflikte, das nervt dermaßen. KANNST du nicht anders oder was?

> Scheinkonflikt?


Einen Blackout _wegen erneuerbaren Energien_ hat niemand behauptet. Die
spielen für das heraufbeschworene Risiko gar keine Rolle, es ist
einerlei ob sie vorhanden sind oder nicht.

> Zubau von Eneuerbaren Energien und Gaskraftwerken und
> Abschaltung von Kohle- und Kernkraftwerken stehen im Zusammenhang.


Nur in den Köpfen von Ökos, normale Menschen wissen dass zwischen
wetterabhängigem Zufallsstrom und Kraftwerken kein Zusammenhang besteht.

Gaskraftwerke hast du zu Unrecht in den Satz eingeschmuggelt, das ist
wieder diese widerliche Diskussionstaktiererei von dir. Es besteht
weder eine Absicht noch die faktische Möglichkeit, in den nächsten 2
Jahen mehrere Gigawatt Gaskraftwerke zu bauen.

> Außerdem redest Du doch immer davon, dass wegen dem vielen Zappelstrom
> die Stromversorgung unsicher sei.


Falsch, tu ich nicht.

>> Die Blackoutgefahr droht wegen Kraftwerks-Abschaltungen.

> Was glaubst Du wieviel Kraftwerke in den letzten 100 Jahren abgeschaltet
> wurden,


Du solltest deine Rhetorikmätzchen in der Apotheke als Brechmittel
anbieten, würde weggehen wie warme Semmeln.

In der Vergangenheit wurden Kraftwerke aus Altersgründen abgerissen,
aber immer erst nachdem ausreichende Ersatzkapazität aufgebaut
betriebsfähig am Netz war, nicht 1 Sekunde vohrer. Insgesamt stieg die
Kapazität langsam aber stetig an.

Das ist laut den aktuellen Planungen für 2022 alles anders: Kraftwerke
sollen nicht aus Altersgründen, sondern aus Deppenideologie
abgeschaltet werden. Ausreichende Ersatzkapazität ist weder vorhanden
noch geplant noch kann sie zeitlich so schnell überhaupt gebaut werden.
Die gesamte Erzeugungskapazität wird rapide sinken, und das zum ersten
Mal in der Geschichte der BRD. Die Konsequenzen ergeben sich aus Physik
und Logik.
Peter Mayer (09.02.2020, 10:32)
Am 09.02.2020 um 07:29 schrieb wolfgang sch:

>>> wenn nicht genügtend Kraftwerksleistung zur Verfügung, wie es
>>> die beste Regierung von allen derzeit fahrlässigerweise herbeizuführen
>>> beabsichtigt.

>> Und hier weiß ich nicht, ob ich das unter Unwissenheit oder Lügen
>> abheften soll. Such Dir eins aus, es ist auf jeden Fall falsch.

> Es ist die erklärte Absicht der aktuellen Regierung.


Dann verlinke doch mal die Erklärung.
Bis dahin bleibe ich bei meiner obigen Feststellung.

> 2022 will die beste Regierung von allen beginnen, nach derzeitigen
> Meldungen sollen bereits dann 7 Gigawatt ersatzlos abgeschaltet werden.
> Wenn ich es nicht falsch verstehe sind damit nur die Kohlekraftwerke
> allein gemeint, wegen dem "Atomausstieg" sind weitere GW zu addieren.


Wenn Du was anderes sagen wolltest, als das was Haferburg gesagt hat,
wäre es sinnvoll gewesen, das in zumindest einem Satz zu erwähnen. Einen
Link ohne jeden Kommentar in die Runde zu werfen, legt den Inhalt der
Diskussion allein auf den verlinkten Artikel fest und dort ist von 2038
die Rede und nicht von 2022.

> Es ist in der Demokratie letztlich die Aufgabe des Volks, gefährliche
> Politik aufzuhalten.


Richtig, allerdings braucht es dafür Mehrheiten.

> Und es besteht die Gefahr, dass sonst bald auch
> niemand mehr übrig ist der es tun könnte.


Verkündest Du gerade das Aussterben aller Menschen in Deutschland wegen
des Kohleaustiegs? LOL

> Einen Blackout _wegen erneuerbaren Energien_ hat niemand behauptet. Die
> spielen für das heraufbeschworene Risiko gar keine Rolle, es ist
> einerlei ob sie vorhanden sind oder nicht.


Wenn sie nicht vorhanden wären, hätten wir diese Diskussion nicht. Wenn
Wind und Solar kontinuierlich Strom liefern könnten, hätten wir diese
Diskussion nicht. Du siehst, Erneuerbare spielen hierbei sehr wohl eine
Rolle.

>> Zubau von Eneuerbaren Energien und Gaskraftwerken und
>> Abschaltung von Kohle- und Kernkraftwerken stehen im Zusammenhang.

> Nur in den Köpfen von Ökos, normale Menschen wissen dass zwischen
> wetterabhängigem Zufallsstrom und Kraftwerken kein Zusammenhang besteht.


Normale Menschen wissen sogar, dass "wetterabhängigem Zufallsstrom" auch
in Kraftwerken produziert wird. Der Zusammenhang ist insoweit sogar
trivial. Die meisten wissen sogar, im Gegensatz zu Dir, wie das
Stromnetz prinzipiell funktioniert und dass man Strom aus regenerativen
Kraftwerken und aus konventionellen Kraftwerken im Netz hat und dass die
Summe aus beiden sekundengenau die erforderliche Energie liefern. Dieser
Zusammenhang ist essentiell für das Funktionieren unseres Stronmetzes.

> Gaskraftwerke hast du zu Unrecht in den Satz eingeschmuggelt, das ist
> wieder diese widerliche Diskussionstaktiererei von dir.


Das einzige was widerlich ist, ist Deine Ignoranz der Realität
gegenüber. Wie die Abschaltung der Kohlekraftwerke (und der Zubau von
Gaskraftwerken) ablaufen soll, ist im Abschlussbericht der
Kohlekommission beschrieben. Ich hatte den Bericht schon mal vor ca 1
Jahr (22.02.2019) verlinkt (Message-ID: <q4pj8m$uci$1>)
und wir hatten hier darüber gesprochen. Aber auch die Presse hat den
Ersatzbau von Gaskraftwerken thematisiert.

Das alles scheint spurlos an Dir vorüber gegangen zu sein. Es sieht so
aus, als ob Dein Gehirn nicht in der Lage wäre, das zu speichern, was
nicht in Deine ideologiebedingten Vorurteile passt.
Wolf gang P u f f e (09.02.2020, 14:49)
Am 08.02.2020 um 05:50 schrieb wolfgang sch:
>


Danke!
Ich dachte erst, es sei so etwas wie eine Büttenrede.
....auch wegen der erfischenden Ausdrucksweise des Redners! :-)
Aber es ist ein interessanter Blick auf die Ereignisse des berühmten
Winters 78/79 aus der Sicht dieses Schichtleiters.
Es gab ja schon viele Dokus zu dem Thema, aber soetwas war da noch
nicht dabei.
Rein technisch würde mich da noch eine Menge Dinge interessieren,
wie was damals was gelaufen ist.
Bei meinem Besuch im KKW-Lubin vor einigen Jahren kam ich leider nicht
auf die Idee, das Thema Katastrophenwinter mal anzusprechen.
Der Führer durch die Kraftwerksanlagen machte einen sehr kompetenten
Eindruck.


W.
Wolf gang P u f f e (09.02.2020, 15:02)
Am 08.02.2020 um 09:25 schrieb Peter Mayer:
> Am 08.02.2020 um 05:50 schrieb wolfgang sch:
>>

> Großflächiger Blackout obwohl nur konventionelle Kraftwerke am Netz
> waren. Da sieht man mal wie sicher die Stromversorgung rein mit
> konventionellen Anlagen ist. :)


Es ist nicht die Frage ob konventionelle Kraftwerke sicherer fürs Netz
sind, sondern es geht um die Art der Energiegewinnung.
Der Krafwerksmix machts.
Wasser, Kohle, Wind und Solar sind Energieträger, die nur
wetterabhängig nutzbar sind.
Bei Atom und Gas hat das Wetter zwar auch Einfluss auf die Funktion der
Kraftwerke, aber nur sekundär, wegen der Gefahr des Einfrierens von
Wasser- bzw. Kühlkreisläufen.

W.

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