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Otto Mann (01.12.2018, 21:56)
obiger Komet, z.Zt- Mag 4 müsste langsam sichtbar werden - aber die
Wolken verderben das Vergnügen

Gruß, Otto
Fritz (02.12.2018, 19:54)
Am 01.12.18 um 20:56 schrieb Otto Mann:
> obiger Komet, z.Zt- Mag 4 müsste langsam sichtbar werden - aber die
> Wolken verderben das Vergnügen


Nun regnets noch in Strömen ....
Daniel Mandic (02.12.2018, 20:14)
Fritz wrote:

> Am 01.12.18 um 20:56 schrieb Otto Mann:
> > obiger Komet, z.Zt- Mag 4 müsste langsam sichtbar werden - aber die
> > Wolken verderben das Vergnügen

> Nun regnets noch in Strömen ....


Was benutzt du für solche Beobachtungen, Fritz?

Den letzten Kometen den ich beobachtet habe, war der Halleysche
Komet... da war ich ungf. 14 Jahre alt. Der ging damals ganz gut mit
freiem Auge... oder Feldstecher.
Thomas 'PointedEars' Lahn (03.12.2018, 04:36)
Daniel Mandic wrote:
> Fritz wrote:
>> Am 01.12.18 um 20:56 schrieb Otto Mann:
>>> obiger Komet, z.Zt- Mag 4


4mag kann ich für den 01.12.2018 nicht bestätigen. Stellarium (siehe unten)
zeigt mir (mit Standort Bern) dafür ?Visuelle Helligkeit: 9.64 (nach
Extinktion 13.83)? an. Zugegeben, das widerspricht etwas der Angabe in der
Wikipedia ?magnitude 3 to 7?.

Bei Kometen kommt aber anscheinend noch ein Faktor bezüglich des Abstands
zur Sonne hinzu, den Stellarium bzw. die MPEC-Daten vielleicht nicht
berücksichtigt:

<https://de.wikipedia.org/wiki/Scheinbare_Helligkeit#Kometen>

müsste langsam sichtbar werden - aber die
>>> Wolken verderben das Vergnügen

>> Nun regnets noch in Strömen ....

> Was benutzt du für solche Beobachtungen, Fritz?
> Den letzten Kometen den ich beobachtet habe, war der Halleysche
> Komet... da war ich ungf. 14 Jahre alt. Der ging damals ganz gut mit
> freiem Auge... oder Feldstecher.


1P/Halley ist Google zufolge zehnmal so gross (r = 6 km) wie 46P/Wirtanen
(r = 600 m) und weist/wies 1985/1986 eine besondere Aktivität auf. Er war
allerdings gemäss Stellarium damals auch bei seinem Perigäum ca. 5-mal
soweit entfernt wie 46P dieses Jahr.

Das Perigäum von 46P ist ausserdem erst am 16. Dezember, also
<rot>KEINE PANIK!</rot> :)

Gemäss Stellarium 0.18.2 (man kann u.a. 46P über ?Konfiguration? ?
Erweiterungen ? Sonnensystem-Editor ? Konfigurieren (sic) ? Sonnensystem ?
?Bahnelemente ? importieren? darin importieren) bzw. MPEC wird 46P dann eine
scheinbare Helligkeit von 8.80mag (nach Extinktion: 9.03mag) haben, also
ziemlich sicher nicht mit blossem Auge und wahrscheinlich auch nicht mit dem
Fernglas zu sehen sein (jedoch siehe oben).

In Mitteleuropa geht der Mond an dem Tag allerdings auch schon 0:31 MEZ
unter (an früheren Tagen noch früher), wohingegen 46P von ca. 15:30 MEZ bis
05:30 MEZ über dem Horizont ist (zum Monduntergang bei ca. 56° Höhe); so
dass, wenn das Wetter mitspielt, schon mit einem einfachen Teleskop der
Beobachtung nichts im Weg stehen sollte.

Allerdings sieht es hier bis und ausser Dienstag abend nächster Woche auch
düster aus.
Fritz (03.12.2018, 19:41)
Am 02.12.18 um 19:14 schrieb Daniel Mandic:
> Fritz wrote:
> Was benutzt du für solche Beobachtungen, Fritz?
> Den letzten Kometen den ich beobachtet habe, war der Halleysche
> Komet... da war ich ungf. 14 Jahre alt. Der ging damals ganz gut mit
> freiem Auge... oder Feldstecher.


Ich besitze kein Fernrohr, freies Auge oder Feldstecher ist angesagt.
Was kleiner ist, sehe ich mir auf Fotos im Internet an.

Einen größeren Meteor habe ich vor einigen Jahrzehnten mal beobachten
können. Der zog eine ordentliche Bahn. Sternschnuppen sah ich schon
öfters. Satelliten detto.

Die Milchstraße in ihren vollen Pracht, das ist schon sehr lange her.
Heute ist in der Umgebung von Wien Nachts alles vom Licht der
Straßenlaternen überstrahlt. Da kann man nur mehr hellere Sterne und
Planeten wahrnehmen.
Daniel Mandic (03.12.2018, 23:49)
Fritz wrote:

> Ich besitze kein Fernrohr, freies Auge oder Feldstecher ist angesagt.
> Was kleiner ist, sehe ich mir auf Fotos im Internet an.


Jaaa....
Das ist noch die wahre Astronomie.

Und alles andere auf Internet.... ... ...
geschickt! ;-)

> Einen größeren Meteor habe ich vor einigen Jahrzehnten mal beobachten
> können. Der zog eine ordentliche Bahn. Sternschnuppen sah ich schon
> öfters. Satelliten detto.


1P/Halley war echt gut zu sehen (quasi Sternsinger-Meteorschweif mäßig).
Wahrscheinlich warst du damals noch zu jung um das mitbekommen zu haben.

> Die Milchstraße in ihren vollen Pracht, das ist schon sehr lange her.
> Heute ist in der Umgebung von Wien Nachts alles vom Licht der
> Straßenlaternen überstrahlt. Da kann man nur mehr hellere Sterne und
> Planeten wahrnehmen.


In Wien geht gar nichts....
Kein Wunder, daß sich das Vorzeige-Planetarium in Wien hoher
Besucherzahl erfreut ;-)



;-)
Fritz (04.12.2018, 11:18)
Am 03.12.18 um 22:49 schrieb Daniel Mandic:
> Fritz wrote:
> Jaaa....
> Das ist noch die wahre Astronomie.
> Und alles andere auf Internet.... ... ...
> geschickt! ;-)
> 1P/Halley war echt gut zu sehen (quasi Sternsinger-Meteorschweif mäßig).
> Wahrscheinlich warst du damals noch zu jung um das mitbekommen zu haben.


Das war echt ein Meteor, der zog sehr schnell mit langem Schweif über
das Firmament. Da dürfte wohl ein größerer Brocken als nur die
Sternschnuppen niedergegangen sein. Damals gab es noch kaum Satelliten
von denen einer verglüht wäre. Den exakten Zeitpunkt weiß ich leider
nicht mehr.

> In Wien geht gar nichts....
> Kein Wunder, daß sich das Vorzeige-Planetarium in Wien hoher
> Besucherzahl erfreut ;-)
>
> ;-)


Ich muss mal in eine Gegend fahren, wo es nachts noch halbwegs dunkel ist.
Daniel Mandic (04.12.2018, 23:52)
Fritz wrote:

> Das war echt ein Meteor, der zog sehr schnell mit langem Schweif über
> das Firmament. Da dürfte wohl ein größerer Brocken als nur die
> Sternschnuppen niedergegangen sein.


Keine Ahnung wieviel Material (in Sternschnuppen-Größe) 1P/Halley
ausstößt während eines Umlaufs, und ob sie überhaupt einen passenden
Vektor finden um auf die Erde zu treffen.
Der Schweif ist AFAIK wegen dem Sonnenwind welche den Kometen ausgasen
läßt, aber nichts ist so groß wie Sternschnuppen... aber mag schon
sein, daß durch die Erwärmung auch großere Brocken gelöst werden, durch
den Knetvorgang rund um die Sonne etc.

> Damals gab es noch kaum
> Satelliten von denen einer verglüht wäre. Den exakten Zeitpunkt weiß
> ich leider nicht mehr.


Die MIR ging "zeitgleich" 1986 in Betrieb ;-).

> Ich muss mal in eine Gegend fahren, wo es nachts noch halbwegs dunkel
> ist.


Nicht, daß du dort dann Angst bekommst. Kumpel mitnehmen...
Thomas 'PointedEars' Lahn (06.12.2018, 00:10)
Daniel Mandic wrote:
> Fritz wrote:
> Keine Ahnung wieviel Material (in Sternschnuppen-Größe) 1P/Halley
> ausstößt während eines Umlaufs, und ob sie überhaupt einen passenden
> Vektor finden um auf die Erde zu treffen.
> Der Schweif ist AFAIK wegen dem Sonnenwind welche den Kometen ausgasen
> läßt,


Das weisst Du fhcsal. Der Sonnenwind ist ein Plasmastrom (Elektronen,
Atomkerne) und bewirkt bezüglich der Temperatur des Kometen nur sehr wenig.

Ein Komet, der hauptsächlich aus Eis, Staub und ein paar organischen
Molekülen besteht, taut quasi einfach auf, wenn er in die Nähe der Sonne
kommt, aufgrund der (*übrigen*) Strahlung der Sonne (nicht nur, aber auch,
Infrarot- also Wärmestrahlung).

[Schönes Experiment bei öffentlichen Veranstaltungen [der Uni Bern]
(vor allem für Kinder ein Erlebnis): Man nehme Trockeneis
[Schutzbrille und Handschuhe nicht vergessen], wenig Wasser, Erde,
z. B. ein paar Spritzer Sojasauce, fülle damit eine Plastiktüte und
forme damit einen Schneeball; etwas warten, dann den Klumpen aus der
Tüte kippen und zuschauen, wie er auftaut und ?ausgast?. Ggf. mit
etwas warmem Wasser nachhelfen). BTDT.]

Der Sonnenwind kann lediglich dafür sorgen, dass der Schweif ausgeprägter
ist als wenn es nur den Strahlungsdruck (p_? = ??? = ? m v = p_m) gäbe.

> aber nichts ist so groß wie Sternschnuppen...


Sternschnuppen (Meteore) sind einfach Teilchen (meistens von Kometen), die
beim Eintritt in/Durchgang durch die Erdatmosphäre an- bzw. verglühen.

Die sind *wesentlich* kleiner (maximal 1 cm Durchmesser) als Kometen selbst
(mehrere Kilometer).

> aber mag schon sein, daß durch die Erwärmung auch großere Brocken gelöst
> werden,


Ja.

> durch den Knetvorgang rund um die Sonne etc.


Eher unwahrscheinlich. Der wesentliche Punkt ist: Ein Komet besteht eben
NICHT *nur* aus Eis. Brocken davon können leicht dann abbrechen, wenn das
Eis grössere Bereiche, die nicht aus Eis bestehen, umschliesst und das Eis
schmilzt bzw. sublimiert.

_.--.-:'''''-.
.' : : .--------- Nicht-Eis (?Dreck?)
: `:`. :
`._ :::'
`-..---':
:
Eis

_.--. :'''''-.
.' : : :
: `: `. :
`._ : `'
`-..---'

So kann es dann auch passieren, dass ein Komet die Nähe zur Sonne nicht mehr
"überlebt".
Lothar Wiese (06.12.2018, 14:31)
Am 02.12.2018 um 19:14 schrieb Daniel Mandic:
> Fritz wrote:
> Was benutzt du für solche Beobachtungen, Fritz?
> Den letzten Kometen den ich beobachtet habe, war der Halleysche
> Komet... da war ich ungf. 14 Jahre alt. Der ging damals ganz gut mit
> freiem Auge... oder Feldstecher.


In Porec (Istrien) sah ich monatelang bei abendlichen Spaziergängen den
)
MfG
Lothar W.
Daniel Mandic (07.12.2018, 21:00)
Thomas 'PointedEars' Lahn wrote:

>> Der Sonnenwind kann lediglich dafür sorgen, dass der Schweif

> ausgeprägter ist als wenn es nur den Strahlungsdruck (p_? = ??? = ? m
> v = p_m) gäbe.


Wußte gar nicht, daß ich so genau lag.

> Sternschnuppen (Meteore) sind einfach Teilchen (meistens von
> Kometen), die beim Eintritt in/Durchgang durch die Erdatmosphäre an-
> bzw. verglühen.


> Die sind wesentlich kleiner (maximal 1 cm Durchmesser) als Kometen
> selbst (mehrere Kilometer).


Was sind dann Meteoriten?

[..]
> `-..---'
> So kann es dann auch passieren, dass ein Komet die Nähe zur Sonne
> nicht mehr "überlebt".


Jo. Die Gezeitenkräfte spielen sicher auch ihren Teil der Nummer.

Schönes ANSI...!
Thomas 'PointedEars' Lahn (07.12.2018, 21:44)
Daniel Mandic wrote:
> Thomas 'PointedEars' Lahn wrote:
>> Der Sonnenwind kann lediglich dafür sorgen, dass der Schweif
>> ausgeprägter ist als wenn es nur den Strahlungsdruck
>> (p_? = ??? = ? m v = p_m) gäbe.

> Wußte gar nicht, daß ich so genau lag.


Du hattest behauptet, der Schweif entstünde durch den Sonnenwind und lagst
damit also *falsch*.

(Da war ein Zitatzeichen zuviel.)

>> Sternschnuppen (Meteore) sind einfach Teilchen (meistens von
>> Kometen), die beim Eintritt in/Durchgang durch die Erdatmosphäre an-
>> bzw. verglühen.
>> Die sind wesentlich kleiner (maximal 1 cm Durchmesser) als Kometen
>> selbst (mehrere Kilometer).

> Was sind dann Meteoriten?


Von der Originalgrösse (logischerweise) etwas zwischen Kometen und Meteoren.

- Meteoroid: natürlicher Himmelskörper (kleiner als ein Asteroid),
der in die Atmosphäre eintreten kann

- Meteor: natürlicher Himmelskörper, der in die Atmosphäre eintritt

- Meteorit: natürlicher Himmelskörper, der zusätzlich die Oberfläche
erreicht

Die Wortverwandtschaft zu ?Meteorologie? ist dabei nicht zufällig. Ebenso
nicht zu ?Asteroid? und ?Stalaktit?: Ein Meteorit ist ein *Stein* auf bzw.
nahe der Oberfläche, der aus dem Weltall stammt.

<https://de.wikipedia.org/wiki/Meteoroid>

>> So kann es dann auch passieren, dass ein Komet die Nähe zur Sonne
>> nicht mehr "überlebt".

> Jo. Die Gezeitenkräfte spielen sicher auch ihren Teil der Nummer.


Ins Blaue hinein vermuten und wissenschaftliche Begriffe in den Raum werfen
kann jeder; diese Begriffe verstehen und es ausrechnen nur wenige.

> Schönes ANSI...!


Das ist _ASCII_-Art (-Kunst).

<https://de.wikipedia.org/wiki/American_National_Standards_Institute>
Daniel Mandic (08.12.2018, 09:09)
Thomas 'PointedEars' Lahn wrote:

> Daniel Mandic wrote:
> Du hattest behauptet, der Schweif entstünde durch den Sonnenwind und
> lagst damit also falsch.


Jungchen, wenn du gaaanz richtig liegen willst, hast du aber auch ungf.
noch 1245 Sachen vergessen dazu zu erwähnen ;-)

Ich meinte (ich habe nichts behauptet) Sonnenwind allgemein, bis die
Teilchen wieder zurück zur Sonne fallen... das, was den staubverdeckten
Bereich einer jungen Sonne wegbläst etc. ... ganz allgemein.
Daß das vom Druck abhängig ist, wie du meintest... (weiß nicht, Druck
habe ich in meinem Autoreifen auch), konnte ich nicht wissen.

Tut mir leid, daß ich die ur-antiken Begriffe wie Wind, nicht richtig
astrophysikalisch zugeordnet habe :)

Also bitte etwas genauer ;-). Druck..., tsk.
Wir kennen ja noch nicht mal den Raum, in dem dein Druck usw.
stattfindet...

Wenn schon eine "Ich-weiß-alles Religion", dann bitte auch alles
wissen, Thomas Spitzohr Lahn.

> Von der Originalgrösse (logischerweise) etwas zwischen Kometen und
> Meteoren.
> - Meteoroid: natürlicher Himmelskörper (kleiner als ein Asteroid),
> der in die Atmosphäre eintreten kann
> - Meteor: natürlicher Himmelskörper, der in die Atmosphäre eintritt
> - Meteorit: natürlicher Himmelskörper, der zusätzlich die Oberfläche
> erreicht


Oh, danke. Das war jetzt aber wirklich aufklärend.

> Die Wortverwandtschaft zu ?Meteorologie? ist dabei nicht zufällig.
> Ebenso nicht zu ?Asteroid? und ?Stalaktit?: Ein Meteorit ist ein
> Stein auf bzw. nahe der Oberfläche, der aus dem Weltall stammt.
> <https://de.wikipedia.org/wiki/Meteoroid>


Kannst du deinen geschriebenen Absatz und den Link nochmal prüfen.
Irgendwie passt das mit deinen Beschreibungen, zwei Absätze zuvor,
nicht zusammen....

> > Jo. Die Gezeitenkräfte spielen sicher auch ihren Teil der Nummer.


> Ins Blaue hinein vermuten und wissenschaftliche Begriffe in den Raum
> werfen kann jeder; diese Begriffe verstehen und es ausrechnen nur
> wenige.


Die Schwerkraft wurde nicht von der Physik erfunden. Komplett erklären
kann es keine Wissenschaft... so schaut's aus.

Wahrscheinlich wirken soviele Phänomene gleichzeitig auf den Komet ein,
daß wir das gar nicht berechnen können bzw. einem einzigen Phänomen
zuschreiben können.
Ich habe ja auch nicht gesagt, daß NUR die Schwerkraft der Sonne den
Kometen bearbeitet! Daß sie gar keinen Einfluß hat, wage ich, auch wenn
du es sagst, zu bezweifeln ;-)

> > Schönes ANSI...!

> Das ist ASCII-Art (-Kunst).
> <https://de.wikipedia.org/wiki/American_National_Standards_Institute>


Ascii-Art?? Hab ich noch nie gehört...
Hans (08.12.2018, 13:02)
Am 08.12.2018 08:09, schrieb Daniel Mandic:

[.....]

> Also bitte etwas genauer ;-). Druck..., tsk.
> Wir kennen ja noch nicht mal den Raum, in dem dein Druck usw.
> stattfindet...
> Wenn schon eine "Ich-weiß-alles Religion", dann bitte auch alles
> wissen, Thomas Spitzohr Lahn.
> Oh, danke. Das war jetzt aber wirklich aufklärend.


Hinsichtlich Wortverwandtschaft: All diese "meteor"-hältigen Begriffe
kommen vom griechischen Wort ???????? (meteoros), was wörtlich "oberhalb
der Erde" heißt, und das ist die Atmosphäre (hat mit "atmen" nix zu tun,
sondern ist wörtlich die Dunstspähre ("atmos" = Dunst). Und in der
Atmosphäre gibt es eben auch diese Erscheinungen wie Meteorite, Meteore
etc. In der Meteorologie, also der Kunde dessen, was in der Atmosphäre,
oberhalb der Erde, ist, also Wetterkunde, gibt es auch die Fachbegriffe
"Hydrometeor" ("hydor" = Wasser, flüssige Erscheinungen, also Regen,
Schnee etc.), "Lithometeor" ("lithos" = Stein, also Staub, Sand) und
"Photometeor" ("photo" = Wortstamm zu "fous" = Licht, also Regenbogen,
Halo, Morgen-/Abendrot).

Keine Ahnung, welche "Meteore" die Hunde und Katzen sind, die in der
englischsprachigen Phrase "it's raining cats and dogs" vorkommen, was
man am besten mit "es schüttet" oder in Österreich auch "es waschelt"
übersetzt.

:-)

[.....]

Hans
Thomas 'PointedEars' Lahn (08.12.2018, 15:17)
Daniel Mandic wrote:
> Thomas 'PointedEars' Lahn wrote:
> Jungchen, [?]


Wie hier erkennbar ist, bist Du offensichtlich nicht an einer konstruktiven
Diskussion interessiert. Wie an Deiner unten erkennbaren arroganten
Ignoranz erkennbar ist ? siehe hierzu auch

<https://de.wikipedia.org/wiki/Dunning-Kruger-Effekt>

und

<https://de.wikipedia.org/wiki/Crackpot>

?, bist Du offensichtlich auch nicht an Verständnis interessiert.

Daher werde ich meine Antworten nun kurz fassen, um nicht viel mehr kostbare
Freizeit an Dich zu verschwenden. (Wer an Verständnis interessiert ist,
kann dann ja gern nachfragen.)

> Ich meinte (ich habe nichts behauptet) Sonnenwind allgemein,


Doch, das hast Du. Muss ich es zitieren?

> bis die Teilchen wieder zurück zur Sonne fallen... [weiterer Unsinn]


Der Sonnenwind fällt nicht ?zurück zur Sonne?.

> Also bitte etwas genauer ;-). Druck..., tsk.
> Wir kennen ja noch nicht mal den Raum, in dem dein Druck usw.
> stattfindet...


Der Raum ist der Weltraum, mit dem wir uns hierzugruppe befassen.

?Strahlungsdruck? (auch: ?Lichtdruck?) ist die Bezeichnung für einen Druck,
der durch elektromagnetische Strahlung (statt Materie) entsteht.

> Kannst du deinen geschriebenen Absatz und den Link nochmal prüfen.
> Irgendwie passt das mit deinen Beschreibungen, zwei Absätze zuvor,
> nicht zusammen....


Was genau passt denn da Deiner Meinung nach nicht?

>>> Jo. Die Gezeitenkräfte spielen sicher auch ihren Teil der Nummer.

>> Ins Blaue hinein vermuten und wissenschaftliche Begriffe in den Raum
>> werfen kann jeder; diese Begriffe verstehen und es ausrechnen nur
>> wenige.

> Die Schwerkraft wurde nicht von der Physik erfunden.


Aber zuerst korrekt beschrieben, von Isaac Newton vor 332 Jahren.

> Komplett erklären kann es keine Wissenschaft... so schaut's aus.


Das macht nichts.

> Wahrscheinlich wirken soviele Phänomene gleichzeitig auf den Komet ein,
> daß wir das gar nicht berechnen können bzw. einem einzigen Phänomen
> zuschreiben können.


Nur Du kannst das nicht, weil Du keine Ahnung hast.

> Ich habe ja auch nicht gesagt, daß NUR die Schwerkraft der Sonne den
> Kometen bearbeitet!


Doch, das hast Du. Du hast eben auch keine Ahnung, was der Begriff
?Gezeitenkräfte? überhaupt bedeutet.

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