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Merle Bucking (07.12.2016, 23:31)
Am 07.12.2016 um 07:54 schrieb Christian Müller:
[..]
> funktionierenden Vorverstärker.
> Wurde es normal laut, dann wurden die Vorverstärker überbrückt.
> Kam kein Ton, dann sind die Phono-Eingänge defekt.


Das Radio geht nicht - das wurde wohl mal kurzgeschlossen und eine
Antenne ist auch nicht dran.
------------------
A: beide Vorverstärker ok - hat 4x gut bebrummt.
------------------
"Smartphone an Deck2", an den Monitor-Ausgang, das muss ich vorn dann
auch einstellen/aktivieren:

B: Vorverstärker wurde überbrückt: war "normal" laut - etwas leiser &
verzerrt.

merle
Christian Müller (08.12.2016, 17:12)
Merle Bucking schrieb:

> A: beide Vorverstärker ok - hat 4x gut bebrummt.


Dann müssen wir herausfinden, warum dein Plattenspieler so stumm ist.

Schließe den Adapter an Phono an und halte den 5poligen Anschluss so,
dass die 5 Löcher wie ein umgedrehtes U aussehen.
Nun berühre mit der Büroklammer von links nach rechts die Löcher.
WANN brummt es?

Gruß Christian
Merle Bucking (10.12.2016, 18:28)
hi,

ich war verreist, daher später ...

Am 08.12.2016 um 16:12 schrieb Christian Müller:
> Merle Bucking schrieb:
> Dann müssen wir herausfinden, warum dein Plattenspieler so stumm ist.
> Schließe den Adapter an Phono an und halte den 5poligen Anschluss so,
> dass die 5 Löcher wie ein umgedrehtes U aussehen.
> Nun berühre mit der Büroklammer von links nach rechts die Löcher.
> WANN brummt es?

an Phono 2, es brummen
#4 & #5 ==
Kanal re & Kanal li
Arno Schuh (10.12.2016, 20:58)
Hi,

mal eine dumme Frage: Siehst Du die nadel am Plattenspieler? Oder ist da
noch der Schutz drauf? Bei meinem alten Dual konnte man den Schutz wie ein
Visier wegklappen. Andere Tonabnehmer haben einen Plastikschutz zum
Aufstecken über die Nadel.

Freundliche Grüße

Arno
Karl Wilhelm Kuhn (11.12.2016, 07:03)
Am 10.12.2016 um 17:28 schrieb Merle Bucking:
> hi,
> an Phono 2, es brummen
> #4 & #5 ==
> Kanal re & Kanal li


Christian Müller (11.12.2016, 10:32)
Merle Bucking schrieb:

> an Phono 2, es brummen
> #4 & #5 ==
> Kanal re & Kanal li


OK, damit haben wir den Verstärker und den Adapter als Fehlerursache ausgeschlossen.

Lässt sich der Stecker vom Plattenspieler öffnen?
Wenn du ihn so hältst, dass die Pins wie ein umgedrehtes U aussehen,
dann ist über dem mittleren Pin eine Metall-Lasche.
Die kannst du eindrücken und dann die Stecker-Hülle nach hinten wegschieben.
Der Stecker besteht aus einer großen Halbschale mit Zugentlastung,
einer kleinen Halbschale mit der Lasche und einem Platiskteil,
in dem die 5 Pins stecken.

Sind die beiden rechten Pins (mit Blickrichtung auf die Lötseite) verkabelt?

Schließe den offenen Stecker an den Adapter an und berühre nacheinander
die beiden rechten Pins. Brummt es genauso laut, wie es brummen würde,
wenn du mit der Büroklammer in die Löcher des Adapters eintauchst?

Hinten am Tonabnehmer kommen vier hauchdünne Kabel raus.
Berühre mit der Büroklammer nacheinander alle vier Kabel.
Wenn es nicht brummt, dann senke den Tonabnehmer auf die Platte ab
und hebe ihn mit der Hand hoch (nicht den Tonarmlift verwenden).
Berühre nun die vier Kabel.
Brummt es?

Gruß Christian
fritz chwolka (11.12.2016, 14:02)
Am 06.12.2016 um 17:39 schrieb Merle Bucking:
> Hi,
> ich habe einen DUAL CS 510-1, den ich nicht an den Reciever (Luxman)


Nur so als Hinweis aber ich denke den kennt ihr alle.



Serviceanleitung

Merle Bucking (11.12.2016, 15:07)
hi,

Am 11.12.2016 um 09:32 schrieb Christian Müller:
> Merle Bucking schrieb:
> OK, damit haben wir den Verstärker und den Adapter als Fehlerursache
> ausgeschlossen.
> Lässt sich der Stecker vom Plattenspieler öffnen? nein.


> Wenn du ihn so hältst, dass die Pins wie ein umgedrehtes U aussehen, also U unten offen, wenn ich draufschaue


> dann ist über dem mittleren Pin eine Metall-Lasche.
> Die kannst du eindrücken und dann die Stecker-Hülle nach hinten
> wegschieben. nicht beim Plattenspielerstecker, aber beim Adapter ist das so.


Vom Plattenspielerstecker habe ich nur den äußeren Metallring rausziehen
"können" - und bekomme den jetzt leider aber nicht mehr drauf :[

> Der Stecker besteht aus einer großen Halbschale mit Zugentlastung,
> einer kleinen Halbschale mit der Lasche und einem Platiskteil,
> in dem die 5 Pins stecken.
> Sind die beiden rechten Pins (mit Blickrichtung auf die Lötseite)
> verkabelt?

das wären die beiden linken, wenn ich 'auf' die Pins kucke,
also nach letztem Posting die #1 & #2

da der Metallring ab ist, kann ich halbzusammenstecken
und mit der Klammer ran gehe:

*die beiden rechten brummen*

(also sind alle verbunden)

> Schließe den offenen Stecker an den Adapter an und berühre nacheinander
> die beiden rechten Pins. Brummt es genauso laut, wie es brummen würde,
> wenn du mit der Büroklammer in die Löcher des Adapters eintauchst? ja


> Hinten am Tonabnehmer kommen vier hauchdünne Kabel raus.


eben kam sound 'aus' dem Plattenspieler: :-)

der Tonabnehmer scheint nicht richtig dran zu sitzen.
der sound fiel zwischendurch mal wieder aus,
läuft jetzt aber schon eine Weile stabil. súper!!!

> Berühre mit der Büroklammer nacheinander alle vier Kabel.
> Wenn es nicht brummt, dann senke den Tonabnehmer auf die Platte ab
> und hebe ihn mit der Hand hoch (nicht den Tonarmlift verwenden).
> Berühre nun die vier Kabel.
> Brummt es?

beim Tonabnehmer werden
vier Pins hinten an Kontaktflächen gedrückt.
*die beiden äußeren brummen* (weiß, rot).

wenn ich den mittleren Pin vom Plattenspielerstecker mit der Büroklammer
berühre ist das nervige Brummen weg.
da müsste ich eine "Erdestelle" am PSpieler finden.
Der Stecker ist ja nur 2polig.

Den Stecker müsste ich dann wohl neu ranbauen - oder ganz mit Kabel neu
und dazu den PSpieler aufschrauben ... dann könnte man auch gleich
Cinchstecker ranbauen.

> Gruß Christian


vielen Dank!

merle
Christian Müller (12.12.2016, 19:21)
Merle Bucking schrieb:

> Vom Plattenspielerstecker habe ich nur den äußeren Metallring rausziehen "können" - und bekomme den jetzt leider aber nicht mehr
> drauf :[


Vielleicht ist über die Jahrzehnte die Hülle am Stecker festgebacken
und du kannst sie durch sanftes Drehen lösen.

>> Sind die beiden rechten Pins (mit Blickrichtung auf die Lötseite)
>> verkabelt?

> das wären die beiden linken, wenn ich 'auf' die Pins kucke,
> also nach letztem Posting die #1 & #2


Ja, durch den spiegelsymmetrischen Aufbau des Steckers ist
die Benennung der Pins nicht fehlerfrei möglich.
Zwar steht auf neueren Steckern und Buchsen an jedem Pin oder Loch
eine verbindliche Zahl (die aber mit der Zählreihenfolge nicht übereinstimmt),
bei alten Steckern fehlt die Bezeichnung aber manchmal.

> eben kam sound 'aus' dem Plattenspieler: :-)
> der Tonabnehmer scheint nicht richtig dran zu sitzen.
> der sound fiel zwischendurch mal wieder aus,
> läuft jetzt aber schon eine Weile stabil. súper!!!


Ich bin begeistert:-)
Leider musstest du dir die Odyssee einer rückwärtsgerichteten Fehlersuche
antun, aber auch ich habe nicht erwartet, den Fehler am drittletzten möglichen
Punkt auszumachen.

Da Oxidation an sich berührenden Signalverbindern die Ursache war,
solltest du vor dem Digitalisieren deiner Platten eine Reinigung aller Kontakte
in Erwägung ziehen.
Dazu empfehle ich Stahlwolle, wie sie in Reinigungsschwamms für Kochtöpfe
Verwendung findet.
Nimm eine Pinzette oder Flachzange und einen kleinen Klumpen Stahlwolle
und reibe an allen Metallstellen, wo Kabel gesteckt sind oder über Metallfinger
die Signalübertragung stattfindet.
Danach gut absaugen, damit die feinen Metallfasern nicht ins Gehäuse gelangen.

> wenn ich den mittleren Pin vom Plattenspielerstecker mit der Büroklammer berühre ist das nervige Brummen weg.
> da müsste ich eine "Erdestelle" am PSpieler finden.
> Der Stecker ist ja nur 2polig.


Da musst du ein bisschen probieren.
Nimm ein Stück Kabel und schließe es am Verstärker an die Schraubklemme an.
Berühre verschiedene Metallteile am Plattenspieler.
Der Punkt, wo es am wenigsten brummt, ist der ideale Punkt.

> Den Stecker müsste ich dann wohl neu ranbauen - oder ganz mit Kabel neu und dazu den PSpieler aufschrauben ... dann könnte man
> auch gleich Cinchstecker ranbauen.


Damit hättest du eine Übergangsstelle im Kabel weniger.
Das ist bei solch kleinen Spannungen, die ein Plattenspieler abgibt, von Vorteil.
Die Masseklemme am Verstärker solltes du nicht über die Cinchstecker
verbinden, sondern separat verkabeln.

Gruß Christian
Arno Schuh (04.01.2017, 20:52)
Christian Müller <spamalottomat> wrote:
> Merle Bucking schrieb:
> Ja. Sogar so günstig, dass ein Selbstbau keinen Vorteil (außer der
> Freude an der Arbeit) bietet:
>
> Das ist ein Interface, dass zum einen einen Phono-Vorverstärker
> beherbergt, zum anderen die Audiodaten per USB in den Computer
> sendet. Damit sparst du dir die Verbindung vom Receiver zum Computer
> (über Cinch).


Wäre schön, wenn es so ein kleines Teil, das seinen Strom via USB bezieht,
auch mit einem optischen Ausgang gäbe; statt Cinch oder zusätzlich zu Cinch
wäre mir dabei egal. Hauptsache, das Teil braucht kein eigenes Netzteil. Ich
habe schon lange keinen freien Platz mehr in der Steckerleiste und bin jetzt
schon häufiger als mir lieb ist am Umstöpseln.
Bei Thomann scheint es so einen Phono-Preamp mit USB und Optischem Ausgang
jedenfalls nicht zu geben.
Gibt es so einen Phono-Preamp überhaupt? Falls jemand so etwas kennt, wäre
ich für eine Typenbezeichnung bzw. Bezugsquelle dankbar.
Und btw. ich nutze einen MC-Tonabnehmer von Orthophon. Der ist ohne
Verstärker sehr leise und mit sehr laut. Wenn der Preamp diesbezüglich in
mehr als zwei Stufen regelbar wäre, käme mir das auch sehr entgegen.

Freundliche Grüße

Arno
Freundliche Grüße

Arno
Michael Limburg (05.01.2017, 03:50)
Arno Schuh wrote:

Hallo

> Wäre schön, wenn es so ein kleines Teil, das seinen Strom via USB bezieht,
> auch mit einem optischen Ausgang gäbe; statt Cinch oder zusätzlich zu
> Cinch wäre mir dabei egal. Hauptsache, das Teil braucht kein eigenes
> Netzteil. Ich habe schon lange keinen freien Platz mehr in der
> Steckerleiste und bin jetzt schon häufiger als mir lieb ist am Umstöpseln.


Wozu sollte so etwas gut sein. Wenn man den am PC eh am USB hat, kann man
die Daten auch gleich über USB einspeisen. Optischer Eingang bringt da
welchen Vorteil? Es sind ja am Ende die gleichen digitalen Daten vom
gleichen A/D-Wandler.

Wenn man das von Dir gewünschte Teil via Toslink mit dem Verstärker
verbindet, braucht man ein Netzteil. Ob konventionelles oder USB-
Netzteil, ist doch am Ende wurscht.

Bliebe die Idee, via Toslink in den Verstärker einzuspeisen, aber über
einen evtl. vorhandenen USB-Anschluß am Verstärker den Strom zu beziehen.
Dafür dürfte der Markt zu klein sein, als das man dafür produzierte.

> Bei Thomann scheint es so einen Phono-Preamp mit USB und Optischem Ausgang
> jedenfalls nicht zu geben.


Die sind ja auch kein Hifi-Laden.

> Gibt es so einen Phono-Preamp überhaupt? Falls jemand so etwas kennt, wäre
> ich für eine Typenbezeichnung bzw. Bezugsquelle dankbar.


Es gibt Phono-Preamps mit sowohl optischem als auch USB-Ausgang, allerdings
mit eiegenem Netzteil.

MfG
Arno Schuh (05.01.2017, 15:40)
Michael Limburg <mlimb> wrote:
> Arno Schuh wrote:
> Hallo
> Wozu sollte so etwas gut sein.


Wozu wurden bei dem Beringer wohl ein Line-out verbaut - allerdings nur als
Cinch? Natürlich als Monitor zum Mithören, was da von der Platte kommt.
Haken dabei ist: man kann sich darüber nach Anschluss an die Stereoanlage
eine Brummschleife einfangen. Das ist bei einem optischen Ausgang nahezu
ausgeschlossen.
Das Kopfhörerkabel ist in seiner Länge begrenzt, um damit kontrollzuhören.
Das würde ich schon gerne über die Stereoanlage.
....
> Wenn man das von Dir gewünschte Teil via Toslink mit dem Verstärker
> verbindet, braucht man ein Netzteil. Ob konventionelles oder USB-
> Netzteil, ist doch am Ende wurscht.


Wieso? Der Phono-Preamp den ich suche steckt doch via USB im Rechner und
bezieht daher seinen Strom. Das macht er bei dem UFO 202 doch auch. Ich
glaube nicht, dass ein optischer Ausgang bezüglich zusätzlicher
Stromversorgung an so einem Teil den USB-Out an meinem Rechner überlasten
würde.

Freundliche Grüße

Arno
Michael Limburg (05.01.2017, 22:00)
Arno Schuh wrote:

> Michael Limburg <mlimb> wrote:


>> Wozu sollte so etwas gut sein.

> Wozu wurden bei dem Beringer wohl ein Line-out verbaut - allerdings nur
> als Cinch? Natürlich als Monitor zum Mithören, was da von der Platte


U.a., weit häufiger dürfte der Line-Out als externe Soundkarte genutzt
werden.
Ganz abgesehen davon interessiert mich bei Aufnahme mit PC weniger
das Signal vor den Wandlern, sondern hinter den Wandlern, also quasi
das Ergebnis. So wie man das früher bei Bändern als Hinterbandkontrolle
hatte.

> kommt. Haken dabei ist: man kann sich darüber nach Anschluss an die
> Stereoanlage eine Brummschleife einfangen. Das ist bei einem optischen
> Ausgang nahezu ausgeschlossen.


Dem Vorteil steht der Nachteil entgegen, daß man das Phono-Eingangssignal
2x mit Wandlern verwurstet (A/D-D/A). Wenn man das Teil schon statt des
verstärkereigenen Phono-Preamps verwendet, scheint es sinnvoll das Signal
auf den Line-Out durchzuschleifen. IMHO hat man bei Ufo die gleiche Idee
gehabt.
Zudem lassen sich Brummschleifen hinreiched gut mit anderen Mitteln
"bekämpfen".

> Das Kopfhörerkabel ist in seiner Länge begrenzt, um damit kontrollzuhören.
> Das würde ich schon gerne über die Stereoanlage.
> ...
> Wieso? Der Phono-Preamp den ich suche steckt doch via USB im Rechner und
> bezieht daher seinen Strom. Das macht er bei dem UFO 202 doch auch. Ich
> glaube nicht, dass ein optischer Ausgang bezüglich zusätzlicher
> Stromversorgung an so einem Teil den USB-Out an meinem Rechner überlasten
> würde.


Naja, der Markt dafür dürfte klein sein. Wer einen Plattenspieler
besitzt, hat in den meisten Fällen bereits über einen entsprechenden
Vorverstärker, hinter dem man vorzugsweise das Signal zum
digitalisieren abgreift.

Und, mal ernsthaft: Diese kleinen Kästlein in dem Preisbereich sind
ein Kompromiss mit durchaus ansprechendem Ergebnis. Sieht man schon
am Schaltungsdesign und eben auch an der Spannungversorgung via USB.
Da wird an allen Ecken und Enden gespart.

MfG
Arno Schuh (08.01.2017, 22:27)
Michael Limburg <mlimb> wrote:
> Und, mal ernsthaft: Diese kleinen Kästlein in dem Preisbereich sind
> ein Kompromiss mit durchaus ansprechendem Ergebnis. Sieht man schon
> am Schaltungsdesign und eben auch an der Spannungversorgung via USB.
> Da wird an allen Ecken und Enden gespart.


Das mag ja so sein, aber ich habe jetzt doch etwas gefunden, was zumindest
vom Preis her noch im Rahmen ist und genau das bietet, was ich wollte:


Freundliche Grüße

Arno
Michael Limburg (09.01.2017, 02:03)
Arno Schuh wrote:

> Michael Limburg <mlimb> wrote:
> Das mag ja so sein, aber ich habe jetzt doch etwas gefunden, was zumindest
> vom Preis her noch im Rahmen ist und genau das bietet, was ich wollte:
>


Nach lesen der Bedienungsanleitung glaube ich nicht, daß in diesem
Gerät der Phono Eingang wahlweise auf den optischen Ausgang schaltbar
ist.

MfG

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