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Harald Klotz (10.01.2017, 23:22)
Peter Eggebrecht schrieb:
> Harald Klotz (klotz) schrieb:
> [...]
>> Das ist nicht geeignet dür einen Plattenspeiler mit Magnetsystem.
>> Du brauchst zusätzlich einen entzerrer Vorverstärker.

> .... benoetigt man den auch bei einem Audiograbber?


Ja, natürlich.
Der Vorverstärker sorgt nur für ein korrektes Signal für einen AUX
oder Line In Eingang.

Grüße Harald
Harald Klotz (10.01.2017, 23:23)
Peter Eggebrecht schrieb:

> Fuer den Smily nun Text:
> Meine Frage sollte mich vor Zeitverlust nebst Enttaeuschung
> bewahren, da ich mir alles erst einmal zusammenstellen und
> anschliessen muss. Wenn ich nun erfahre, das es nicht funktioniert
> oder zu miesen Resultaten fuehrt kann ich es mir ersparen und die
> gewonnen Zeit in Schlaf umsetzen.


Wenn du einen Magnetplattensieler hast der nicht mehr macht als sein
Magnetsignalauszugeben dann brauchst du ein Gerät mit dem dafür
passenden Eingang um die Signale wiedergeben zu können.

Es gibt wohl auch Magnetplattenspieler die selbst den Verstärker
eingegebaut haben, die könntest du direkt an Line In oder AUX
anschliessen.

In deinem Fall vermute ich, du hast den passenden Verstärker für
deinen Plattenspieler.
Hier ist der einfache Weg den Ausgang des Verstärkers mit Line In
deiner Soundkarte zu verbinden und auf dem PC eine Grabber Software
laufen zu lassen.
Audicity z.B.

Hast du nur den Magnetplayer und kein passendes Wiedergabegerät,
brauchst du den Vorverstärker zwischen Plattenspieler und Soundkarte.

Alternativ gibt es heute Plattenspieler, welche du direkt an USB
anschließen kannst.

Grüße Harald
Arno Schuh (11.01.2017, 00:26)
Ulrich F. Heidenreich <from!not-for-mail> wrote:
> Man kann es in einen erträglichen Rahmen bringen, wenn man darauf
> verzichtet, einzelne Tracks voneinander zu trennen.


Verschiedene Programme zum Restaurieren der Schallplatten - Entknacksen,
entrumpeln, entrauschen etc. - besitzen auch Routinen zur Track-Erkennung.
Ich benutze Wavepurity. Dort heit das Modul Track-Processor. Bei Popmusik
mit einzelnen Tracks funktioniert das recht zuverlässig. Klar bei Platten,
wo die Titel komplett oder teilweise ineinander übergehen, bei Hörspielen,
bei Klassik funktioniert die Routine nur bedingt oder gar nicht. Da muss man
dann halt Hand anlegen, wenn man einzelne Tracks haben will. Wenn ich die
gerippten LPs auf CD brennen will ist es nicht so prickelnd, wenn sich dann
auf der CD nur zwei Tracks sind und ich gegebenenfalls bis zum nächsten
Titel spulen muss.

Freundliche Grüße

Arno
Lothar Planitzer (11.01.2017, 00:59)
Harald Klotz schrieb:
> Lothar Planitzer schrieb:
>> Wozu das? Laut Beschreibung enthält das Gerät einen 'RIAA Phono
>> Vorverstärker'.

> Nach welcher Beschreibung?
> Ich konnte keinen Hinweis darauf finden.




und dann 'Zur Produktseite' :

Ist eigentlich nicht zu übersehen ;-)

Gruß Lothar
Bernd Mayer (11.01.2017, 02:12)
Am 10.01.2017 um 22:22 schrieb Harald Klotz:
> Lothar Planitzer schrieb:
>> Wozu das? Laut Beschreibung enthält das Gerät einen 'RIAA Phono
>> Vorverstärker'.

> Nach welcher Beschreibung?
> Ich konnte keinen Hinweis darauf finden.


Hallo,

hier gibt es das Handbuch dazu:



Und hier eien Testbericht:


Bernd Mayr
Harald Klotz (11.01.2017, 03:41)
Lothar Planitzer schrieb:

> Ist eigentlich nicht zu übersehen ;-)


Stimmt, sorry, ich hatte etwas verwechselt und und an den
Plattenspieler gedacht.

Grüße Harald
Harald Klotz (11.01.2017, 03:41)
Bernd Mayer schrieb:

> hier gibt es das Handbuch dazu:
>


Simmt, sorry, ich hatte etwas verwechselt und und an den
Plattenspieler gedacht.

Grüße Harald
Bernd Mayer (11.01.2017, 04:22)
Am 10.01.2017 um 22:22 schrieb Harald Klotz:
> Lothar Planitzer schrieb:
>> Wozu das? Laut Beschreibung enthält das Gerät einen 'RIAA Phono
>> Vorverstärker'.

> Nach welcher Beschreibung?
> Ich konnte keinen Hinweis darauf finden.


Hallo,

hier gibt es das Handbuch dazu:



Und hier einen Testbericht:


Bernd Mayer
Peter Eggebrecht (11.01.2017, 10:45)
Harald Klotz (klotz) schrieb:

[...]
>In deinem Fall vermute ich, du hast den passenden Verstärker für
>deinen Plattenspieler.


Alles verschenkt.

>Hast du nur den Magnetplayer und kein passendes Wiedergabegerät,
>brauchst du den Vorverstärker zwischen Plattenspieler und Soundkarte.


.... ok, dann wird das nix mehr.

>Alternativ gibt es heute Plattenspieler, welche du direkt an USB
>anschließen kannst.


Der Zug ist abgefahren, in dieser Richtung wird nix mehr angeschafft.

Gruss Peter
Ulrich F. Heidenreich (11.01.2017, 12:37)
Arno Schuh in <news:jpu1>:

>Ulrich F. Heidenreich <from!not-for-mail> wrote:
>> Man kann es in einen erträglichen Rahmen bringen, wenn man darauf
>> verzichtet, einzelne Tracks voneinander zu trennen.

>Verschiedene Programme zum Restaurieren der Schallplatten - Entknacksen,
>entrumpeln, entrauschen etc.


? will man nicht wirklich nutzen. Die machen immer irgendwie das
Original kaputt. Da habe ich lieber den einen oder anderen Knackser
mit in der Digitalkonserve, statt das Original verfälscht.

>- besitzen auch Routinen zur Track-Erkennung.


Wenn Die Lücke zu kurz ist, besteht genauso die Gefahr, daß sienicht
als "Tracktrenner" erkannt wird wie auch andersrum eine Pianissimostelle
als Lücke missinterpretiert wird.

Zudem gibt es auch noch Platten, denen tut eine Trennung in Tracks gar
nicht gut. Bevor ich die Möglichkeit hatte, gapless Flac abzuspielen,
hat mir das Rippen ab CD von zum Beispiel Pink Floyds "Wish you were
here" eher weniger Spaß gemacht. Noch ein Grund mehr, eine Plattenseite
als eine Plattenseite zu behandeln und nicht zu zerstückeln.

>Wenn ich die
>gerippten LPs auf CD brennen will ist es nicht so prickelnd, wenn sich dann
>auf der CD nur zwei Tracks sind und ich gegebenenfalls bis zum nächsten
>Titel spulen muss.


Auf der Ursprungsplatte hat man das ja auch nicht gekonnt. So sehe ich
keinen tieferen Sinn darin, es auf der Digitalkonserve tun zu wollen.

CU!
Ulrich
Arno Schuh (11.01.2017, 23:01)
Ulrich F. Heidenreich <from!not-for-mail> wrote:
> ? will man nicht wirklich nutzen. Die machen immer irgendwie das
> Original kaputt. Da habe ich lieber den einen oder anderen Knackser
> mit in der Digitalkonserve, statt das Original verfälscht.


Dann hast Du noch keine Hörspielschallplatten von Leuten abgespielt, die
nicht mehr in Schutzhülle, sondern nackt im Cover stecken. Da prasselt
selbst bei Weltraumabenteuer vom Aufsetzen der Nadel bis zu ihrem Abheben
ein Lagerfeuer. 8-)
Nach dem Restaurieren ist davon quasi nichts mehr zu hören.
>> - besitzen auch Routinen zur Track-Erkennung.

> Wenn Die Lücke zu kurz ist, besteht genauso die Gefahr, daß sie nicht
> als "Tracktrenner" erkannt wird wie auch andersrum eine
> Pianissimostelle als Lücke missinterpretiert wird.


Blabla .... Das hatte ich in meiner Mail zu dem Restaurationsprogramm ja
bereits geschrieben. Den Track-Prozessor nutze ich nicht bei Klassik oder
solch programmatischen Alben wie Dark Side of the Moon. Aber wenn ich für
Tante Mia ihre alte heiß geliebte Schlagerplatte vom Deutschen Roten Kreuz
digitalisiere und auf CD brenne, brauche ich mir die Mühe nicht zu machen,
die titel alle von Hand zu trennen und abzuspeichern.
....
>> Wenn ich die
>> gerippten LPs auf CD brennen will ist es nicht so prickelnd, wenn
>> sich dann auf der CD nur zwei Tracks sind und ich gegebenenfalls bis
>> zum nächsten Titel spulen muss.

> Auf der Ursprungsplatte hat man das ja auch nicht gekonnt. So sehe ich
> keinen tieferen Sinn darin, es auf der Digitalkonserve tun zu wollen.


Weil es auf der LP einerseits unkomfortabel war, der LP nicht gut getan hat,
wenn man mittendrin die Nadel mehrfach aufsetzt, um die Lücke zu treffen
usw. Bei der CD skippe ich aber nach Lust und Laune vor und zurück, springe
einen bestimmten Titel an usw. - schlicht und ergreifend, weil es einfach un
komfortabel möglich ist.

Freundliche Grüße

Arno
Peter Sauter (12.01.2017, 07:04)
Am 11.01.2017 um 22:01 schrieb Arno Schuh:
> Ulrich F. Heidenreich <from!not-for-mail> wrote:
> Dann hast Du noch keine Hörspielschallplatten von Leuten abgespielt, die
> nicht mehr in Schutzhülle, sondern nackt im Cover stecken. Da prasselt
> selbst bei Weltraumabenteuer vom Aufsetzen der Nadel bis zu ihrem
> Abheben ein Lagerfeuer. 8-)
> Nach dem Restaurieren ist davon quasi nichts mehr zu hören.


Es wäre sinnvoller vor dem Abspielen die Ursachen zu minimieren
(abgesehen von Kratzern bzw. stark abgenutzen Platten). Dafür
bietet es sich an die Schallplatte mal zu reinigen. Dafür gibts
bei einigen Händler ein Service für geringer Gebühr (kenne hier nur
in München ein Laden). Denn dann braucht die Software (Plugin) auch
weniger zu arbeiten
Zur Schallplattenwäsche siehe z.b.

Lothar Planitzer (12.01.2017, 12:06)
Ulrich F. Heidenreich schrieb:
> Arno Schuh in <news:jpu1>:
> ? will man nicht wirklich nutzen. Die machen immer irgendwie das
> Original kaputt. Da habe ich lieber den einen oder anderen Knackser
> mit in der Digitalkonserve, statt das Original verfälscht.


Da kann man wieder einmal treffliche Glaubenskriege entfesseln. Bei
zurückhaltender Einstellung der Parameter kann man mit solchen Programmen
durchaus akzeptable Ergebnisse erzielen
> Auf der Ursprungsplatte hat man das ja auch nicht gekonnt. So sehe ich
> keinen tieferen Sinn darin, es auf der Digitalkonserve tun zu wollen.


Auch hier hat wohl jeder seine persönlichen Prioritäten. Gerade wahlfreier
Zugriff auf jeden Titel und die Verfügbarkeit von Metadaten ist für mich der
wesentliche Vorteil bei den Digitalen Formaten. Ich habe es allerdings bald
wieder aufgegeben, alte Platten und Bänder zu digitalisieren. Der horrende
Zeitaufwand steht m. E. in keinem Verhältnis zum Ergebnis, außer wenn es sich um
seltene Aufnahmen handelt oder Sachen, zu denen man sonst irgendwie ein
persönliches Verhältnis hat.
Ich habe es deshalb vorgezogen, das alte Zeuch aus den vielfältigen verfügbaren
legalen Quellen in digitaler Form neu zu beschaffen, so dass nur ein
verschwindend kleiner Rest von den alten Tonträgern digitalisiert werden musste.

Gruß Lothar
Ulrich F. Heidenreich (12.01.2017, 12:36)
Lothar Planitzer in <news:3ph1>:

>Ich habe es allerdings bald
>wieder aufgegeben, alte Platten und Bänder zu digitalisieren. Der horrende
>Zeitaufwand


? ergibt sich ja nur, wenn man mehr macht, als nur eine Digitalkopie pro
Plattenseite :-p

>Ich habe es deshalb vorgezogen, das alte Zeuch aus den vielfältigenverfügbaren
>legalen Quellen in digitaler Form neu zu beschaffen,


Soweit war ich auch mal.

Bis daß es fast nur noch "digitally destroyed^W remastered" gab. Da bin
ich back to the roots und habe wieder Platten gekauft. Aus schlechter
Erfahrung mit meinem rauhen Umgang aus Jugendsündezeiten allerdings nur
genau einmal abgespielt. Zwecks Digitalisierung.

Wenn ich heute sehe, was zum Beispiel für gut erhaltenes Vinyl aus den
späten 60ern/frühen 70ern gezahlt wird, könnte ich mich inden Bauch
beißen, es damals mehr oder weniger hinübergenudelt zu haben.

CU!
Ulrich
Lothar Planitzer (12.01.2017, 14:04)
Ulrich F. Heidenreich schrieb:
> Lothar Planitzer in <news:3ph1>:
>> Ich habe es allerdings bald
>> wieder aufgegeben, alte Platten und Bänder zu digitalisieren. Der horrende
>> Zeitaufwand

> ? ergibt sich ja nur, wenn man mehr macht, als nur eine Digitalkopie pro
> Plattenseite :-p


Ich sprach ja schon von persönlichen Prioritäten. Mir ging es ja gerade darum,
die digitalisierten Titel korrekt 'getaggt' in meine sorgfältig gepflegte
Mediathek einzureihen, und nicht einfach ein digitales Backup einer Vinylscheibe
anzulegen.

>> Ich habe es deshalb vorgezogen, das alte Zeuch aus den vielfältigen verfügbaren
>> legalen Quellen in digitaler Form neu zu beschaffen,

> Soweit war ich auch mal.
> Bis daß es fast nur noch "digitally destroyed^W remastered" gab.


Das ist in der Tat ein Trauerspiel, was von Streaming-Diensten und
Downloadportalen wie iTunes zum Teil an unterirdischer Qualität geliefert wird.
Gute Stücke in Grund und Boden 'remastert', dass einem die Tränen kommen, weil
man sie kaum noch wiedererkennt. Aber oft findet man unter mehreren Versionen
eine halbwegs erträgliche oder wird bei Youtube fündig, wo zwar auch oft genug
Digitalisierungen von ziemlich ramponierten Vinylscheiben zu finden sind, aber
die klingen oft noch besser als meine alten Aufnahmen, und ich habe Zeit gespart ;-)

Gruß Lothar

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