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Heinz-Mario Frühbeis (05.06.2013, 03:27)
Hallo zusammen!

Version 15 ist wohl draußen, aber von KDE noch<?> keine Spur.
Wisst ihr wann man mit der KDE-Version rechnen kann? Und wie sehen denn
die Spezifikationen aus?

Mit Gruß
Heinz-Mario Frühbeis
Holger Krause (05.06.2013, 11:29)
Heinz-Mario Frühbeis wrote:

> Version 15 ist wohl draußen, aber von KDE noch<?> keine Spur.
> Wisst ihr wann man mit der KDE-Version rechnen kann? Und wie sehen denn
> die Spezifikationen aus?




Holger
Martin Schnitkemper (06.06.2013, 01:02)
? Am Mittwoch, 5. Juni 2013 03:27 schrieb Heinz-Mario Frühbeis:

> Version 15 ist wohl draußen, aber von KDE noch<?> keine Spur.


Befindet sich noch im Test, Verteilung wurde wegen Fehlern gestoppt:


Martin.
Uwe Premer (07.06.2013, 00:03)
Heinz-Mario Frühbeis schrieb am 05.06.2013 03:27 Uhr:
> Hallo zusammen!
> Version 15 ist wohl draußen, aber von KDE noch<?> keine Spur.
> Wisst ihr wann man mit der KDE-Version rechnen kann? Und wie sehen denn
> die Spezifikationen aus?


Dazu mal eine Frage direkt zu Linux Mint:
ich hatte mir vor kurzem die Debian-Version in 64-Bit als Live-DVD
runtergeladen, mit der Absicht, mein Ubuntu damit zu ersetzen.

Bisher aber war ich es von den jeweiligen Installern, sowohl von Ubuntu als
auch von openSUSE so gewohnt, dass die trotz bereits vorhandenem Windows
(7) einwandfrei eine ordentliche Installation auf bereits in ext3
vorbereitete Partitionen hinbekommen.

Bei Linux Mint dagegen habe ich voll den Schock über den mittelalterlichen
Installer bekommen:
der bot genau zwei Möglichkeiten:
1. vollautomatische Installation einfach auf /dev/sda (und mein bereits
vorhandenes Windows 7 wäre gleich wieder gelöscht gewesen),
2. manuelle Installation.

Und bei 2. hab ich dann direkt die Krise bekommen:
ich soll die Zielfestplatte nach /target mounten. Damit der Installer das
dann nutzen könne, was ich grad noch akzeptieren konnte.

Aber dann sagt der Installer, ich soll mich per chroot ins neue kopierte
System begeben und per apt-get install alle notwendigen Pakete selber
installieren, und natürlich müsse man wissen, wie apt-get install überhaupt
funktioniert.
Klar weiß ich das schon lange, aber was maßt sich der Installer an, dass
ich als Mint Neuling selber wissen soll, welche Pakete da überhaupt alles
installiert werden müssen? Hä? Wo sind wir denn?
Dann der absolute Hammer:
ich soll selber manuell eine /target/etc/fstab erstellen, damit der erste
Bootvorgang dann gelänge.

Da kann ich nur sagen: soll das Ding ein Installer oder ein
Dilettant-Programm sein?

Fazit für mich war: Ubuntu-DVD doch wieder rausgeholt und damit den
angefangenen Mint-Müll wieder überschrieben.

Meine Frage jetzt: ist das tatsächlich so, dass so ein Schrott-Installer da
mitgeliefert wird, der nicht in der Lage ist, vernünftig eine Dual-Boot
oder Triple-Boot-Konstellation zu erzeugen bzw. den Nutzer da einigermassen
brauchbar anleitet?

Uwe
Ralf Lehmeier (24.07.2013, 22:58)
Uwe Premer schrieb:
> Heinz-Mario Frühbeis schrieb am 05.06.2013 03:27 Uhr:


....

> Meine Frage jetzt: ist das tatsächlich so, dass so ein Schrott-Installer da
> mitgeliefert wird, der nicht in der Lage ist, vernünftig eine Dual-Boot
> oder Triple-Boot-Konstellation zu erzeugen bzw. den Nutzer da einigermassen
> brauchbar anleitet?


Ich habe vor ein paar Monate Mint LMDE neben Win 7 Ultimate aufgespielt
und keine dieser Probleme angezeigt bekommen. Es läuft und damit ist es gut.
Ich bin auch ein Mint Neuling werde aber wahrscheinlich bei LMDE bleiben
weil ich die halbjährlichen Updateorgien von Ubuntu satt hatte und
Debian mir zu veraltet war was die Software angeht und so alles halbwegs
aktuell bleibt.

MfG R.Lehmeier
Holger Marzen (25.07.2013, 12:19)
* On Wed, 24 Jul 2013 22:58:39 +0200, Ralf Lehmeier wrote:

> Ich habe vor ein paar Monate Mint LMDE neben Win 7 Ultimate aufgespielt
> und keine dieser Probleme angezeigt bekommen. Es läuft und damit ist es gut.
> Ich bin auch ein Mint Neuling werde aber wahrscheinlich bei LMDE bleiben
> weil ich die halbjährlichen Updateorgien von Ubuntu satt hatte und
> Debian mir zu veraltet war was die Software angeht und so alles halbwegs
> aktuell bleibt.


Ubuntu 12.10 LTS ist für mich derzeit das System der Wahl (eigentlich
Xubuntu), weil das bis 2017 gewartet wird und die Software trotzdem
hinreichend aktuell ist.
Ralf Lehmeier (25.07.2013, 15:58)
Holger Marzen schrieb:
> * On Wed, 24 Jul 2013 22:58:39 +0200, Ralf Lehmeier wrote:
> Ubuntu 12.10 LTS ist für mich derzeit das System der Wahl (eigentlich
> Xubuntu), weil das bis 2017 gewartet wird und die Software trotzdem
> hinreichend aktuell ist.

Was mich immer gestört hat ist das es eine Wartungsgrenze gab - bei
Ubuntu 12.10 das Jahr 2017. Mit dem Mint LMDE sollte dies eigendlich der
Vergangenheit angehören. Einmal installieren und Schluß. Ob es so ist
wird die Zeit zeigen.

MfG R.Lehmeier
Marc Haber (25.07.2013, 16:15)
Holger Marzen <holger> wrote:
>* On Wed, 24 Jul 2013 22:58:39 +0200, Ralf Lehmeier wrote:
>Ubuntu 12.10 LTS ist für mich derzeit das System der Wahl (eigentlich
>Xubuntu), weil das bis 2017 gewartet wird und die Software trotzdem
>hinreichend aktuell ist.


2015 wird diese Software nicht mehr hinreichend aktuell sein.

Grüße
Marc
Marc Haber (25.07.2013, 18:06)
Ralf Lehmeier <r.lehmeier> wrote:
>Holger Marzen schrieb:
>> Ubuntu 12.10 LTS ist für mich derzeit das System der Wahl (eigentlich
>> Xubuntu), weil das bis 2017 gewartet wird und die Software trotzdem
>> hinreichend aktuell ist.

>Was mich immer gestört hat ist das es eine Wartungsgrenze gab - bei
>Ubuntu 12.10 das Jahr 2017.


Wie lang willst Du historische Software noch gepflegt sehen? Oder
unterstützt Ubuntu keine Updates?

> Mit dem Mint LMDE sollte dies eigendlich der
>Vergangenheit angehören. Einmal installieren und Schluß.


Ohne Updates? Oder mit regelmäßigen Updates auch auf neue
Upstream-Versionen?

Irgendwo entsteht Aufwand, das ist völlig offensichtlich. Kein
Distributor kann hexen.

Grüße
Marc
Ralf Lehmeier (26.07.2013, 10:54)
Marc Haber schrieb:
> Ralf Lehmeier <r.lehmeier> wrote:
> Wie lang willst Du historische Software noch gepflegt sehen? Oder
> unterstützt Ubuntu keine Updates?


Ich möchte das die Software zeitnah aktualisiert wird. Es sollte nicht
unbedingt die letzte aber die wenigstens die vorletzte Version sein. Und
Ubuntu unterstützt schon Updates aber nach Ablauf der Wartungsgrenze
habe ich wieder veraltete Software und es heißt dann per Hand neu
updaten und wieder alles neu einstellen und herrichten wie man es haben
möchte.
Ausserdem ist für mich Unity ein NoGo. Ich komme damit nicht klar.

>> Mit dem Mint LMDE sollte dies eigendlich der
>> Vergangenheit angehören. Einmal installieren und Schluß.

> Ohne Updates? Oder mit regelmäßigen Updates auch auf neue
> Upstream-Versionen?


Bei LMDE sollte dies ständig aktuell bleiben weil es ständig gewartet
und aktualisiert wird. Dies teste ich gerade im Langzeitversuch.

> Irgendwo entsteht Aufwand, das ist völlig offensichtlich. Kein
> Distributor kann hexen.


Das wird auch nicht erwartet. Aber ich möchte den Aufwand auf meine
rSeite so gering wie möglich halten und wenn LMDE den Anspruch hat ein
Rolling Release zu sein das ständig aktuell bleibt und mir dabei keine
Arbeit aufhalst dann ist es für mich die erste Wahl. Warten wir es ab
wie es sich weitereentwickelt.

MfG R.Lehmeier
Holger Marzen (26.07.2013, 13:54)
* On Thu, 25 Jul 2013 15:58:58 +0200, Ralf Lehmeier wrote:

> Holger Marzen schrieb:
> Was mich immer gestört hat ist das es eine Wartungsgrenze gab - bei
> Ubuntu 12.10 das Jahr 2017. Mit dem Mint LMDE sollte dies eigendlich der
> Vergangenheit angehören. Einmal installieren und Schluß. Ob es so ist
> wird die Zeit zeigen.


Das wäre die Idee eines releaselosen Betriebssystem. Letztlich verteilen
sich dann die Releases als Minireleases, die unbemerkt bei Updates
laufen. Man hat dann ein kleineres Risiko, das aber öfter.
Holger Marzen (26.07.2013, 13:54)
* On Thu, 25 Jul 2013 16:15:51 +0200, Marc Haber wrote:

> Holger Marzen <holger> wrote:
> 2015 wird diese Software nicht mehr hinreichend aktuell sein.


Warum nicht? Gerade Frontend-Software wie Firefox kommt doch immer
recht aktuell rein.
Marc Haber (27.07.2013, 09:33)
Ralf Lehmeier <r.lehmeier> wrote:
>Marc Haber schrieb:
>Ich möchte das die Software zeitnah aktualisiert wird. Es sollte nicht
>unbedingt die letzte aber die wenigstens die vorletzte Version sein.


Dann bist Du bei Ubuntu LTS falsch.

>>> Mit dem Mint LMDE sollte dies eigendlich der
>>> Vergangenheit angehören. Einmal installieren und Schluß.

>> Ohne Updates? Oder mit regelmäßigen Updates auch auf neue
>> Upstream-Versionen?

>Bei LMDE sollte dies ständig aktuell bleiben weil es ständig gewartet
>und aktualisiert wird. Dies teste ich gerade im Langzeitversuch.


Damit machst Du ständig Updates und wirst auch Funktionalitäten
verlieren bzw. musst Dich an veränderte Funktionalitäten gewöhnen.

Beide Ansätze sind valide. Beides zusammen gibt's nicht.

Grüße
Marc
Marc Haber (27.07.2013, 09:35)
Holger Marzen <holger> wrote:
>* On Thu, 25 Jul 2013 16:15:51 +0200, Marc Haber wrote:
>Warum nicht? Gerade Frontend-Software wie Firefox kommt doch immer
>recht aktuell rein.


Dann habe ich die Nachteile beider Welten: Ich habe uralte Versionen
von Software auf dem System, und muss trotzdem damit rechnen, dass
das, was mit dem Firefox von vorgestern noch ging, mit dem Firefox von
heute plötzlich nicht mehr geht.

Grüße
Marc
Ralf Lehmeier (27.07.2013, 10:41)
Marc Haber schrieb:
> Ralf Lehmeier <r.lehmeier> wrote:
> Dann bist Du bei Ubuntu LTS falsch.


Deswegen habe ich mich auch nach Alternativen umgesehen - und bin bei
Mint LMDE gelandet.

....

>> Bei LMDE sollte dies ständig aktuell bleiben weil es ständig gewartet
>> und aktualisiert wird. Dies teste ich gerade im Langzeitversuch.

> Damit machst Du ständig Updates und wirst auch Funktionalitäten
> verlieren bzw. musst Dich an veränderte Funktionalitäten gewöhnen.
> Beide Ansätze sind valide. Beides zusammen gibt's nicht.


Wir werden sehen wie es sich entwickelt. Bis jetzt sieht es gut aus.

MfG R.Lehmeier

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