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Ulli Horlacher (06.02.2019, 10:34)
Was gibts denn an text-basierten lokalen chat-Programmen, die
zeilenorientiert arbeiten?
talk gefaellt mir nicht, da da jedes Zeichen sofort uebertragen wird.
Im Prinzip will ich so was wie irc haben, fuer 2 Personen reicht.
Ich will aber nicht einen irc-Server aufsetzen, das ist mir zu gross.

X- oder gar Web-basiert geht gar nicht. Es muss auf einem tty laufen.
Ralph Aichinger (06.02.2019, 10:47)
Ulli Horlacher <framstag> wrote:
> Was gibts denn an text-basierten lokalen chat-Programmen, die
> zeilenorientiert arbeiten?
> talk gefaellt mir nicht, da da jedes Zeichen sofort uebertragen wird.
> Im Prinzip will ich so was wie irc haben, fuer 2 Personen reicht.
> Ich will aber nicht einen irc-Server aufsetzen, das ist mir zu gross.


Was ist an einem IRC-Server groß?



installierte Größe unter 1MB, das geht auf jedem Raspberry Pi.




> X- oder gar Web-basiert geht gar nicht. Es muss auf einem tty laufen.


Das schöne an IRC ist, daß sich jeder den Client selber aussuchen kann,
und es genug brauchbare tty-Clients gibt.

/ralph
Christian Weisgerber (06.02.2019, 14:45)
On 2019-02-06, Ulli Horlacher <framstag> wrote:

> Was gibts denn an text-basierten lokalen chat-Programmen, die
> zeilenorientiert arbeiten?


write(1)
Lutz Falke (06.02.2019, 20:05)
Ulli Horlacher schrieb:
> Was gibts denn an text-basierten lokalen chat-Programmen, die
> zeilenorientiert arbeiten?
> talk gefaellt mir nicht, da da jedes Zeichen sofort uebertragen wird.
> Im Prinzip will ich so was wie irc haben, fuer 2 Personen reicht.
> Ich will aber nicht einen irc-Server aufsetzen, das ist mir zu gross.
> X- oder gar Web-basiert geht gar nicht. Es muss auf einem tty laufen.


Ist Dir netcat minimalistisch genug? Die beiden müßten sich nur
abstimmen, wer Client und wer Server macht. Dann in etwa so:

alice$ sed -u -e s/^/Alice:\ / | nc -l -p 9000

bob$ sed -u -e s/^/Bob:\ / | nc localhost 9000

Kann man ja noch hübsch in ein Skript stecken. Minimales line editing
macht der Terminaltreiber. ;)

SCNR,
Lutz
Andreas Kohlbach (06.02.2019, 23:05)
On Wed, 6 Feb 2019 08:34:26 +0000 (UTC), Ulli Horlacher wrote:
> Was gibts denn an text-basierten lokalen chat-Programmen, die
> zeilenorientiert arbeiten?
> talk gefaellt mir nicht, da da jedes Zeichen sofort uebertragen wird.
> Im Prinzip will ich so was wie irc haben, fuer 2 Personen reicht.
> Ich will aber nicht einen irc-Server aufsetzen, das ist mir zu gross.
> X- oder gar Web-basiert geht gar nicht. Es muss auf einem tty laufen.


Meinst Du Clients? Ich nutze irssi. Ich habe das auf einem Server in
Frankreich laufen, auf den ich mich via SSH einlogge. Ich schreibe eine
Nachricht, die erst gesendet wird, wenn ich ENTER drücke.
Ulli Horlacher (07.02.2019, 00:12)
Christian Weisgerber <naddy> wrote:
> On 2019-02-06, Ulli Horlacher <framstag> wrote:
> > Was gibts denn an text-basierten lokalen chat-Programmen, die
> > zeilenorientiert arbeiten?

> write(1)


So was in der Art hab ich bisher eingesetzt.
Da ueberschreibt man sich gegenseitig die Zeile, in der man grad tippt.
Laestig.
Ulli Horlacher (07.02.2019, 00:17)
Ralph Aichinger <ra> wrote:
> Ulli Horlacher <framstag> wrote:
> Was ist an einem IRC-Server groß?


Zu umstaendlich in der Administration und Benutzung.

> Das schöne an IRC ist, daß sich jeder den Client selber aussuchen kann,
> und es genug brauchbare tty-Clients gibt.


Da muss man den Usern erst lange erklaeren wie es funktioniert, was ein
channel ist, wie man Kommandos absetzt usw. Zu gross, zu komplex, zu
umstaendlich.

Schade, dass es xyzzy nur fuer VMS gibt. Das waers naemlich :-)
Ulli Horlacher (07.02.2019, 00:19)
Andreas Kohlbach <ank> wrote:

> Meinst Du Clients? Ich nutze irssi.


Das braucht wieder einen irc Server.
Da kann ich gleich den klassischen irc client nehmen.
Zu umstaendlich.
Kay Martinen (07.02.2019, 01:22)
Am 06.02.2019 um 23:17 schrieb Ulli Horlacher:
> Ralph Aichinger <ra> wrote:
> Zu umstaendlich in der Administration und Benutzung.
> Da muss man den Usern erst lange erklaeren wie es funktioniert, was ein
> channel ist, wie man Kommandos absetzt usw. Zu gross, zu komplex, zu
> umstaendlich.


Den Server und Port kann man bei den meisten Clients fest eintragen und
oft sogar das beim start direkt damit verbunden wird. = Muß nur einmal
gemacht werden.

Und dann, IMHO wär dann ein 'join #channelname' fällig und man kann los
chatten. Können m.E. auch die meisten clients automatisch. Und zum
Beenden 'part'. Dazwischen wird einfach nur ge-chattet.

Was fehlt denn da oder ist zu komplex? Das paßt m.E. auf einen
Bierdeckel. Idealerweise VOR dem Ersten Bier lesend. :-)

Kay
Kay Martinen (07.02.2019, 01:26)
Am 06.02.2019 um 23:19 schrieb Ulli Horlacher:
> Andreas Kohlbach <ank> wrote:
>> Meinst Du Clients? Ich nutze irssi.

> Das braucht wieder einen irc Server.
> Da kann ich gleich den klassischen irc client nehmen.
> Zu umstaendlich.


Jetzt weiß ich was du brauchst:
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
S K Y P E

Sorry, could not Resist. :-)

Wirkt aber ein wenig so.

irc-server und minimalistischsten irc-client den du finden kannst und
gut ist's. Sonst jabber als XMPP Dienst.

mumble oder teamspeak treffen ja sicherlich auch nicht eure Zielgruppe oder?

Kay
Ulli Horlacher (07.02.2019, 08:59)
Kay Martinen <kay> wrote:

> mumble oder teamspeak treffen ja sicherlich auch nicht eure Zielgruppe oder?


Was machen die?
Sind die tty basiert?
Andreas Kohlbach (07.02.2019, 22:57)
On Thu, 7 Feb 2019 00:22:09 +0100, Kay Martinen wrote:
> Am 06.02.2019 um 23:17 schrieb Ulli Horlacher:
> Den Server und Port kann man bei den meisten Clients fest eintragen und
> oft sogar das beim start direkt damit verbunden wird. = Muß nur einmal
> gemacht werden.


Der Port kann oft ignoriert werden, da die meisten IRC Server auf Port
6667 laufen, was default in Clients sein sollte.

> Und dann, IMHO wär dann ein 'join #channelname' fällig und man kann los
> chatten. Können m.E. auch die meisten clients automatisch. Und zum
> Beenden 'part'. Dazwischen wird einfach nur ge-chattet.


/join und /part. Nicht den Slash vergessen.
Andreas Kohlbach (07.02.2019, 23:09)
On Thu, 7 Feb 2019 06:59:09 +0000 (UTC), Ulli Horlacher wrote:
> Kay Martinen <kay> wrote:
>> mumble oder teamspeak treffen ja sicherlich auch nicht eure Zielgruppe oder?

> Was machen die?


Bieten einen Chat. Brauchen aber auch einen IRC-Server.

> Sind die tty basiert?


Nein. Also nichts für Dich.

Mir fällt als server-lose Möglichkeit neben write noch wall ein, was aber
IIRC auch wieder für Chaos auf der TTY sorgt.
Kay Martinen (07.02.2019, 23:16)
Am 07.02.2019 um 21:57 schrieb Andreas Kohlbach:
> On Thu, 7 Feb 2019 00:22:09 +0100, Kay Martinen wrote:
>> Am 06.02.2019 um 23:17 schrieb Ulli Horlacher:
>>> Da muss man den Usern erst lange erklaeren wie es funktioniert, was ein
>>> channel ist, wie man Kommandos absetzt usw. Zu gross, zu komplex, zu
>>> umstaendlich.


>> Und dann, IMHO wär dann ein 'join #channelname' fällig und man kann los
>> chatten. Können m.E. auch die meisten clients automatisch. Und zum
>> Beenden 'part'. Dazwischen wird einfach nur ge-chattet.

> /join und /part. Nicht den Slash vergessen.


Ach ja, natürlich. Einfach text eintippen=chat. Befehle haben alle einen
Slash davor. Na, das ist doch NOCH einfacher. Fände ich.

So lange niemand im Chat linux-pfade eingeben will klappt's.
Und wer zu blöde ist zu merken das der Client/Server ihm sagt
/etc/config-blabla sei kein erlaubter Befehl der ist evtl. schlicht in
der Falschen Firma gelandet.

Obwohl: Mitarbeiter aussortieren wegen Doofheit ja schon fast
Diskriminierend ist. Oder?

Kay
Marcus Jodorf (08.02.2019, 03:32)
Kay Martinen <kay> schrieb:

[..]
> .
> S K Y P E
> Sorry, could not Resist. :-)


Wie wäre es mit Telegram?
Da gibt es auch eine CLI Version für Linux. Die GUI Version ist ziemlich
komfortabel, eine Webbrowserversion gibt es auch und die
Telefonvarianten tun sowieso.
Quasi das bessere Whatsapp.

Verschlüsselte Verbindungen gehen und es gibt auch z.B. diverse Python
Module für die API, so daß man es recht gut automatisieren kann.
Zum Beispiel für Server, um bei Problemen darüber Fehlermeldungen
rauszuschicken (beispielsweise wenn der Mobilfunkempfang für SMS im
Serverraum nicht gut genug ist).
Oder man kann Bots bauen, die den Nutzern diverse Services
implementieren.

Weiterhin empfangen alle Clients eines Nutzers
gleichzeitig. D.h. Nachrichten poppen überall auf, wo man Clients
angemeldet hat, d.h. es ist egal, ob man am Rechner sitzt, unterwegs gerade nur
sein Smartphone dabei hat, usw.

Evtl. Problem für Firmeneinsatz o.ä.: Man kann damit auch einfach Dateien
übertragen. Limit ist AFAIK relativ großzügige 1,5 GB.

Gruß,

Marcus
??

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