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Fritz (05.06.2020, 09:24)
Da demnächst ein Upgrade auf einen neuen Mac ansteht (meine sind von
2009 und nur ElCapitan fähig) muss ich mich auch um ein aderes Office
und damit verbunden um Outlook (derzeit ver.2011) Alternativen umsehen.

Thunderbird (dient mir ausschließlich als Usenet-Client), Postbox (TB
angelehnt), GyazMail kenne ich, sind keine Alternativen für mich.

Evolution wäre interessant, aber von dem gibt es leider keine fertig
kompilierte App mehr, über MacPorts ist das auch nicht grad das Gelbe
vom Ei.
Würde jemand Evolution wieder als macOS App anbieten ich würde es sofort
testen.

Wenn ich nur wüsste was man in Xcode am Quellcode von Evolution machen
müsste, dass es an die graphische Mac Oberfläche angepasst ist, ich
würde es selbst compilieren. Das Compilieren selbst wäre da nicht das
Problem.

Notfalls bleibt mir nur der Kauf einer MS Office Lizenz (inkl. Outlook)
übrig - aber eine Volllizenz und KEIN Office 365!

Apples Mail fehlen einige Funktionen die (für meine Zwecke) in Outlook
besser gelöst sind.

PS: Ich mag generell keine Software Abos, wo man monatlich bezahlen
muss. Ich benutze den Mac rein privat, habe keine Firma, auch keine
Möglichkeit über Firmenlizenzen als Angestellter Privatlizenzen günstig
zu erwerben (das gabs mal bei Microsoft)!

<https://de.wikipedia.org/wiki/Evolution_%28Software%29>
<https://wiki.gnome.org/Apps/Evolution>
Joerg Lorenz (05.06.2020, 13:48)
Am 05.06.20 um 09:24 schrieb Fritz:
[..]
> zu erwerben (das gabs mal bei Microsoft)!
> <https://de.wikipedia.org/wiki/Evolution_%28Software%29>
> <https://wiki.gnome.org/Apps/Evolution>


Kauf Dir einen Windows-Rechner und frage Deinen Arbeitgeber, nach einer
vergünstigten Privat-Lizenz für Office.

Auf einem Mac M$-Office statt Libre Office mit Apple Mail und Kalender
sowie Adressbuch zu verwenden, ist nicht nachvollziehbar.
Fritz (05.06.2020, 17:23)
Am 05.06.20 um 13:48 schrieb Joerg Lorenz:
> Kauf Dir einen Windows-Rechner und frage Deinen Arbeitgeber, nach einer
> vergünstigten Privat-Lizenz für Office.


Verarschen kann ich mich selber .....

> Auf einem Mac M$-Office statt Libre Office mit Apple Mail und Kalender
> sowie Adressbuch zu verwenden, ist nicht nachvollziehbar.


Danke für deine 'wertvolle Hilfe' :->>
Andre Igler (05.06.2020, 19:24)
Am 05.06.20 um 17:23 schrieb Fritz:
> Am 05.06.20 um 13:48 schrieb Joerg Lorenz:
> Verarschen kann ich mich selber .....
> Danke für deine 'wertvolle Hilfe' :->> Du machst es uns ja auch nicht leicht.


Kauf' Dir eine Lizenz. Kostet 149;- ganz offiziell, nur einmal.

Oder such' Dir 'ne gebrauchte Office16 Lizenz. Zum Beispiel hier
<https://www.amazon.de/office-2016/s?k=office+2016>

Mach' Dich hier schlau:
<https://www.macwelt.de/news/Welche-Office-Generationen-mit-macOS-Catalina-kompatibel-sind-10608830.html>

Oder nimm' gleich den Donnervogel. Und LibreOffice. #meinjanur

addio
Andre Igler (05.06.2020, 19:26)
Am 05.06.20 um 19:24 schrieb Andre Igler:

> Oder such' Dir 'ne gebrauchte Office16 Lizenz. Zum Beispiel hier
> <https://www.amazon.de/office-2016/s?k=office+2016>

Ingrid wies mich gerade dezent darauf hin, dass das 'ne Win lizenz wäre.
Hier für Mac:

<https://www.amazon.de/office-2016-mac/s?k=office+2016+mac>

addio
Joerg Lorenz (05.06.2020, 23:53)
Am 05.06.20 um 17:23 schrieb Fritz:
> Am 05.06.20 um 13:48 schrieb Joerg Lorenz:
> Verarschen kann ich mich selber .....
> Danke für deine 'wertvolle Hilfe' :->>


Dann erklär uns doch, wieso Du solche verkrüppelte Microsoft-Programme
auf einem Mac einsetzen willst. Das ist mehr als suboptimal, da nicht in
das OS integriert oder viel zu wenig.
Joerg Lorenz (06.06.2020, 00:00)
Am 05.06.20 um 09:24 schrieb Fritz:
> Notfalls bleibt mir nur der Kauf einer MS Office Lizenz (inkl. Outlook)
> übrig - aber eine Volllizenz und KEIN Office 365!


Libre Office ist Open Source und kann alles und einiges mehr als
M$-Office. Ist voll kompatibel.

Nur Outlook fehlt und das will man als Privater eher nicht.

T. (06.06.2020, 00:35)
Fritz schrieb:
> Notfalls bleibt mir nur der Kauf einer MS Office Lizenz (inkl. Outlook)
> übrig - aber eine Volllizenz und KEIN Office 365!


wenn Du Dich partout nicht mit Thunderbird anfreunden kannst, was in des
meisten Fällen Outlook problemlos ersetzen kann, wirst Du die Manager
und Aktionäre von Microsoft wohl noch reicher machen müssen.

Für Evolution scheint es unter Mac OS X keinen Bedarf gegeben zu haben,
aktuelle Ports gibt's nicht, auch nicht mit Homebrew, was aktueller sein
soll, als z.V. MacPorts.
Başar Alabay (06.06.2020, 10:21)
Joerg Lorenz schrieb:

> Am 05.06.20 um 09:24 schrieb Fritz:
> Libre Office ist Open Source und kann alles und einiges mehr als
> M$-Office. Ist voll kompatibel.
> Nur Outlook fehlt und das will man als Privater eher nicht.
>


Übrigens, ein Blick auf OnlyOffice lohnt sich auch. Mich nervt MS zwar
auch, aber wenn man behördlich oder institutionell arbeitet, braucht man
das ? oder etwas, das die Dateien und Vorlagen exakt öffnet. Das tun
Libre- und OpenOffice nicht. OnlyOffice scheint da weiter zu sein. Es
gibt auch Desktop-Apps zu laden (eigentlich ein serverbasiertes
Programm).

B. Alabay
Başar Alabay (06.06.2020, 10:24)
T. schrieb:

> Fritz schrieb:
>> Notfalls bleibt mir nur der Kauf einer MS Office Lizenz (inkl. Outlook)
>> übrig - aber eine Volllizenz und KEIN Office 365!

> wenn Du Dich partout nicht mit Thunderbird anfreunden kannst, was in des
> meisten Fällen Outlook problemlos ersetzen kann, wirst Du die Manager
> und Aktionäre von Microsoft wohl noch reicher machen müssen.


Im Behörden-/Büroumfeld ist Outlook unersetzlich, leider. Ich merke es
gerade nach einem Wechsel zu GroupWise.

Aber zu Hause wäre TB kaum zu toppen. Ich nutze zwar hauptsächlich
Apples Mail, aber TB kann man derart anpassen ? das glaubt man gar
nicht. Interessant ist es, von mbox auf maildir zu wechseln. Ich weiß
aber nicht, ob Spotlight dann trotzdem nochmal Dubletten anlegen muß.
Mail ist in Sachen Spotlight der Hit (nicht ironisch).

B. Alabay
Joerg Lorenz (06.06.2020, 11:56)
Am 06.06.20 um 10:21 schrieb Ba?ar Alabay:
> aber wenn man behördlich oder institutionell arbeitet, braucht man
> das ? oder etwas, das die Dateien und Vorlagen exakt öffnet.


Da bin ich jetzt nicht unbedingt der Poweruser, aber bisher habe ich bei
normalen Textverarbeitungs- Präsenations- und
Tabelllenkalulations-Dokumenten nie Kompatibilitäts-Probleme beim Libre
Office festgestellt. Und ich benutze OpenOffice und LibreOffice seit den
Anfängen um das Jahr 2002.

Etwas anders sieht es bei Makros aus.

Vielleicht kauft sich unser Fritz ja doch einen Windows-Rechner, auf dem
er dann alles ohne Probleme laufen lassen kann.

Gruss, Jörg

P.S.: Ich bin nach wie vor extrem genervt, dass Behörden mit
Steuergeldern solchen Mist von Microsoft kaufen. Das gehört abgestellt.
Joerg Lorenz (06.06.2020, 12:10)
Am 06.06.20 um 10:24 schrieb Ba?ar Alabay:
> Im Behörden-/Büroumfeld ist Outlook unersetzlich, leider. Ich merke es
> gerade nach einem Wechsel zu GroupWise.


Firmenintern hast Du sicher recht. Aber wenn wir so denken, schaffen wir
den Absprung nicht. Viele User sind sogar so faul, dass sie sich diesen
Dinosaurier auch privat installieren, nur weil sie ihn vom Betrieb her
kennen. Schade. Und dann noch auf einem Mac? Das tut weh.

> Aber zu Hause wäre TB kaum zu toppen. Ich nutze zwar hauptsächlich
> Apples Mail, aber TB kann man derart anpassen ? das glaubt man gar
> nicht. Interessant ist es, von mbox auf maildir zu wechseln. Ich weiß
> aber nicht, ob Spotlight dann trotzdem nochmal Dubletten anlegen muß.
> Mail ist in Sachen Spotlight der Hit (nicht ironisch).


+1.
Die Konsequenz? Outlook sollen sich Firmen antun, wenn sie das für nötig
halten. Mac mit seinen Programmen ist genauso hoch integriert und
behersscht auch den Umgang mit von Outlook stammenden
Daten/Terminen/Mails. Umgekehrt gilt nicht das Gleiche.
Başar Alabay (06.06.2020, 13:47)
Joerg Lorenz schrieb:

> P.S.: Ich bin nach wie vor extrem genervt, dass Behörden mit
> Steuergeldern solchen Mist von Microsoft kaufen. Das gehört abgestellt.


In München haben sie ja anscheinend versucht, das alles auf Linux (?)
und OpenOffice zu ziehen. Das Pilotprojekt lief wohl schief.

Das ist alles dermaßen durchorganisiert und abhängig ? vergiß es. Und
tatsächlich ist die auch benutzte Komplexität mit Plugins,
Serverabhängigkeiten und Templates, die es in Behörden gibt, mit
LibreOffice oder KOnsorten nicht mmachbar.

Und wenn sie machbar wäre, bricht alles mit dem Personal zusammen, das
umlernen müßte.

Es ist schon interessant. Privat nutze ich TeX. Aber seitdem ich
beruflich mit MS Kram zu tun habe, bin ich leisergetreten. Es hat
(leider) absolut keinen Sinn, zu mucken. Vermutlich sind Nerds eher
nicht in Behördenstrukturen.

B. Alabay
Başar Alabay (06.06.2020, 13:57)
Joerg Lorenz schrieb:

> Am 06.06.20 um 10:24 schrieb Ba?ar Alabay:
> Firmenintern hast Du sicher recht. Aber wenn wir so denken, schaffen wir
> den Absprung nicht. Viele User sind sogar so faul, dass sie sich diesen
> Dinosaurier auch privat installieren, nur weil sie ihn vom Betrieb her
> kennen. Schade. Und dann noch auf einem Mac? Das tut weh.


Firmen kann ich nicht beurteilen. Die einzige Firma, die global vernetzt
war, bei der ich mal arbeitet ? und das ist 20 Jahre her ? nutzte
GroupWise. Witzigerweise bin ich derzeit im behördlichen Umfeld auch
wieder (teils) bei Groupwise gelandet. Aber in vorangegangenen
Strukturen baut da dermaßen viel aufeinander auf ? daß alles via
Exchange läuft. Und, auch neben GroupWise, laufen dann die Offiss-Sachen
auch wieder via MS. Diesmal sind es die ausgefeilten Plugins.

> +1.
> Die Konsequenz? Outlook sollen sich Firmen antun, wenn sie das für nötig
> halten. Mac mit seinen Programmen ist genauso hoch integriert und
> behersscht auch den Umgang mit von Outlook stammenden
> Daten/Terminen/Mails. Umgekehrt gilt nicht das Gleiche.


Ich glaube, das »echte« Outlook ist mit dem Outlook für Mac gar nicht
vergleichbar. Wenn Du in einem Landesnetzwerk oder Bundesnetzwerk
vernetzt bist, ist das ein wenig was anderes als Dein Adreßbüchlein zu
nutzen ;-) Öhm, um nicht zu ethnozentrisch zu sein ? Kantonsnetzwerke
selbstverständlich inklusive.

Kleine Anekdote nebenbei ? ausgerechnet die Türkei hat(te?) eine
nationale IT, die wohl sehr progressiv war. Die haben damals mit Pardus
sogar ein eigenes, angepaßtes Linux entwickelt, das vom Militär benutzt
wurde. Bei den nichtmilitärischen Behörden wurde oder wird (glaube ich)
auch eher auf Linux gesetzt. Aber Pardus ? schlief meines Wissens auch
wieder ein.

Also, es ist schon etwas schwierig, »nicht« auf ein professionelles
»Ding« zu setzen, das war kostet wie Sau ? bei dem aber für Behörden und
Staaten ganz anderer Service vorherrscht als für Privatpersonen. Also,
das habe ich ja selbst erlebt. Windows ist da plötzlich gaaaaanz smooth
und gepflegt, selbst wenn es mal etwas »älter« ist. Ist halt eine andere
Liga. Keine Firma, keine Privatperson, ein Staat. Ich glaube, in der
Hinsicht ist MS too big to fail.

Apple war ja dammals im universitären Forschungsbereich ziemlich
wichtig. Keine Ahnung, ob das heute noch so ist. Die PCR-Kisten in den
Laboren hingen an niedlichen G3 und G4 Towerchen :-)

B. Alabay
HC Ahlmann (06.06.2020, 14:06)
Joerg Lorenz <hugybear> wrote:

> Am 05.06.20 um 09:24 schrieb Fritz:
> > Notfalls bleibt mir nur der Kauf einer MS Office Lizenz (inkl. Outlook)
> > übrig - aber eine Volllizenz und KEIN Office 365!

> Libre Office ist Open Source und kann alles und einiges mehr als
> M$-Office. Ist voll kompatibel.


Es ist nicht voll kompatibel, denn beim Austausch mit Autoren, Verlagen
und Korrektoren gibt es Umbruchverschiebungen und Darstellungsprobleme
durch eingebundene Tabellen, Bilder, Abschnitte, die für Irritationen
und Missverständnisse gut sind. In der Folge habe ich mehr Arbeit mit
der Behebung tatsächlicher oder vermeintlicher Probleme, als wenn ich
gleich Office:mac benutze.

Dass Libre Office mehr als MS-Office kann, spricht übrigens gegen
Kompatibilität, wenn MS-Office dieses ind Datei kondeensierte Mehr nicht
öffnen kann.

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