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Jens Müller (18.12.2013, 09:23)
Berlin (dpa) - Die neue Arbeitsministerin Andrea Nahles will sich für
familienfreundlichere Arbeitszeiten in Unternehmen einsetzen. Man müsse
Vollzeit neu definieren. Mit dem Anwesenheitswahn muss Schluss sein,
denn Familien brauchen auch Zeit, sagte Nahles der «Bild»-Zeitung. Wenn
in Betrieben stärker teamorientiert gearbeitet werde, könne man sich
selbst in Spitzenjobs gegenseitig vertreten. Das erste Gesetz, das sie
in ihrem neuen Amt anpacken werde, sei das zum abschlagsfreien
Renteneintritt mit 63 nach 45 Beitragsjahren.

----------------

Nahles hat nie im Leben gearbeitet und hat immer nur Pöstchen gehabt.
Sie versteht nichts von Arbeit und ist Arbeitsminister. Die BRD ist
völlig am Arsch.

Jens

--- - complaints: news ---
Stefan (18.12.2013, 09:44)
Am 18.12.2013 08:23, schrieb Jens Müller:

> Nahles hat nie im Leben gearbeitet und hat immer nur Pöstchen gehabt.
> Sie versteht nichts von Arbeit und ist Arbeitsminister. Die BRD ist
> völlig am Arsch.


Und singen kann sie auch nicht ;-)

Gruß

Stefan
Carsten Thumulla (18.12.2013, 09:53)
Jens Müller schrieb:
[..]
> Nahles hat nie im Leben gearbeitet und hat immer nur Pöstchen gehabt.
> Sie versteht nichts von Arbeit und ist Arbeitsminister. Die BRD ist
> völlig am Arsch.


Man sollte erstmal etwas gegen den Anwesenheitswahn im Parlament tun!

Carsten
Franz Glaser (18.12.2013, 10:44)
Am 18.12.2013 08:53, schrieb Carsten Thumulla:
> Man sollte erstmal etwas gegen den Anwesenheitswahn im Parlament tun!


Das Parlament dient doch eh zu 80% als Bühne für die Exekutive. Die
Legislative ist nur Nickneger.

GL
Werner Sondermann (18.12.2013, 12:40)
Carsten Thumulla wrote:
> Jens Müller schrieb:
> Man sollte erstmal etwas gegen den Anwesenheitswahn im Parlament tun!


Eher sollte man etwas gegen den Abwesenheitswahn dort tun.

Das Parlament ist längst zu so 'ne Art von Show-Veranstaltung
verkommen, denn die wirklich wichtigen Entscheidungen werden vorher in
irgendwelchen "Fach"-Ausschüssen verhandelt und beschlossen.

w.
Detlef Bosau (18.12.2013, 18:35)
Man sollte was gegen den Anwesenheitswahn im Bundestag tun.

Die Anwesenheit von Nahles in ihren zuletzt eher an Sträflingskleidung
erinnernden "Hosenanzügen" stellt für den Rest des Landes eine
vermeidbare Zumutung dar.
Thomas Heger (20.12.2013, 23:23)
Am 18.12.2013 08:23, schrieb Jens Müller:
> Berlin (dpa) - Die neue Arbeitsministerin Andrea Nahles will sich für
> familienfreundlichere Arbeitszeiten in Unternehmen einsetzen. Man müsse
> Vollzeit neu definieren. Mit dem Anwesenheitswahn muss Schluss sein,
> denn Familien brauchen auch Zeit, sagte Nahles der «Bild»-Zeitung. Wenn
> in Betrieben stärker teamorientiert gearbeitet werde, könne man sich
> selbst in Spitzenjobs gegenseitig vertreten. Das erste Gesetz, das sie
> in ihrem neuen Amt anpacken werde, sei das zum abschlagsfreien
> Renteneintritt mit 63 nach 45 Beitragsjahren.


Es gehört zu den Unsitten speziell der Sozialdemokraten, wenn sie
meinen, sie wäre für die Gestaltung der Arbeitsinhalte zuständig.

Die Politik setzt Rahmenbedingungen, um Auswüchse und Missbräuche zu
Verhindern. Aber die Arbeit selber ist nicht Gegenstand der Politik.

So ist teamorientierte Arbeit sicher in manchen Bereichen sinnvoll und
in manchen nicht. So ist vielleicht eine Tätigkeit als Briefzusteller
eher wenig Team-orientiert, während es beim Fussball anders aussieht.

Trotzdem gibt es auch beim Team-orientierten Fußball sowas wie
'Anwesenheitswahn'. Ja, man kann sich als Fußballer schlecht von seiner
Frau vertreten lassen oder von zu Hause arbeiten.

Manches geht und manches eben nicht. So wäre auch in vielen anderen
Berufen Anwesenheit schon nützlich, um der Arbeit irgendwie sinnvoll
nachkommen zu können.

Bei Politikern ist das natürlich nicht so, weswegen es im Bundestag auch
immer so leer ist. Aber wenigsten die Minister sollten möglichst täglich
mal nach dem Rechten schauen. Das kann durchaus per Smartphone und
Facebook account von Gomera aus erfolgen.

Aber leider geht das bei Lehrern, Friseuren oder Krankenschwestern
nicht. Da herrscht immer noch der 'Anwesenheitswahn'.

TH
wernertrp (24.12.2013, 12:42)
On Wednesday, December 18, 2013 8:23:28 AM UTC+1, Jens Müller wrote:
[..]
> v�llig am Arsch.
> Jens
> --- - complaints: news ---


Der Anwesenheitswahn kann nur noch durch tägliche Betriebsfeiern gesteigert werden.
Herbert Albrecht (29.12.2013, 23:58)
Am 20.12.2013 22:23, schrieb Thomas Heger:
> Am 18.12.2013 08:23, schrieb Jens Müller:
> Es gehört zu den Unsitten speziell der Sozialdemokraten, wenn sie
> meinen, sie wäre für die Gestaltung der Arbeitsinhalte zuständig.


Zumal die Politik hier wenig beitragen kann. Home office mag in vielen
Fällen möglich sein, aber gesetzlich vorschreiben kann ma es nicht.
> Die Politik setzt Rahmenbedingungen, um Auswüchse und Missbräuche zu
> Verhindern. Aber die Arbeit selber ist nicht Gegenstand der Politik.


Frau Nahles kann ja mit gutem Beispiel vorangehen und die
Anwesenheitspflicht im Arbeitsministerium abschaffen. So stört die
Trennung in zwei Dienstsitze nicht mehr so sehr. Ich vermute, dass ein
Grossteil der Arbeit in einem Ministerium per Computer vom Hofe Office
gemacht werden kann, Besprechungen mit Kollegen von beiden Dienstorten
könnten in einem der Flughäfen stattfinden.

> Bei Politikern ist das natürlich nicht so, weswegen es im Bundestag auch
> immer so leer ist. Aber wenigsten die Minister sollten möglichst täglich
> mal nach dem Rechten schauen. Das kann durchaus per Smartphone und
> Facebook account von Gomera aus erfolgen.


Frau Nahles hat einen fähigen Staatssekretär, der regelt das schon,
sofern er nicht gerade auf die Kinder aufpasst. Und wenn mal keiner
erreichbar ist, macht das auch nichts - das Arbeitsministerium kann ja
keine Einnahmen verlieren, es gibt ja eh nur aus.

Herbert
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