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Markus Payr (20.12.2005, 02:45)
Hallo, NG's!

Ein quälendes Problem läßt mich nicht los.

Wie im Betrefff steht - schaltet willkürlich ab.
Und das, seit der alte Akku tot ist.

Denn als ich den Akku entsorgte bestellte ich umgehend einen neuen.
Das dauerte allerdings eine Weile - so nahm ich das Gerät mit dem
Netzteil ohne Akku in Betrieb.
Und jetzt spinnt das Teil, ob mit Akku oder ohne nur am NT.

Der neue Akku ist kein Original, sondern Nachbau eines anderen
Herstellers, jedoch für dieses Model ausgelegt - bloß etwas stärker ->
4400mAh, statt den alten 3100mAh.

Einen Versuch wollte ich noch machen -> Bios flashen.
Aber bei diesem Symptom ist das ein wenig unlustig, wenn plötzlich
während des flash-Vorgangs das Teil wieder abschaltet.

Kann es nun sein, daß mir mein notebook wegen dem Netzbetrieb ohne Akku
nun den Stinkefinger zeigt?

Weil:

Anfangs dachte ich -> Warmluftproblem.
Aber nun mit neuem Kühler und einer Temperatur von etwa 38 Grad sollte
dies kein Problem sein.

Hat jemand einen Verdacht???

Systemkonfiguration:

Targa Visionary P
Model 7521T

Board: MiTac 7521
CPU: Intel P IIIE Coppermine
Chipset: SIS 630
BIOS-Version: Phoenix NoteBIOS v1.01

Danke vorab,
Max

x'post + f'up nach d.c.s.n
Frank Steinmetzger (20.12.2005, 03:20)
Tue, 20 Dec 2005 01:45:29 +0100, Markus Payr schrob:

> Hallo, NG's!
> Ein quälendes Problem läßt mich nicht los.
> Wie im Betrefff steht - schaltet willkürlich ab.
> Und das, seit der alte Akku tot ist.
> [bla blubb]
> Hat jemand einen Verdacht???
> Systemkonfiguration:


Wackelkontakt am Stecker hinten oder im Netzteil? (-> alternatives Netzteil
ausprobieren, vielleicht findet sich eines im Bekanntenkreis)
Markus Payr (20.12.2005, 03:57)
"Frank Steinmetzger" schrieb:

> Wackelkontakt am Stecker hinten oder im Netzteil?


Unwahrscheinlich.
Das gleiche Problem zeigt sich nämlich auch bei nur-Akku-Betrieb.
Michael A. Gütlbauer (20.12.2005, 11:59)
Markus Payr schrieb:
> Wie im Betrefff steht - schaltet willkürlich ab.


Heißt "willkürlich" in unregelmäßigen Abständen?

Mach doch mal folgendes: Lade Dir die Ultimate-Boot-CD von
herunten, boote davon, starte den CPU Test und
warte. Zeit stoppen bis zum Abschalten. Dann das ganze *sofort* nochmal.
Wieder Zeit notieren.

Dann das NB abkühlen lassen und die Prozedur von neuem. Wenn die Zeiten
ident sind, ist es höchstwahrscheinlich ein Hitzeproblem.

Michael
Markus Payr (20.12.2005, 15:34)
"Michael A. Gütlbauer schrieb:

>> Wie im Betrefff steht - schaltet willkürlich ab.

> Heißt "willkürlich" in unregelmäßigen Abständen?


Ja.

> Mach doch mal folgendes: Lade Dir die Ultimate-Boot-CD von
> herunten,
> [...]


Mach' ich - dann meld' ich mich mal wieder - danke vorerst.. :)

Max
Markus Payr (23.12.2005, 10:33)
> Systemkonfiguration:
> Targa Visionary P
> Model 7521T
> Board: MiTac 7521
> CPU: Intel P IIIE Coppermine
> Chipset: SIS 630
> BIOS-Version: Phoenix NoteBIOS v1.01


Ahoi nochmal..

Den Vorschlag Ultimate Boot CD zu verwenden wollte ich durchführen.
Ging allerdings auch nicht, weil das notebook wieder abschaltete.

Dann fiel mir allerdings ein, daß ich mal RAM nachgerüstet habe.
Nahm also das erweiterte SO DIMM-RAM heraus und startete das System
nochmal.

Als XP mit SP2 hochgefahren war ein kurzer Blick in Everest v2.20 - und
laut Everest hat das MoBo einen tatsächlichen FSB-Takt von 100MHz.
Das von mir erweiterte RAM mit 256MB (auf insgesamt 384MB) ist
allerdings ein 133MHz Teil.

Kann der höher taktende Speicher denn dieses Problem hervorgerufen
haben?
Oder zumindest dazu beigetragen haben???

Immerhin nahm ich an, daß auch SD-RAM abwärts kompatibel ist (wie man's
vom DDR eben kennt).

Ich werd' nun mal einige Tage wegfahren und danach nochmal ohne das
256MB-RAM einen Versuch mit der Ultimate Boot CD starten.

Schöne Feiertage bis dahin,

Max..
Christian Zietz (23.12.2005, 14:42)
Markus Payr schrieb:

> Kann der höher taktende Speicher denn dieses Problem hervorgerufen
> haben?


Der Speicher taktet nicht von sich aus höher, er *kann* höher getaktet
werden. Und ja, im Prinzip ist SD-RAM abwärtskompatibel. (In meinem
alten Rechner (66MHz FSB) laufen wimre je ein Riegel mit 66, 100 und 133
MHz max. FSB problemlos zusammen.) Vielleicht ist der Speicher einfach
defekt.

CU Christian
Markus Payr (31.12.2005, 13:29)
"Christian Zietz" schrieb:

> Der Speicher taktet nicht von sich aus höher, er *kann* höher getaktet
> werden. Und ja, im Prinzip ist SD-RAM abwärtskompatibel. (In meinem
> alten Rechner (66MHz FSB) laufen wimre je ein Riegel mit 66, 100 und
> 133
> MHz max. FSB problemlos zusammen.) Vielleicht ist der Speicher einfach
> defekt.


Nein - der Speicher war's auch nicht.
Hab' ihn in einem anderen ebenfalls mit 100MHz-CPU ausgestattetem
notebook getestet.
Aber:

Ich hab' mal die Festplatte 'rausgenommen und über einen USB-controller
an einem meiner Desktop-PCs angeschlossen.

Dabei mußte ich feststellen, daß es wohl an ihr gelegen hat, weil die
Platte innerhalb von etwa 40 Minuten 4 Mal während eines Kopiervorganges
auf eine andere Platte in die Knie gegangen ist.

Naja - Plattendefekt.
Aber jetzt weiß ich's ja....

Dennoch danke für die bislang mir mitgeteilten Vorschläge!

Gruß,
Max
Michael A. Gütlbauer (03.01.2006, 12:01)
Markus Payr schrieb:

> Dabei mußte ich feststellen, daß es wohl an ihr gelegen hat, weil die
> Platte innerhalb von etwa 40 Minuten 4 Mal während eines Kopiervorganges
> auf eine andere Platte in die Knie gegangen ist.
> Naja - Plattendefekt.
> Aber jetzt weiß ich's ja....


Hm, eigenartig ... warum hat's dann mit der Boot-CD nicht geklappt? Die
braucht die HDD ja gar nicht ...

Geht's jetzt mit einer neuen HDD?

Michael
Markus Payr (03.01.2006, 15:41)
"Michael A. Gütlbauer" schrieb:

>> Naja - Plattendefekt.
>> Aber jetzt weiß ich's ja....

> Hm, eigenartig ... warum hat's dann mit der Boot-CD nicht geklappt?
> Die braucht die HDD ja gar nicht ...
> Geht's jetzt mit einer neuen HDD?


Nun - eine weile ging's.
Ungefähr 3-4 Tage.

Aber jetzt auch nicht mehr....
Seltsamerweise mit einer Nagelneuen Platte.
Ich wollte nun mal versuchen diese neue Platte auch mal an den
USB-controller zu hängen...

Wenn sie dort auch (wie ihre Vorgängerplatte) beim kopieren absäuft,
dann komm' ich nicht um den Gedanken, daß mir vielleicht der
IDEcontroller des notebooks die Platten abschießt........

Oder liegt meine Vermutung außerhalb des Möglichen?

Max
Michael A. Gütlbauer (05.01.2006, 10:29)
Markus Payr schrieb:

> Oder liegt meine Vermutung außerhalb des Möglichen?


Ganz im Gegenteil. Wenn es "nur" an der Platte gelegen hätte, dann hätte
der Test mit der UBCD klappen müssen. Daß auch dieser in die Hose ging,
spricht für ein anderes Problem.

Aus der Gerätebeschreibung schließe ich, daß das Gerät außerhalb
jeglicher Garantie/Gewährleistung ist, oder? Wenn's ein
Motherboarddefekt ist, wird's schwierig, den zu finden und zudem teuer.

Auf der UBCD sind auch noch andere Testprogramme drauf. Probier doch
auch mal einen Speichertest.

Michael
Markus Payr (05.01.2006, 12:22)
"Michael A. Gütlbauer" schrieb:

>> Oder liegt meine Vermutung außerhalb des Möglichen?

> Ganz im Gegenteil. Wenn es "nur" an der Platte gelegen hätte, dann
> hätte der Test mit der UBCD klappen müssen. Daß auch dieser in die
> Hose ging, spricht für ein anderes Problem.


Das nahm ich leider auch schon an..

> Aus der Gerätebeschreibung schließe ich, daß das Gerät außerhalb
> jeglicher Garantie/Gewährleistung ist, oder?


Allerdings. ;)

> Wenn's ein Motherboarddefekt ist, wird's schwierig, den zu finden und
> zudem teuer.


Das eine hängt mit dem anderen zusammen - und da es eben
verständlicherweise teuer werden würde, wäre ich dieser Option
abgeneigt.
Auch wenn's ein nicht unbedingt 'altes' notebook ist, aber - dieser
Preis wäre mir zu hoch.

> Auf der UBCD sind auch noch andere Testprogramme drauf. Probier doch
> auch mal einen Speichertest.


Werd' ich 'versuchen', sofern das Teil mal einige Zeit lang durchläuft.

Ein Temperaturproblem kann ich auf jeden Fall ausschließen, weil das
Problem auch nach langer Abkühlungsphase aufgibt.

Darum würd' ich zuvor noch eines probieren wollen:

Ich hab' nämlich auch noch eine PIII 933MHz Sockel 370 CPU.

Was würdest Du zu einem CPU-Tauschversuch sagen?
Wäre wohl gar nicht so abwegig....

Gruß und Dank erstmal,
Max
Markus Payr (08.01.2006, 00:17)
> Wie im Betreff steht - schaltet willkürlich ab.

So.
Der Schuldige ist gefunden!

In einem reply erwähnte ich eine andere CPU probieren zu wollen.

Nun:
Nachdem ich die CPU herausnahm, mußte ich feststellen, daß drei pins
grausig verbogen waren.
Danach ein Blick auf die passenden Kontakte im Sockel -> die jeweiligen
zusammengebogen.

Ich versuchte vorsichtig mit einer feinen Nadel und Lupe die
Kontaktplättchen auf die Weite der anderen auszubiegen, doch das half
nicht (mehr).
Dürfte möglicherweise schon eines gebrochen sein und somit keinen
Kontakt mehr haben.....

Jetzt frage ich mich, ob da noch ein vorsichtiges Basteln (oder basteln
lassen), bzw. Reparatur sinnvoll wäre?
Immerhin ist's nicht grad eines der neueren Modelle in der
notebook-Welt.

Oder soll ich es ausschlachten und verwertbare Teile (neuer Akku,
CPU-Kühler, RAM, CPU, Platte) billig verkaufen?

Gruß und Dank vorab,
Max.. :)
Ralph A. Schmid, DK5RAS (08.01.2006, 11:08)
"Markus Payr" <ich.lese.keine.mails> wrote:

>Jetzt frage ich mich, ob da noch ein vorsichtiges Basteln (oder basteln
>lassen), bzw. Reparatur sinnvoll wäre?


Eigentlich läßt sich sowas irgendwie immer wieder hinkriegen, zumal es
nur drei Stück betrifft. Wie konnte das passieren, hat da mal jemand
wild rumgebastelt?
Markus Payr (08.01.2006, 16:00)
"Ralph A. Schmid, DK5RAS" schrieb:

>>Jetzt frage ich mich, ob da noch ein vorsichtiges Basteln (oder
>>basteln
>>lassen), bzw. Reparatur sinnvoll wäre?

> Eigentlich läßt sich sowas irgendwie immer wieder hinkriegen, zumal es
> nur drei Stück betrifft.


Naja - allerdings verfüge ich nicht über derartig nützliche
Bastelarbeiten.
Wie könnte ich dies beheben?

Immerhin müßte ich hierfür (so nehme ich mal an) den ganzen Sockel, also
alle Kontakte auslöten, um die drei schuldigen ersetzen zu können.

Dabei allerdings wäre mir nicht so wohl, weil ich nur über einen
"Standard-Baumarkt-Gaslötkolben" verfüge und wohl des weiteren
möglicherweise eine Leiterbahn beschädigen würde.....

Was also könnte ich machen?

Gruß,
Max

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