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Michael Zink (02.12.2019, 14:48)
On Sun, 1 Dec 2019 14:46:26 -0000 (UTC), Pascal Le Bail wrote:

>Eine Begründung für die lange Dauer steht ebenfalls in der Nachricht: Im
>September und Oktober würden immer die meisten Karten bestellt, daher
>könne es zu dieser Zeit zu Verzögerungen kommen.


Jedes Jahr ganz unvorhersehbar ...

Ernsthaft: Bei September/Oktober 20 statt 10 Tage würde vermutlich
niemand was sagen. Aber wenn das regelmäßig so extrem ist, müßte man
IMHO irgendwie die Kapazitäten erhöhen. Oder zumindest als absolutes
Minimum die Verbestellfrist verlängern.

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Michael
Michael Zink (02.12.2019, 14:48)
On Sun, 1 Dec 2019 14:49:57 -0000 (UTC), Pascal Le Bail wrote:

>Michael Zink wrote:
>Das dürfte wenig Aussicht auf Erfolg haben. Schließlich wird im Vertrag
>nirgends garantiert, dass man die besagten Dinge online erledigen könne.
>Es wird nicht einmal generell die Möglichkeit der Gratis-Reservierung
>zugesagt. Sie wird in der Werbung zwar angeführt, aber als
>"außervertragliche Zusatzleistung" betitelt.


Das mag ja sein. Aber Du hast doch sicher auch deßwegen die Karte
gekauft, oder? ;-)

Bei so einer Verzögerung würde ich es doch mal versuchen. Denn

- evtl. gibt es ja wirklich eine Kulanzleistung
- landet das vielleicht an einer anderen, "höheren" Stelle
- warum sollte man etwas ändern, wenn sich niemand beschwert?
- wenn sich viele beschweren und evtl. Kulanzleistungen bekommen,
kostet das auch Geld und macht eine Lösung wahrscheinlicher

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Michael
Michael Zink (02.12.2019, 20:57)
On Mon, 02 Dec 2019 13:48:00 +0100, Michael Zink wrote:

>Ernsthaft: Bei September/Oktober 20 statt 10 Tage würde vermutlich
>niemand was sagen. Aber wenn das regelmäßig so extrem ist, müßte man
>IMHO irgendwie die Kapazitäten erhöhen. Oder zumindest als absolutes
>Minimum die Verbestellfrist verlängern. Vor


:-(

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Ingrid ;-)
Johann Mayerwieser (03.12.2019, 01:47)
Am Mon, 02 Dec 2019 11:24:43 +0000 schrieb David Seppi:

>> Hat bei ihr keine Zusatzkosten verursacht wie bei meinem Sohn, dem das
>> bei einer Anonymverfügung passiert ist.

> Verständlich. Bei der Vorteilscard geht's ja um eine Kundin, die nicht
> verärgert werden sollte ("Kundenservice"), während eine fehlerhafte
> Überweisung den Zweck der Anonymverfügung zumindest teilweise vereitelt.


Es war ein kulanter Zugbegleiter, der sie schon zu kennen schien. Sie
hatte nicht geachtet und die Vorläufige war abgelaufen. "Einmal lass ichs
Ihnen durchgehen, aber noch einmal möcht ich sie nicht mit einer
abgelaufenen sehen" Hat ihr einen Hunderter erspart.
Mit entsprechender Beschwerde hätte sie diesen wahrscheinlich eh zurück
bekommen.
Stefan Froehlich (03.12.2019, 09:46)
On Tue, 03 Dec 2019 00:47:31 Johann Mayerwieser wrote:
> Es war ein kulanter Zugbegleiter, der sie schon zu kennen schien.
> Sie hatte nicht geachtet und die Vorläufige war abgelaufen.
> "Einmal lass ichs Ihnen durchgehen, aber noch einmal möcht ich sie
> nicht mit einer abgelaufenen sehen" Hat ihr einen Hunderter
> erspart. Mit entsprechender Beschwerde hätte sie diesen
> wahrscheinlich eh zurück bekommen.


In Deinem Fall könnte man (wegen der falschen Angabe auf der
Überweisung) ja noch evt. darüber diskutieren, aber ist ansonsten
die Befristung der vorläufigen Karte überhaupt rechtlich haltbar,
wenn die endgültige Karte dann nicht ausgestellt wird? Immerhin
bezahlt man ja vorab (und vollständig) - das Geschäft ist
abgeschlossen, der Leistungsanspruch erworben. Ist es dann nicht
Sache der ÖBB dafür zu sorgen, dass man diesen Anspruch auch
angemessen geltend machen kann? (Und wenn sie das nicht hinbekommen,
müssen sie eben mit ihrem eigenen Provisorium leben).

Könnten wir in agr weiterdiskutieren.

Servus,
Stefan

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