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Werner Tann (14.12.2017, 17:19)
Thorsten Albrecht <thorsten10> schrieb:

>>Volltextsuche im E-Book ist unschlagbar.

>Ist klar - und trivial.


Genau. So trivial wie ein bissl Wischerei auf der Seite und beim
Seitenwechsel am Tablett.
olaf (14.12.2017, 18:12)
Thorsten Albrecht <thorsten10> wrote:

>Dann wird es ja noch schwerer! No way.


Was machst du dann mit echten Buechern die >1kg wiegen? :-)

Gewicht ist sicher ein Thema. Deshalb hab ich mir damals als Tablet
das Z1 von Sony gekauft. Das wiegt 500g und ist damit die Obergrenze
des akzeptablen. Eine Menge Buecher wiegen auch so viel.
Andererseits moechte ich aber auch keinen Reader/Tablet haben das
unter 250g wiegt.

Wichtig sind aber auch andere Details. Zum Beispiel wo die Tasten
zumblaettern liegen. Besonders wenn man Linkshaender ist. Und
rumwischen auf einem Bildschirm ist IMHO auch etwas schlechter als
dedizierte Tasten.

Olaf
Michael Limburg (14.12.2017, 18:27)
Thorsten Albrecht wrote:

> Also, mich nervt's. Ich habe schon öfters auf dem Tablet versucht zu
> lesen. Bei einigen E-Books, die ich auf dem Tablet angetestet habe,
> habe ich mir dann nach kurzer Zeit das Taschenbuch gekauft. Aber klar,
> für den Notfall geht es natürlich, aber es ist nicht wirklich
> entspannend, schon alleine wegen des Gewichts des Tablet und seiner
> verdammt harten Aluminiumkanten.


Na, so schlimm ist es aber doch gar nicht. Ein S2 wiegt laut Samsung
~390gr. Das ist in etwa so das Gewicht, daß ein >400S. Roman im
Taschenbuchformat wiegt. Ein Baedeker Reiseführer im TB-Format mit 300S.
wiegt schon über 400gr. So in der Gewichtsklasse dürften hier etwa die
Hälfte aller Bücher im TB-Format sein. Gebundene Bücher liegen eh meist
über 400gr, Fachbücher springen locker mal über 1kg Marke, einige gar
über die 2kg Marke (z.B. Kofler/Linux).

Hätte ich alle Bücher >400gr als E-Book, dann würden hier einige Meter
Buchregal wegfallen.

MfG
Arno Welzel (14.12.2017, 20:47)
Werner Tann:

> Karl-Josef Ziegler <plprxoujsnkk> schrieb:
> Ob ein PDF nur Bilder enthält oder nur Text, ist in diesem
> Zusammenhang unerheblich, weil in beiden Fällen ein Reader das Layout
> nicht verändern kann, heißt den Text nicht neu umbrechen kann. Und das
> bedeutet eben die Zoom-Notwendigkeit auf kleinen Displays.


Ähm - doch, bei reinem Text kann ein Reader das PDF durchaus umbrechen.
Gregor Szaktilla (14.12.2017, 22:39)
Am 14.12.2017 um 14:38 schrieb Thorsten Albrecht:
> Werner Tann <wtann> wrote:
> Dann wird es ja noch schwerer! No way.


Dann nimm Plastik oder zumindest kein Bleileder.

Ansonsten: Mich sieht man so gut wie gar nicht mehr ohne Rucksack, wenn
ich unterwegs bin. Als mir zuletzt etwas zu schwer war, um es ständig
dabei zu haben, waren das ein paar Superluxus-Filzer und Skizzenblock.

Auch Indianer kennen Schmerz :-)

Gruß

Gregor
Thorsten Albrecht (15.12.2017, 00:05)
olaf <olaf> wrote:

>Thorsten Albrecht <thorsten10> wrote:
> >Dann wird es ja noch schwerer! No way.

>Was machst du dann mit echten Buechern die >1kg wiegen? :-)


Für die habe ich einen Flaschenzug an der Decke angebracht. Gerade mal
wieder einen Neil Stephenson mit 1,2 kg (Principia) hochgezogen,
uff...

Thorsten
Thorsten Albrecht (15.12.2017, 00:30)
Michael Limburg <mlimb> wrote:

>Thorsten Albrecht wrote:
>Na, so schlimm ist es aber doch gar nicht. Ein S2 wiegt laut Samsung
>~390gr. Das ist in etwa so das Gewicht, daß ein >400S. Roman im
>Taschenbuchformat wiegt.


Also, mein 300 Seiten Roman in Taschenbuchform wiegt hier gerade mal
185g.... ;-)
Aber klar, es gibt schon erheblich schwerere Taschenbücher. Aber ich
habe es bei denen nie so unangenehm empfunden wie bei einem Tablet;
liegt evtl. an der größeren Auflagefläche durch das Aufklappen der
Bücher. Dadurch verteilt sich der Druck gleichmäßiger.

Mein einziges E-Book (vor ein paar Jahren ein Sony) habe ich
jedenfalls nach 2 Monaten Testphase wieder verkauft. PDF-Lesen war
darauf übrigens ein Greuel. (Das war der eigentliche Grund seiner
Anschaffung).

Thorsten
Werner Tann (15.12.2017, 11:09)
Arno Welzel <usenet> schrieb:

>> Ob ein PDF nur Bilder enthält oder nur Text, ist in diesem
>> Zusammenhang unerheblich, weil in beiden Fällen ein Reader das Layout
>> nicht verändern kann, heißt den Text nicht neu umbrechen kann. Und das
>> bedeutet eben die Zoom-Notwendigkeit auf kleinen Displays.

>Ähm - doch, bei reinem Text kann ein Reader das PDF durchaus umbrechen.


Wovon sprichst Du? Was verstehst Du hier unter "reinem Text"? Eine
Datei mit der Endung "pdf" hat fixierte Seiten. Etwas anderes ist mir
in den letzten 20 Jahren nicht untergekommen.

Lade doch mal irgendwo Dein PDF mit "reinem Text" hoch. Das würde ich
gerne sehen, wo da umbrochen wird!
Gregor Szaktilla (15.12.2017, 17:32)
Am 14.12.2017 um 19:47 schrieb Arno Welzel:
> Werner Tann:
>> Ob ein PDF nur Bilder enthält oder nur Text, ist in diesem
>> Zusammenhang unerheblich, weil in beiden Fällen ein Reader das Layout
>> nicht verändern kann, heißt den Text nicht neu umbrechen kann. Und das
>> bedeutet eben die Zoom-Notwendigkeit auf kleinen Displays.

> Ähm - doch, bei reinem Text kann ein Reader das PDF durchaus umbrechen.


Huh?! PDF war/ist doch gerade deshalb so erfolgreich, weil es auf allen
Geräten in der jeweils bestmöglichen Qualität und ansonsten ?identisch?
dargestellt wird. Das verbietet IMO Umbrüche durch den Reader.

Gruß

Gregor
Rupert Haselbeck (15.12.2017, 18:30)
Gregor Szaktilla schrieb:

> Am 14.12.2017 um 19:47 schrieb Arno Welzel:
> Huh?! PDF war/ist doch gerade deshalb so erfolgreich, weil es auf allen
> Geräten in der jeweils bestmöglichen Qualität und ansonsten ?identisch?
> dargestellt wird. Das verbietet IMO Umbrüche durch den Reader.


Full ACK.
Er verwechselt das wohl mit Tools, welche den möglicherweise eingebetteten
Text aus PDFs extrahieren können. Denn solche gibt es ja auch zuhauf.
Allerdings hat sowas natürlich nichts mit einem PDF-Reader zu tun

MfG
Rupert
Michael Limburg (15.12.2017, 20:07)
Rupert Haselbeck wrote:

> Gregor Szaktilla schrieb:
>> Am 14.12.2017 um 19:47 schrieb Arno Welzel:


>>> Ähm - doch, bei reinem Text kann ein Reader das PDF durchaus umbrechen.


Das läuft aber gerade dem Sinn von PDF entgegen.

>> Huh?! PDF war/ist doch gerade deshalb so erfolgreich, weil es auf allen
>> Geräten in der jeweils bestmöglichen Qualität und ansonsten ?identisch?
>> dargestellt wird. Das verbietet IMO Umbrüche durch den Reader.

> Full ACK.


Ja, eigentlich soll sich ja gerade der Autor des PDF darauf verlassen
können, daß die Seite geräteunabhängig gleich angezeigt wird.

> Er verwechselt das wohl mit Tools, welche den möglicherweise eingebetteten
> Text aus PDFs extrahieren können. Denn solche gibt es ja auch zuhauf.
> Allerdings hat sowas natürlich nichts mit einem PDF-Reader zu tun


Ich meine durchaus schon mal von einem PDF-Reader gelesen zu haben,
der Text umbrechen kann. Technisch sollte das möglich sein, wenn
dabei auch das vom Autor vorgegebene Layout vermurkst wird.

MfG
Gregor Szaktilla (15.12.2017, 20:22)
Am 15.12.2017 um 19:07 schrieb Michael Limburg:
> Ich meine durchaus schon mal von einem PDF-Reader gelesen zu haben,
> der Text umbrechen kann. Technisch sollte das möglich sein, wenn
> dabei auch das vom Autor vorgegebene Layout vermurkst wird.


Hmpf. Dann kann unser Planet wieder auf ASCII-Bildchen downgraden.

Wie groß sind eigentlich Werbebanner, wenn sie als ?ASCII-Drucke?
wiedergegeben werden?

Gruß

Gregor
olaf (15.12.2017, 20:28)
Gregor Szaktilla <spam0.sz> wrote:

>Huh?! PDF war/ist doch gerade deshalb so erfolgreich, weil es auf allen
>Geräten in der jeweils bestmöglichen Qualität und ansonsten ???identisch???
>dargestellt wird. Das verbietet IMO Umbrüche durch den Reader.


Das war frueher mal so weil PDF als das Ende einer Bearbeitung angesehen wurde.
Da die Intelligenz der Menschheit derzeit aber auf Talfahrt ist gibt
mittlerweile jede Menge PDF-Editoren wo man sich auf mehr oder weniger
perverse Art darueber hinwegsetzt.

Olaf
Peter Koerber (15.12.2017, 21:18)
Am 13.12.2017 um 04:30 schrieb olaf:
> Peter Koerber <peter.koerber_NOSPAM> wrote:
> Es hat sich vielleicht noch nicht bis zu dir rumgesprochen, aber auch
> Tablets gibt es in Wasserdicht. (z.B mein altes Z1)


Wir sprechen hier von normalen Consumergeräten welche nicht irgendwelche
Military-Standards erfüllen müssen und zu erschwinglichen oder gar
günstigen Preisen erhältlich sind. Über 98 Prozent der am Markt
erhältlichen Tablets sind nicht wasserdicht. Spritzwasser geschützte
Geräte sind auch nur im Prozenbereich erhältlich und dann eher im
Phablet-Bereich zu finden.
Dein Sony Z1 - als eine der grossen Ausnahmen - ist gegen kurzes
Abtauchen wasserdicht. Ein Tolino kann bis zu 30 Minuten abtauchen. Zeit
genug, ihn im Meer zu finden (ich wohne direkt am Meer).
Vom Gewicht hast Du auch nicht gesprochen, oder? Der grösste Tolino hier
im Haushalt - es hat verschiedene Modelle - wiegt 240 Gramm (mit
separater gummierter Schutzhülle). 175 Gramm ohne Hülle. Dein Z1 geht da
in die Halbkiloklasse (nackt) - zum stundenlangen Bücherlesen definitiv
nicht geeignet.

> >Mit einem E-Book-Reader lese ich mindestens eine Woche lang Bücher ohne
> >nachzuladen. Ein Tablet wirst Du schon am zweiten Tag an der Steckdose,
> >bzw. am Netzgerät sehen.

> Uebertreib mal nicht. Wenn man nicht bei Aldi kauft dann halten die
> schon etwas laenger. Ich glaube mein Z1 hat so 6-10h Nutzungszeit.


Man sieht, Du hast absolut keine Kenntnis über Ebook-Reader. Ob Kindle
oder Tolino, ohne eingebaute Beleuchtung liest man mehrere Wochen -
Wochen, nicht Tage! - ohne nachzuladen. Mit der eingebauten Beleuchtung
lese ich praktisch eine Woche. Dein Z1 hält vielleicht gerade mal einen
Tag ohne Nachladen aus, also nicht mal ein Wochenende lang zum Skifahren
oder zum Baden auf Rügen.

> >Nachricht ist, dass der Tolino noch ganz ist, auch wenn er auf den Boden
> >gefallen ist. Beim Tablet ist mindestens ein neuer Bildschirm fällig und
> >die Reparatur kostet soviel, wie ein neues Tablet.

> Sag mal arbeitest du fuer Tolino? Tablets sind genauso robuste oder
> anfaellige Geraete wie Ebooks. Ob die sowas ueberleben haengt sehr vom
> aktuellen Modell und etwas Glueck ab.


Nein, ich arbeite nicht für Tolino - den gibt es dort wo ich wohne schon
gar nicht. Wir haben uns gemeinsam für den Tolino entschieden. Der
Kindle mag den Sandstrand nicht so gerne...
Im Haushalt hier hat es nicht nur mehrere Tablets und Phablets -
verschiedener Marken - es hat auch verschiedene Tolino-Modelle. Und
Runterfallen auf den gekachelten Steinboden gibt es ab und zu. Tolino
ist dabei noch keiner über den Jordan gegangen, Tablet hingegen schon.
Peter
Peter Koerber (15.12.2017, 21:32)
Am 14.12.2017 um 08:47 schrieb Arno Welzel:

> Ähm - doch, bei reinem Text kann ein Reader das PDF durchaus umbrechen.


Sprichst Du - so wie es das Betreff meint - von einem E-Book Reader oder
von einem PDF-Reader (Programm/App) auf irgendeinem OS?
Wenn Du einen E-Book Reader meinst, dann kannst Du uns sicher verraten,
wie man dies auf einem Kindle oder einem Tolino macht!
Peter

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