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Sebastian Kerschner (25.05.2006, 18:39)
Nach der allgemeinen Regel trägt der Empfänger eines Briefes/Pakets, das per
Post verschickt wurde, das Risiko des Verlustes. Das heißt, wenn der
Absender (zB Verkäufer) beweisen kann, DASS es bei der Post aufgegeben
wurde, traten keine Verzugsfolgen etc. ein.

Was kann aber der Empfänger, der nichts bekommen hat, machen?

Schadenersatzanspruch gegen die Post würd ich sagen.
Ist der Vertrag Absender-Post ein Vertrag zugunsten des Empfängers?

Lg Sebastian
Ingmar Greil (25.05.2006, 23:56)
Thus spake "Sebastian Kerschner" <s.kersch>:

> Nach der allgemeinen Regel trägt der Empfänger eines
> Briefes/Pakets, das per Post verschickt wurde, das Risiko des
> Verlustes.


Warum soll das so sein? Das gilt vielleicht beim Versendungskauf, aber
keineswegs immer und uneingeschränkt.

> Was kann aber der Empfänger, der nichts bekommen hat, machen?
> Schadenersatzanspruch gegen die Post würd ich sagen.


Ja.

> Ist der Vertrag Absender-Post ein Vertrag zugunsten des Empfängers?


Kann man so sehen, ansonsten eben ein Fall einer
Drittschadensliquidation. Bleibt sich im Ergebnis gleich.

Ingmar
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